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Books » Harry Potter » The Darkness arounding us
Feelicitas Lefay
Author of 12 Stories
Rated: M - German - Tragedy/Romance - Severus S. & Sirius B. - Reviews: 39 - Updated: 02-23-06 - Published: 10-04-05 - Complete - id:2604878
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The darkness arounding us

Kapitel 7

Manche Dinge vergisst man lieber schnell

In den folgenden Tagen, bereute Feelicitas ihren Entschluss sogleich wieder. Sie wollte gar nicht heiraten. Sie war doch noch viel zu jung und eigentlich war alles doch zum Scheitern verurteilt. Einfacher als das, wäre es, aus dem Haus zu gehen und den Zug zu besteigen, bis zur Küste zu fahren, auf den Kontinent über zu setzen und zu dem Ort zurück zu fahren, den sie früher Zuhause genannt hatte. Dem verschlafenen Nest in der Provence, nahe der Stadt Briancon.

In dem die Zeit in der Vergangenheit stehen geblieben war. Wo alte Häuser mit Erkern und vielen Schnörkeln die Straßen säumten, still in der Sommerhitze, dem Herbstblätterfall, unter der Last des Schnees und in den Frühlingsblüten versunken.

Wo es immer still gewesen war.

Diese Stille hatte sie natürlich erdrückt, und immer gefangener gemacht, als die verschnörkelten Gitter, die den Garten des Hauses umzäunten, in dem sie aufgewachsen war. Sie war jung und eigentlich sollte Feelicitas noch alles vor sich haben, man behandelte sie aber, als sei ihr Leben schon längst festgesetzt. Nun, sie hatte in jungen Jahren genug angestellt, aber deswegen konnte man sie doch nicht für immer festhalten. Deswegen war sie von Zuhause weg gegangen, das Land ihrer Eltern zu erkunden. Dieser Ort in Frankreich war niemals ihr wirkliches Zuhause gewesen.

Auch das Haus ihrer Familie hatte diese Stille, diese Leere in sich, obwohl sie zu dritt in ihm gewohnt hatten.

Es war so viel in ihrem Leben geschehen, seit sie drei Jahre alt war. Feelicitas wusste schon früh, dass ihre Eltern nicht ihre richtigen Eltern waren, dass sie ein Pflegekind war, nicht wirklich adoptiert, aber auch nicht ins Heim abgeschoben.

Ihr Pflegevater, der ihr nicht so sehr gewogen war, hatte schon dafür gesorgt, dass sie das wusste.

Doch erinnerte sich Feelicitas an nichts aus ihrer frühsten Kindheit und nachdem ihre Maman ihr angedeutet hatte, dass sie wohl schon als Baby Waise geworden und dann nach mehreren Kinderheimen endlich zu ihnen gekommen war, schürfte sie nicht länger in diesem Loch und glaubte ihr.

Maman hatte sie sehr geliebt und Feelicitas hätte ihr nie eine Lüge zugetraut. Adelaide de Fresy war ziemlich fromm und wenn sie mal etwas vorenthalten wollte, dann wurde sie für gewöhnlich recht rot, dabei sah man ihr die Wahrheit an den Augen an. Zumindest Feelicitas, aber ihr Pflegevater war da blind.

Nun scheinbar, war die Lebenslüge von Adelaide eine Sache, die ihrer Pflegemutter durch die Jahre so selbstverständlich geworden war, das sie sich nichts mehr anmerken ließ.

Erst durch Feelicitas Zeit in der magischen Welt, waren der jungen Frau Erinnerungen gekommen, die im Gegensatz zu der Version mit der Herkunft aus einen englischen Waisenhaus standen. Und so manche bisher unverstandene Beschimpfung ihres Pflegevaters hatte Feelicitas plötzlich noch stutziger gemacht.

