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Author of 13 Stories |
Stirb Harry Potter, oder: die etwas andere Geschichte der Tochter des Basilisken, von Severus Snape und (obligatorisch:) Draco Malfoy und Ginny Weasley
Disclaimer: Alle die in den Büchern vorkommen gehören J.K. Alle anderen MIR!
Author's Note: Also, ob ihr's mir glaubt oder nicht, aber dieses Kapitel ist deprimierend. Für mich zumindest, obwohl ich als fanatische D/G-Shipperin sooooooo lange drauf gewartet hab. Es ist sinnlos, und zwar nicht so wie die anderen Kapitel, sondern sinnlos im Sinne von es bestehen absolut keine Zusammenhänge zwischen den Sätzen und daher fehlt der Sinn. Sevvie singt ein Lied in diesem Kapitel, es heißt Tombe la neige, und im Prinzip geht's darum, dass der Schnee fällt, und jemand nicht kommen wird, für alle, die nicht Französisch sprechen.
Have fun,
Ri
Kapitel 11: Pyjamahosen, Französisch und Handtücher
Draco Malfoy hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmte, als er aufwachte. Schon allein die Tatsache, dass er aufgewacht war, weil jemand wie verrückt lachte, und das neben seinem Ohr, wirkte irgendwie seltsam.
Er blinzelte langsam, und versuchte seine Umgebung wahrzunehmen, allerdings mit wenig Erfolg. Er führte seine Hand zu seinem Gesicht und wischte sich den Schlaf aus den Augen. Die grauen Schleier, die seine Sicht vorher blockiert hatten verschwanden, und auch der der Rest seines Systems setzte nach und nach wieder ein. Sein Gehirn brauchte dazu offensichtlich am längsten, da er erst nach etwa einer Minute bemerkte, dass sein Gesicht nass war.
„Wa-?" fragte er verwundert und versuchte gleichzeitig Ginny Weasley, die sich immer noch am Boden liegend über irgendetwas zerkugelte, einen vernichtenden Blick zuzuwerfen. Zu seinem Glück war sie so damit beschäftigt sich gewisse Körperteile abzulachen und somit seinen Gesichtsausdruck nicht sehen konnte.
Langsam dämmerte Malfoy, dass es nicht der Normalzustand war mit nassem Gesicht aufzuwachen. Er sah an sich herab und wurde zuerst rot, dann weiss und dann ein wenig grün im Gesicht.
„Weasley..." sagte er drohend.
Ginny schüttelte den Kopf und lachte weiter.
„Wieso habe ich das Gefühl, dass du damit etwas zu tun hast?" fragte er langsam und kalt.
Ginny beachtete ihn nicht.
„Weasley, wenn du nicht sofort aufhörst zu lachen werde ich dir dein verdammtes Gesicht so lange gegen den Boden rammen, bis ich einen perfekten Abdruck davon im Stein erkennen kann!" sagte Draco und seine Stimme wurde fast zu einem Zischen.
Das schien das Mädchen ein wenig aufzunüchtern, sodass sie aufhörte zu lachen, sie konnte jedoch anscheinend ein breites Grinsen nicht unterdrücken.
„Du solltest dich sehen, Malfoy," sagte sie fröhlich „stehst da in deinem Zimmer und versuchst mir zu drohen...in angepinkelten Pyjamahosen!"
„Halt. Deine. Verdammte. Klappe. Ich weiß genau, dass das dein Werk ist." brachte Draco zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.
„Nein, tut mir leid, ich habe deine Hosen nicht angemacht, das warst schon du selbst!" gab Ginny grinsend zurück.
Draco schnaubte und versuchte mit dem klitzekleinen Bisschen an Würde, das ihm noch übrig geblieben war einen die Tatsache zu überspielen, dass seine Schlafanzughose sich in einem suboptimalen Zustand befand.
Außerdem versuchte er sich selbst davon zu überzeugen, dass Mord im Grunde genommen etwas Schlechtes war, zumindest im Affekt. Ein kaltblütiger Mord wäre vielleicht noch zu rechtfertigen gewesen, beschloss er, aber aus Zorn zu töten stellte er auf die Liste der Dinge die er am besten lassen sollte. Das war so altmodisch.
Als er seine Gedanken geordnet hatte zog er sich sein Schlafanzugoberteil über den Kopf und warf es auf den Boden.
Er grinste zufrieden, als er hörte, wie Ginny darauf scharf Luft einsog, und versuchte sich ihr knallrotes Gesicht vorzustellen, als er langsam den Bund seiner Hose abwärts schob. Oh, es war ja so schön, böse zu sein.
