 -Ria27- 2008-01-10 . chapter 1OMG! Wie absolut genial! Ich hab bei Tränen gelacht. Die Idee mit dem Tagebuch, das ein Therapeut ist, ist wirklich klasse. Und Severus, pardon, Schniefelus’ (also das Tagebuch) ist perfekt IC – kann ein Tagebuch IC sein? *g* Allein dieses stoische: Fünf Punkte Abzug… für jede Beleidigung ist einfach nur gut.
Dann schon allein die Stelle, an der Severus bettelt, dass James ihn nehmen soll, das ist so… aw, ich muss mich grade echt zusammenreißen, damit ich nicht zum Quietschkommischreiber mutiere. (Und das wollen wir beide nicht, ich weiß, dass wir das nicht wollen *g*)
Perfekt rübergebrachte Vollmondszene, da war ich absolut sprachlos. Erst James’ Angst, dass Severus hätte sterben können, dass er Schuld daran sein könnte, dass Remus darunter leiden könnte und dann der Versuch, Severus mit Gewalt daran zu hindern zu reden – das ist so typisch für James, dass es fast schon schmerzhaft ist.
Was mir noch aufgefallen ist: James’ Rolle als Anführer war brillant dargestellt! Dass er sich sofort selbst die Schuld gibt, sich vor Sirius stellt, obwohl er ihn innerlich für diese Dummheit verflucht. Wie er alles gibt, um seine Freunde zu schützen – das ist typisch James (und Harry hat genau diese Eigenschaft geerbt). Natürlich versucht er es mit den falschen Mitteln, und wendet Gewalt an, um ans Ziel zu gelangen, aber ich denke, in seiner Panik, ist diese Reaktion nur zu verständlich. Ebenfalls gut, dass er und Sirius sich auch ohne Worte verstehen. Ich denke, dass beschreibt diese Freundschaft sehr deutlich.
Zum zweiten Kapitel:
Sehr schön, James’ kleine Rechtschreibschwäche beim Wort Boykottieren *g* Und das Tagebuch ist wieder so herrlich sarkastisch. Wunderbar der kleine Blick in die Zukunft, was einmal aus Severus werden könnte (ein verbitterter Mann, der Gryffindor Punkte abzieht), vor allem, da man ja weiß, dass genau das aus ihm wird… okay, das war jetzt ein wenig wirr.
Klasse auch, dass man bei James mit Subtilität nicht weit kommt – da ist was sehr Wahres dran^^ Und die Remus/Sirius Andeutung ist selbstverständlich auch toll *hehe* Ich interpretier da einfach auch mal zu viel rein, bin ja unverbesserlich ;o)
Mir gefällt es sehr gut, dass du Gegenwart und Vergangenheit so geschickt miteinander verwebst. Es ist interessant mitzuverfolgen, wie sich James’ Einstellung langsam aber sicher ändert, wie er beginnt, in Severus etwas anderes zu sehen, als nur den blöden Schniefelus.
Das beginnt hier: Das ist typisch James! Nur auf das Ziel fixiert, Severus zum Schweigen zu bringen, ist er so gut wie blind für alles andere. Und er schafft es auch noch, Severus dafür verantwortlich zu machen, dass er kein Mitleid haben kann – schließlich flucht der, um seine Angst nicht zu zeigen.
Dann ist da wieder diese absolute Loyalität zu Sirius, dem er, obwohl er stinksauer auf ihn ist, ohne zu Zögern folgen würde, sollte er von der Schule fliegen- und diese Loyalität macht James wieder trotz allem irgendwie sympathisch.
Und dann kommen wir zu der Stelle, an der James endlich wieder zur Vernunft kommt. Er hat ein schlechtes Gewissen, er sucht Severus und er bekommt er den Schock seines Lebens verpasst, als er ihn auf dem Boden findet. Verletzt. Da wird ihm klar, denke ich, dass er ebenso rücksichtslos wie Sirius ist. Und ihm wird klar, dass Severus ein Mensch ist.
Btw, grandiose Beschreibung seiner Angst, als er auf Severus zugeht. Und auch die Erleichterung, dass er Severus eben nicht umgebracht hat.
Einfach toll, und ich freue mich auf mehr^^
*knuff* |