Schuld daran waren die Dementoren. Damals, als Feelicitas mit dem dunklen Lord in Askaban war und ihr eines dieser Wesen zu nahe gekommen war, hatte sie etwas gesehen, dass sie misstrauisch werden ließ. Alles was sie mittlerweile über Dementoren gelesen hatte, sagte ihr, dass ihr Erlebnis eine schlechte Erinnerung aus ihrer frühen Kindheit gewesen war, die sie längst vergessen zu haben schien. Der Dementor zeigte ihr Szenen einer Beerdigungsfeier und dann war da auch diese rothaarige Frau mit den grünen Augen, die Feelicitas schon in vielen Träumen ihrer Kindheit gesehen hatte und von der sie immer glaubte, dass es ihr persönlicher Lieblingsengel sein musste.

Auch ihre Maman hatte ihr dabei zugestimmt. Sie war sehr gläubig ihre Pflegemutter und sie wusste das Feelicitas ein besonderes Kind war, wie kein anderes im Dorf. Und selbst Feelicitas blieb nicht verborgen, das Adelaide sie gerne als ein Gottesgeschenk anschaute und meinte, Feelicitas sei zu Großem bestimmt. Am liebsten hätte sie sie in einem Kloster als wunder bringende Nonne gesehen. Hatte sie zwar nie gesagt, aber man merkte es ihr irgendwie an. Maman hätte es auch bestimmt einzurichten versucht, wenn da nicht... Aber das war eine andere Geschichte, deren Aussage nur bestätigte, dass Feelicitas Lefay nicht zur Nonne taugte. Aber auch ohne weiter über ihre Jugend nachzudenken, musste sich Feelicitas eingestehen, das sie nicht wirklich zurückhaltend war, wenn es um die Wahl ihrer Partner ging. Das mit Severus und Sirius hatten sie entgültig davon überzeugt, das ihr erster Freund wohl keine überstandene Ausgeburt ihrer Frühreife gewesen war.

Doch all ihre nebelhaften Erinnerungen und Ablenkungen halfen Feelicitas nicht weiter. Die Zeit ging voran und es kam der Tag, an dem Severus Snape sie in die freie Welt mitnahm

Zuerst besuchten sie die Winkelgasse, jenen magischen Ort, von dem sie schon so viel gehört hatte. Es gab so viel zu entdecken und was an diesem Tag alles passierte, auch später, als er mit ihr in eine dunklere Straße namens Knockturngasse einbog, machte einen großen Eindruck auf sie, so dass sie zunächst gar nicht darüber nachdenken konnte.

Vor allen Dingen, weil sie niemand weiter beachtete. Sie war für die Menschen auf der Straße nur eine Zauberin unter vielen und wenn man es mal auf die Winkelgasse beschränkte, dann liefen andere sogar muggelhafter herum als sie selber. Das hieß aber noch lange nicht, das sie sehr angepasst aussah. Feelicitas hatte sich extra etwas zurecht gemacht, damit sie auch an der Seite der düsteren Erscheinung Severus Snapes bestehen konnte, doch so recht war sie nicht von ihrer Wahl überzeugt. Ihren schwarzen Umhang hatte sie einmal zuhause gelassen und sich stattdessen für den grasgrünen Umhang entschieden, den ihr Madame Pomfrey in ihrer geheimen Sammelaktion besorgt hatte. Nur leider passte unter diesen Umhang kaum eines ihrer Kleider, ohne direkt wegen den bunten Farben aufdringlich zu wirken und so hatte Feelicitas wieder das grüne Kleid mit dem weiten Ausschnitt dazu angezogen.

Schwarz wäre vielleicht für die Knockturngasse doch die passendere Farbe gewesen.

Als sie dann in den Geschäften auch mal hin und wieder auf Menschen trafen, die Severus kannten, stellte er sie ganz normal mit ihrem Namen vor und verschwieg ihre nähere Beziehung. Niemand schien sich irgendwelche Gedanken zu machen und es war Feelicitas noch nie unklarer, warum sie eigentlich die ganze Zeit wie ein Häschen hinterm Kohlkopf gelebt hatte. Es wartete ja offensichtlich keine Schlange auf sie, um sie zu verschlingen.

Voldemorts Pläne waren ihr plötzlich verschlossen.

