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Author of 29 Stories |
Disclaimer: JK Rowling... hat... die Macht... und so... ne?
...:::TRAUM VOM TOD:::...
Es war Nacht. Absolute Dunkelheit. Ein Himmel ohne Mond und Sterne. Und mitten in der Finsternis stand schwarzgekleideter Mann und blickte hinauf in das Nichts, das so düster wie nie zuvor schien und ihn zu verschlucken drohte. Er konnte hören, wie die Blätter an den Bäumen im verbotenem Wald raschelten und wünschte sich, dass der Wind seinen leblosen Körper auch davontragen würde, blickte sich um, aber konnte weder einen Stern, noch den Ursprung seiner Trauer finden und senkte den Kopf. Wie lange war es her, dass er einen Menschen getötet hatte? Wie lange war es her, seit Lord Voldemort das letzte Mal zugeschlagen hatte? Wie lange war es her, seit er seine Jungfräulichkeit verloren hatte? Ein grauenerregendes Gefühl überkam ihn, er dachte an Dinge, an die er nie wieder denken wollte. Wie eine wildgewordene Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt und ihn langsam unter Schmerzen zerkaut, nur weil die Erinnerung an Fleisch so verlockend ist. Müdigkeit erlöste ihn. Gähnend wandte er sich ab und ging ins Schloss zurück. Die Mauern der Kellertreppen waren rissig. Feucht. Die Schlangen, die die Wände verzierten, waren von einem grünlichem Geflecht bewachsen, das er von Grabsteinen kannte. Verwittert. Tot. Und müde viel er in sein Grab. Plötzlich hatten seine Gedanken seinen Körper verlassen, waren nicht mehr abhängig von ihm und konnten sich entfalten. Furchterregend und quälend entfalten. Erinnerungen traten hervor, solche die sein Körper nicht ertragen konnte, ihn erbrechen und weinen ließen. Aber im Schlaf quollen sie hervor, sein Gehirn versuchte sie zu verarbeiten und schuf schreckliche Bilder. Berührungen und Gerüche kamen ihm so realistisch vor. Die Dunkelheit griff nach ihm, knochige Finger zerrten an seiner Haut, krallten sich in ihr fest und zogen ihn hinab. Er sah tote, blass-graue Haut unter sich, die sich mit seiner lebenden von Blut durchströmten Haut vereinte. Etwas pochte unter ihm, schwoll an, erfüllte ihn, schmerzhaft und hämmernd. Und doch passte er sich an. Unfähig zu kämpfen. Verwirrt. Begierig. Ein heiseres Zischen erklang nahe seinem Ohr und ein giftiger Atem mit dem Geruch von alter, feuchter Erde kam an sein Gesicht.Lord Voldemort vergibt nicht. Er vergisst nicht. Er belohnt seine Helfer. Und der, der ihn verlassen hatte, musste sterben.
-=End=-