 ChocoBetty 2006-10-22 . chapter 5Okay, ich glaube, ich habe drei Mal angefangen, diese Story zu lesen, zumindest kamen mir die ersten Kapitel sehr bekannt vor. Ich weiß nicht, wieso ich immer abbrach, manchmal ist das bei mir so. Ich sage das auch überwiegend, damit du dich nicht über die komischen Hitzahlen vielleicht wunderst. (Ich kucke zumindest da gerne drauf.)
Jetzt im fünften Kapitel ist mir einiges aufgefallen, was ich gerne erwähnen möchte, was aber absolut nicht mit dem Schreibstil zusammenhängt. Bis hierhin klingt für mich alles schlüssig und ich bemerke keinen großartigen Unterschied zu den vorhergehenden Kapiteln. Aber ich weiß, dass man als Autor oft zweifelt, gerade, wenn man eine Story längere Zeit liegen hat. Man verliert so ein bisschen das Gefühl dafür.
Okay, was mir auffiel: New Yorker U-Bahnen sind klimatisiert. Zwar nicht die U-Bahn-Stationen, aber die U-Bahn-Wagen. Gott sei Dank! (Glaub mir, ich weiß wovon ich rede, ich war im Sommer 2004 in New York, und es waren tagsüber meist über 30 Grad.)
Das war die eine Sache, die mir auffiel. Ich wünschte mir, deutsche öffentliche Verkehrsmittel wären auch klimatisiert. Ich bin in den USA auch mit einem Langstreckenreisebus gefahren, auch klimatisiert. Was war ich für meinen Pullover dankbar... Das ist drüben einfach anders als bei uns.
Zweite Sache, die meine Aufmerksamkeit erregte: Dein Opfer im Central Park. Sie kommt von der East Side, wenn ich das richtig gelesen habe, später erwähnt Flack, dass sie an der West Side wohnt. Du erwähnst dann aber, dass das Jacqueline-Kennedy-Reservoir zu ihrer linken liegt. Das wäre nur möglich, wenn sie am oberen Rand des Central Parks wäre, fast schon an der Straße, zumindest, wenn ich mich richtig erinnere. Du platzierst sie aber ziemlich in die Mitte des Parks.
Es fiel mir nur auf, für die Geschichte sind beide Sachen nicht weiter relevant. Und mir ist so was meistens auch total egal, zumindest bei Filmen fallen mir solche Fehler eher selten auf, oder auch bei Serien (Schon die erste Folge der dritten Staffel gesehen? Da ist auch so ein Logikfehler in Bezug auf Örtlichkeiten in New York drin, aber ich musste darüber erst im Internet lesen, sonst wäre es mir nicht aufgefallen.)
Ansonsten gefällt mir die Geschichte, schön spannend. Im Moment liegt mir so etwas eher nicht, gerade deswegen bewundere ich wohl den Mut und die Kreativität der Leute, die eigene Mordfälle kreieren. Ich bin wirklich gespannt, was das noch wird (wenn du denn weiter schreibst) und ob es, wie ich im Moment vermute, etwas mit Macs Vergangenheit als Marine zu tun hat. Die Vermutung kam mit dem letzten Satz des fünften Kapitels.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es hier weiter gehen würde. Und wegen dem "Portmonee": Ich benutze das Wort gar nicht, ich schreib immer Geldbeutel. Außerdem geht auch die französische Schreibweise, Vorteil der neuen Rechtschreibung, man hat oft die Freiheit, zwei Versionen zu benutzen. Und selbst wenn man in einem Text springt, so sind immer noch beide richtig. (Beispiel: Delfin und Delphin, oder Fantasie und Phantasie, wobei ich nicht weiß, ob davon nicht auch schon was in der alten Rechtschreibung so war. Oder: Alptraum und Albtraum.) |