Severus suchte eine Apotheke auf und bestellte vor Ort einige Zutaten für seine Arbeit. Aber Feelicitas hatte genug Muße um sich einen Großteil der Straße anzuschauen und die Vielfalt an Angeboten und Neuheiten erschlug sie fast. Irgendwann war Severus fertig und danach besorgten sie zu Feelicitas großer Verwunderung ein paar Dinge, die sie selber dringend brauchte. Und so bekam Feelicitas zum ersten Mal seit ziemlich langer Zeit wieder eine Haarbürste zu sehen. Im Riddlehaus hatte sie sich angewöhnt die Haare mit den Fingern zu kämmen, weil ihre alte Bürste kaputtgegangen war und es Stundenlang dauerte sich damit zu kämmen. Und danach war ihr das so selbstverständlich, das sie gar nicht erst auf die Idee kam, jemanden nach einer Bürste zu fragen. Und niemand hatte daran gedacht. Das Severus sich über so was Gedanken machte und vorausschauend handelte, erschien ihr als ein seltsamer Wesenszug bei einen Mann wie Severus Snape. Auf diese Art ergatterte sie auch ein Paar Haarspangen und war eigentlich ziemlich glücklich und erleichtert gewesen. Es warf ein ganz neues Licht auf ihre zukünftige Beziehung. Wenigstens nahm er Rücksicht auf sie, das war schon mal viel wert. Aber vielleicht war er auch nur ihre wuschelige Mähne leid, schließlich wusste er als einziger, wie sie früher ausgesehen hatte, bevor Voldemort ihr den Zopf abgerissen hatte.

Danach zogen sie dann weiter in die Muggelwelt um ihre eigentliche Aufgabe zu erledigen.

Das sich Feelicitas noch Gedanken darum gemacht hatte, ob Severus mit seiner schwarzen Robe Aufsehen erregen würde, erschien ihr im nachhinein als lachhaft, denn die kommenden Geschehnisse überdeckten solche Kleinigkeiten völlig.

Es war so ein Schock gewesen, was Feelicitas im Standesamt erfahren hatte. Sie hatte sich plötzlich mit einer vollen Wahrheit konfrontiert gesehen, die sie so nie wissen wollte. Genauer gesagt ging ihr das in dem Moment auf, in dem der britische Standesbeamte, der so kurz vor der Mittagspause schon recht geschafft und zerwuschelt aussah, ihre Personalien für die Ausstellung einer Aufenthaltsgenehmigung und die künftige Hochzeit erfasst hatte und in Frankreich nichts fand, was auf ihre Identität hinwies.

„Es tut mir Leid, Miss Lefay. Doch es scheint so, als ob etwas an ihren Angaben nicht stimmt.", sagte er mit einem so gleichgültig einstudierten, verständnisvollen Ton, dass es Feelicitas irgendwie schlecht wurde und das Baby zu treten begann.

Sie war sofort leicht sauer geworden und hatte nicht viel Geduld bewiesen. Es sollte sie nicht geben? Unmöglich. Wann geschah schon mal so was? Sie hatte mal einen Film im Fernsehen gesehen, da stand auch plötzlich eine Frau vor dem nichts und genauso reingelegt kam sie sich jetzt vor.

„Glauben sie mir, an meinen Angaben stimmt alles, aber vielleicht ist es ihr Computerprogramm, das einen Fehler macht. Heutzutage kann ein falsches Tastendrücken schlimme Folgen haben." Severus schien nicht gerade zu wissen wovon sie sprach, aber Feelicitas sah es ihm nach. Computer waren eine Sache für sich, man musste sich nicht damit auskennen.

Der Beamte reagierte auf ihren ungeduldigen Ton beleidigt. „Das Programm kann sich nicht irren. Sie müssen-"

„Haben sie Feelicitas mit zwei E geschrieben?" Der Beamte wurde rot, was aber schnell wieder wechselte. Er enthielt sich nicht lange eines Kommentars, denn er fand immer noch nichts. Keine Meldung beim Einwohnermeldeamt, keine Adresse, keine Familienangaben.

