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---- THE SECOND DARK LORD ----
Chapter six: Draco’s Ankunft und die Folterkammer
- Stark zu sein bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen! -
Autor: Robin
E-Mail: Robin-no-ouji (at)
Pairing: Harry/Draco; (Lucius/Severus)
Disclaimer: Alle hier vorkommenden Figuren gehören nicht mir, sondern lediglich Joanne Kathleen Rowling. Weiterhin schlage ich hieraus in keinster Weise Profit.
Warnings: Violence; Death; slash; gloomy
Hinweise: Diese FF ist super kompliziert und super schwer zu schreiben, somit kann es mal vorkommen, dass ich ein altes Chapter nochmal überarbeite und Dinge verändere. Wahrscheinlich nichts Großes, aber es kann vorkommen.
Und noch was... wenn euch irgendwas unrealistisch vorkommt, oder total OOC – wartet ab, vieles löst sich mit der Zeit auf, und so manches hat seinen guten Grund! g°
Jo, dann will ich euch nicht länger aufhalten...
-.-. Part 1 .-.-
Die Sonne war gerade über dem Horizont aufgetaucht und verfärbte den Nebel, der sich um Riddle Manor gelegt hatte, tauchte ihn in ein wunderschönes Rot.
Vögel zwitscherten die Sonne begrüßend. Morgentau hatte sich auf die Bäume in den weiten Anlagen der Manor gelegt und schimmerte im warmen Sonnenlicht.
Doch Harry bekam davon wenig mit, denn er lag immer noch in seinem Bett. Insoweit man dieses Möbelstück noch als Bett bezeichnen konnte, denn es war einfach wundervoll.
Es war aus einem, Harry völlig fremden, schwarzen Holz gefertigt, mit kunstvollen Intarsien verziert, die sich über das gesamte Bett erstreckten.
Wie bei einem Himmelbett, war auch bei diesem oben Stoff befestigt, in diesem Fall ebenfalls schwarz, und wand sich hinunter zu den Bettpfosten, auf deren Spitze sich kleine Lampen befanden, in denen wiederum kleine Kerzen standen. Die Lampen selber, waren aus einem roten Stein gefertigt, der das gesamte Zimmer, zündete man sie an, in ein schauriges rotes Licht tauchte.
Das Bett selber war unglaublich gemütlich und Harry hatte diese Nacht so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr.
Zufrieden grinsend beschloss er für sich, dass er für dieses Bett töten würde.
Aber nicht nur das Bett war etwas Außergewöhnliches in Harry’s Kammern.
Der Schreibtisch, die Stühle, wie auch die Schränke, die sich ebenfalls hier drinnen befanden, waren aus dem gleichen Holz, und gaben dem Zimmer eine gruselige, mysteriöse Wirkung, die Harry beeindruckte.
Oben an der Zimmerdecke befand sich ein eindrucksvoller Kronleuchter, der das Zimmer gebührend abrundete.
Müde gähnend schwang sich Harry schließlich aus dem Bett. Geschlafen hatte er lediglich in seinen Shorts, denn so fand er es am gemütlichsten. Einer der Hauselfen des Dunklen Lord’s hatte ihm zwar einen Pyjama angeboten, doch er hatte dankend abgelehnt.
Nachdem er sich kurz, aber gründlich im Zimmer umgesehen hatte, erblickte er zu seiner Zufriedenheit ein großes Möbelstück, das sich nach näherer Untersuchung als Kleiderschrank herausstellte, und in dem Harry nun neugierig zu suchen begann.
Eine gute halbe Stunde später stand er schließlich vor einem der vielen Spiegel im Bad und begutachtete seine Aufmachung.
Er trug eine elegante schwarze Robe, an deren Rücken durch zwei silberne Knöpfe der Umhang befestigt war, der beim Gehen eindrucksvoll hinter ihm her wehte.