Er blickte erwartungsvoll über die Schulter um Ginny stammeln und erbleichen zu sehen, und war äußerst enttäuscht, als er feststellte, dass sie sich in Blaises Bett zurückgezogen und die Vorhänge vorgezogen hatte.
Draco fluchte leise, und begann, sich in normalem Tempo umzuziehen.
Ginny saß auf Blaises Bett und holte tief Luft. Okay, beruhige dich, Mädchen! Sagte sie sich immer wieder vor. Denk gar nicht daran, dass da draußen ein sehr attraktives männliches Wesen im Moment wahrscheinlich nackt dasteht! Das ist dir völlig egal. Du wirst nicht einmal versuchen, durch den Vorhang zu schauen, oh nein, viel zu verlockend, das wirst du nicht tun...Scheiss drauf!
Sie schob den Vorhang einen Spaltbreit zur Seite, und war enttäuscht zu sehen, dass er schon weg war, wahrscheinlich, um zu duschen.
Ob sie ihm sagen sollte, dass er die Schüssel mit Wasser umgestoßen hatte und sie ihm deswegen mit Wasser begossen hatte? Nein, lieber nicht...
Severus Snape flog durch die Alpen. Seine Flügel streiften die Berggipfel manchmal leicht, und er genoss das Gefühl des absoluten Freiseins. Er sah glücklich zu wie der Schnee fiel, und summte vor sich hin
Tombe la neige.
Tu ne viendras pas ce soir
Tombe la neige.
Et mon coeur s'habille de noir.
Ce soyeux cortège,
Tout en larmes blanches.
L'oiseau sur la branche
Pleure le sortilège…
Und das war der Moment, an dem die Welt beschloss, einen kleinen Abstecher in ihrer Laufbahn zu machen und in seinem Magen vorbeizuschauen.
Ginny Weasley, welche die Vorhänge mittlerweile wieder geöffnet hatte, suchte ihre Kinnlade. Sie war sich sicher, sie irgendwo verloren zu haben, als Draco Malfoy soeben nur mit einem Handtuch um die Hüften geschlungen den Raum betreten hatte.
„Hast du etwas verloren, Weasley?" fragte er gedehnt, und lehnte sich an einen von Blaises Bettpfosten.
„Ah, um, nein" stammelte sie, und fühlte wie ihre Ohren knallrot wurden.
Malfoy fragend eine Augenbraue, sagte sonst aber nichts.
„Äh, ich" quiekte Ginny, sag etwas, sag etwas! „ich hab dir Wasser drüber gekippt, weil das mit dem lauwarmen Wasser nicht funktioniert hat!" Oh, intelligent! Genau das hatte ich doch beschlossen, nicht zu sagen!
Draco hob die Augenbraue noch ein Stückchen höher, wenn das überhaupt noch möglich war. Ginny wand sich unter seinem Blick.
„Äh, also..." begann sie, doch Draco hatte sie an der Hand gefasst und in ein eine aufrechte Position gezogen. Das hätte sie eigentlich erleichtern sollen, weil dadurch der Größenunterschied geringer war, und sie sich dadurch nicht so klein vorkommen würde, wäre da nicht die Tatsache, dass er sie somit direkt in seine Arme befördert hatte, und das so schwungvoll, dass sie sich an ihm abstützen musste. An seiner Schulter, seiner unbedeckten, nackten Schulter.
Sie räusperte sich und sagte langsam, um sich nicht zu verhaspeln „Malfoy, du kannst mich jetzt k-loslassen"
„Kann ich das?" fragte er ebenso langsam, und seiner Stimme klang dabei für ihren Geschmack einfach zu sexy. Sie fragte sich in Gedanken wie lange sie es noch so aushalten würde, ohne ihm alle Kleider vom Leib zu reißen, bis ihr einfiel, dass er sowieso keine anhatte.
Sie erröte bei dem Gedanken noch mehr, und wollte sich ein wenig aus der festen Umarmung Malfoys lösen, als dieser beschloss, dass ihre Position durchaus verbesserungsfähig war und dies auch auszunützen.
Jedenfalls befand sich Ginny keine 2 Sekunden später gegen die Wand gepresst und vergaß alle Gedanken die sich mit weggehen befassten, auf Grund der Tatsache, dass sie von Draco Malfoy geküsst wurde, und zwar auf eine Art und Weise, die den Versuch des Denkens schon sinnlos scheinen ließ.
In der hinteren Ecke des Raumes schüttelte etwas, das aussah, wie eine Socke den Kopf und sagte „Fssss!*"
*Ekelkaft!
tbc
Reviews? Bitte!
Naja, schönes Wochenende noch,
Ri