„Was heißt das jetzt?", fragte sie vorsichtig und spürte, dass Severus neben ihr ungeduldig wurde, weil er scheinbar überhaupt nicht durchblickte, worin überhaupt das Problem bestand. Sie selber auch nicht, aber zumindest wusste Feelicitas mit modernen Techniken in der Muggelwelt Bescheid. Sicherheitshalber trat sie Severus leicht und verhalten auf den Fuß, damit wollte sie andeuten, das er nichts sagen sollte, denn Beamte waren ziemlich empfindlich bei so was. Und als der Beamte wegen seines Aufruckens irritiert aufschaute, lächelte sie ihr anziehendes Feenlächeln, von dem Sirius schwor, dass dies auf Veelablut in ihren Adern zurückzuführen sein musste. Feelicitas hatte damals darüber gelacht und ihn für verrückt erklärt. Sie wusste nicht einmal, was eine Veela war. Damals dachte sie ja auch noch, sie sei einfach jemand, der mit ein wenig Glück oder Schicksal zu magischem Blut gekommen war. Himmel, war das lange her.

„Nun, ja .", druckste der Mann herum. „Es scheint so..." Damit erklärte er ihr lang und breit und äußerst umständlich, dass sie scheinbar nicht existierte. Na ja, das hatte Feelicitas auch schon mitbekommen, doch so richtig zum nachdenken brachte es sie nicht.

Und dabei war die Lösung immer schon so nahe gewesen und doch hatte sie es nie durchschaut, weil ihr die Erinnerungen fehlten. Heute wusste sie, warum sie nie richtig adoptiert worden war. Maman und ihr Pflegevater hatten sie belogen. Feelicitas war nie als Säugling in einem Waisenhaus gewesen und schon gar nicht in einem englischen, dem sie ja angeblich ihre Sprachkenntnisse verdankte. Doch woher sie wirklich kam, sollte bald auch erfahren.

„Es muss sich um einen Irrtum handeln." Feelicitas war etwas verwirrt. Sie zeigte ihren Ausweis, den sie durch alle Wirren und Mühen gerettet hatte. Der Beamte hatte nun jeglichen Rest von Anstand und Geduld verloren und einen Gesichtsausdruck aufgesetzt, der Severus zur Ehre gereicht hätte. Und scheinbar nicht nur wegen der verpatzten Mittagspause. Er wollte die Polizei rufen, weil er sich sicher war, dass der Ausweis eine Fälschung sei.

Severus hätte den Beamten beinahe in die nächste Woche gehext. Doch komischerweise hielt er sich zurück und blieb beherrscht genug. Feelicitas fühlte sich mittlerweile außerstande das zu regeln und ließ ihn machen. Sie fühlte sich eindeutig überfordert. Und dass Severus sich in so normalen Dingen der Muggelwelt auskannte, war bereits verwirrend genug.

„Sie wollen doch damit nicht andeuten, dass wir so dumm wären, gerade mit einem gefälschten Ausweis in ein Standesamt zu gehen?", fragte er den plötzlich wieder ernüchterten Beamten und dieser fand sein Benehmen wieder und entschuldigte sich wie ein Schuljunge. Feelicitas blickte zu ihrem Helden hin. Auch wenn sie, aufgrund der Umstände, nicht in Hochstimmung war, versuchte sie ihn per Blickkontakt zusätzlich etwas zu besänftigen, aber er reagierte nicht darauf. Über kurz oder Lang kamen sie jedoch auf die Idee, zu versuchen etwas über ihre angeblichen englischen Wurzeln herauszubekommen.

Feelicitas hatte beinahe schon die Hoffnung aufgegeben und malte sich alle möglichen Szenarien aus. Sie wäre nicht weiter überrascht gewesen, wenn der Mann ihr erzählt hätte, dass sie nirgendwo herkam und deshalb für den Rest ihres Lebens in irgendwelchen verkommenden Häusern als geheimer Untermieter hausen müsse. Doch dem war glücklicherweise nicht so.