Der Kragen der Robe wurde durch gewundene Stickereien vorteilhaft hervorgehoben und unterstrich nochmals die herausstechende Eleganz dieses Kleidungsstückes. Darunter trug Harry eine einfache schwarze Hose, die jedoch fast gänzlich durch die Robe verdeckt war.
Sichtlich mit seinem Aussehen zufrieden, beschloss er nun seine Gemächer zu verlassen um sich etwas zu Essen zu suchen, denn sein Magen hatte sich inzwischen schon lautstark bemerkbar gemacht.
Gerade, da er aus seinen Gemächern herausgetreten war, wäre er auch schon beinahe in jemanden hinein gerannt. Verwundert blickt er auf, und seine Augen verengten sich augenblicklich, als er erkannte, um wen es sich handelte.
„Malfoy!“ zischte er.
Draco Lucius Malfoy stand nun tatsächlich in seiner ganzen Pracht vor ihm. Und auch wenn er zu seiner Leibgarde gehören sollte, hieß es noch lange nicht, dass er es ihm leicht machen würde.
„Potter!“ kam auch prompt die Antwort des Blonden, sein Gesicht in leichtem Abscheu verzogen.
Doch dann begann sich auch schon ein höhnisches Grinsen breit zu machen, und obwohl ihn sein Vater gewarnt hatte, sah er es überhaupt nicht ein, höflich zu dem ehemaligen Gryffindor zu sein.
„Na, hat klein Potty nun plötzlich beschlossen Dunkler Lord spielen zu wollen?“ fragte Draco schließlich mit überheblichen Tonfall und stemmte eine Hand in die Hüfte.
Harry’s Gesicht verfinsterte sich damit nur noch mehr, und seine Augen wandelten sich von grün zu fast schwarz. Es schien, als wollte er Malfoy mit seinem düsteren Blick aufspießen.
Doch dann, mit einem leichten Schwenker seiner Hand, beförderte er Malfoy auf die andere Seite des Ganges, wo er hart an der Wand aufschlug und zu Boden glitt.
Darauf hin schritt er langsam auf den, nun auf dem Flur Liegenden zu und baute sich über ihm auf.
„Aber du musst zugeben, Malfoy... ich spiele mein Spiel gar nicht schlecht, nicht war? Ich meine, die Verhältnisse sind ja nun eindeutig klargestellt!“ bemerkte Harry herablassend, und blickte auf den Slytherin hinunter, der seinen Blick seinerseits mit Verachtung erwiderte.
Aber Harry sah auch noch etwas anderes in diesen Augen, was er nicht so ganz einordnen konnte. War es Unsicherheit, war es Angst?
„Draco!“ riss ihn eine bekannte Stimme aus seinen Gedanken und er drehte sich zu dem älteren Malfoy um, der den Gang entlang gekommen war, und nun zu seinem Sohn eilte. Hastig half er ihm auf die Füße und blickte Harry wütend an.
„Was ist hier passiert?“ fragte er unwirsch, bereute es aber in eben dem Augenblick, als der Lord hinter Harry schritt, ihm eine Hand auf die Schulter legte und ihn wütend anblickte.
„Mäßige deinen Ton Malfoy!“ blaffte er, und der ältere Malfoy sank demütig auf die Knie.
„Es tut mir leid, Mylord!“ versuchte er sich zu entschuldigen, doch Voldemort schien heute nicht zu besänftigen zu sein.
„Crucio!“ zischte er, und Lucius biss die Zähne zusammen, um nicht laut aufzuschreien.
Draco, der sich neben seinen Vater gekniet hatte, und mit Grauen mit ansehen musste, wie er gefoltert wurde, blickte Harry hasserfüllt an, machte ihn für all das verantwortlich.
Als der Dunkle Lord den Fluch schließlich wieder aufhob, atmete Lucius erleichtert aus und stand leicht schwankend wieder auf. Harry beobachtete das mit leichter Bewunderung.