Man fand letztendlich tatsächlich eine Frau namens Lefay. Nur dass diese eine Miriel Deepwood- Lefay war.

Sie war die uneheliche Tochter einer Synaile Lefay, und Witwe eines Mann namens Nathaniel Deepwood.

Feelicitas stockte der Atem, als sie hörte was als nächstes kam. Mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck las der Mann von seinem Bildschirm ab, dass bei Miriel und Nathaniel Deepwood eine Tochter aufgeführt war. Feelicitas Miriel Lefay.

Und es kam noch viel schlimmer. Die Frau und das Kind waren scheinbar die letzen Überlebenden der Familie Deepwood, die teils bei einem Hausbrand 1981 ums Leben kamen. Jedenfalls gab es noch ein paar Todesscheine von einem gewissen Allen Deepwood und seiner Frau Nathalie zu bewundern. Laut Angaben waren Miriel Deepwood-Lefay und ihre Tochter nach Frankreich ausgewandert und damit endeten die Aufzeichnungen. Feelicitas fiel es schwer sich vorzustellen, das sie diese Tochter gewesen sein musste. Aber ihre leibliche Mutter, hatte sich doch bestimmt nicht einfach so davongemacht.

Und als ob sich plötzlich ein dicker Klumpen lösen würde, wusste sie, das die Angaben des Amtes nicht richtig waren. Sie sah plötzlich Dinge vor sich, von denen sie überhaupt keine Ahnung hatte, das sie das einmal erlebt hatte. Verschwunden und für Tod erklärt, hätte da noch stehen müssen. Doch da stand rein gar nichts mehr.

Alles was an diesem Tag noch geschah nahm Feelicitas nur wie in dicke Watte verpackt wahr. Severus hielt sie am Arm fest, als sie einer Ohnmacht nahe war und in einen Schock verfiel. Er regelte den Rest mit dem Beamten. Feelicitas ließ ihn machen. Und er machte es gut. Da musste man ihm seine Kontakte als Kind zur Muggelwelt, dank seines Vaters, zu Gute halten. Jedenfalls hatte sie bei Überprüfung seiner Unterlagen mitbekommen, dass sein Vater einen höchst muggelhaften Lebenslauf besaß. Feelicitas bekam ihre Aufenthaltsgenehmigung und sie bekam einen Termin auf dem Standesamt für die Ehezeremonie. Aber das bedeutete ihr alles nichts mehr.

Danach schob Severus sie mit sich und sie machten sich ohne weiteren Zwischenstop zurück in den Grimauldplace.

Als Severus mit Feelicitas im Schlepptau in die Eingangshalle trat und sie daraufhin in die Küche schleppte und dort, unter Sirius und Remus erstaunten Blicken, einfach auf einen Stuhl drückte und ohne Erklärung wieder verschwand, wusste sie nicht, wo ihr der Kopf stand.

„Geht es dir nicht gut, Feelicitas?", hatte Sirius beiläufig interessiert gefragt. Remus war, als sie nicht wirklich reagierte, zu ihr hingetreten und setzte sich neben sie. Sie blickte ihn vage an und er fasste nach ihrer Hand.

„Sirius, sie hat eiskalte Hände." Daraufhin erwachte Sirius aus seiner leichten Alkoholstarre und erhob sich ebenfalls.

„Snape muss ihr etwas angetan haben." Hass loderte auf. Feelicitas war es egal. Die beiden stoben erst wieder auseinander, als Severus Snape plötzlich mit Dumbledore und einem Denkarium im Gefolge in die Küche trat.

„Guten Abend, Remus, Sirius, Feelicitas." Er nickte jedem zu. Snape sagte kein Wort, aber Sirius reichte es und er fuhr ihn an: „Hast du etwas mit ihrem Zustand zu tun...?"

Snape wollte gerade genau so giftig erwidern: „Und wenn-?", doch Dumbledore ging dazwischen.

„Meine Herren ich muss sie schon bitten. Könnten sie ihre Streiterein in den Hintergrund stellen?", fuhr er etwas grob dazwischen, mäßigte sich aber wieder „Haben sie die beiden nicht aufgeklärt?", wandte er sich an Severus. Dieser verneinte.