„Ich hoffe, das wird euch eine Lehre sein! Ich erwarte mir von euch zukünftig ein ansprechenderes Benehmen meinem Nachfolger gegenüber! Ansonsten werdet ihr weiterhin die Konsequenzen zu tragen haben!“ meinte der Lord kühl, machte sich wieder auf den Weg den Gang entlang und verschwand schließlich hinter der nächsten Ecke.
Draco unterdessen stützte seinen Vater, der immer noch nicht wieder ganz bei Kräften war, und versuchte scheinbar seinen neuen Meister mit seinen Blicken zu erdolchen, da ihm nun ja der Mund verboten wurde.
„Schau mich nicht so an Draco!“ sagte Harry ruhig.
Er musste schließlich mit diesem blonden Ekel auskommen, und da dieser nun eindeutig zurecht gewiesen war, empfand es Harry für unnötig dessen Zorn auch noch zu schüren.
Der blickte Harry kurz verwirrt an, als der seinen Vornamen benutzt hatte, sagte aber nichts.
Eine ganze Zeit lang blickten sich die Beiden so an.
Harry, während er überlegte, wie zum Himmel er mit dem temperamentvollen Slytherin nur fertig werden sollte.
Draco, der sich fragte, was er von Harry als neuen Dunklen Lord nur halten sollte.
Lucius war es schließlich, der ihre Gedanken unterbrach.
„Lasst uns Frühstücken gehen, mon Maître!“ schlug er vor, und deutete mit seiner Hand Richtung Salon.
Harry nickte zum Einverständnis und ging nun ebenfalls den Gang entlang, den selben Weg wie zuvor schon Lord Voldemort gegangen war.
Draco und Lucius folgten ihm in gebührendem Abstand und als Harry die Türe zum Salon erreichte, sorgte Lucius mit einem leichten Schwenker seines Zauberstabes dafür, dass sie eindrucksvoll aufflog und Harry einen gebührenden Eintritt verlieh.
„Na endlich, wurde auch Zeit!“ begrüßte ihn der Dunkle Lord, der seinerseits schon an dem großmächtig gedeckten Mahagonitisch Platz genommen, und scheinbar nur noch auf sie gewartet hatte.
Seitlich neben ihm saß Severus und begrüßte ihn seinerseits mit einem leichten Senken seines Kopfes, was Harry durch ein ehrliches Lächeln zur Kenntnis nahm.
Doch dann stand Voldemort auf und schritt zu ihnen.
„Bevor wir jedoch essen, möchte ich Draco zu Harry’s Leibgarde machen!“ erklärte er und blickte den jungen Malfoy erwartungsvoll an.
Der jedoch, da er schon wusste, was nun von ihm erwartet wurde, zog nun wieder wütend seine Augenbrauen zusammen.
Malfoy junior tat dann einige Schritte vorwärts, um dann im Abstand von ungefähr einem Meter vor ihm stehen zu bleiben, ihn kurz zu betrachten und anschließend in vollster Ergebenheit vor ihm niederzuknien.
Harry's Augen weiteten sich vor Verwunderung. Schon damals, als Severus vor ihm niedergekniet war, gab das ein Bild ab, das ihm wohl noch lange in Erinnerung bleiben würde. Doch Draco Malfoy, sein absoluter Erzfeind, derjenige, der sein Leben in Hogwarts die letzten fünf Jahre so schwer gemacht hatte wie er nur konnte, ergab sich ihm. Es war ein Hochgefühl, das ihn fast schwindlig machte. Oh ja, Macht war verführerisch.
Dann richtete sich Draco wieder auf, und blickte ihn mit einem leicht seltsamen Ausdruck in den Augen an. So als wüsste er nicht, wie er sich nun verhalten sollte.
Doch dann unterbrach der Dunkle Lord Harry’s Beobachtungen, indem er begann:
"Nun, Draco Lucius Malfoy - Bist du bereit deinem neuen Meister bedingungslos zu gehorchen, ihm zu folgen bis in den Tod, ihn weder zu belügen, zu betrügen, noch in irgendeiner Weise zu hintergehen? Seine Befehle ohne sie zu hinterfragen auszuführen, und ihm den ihm zustehenden Respekt zu zollen, Malfoy? Schwörst du dies, bei Slytherin, dem größten Magier, den die Welt je gesehen hat?" fragte ihn der Lord, während dessen Blick immer noch auf ihn gerichtet war.
"Ja, ich schwöre!" sprach Lucius' Erbe sicher, kniete abermals nieder, und küsste Harry's Hand als Zeichen seiner Untergebenheit und Harry lief ein Schauer über den Rücken, der sich ausgehend von seiner Hand über seinen ganzen Körper ausbreitete.
Severus und Lucius, selbst schon vollwertige Todesser, hatten dies natürlich nicht tun müssen, da sie zuvor schon dem Dunklen Lord die Treue geschworen hatten, und somit einzig und allein ihm unterstanden, und lediglich auf dessen Befehl hin zu Harry's Leibgarde gemacht worden waren. Draco dagegen, da er das Dunkle Mal noch nicht erhalten hatte, und somit Lord Voldemort nicht seine Loyalität geschworen hatte, musste dies nun bei Harry tun, und war somit einzig und allein ihm verpflichtet.
Als dies nun geschehen, zog der Lord einen silbernen Dolch aus einer seiner Manteltaschen, nahm Draco's Hand, die der ihm bereitwillig darbot, und schnitt ihm einmal kurz über die Handinnenfläche, gerade so, dass ein wenig Blut floss.
Da Harry kein Dunkles Mal besaß, dass Draco an ihn binden würde, musste diese Bindung eben anders hergestellt werden.
Dann blickte er hinüber zu Harry, seine Hand ausstreckend, und Harry ahnte schon, was er nun zu tun hatte.
Er bot jetzt ebenfalls die Seinige dar, und der Lord wiederholte die Prozedur von zuvor.
Dann nahm er ihre beiden Hände und legte sie so aneinander, dass sich ihr Blut mischte, legte den silbernen Dolch darüber und sprach feierlich: "Nach dem Willen Salazar Slytherin’s seiest du nun, Draco Lucius Malfoy auf ewig an Harry James Potter gebunden, in ewigen Gehorsam und Loyalität!"
Dann trennten sich ihre Hände wieder und Harry betrachtete ihn mit einem seltsamen Blick. Zum ersten Mal konnte er ihm in die Augen blicken, ohne dass ihn diese, von Zorn verschleiert, aufzuspießen drohten. Nein, nun wahren sie eher.. abschätzend, neugierig. Ihm schien als brannten da tausend Frage in diesen ungewöhnlichen grauen Augen und er war sich sicher, dass seine kaum einen andren Eindruck vermittelten...
„Lasst uns jetzt essen!" meinte der Dunkle Lord schließlich und deutete einladend auf den großen Mahagonitisch in der Mitte des Raumes, der bereits mit den größten Köstlichkeiten bedeckt war...
To be continued…
…
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Danke für eure Reviews! °smile° °knuddel°
Ich bin irgendwie in einer kleinen Schaffenskrise gesteckt, aber dem Anschein nach, hat sich die wieder gelegt. Im Moment schreib ich allerdings hauptsächlich während meines Deutschunterrichts. °g° Bin grad dabei, den Epilog zu „The Second Dark Lord“ zu schreiben, weil mich das so gereizt hat.
Meine aktuelle Blockade, ist die Beziehung zwischen Draco und Harry einigermaßen plausibel rüberkommen zu lassen, was schwer ist, weil ich mich eigentlich mehr auf die Handlung konzentriere als auf slash… leider! Aber ich werd mich bemühen, es nicht zu kurz kommen zu lassen! °versprech° Lemon allerdings wird es höchstens als Zusatzstory am Schluss geben, weil es vom Stil hier irgendwie glaub ich nicht reinpasst… we’ll see! °smile°
Yours, Robin