„Ich habe sie sofort verständigt, Professor Dumbledore." Dieser nickte und schaute Remus an: „Hat sie mal etwas gesagt?"

„Nein, Albus, hat sie nicht. Was ist den passiert?"

Albus wiegelte ab: „Später Remus. Severus, wann sagten sie, ist sie in diesen Zustand verfallen?"

Severus erzählte noch einmal alles über die Probleme auf dem Amt und Dumbledore nickte.

„So, so. Ich bin zwar kein Heiler, doch ich würde sagen, der Schrecken über die Konfrontation mit derartig vielen Neuigkeiten, hat sie etwas überfordert. Nun, das ist nichts, was sich nicht mit ein wenig Klärung der Gedanken beheben ließe. Remus holen sie mir bitte eine Decke. Sirius könnten wir etwas Whiskey haben? Gut. Und Severus, sie bleiben hier und rühren sich nicht vom Fleck." Sie befolgten Dumbledores Weisungen und bald flößte Dumbledore ihr ein wenig Whiskey ein: „Trink etwas davon Kind, dann wirst du dich besser fühlen." Und wirklich, sie erwachte wieder aus ihrer Starre und fing zu weinen an. Dumbledore tätschelte ihr die Schulter.

Stunden später saßen Dumbledore, Severus und die anderen immer noch bei ihr und gemeinsam betrachteten sie den wabernden Inhalt des Denkariums, in das Dumbledore einige Erinnerungsfäden von Feelicitas abgelegt hatte. Erst hatte er ein paar Zauber auf sie angewandt. Nun, da er die verdrängten Erinnerungen in die Wirklichkeit geholt hatte, konnte er endlich auch ihre psychische Blockade lösen.

Es war wie im Film, was sie dort sahen. Doch lückenhaft, da die Erinnerungen nicht mehr frisch waren und sie sich gar nicht erinnern wollte. Man konnte auch nicht in ihnen eintauchen, was Feelicitas sowieso als höchst merkwürdig ansah.

Doch Feelicitas konnte auf diese Weise die Wahrheit ertragen. Sie hatte nicht nur ihre Erinnerungen an einige Dinge in ihrer frühesten Kindheit wieder gefunden, sondern auch einiges mehr, das scheinbar durch einen von Voldemorts Gedächtniszaubern blockiert war und überhaupt nichts Gutes verhieß, sobald sie anfangen würde darüber nachzudenken. So stürzte sie sich lieber in das, was in dieser Erinnerungsschüssel lag.

Severus erzählte noch mal von den Namen von Feelicitas leiblichen Eltern. Dumbledore hatte sich bei der Nennung von Nathaniel Deepwoods Namen plötzlich wieder an die seit vier Generationen reinmagische Familie und ihren einzigen Sohn erinnert und erzählte Feelicitas so schonend wie es ging, von den schweren Zeiten vor über 14 Jahren. Er erwähnte auch, dass die Familie Deepwood wegen einer erstaunlich liberalen Einstellung gegenüber Ehen mit magischen Kreaturen und diverser anderer Makel auf Lord Voldemorts Abschussliste stand. Es hörte sich grauenhaft an.

Eine von vielen Namen –und heldenlosen Familien, die unter Voldemorts Chaosherrschaft untergingen. Sie starben in einem Flammenmeer, als Todesser ihr Haus anzündeten. Doch Nathaniel Deepwood selbst war da schon länger tot, über den Grund sagte Dumbledore nichts. So starb damals nur sein Vater Allen Deepwood und Miriel war mit ihrer Tochter untergetaucht und nicht wieder gefunden worden.

Die Spuren verloren sich in Richtung Frankreich und nicht einmal die ebenfalls überlebende Hauselfe Weirdy wusste näheres.

Feelicitas befand sich mit ihrer Mutter auf der Flucht und es hieß in Voldemorts Kreisen, dass beide in Frankreich getötet worden wären. Das war wohl ein Irrtum. Doch das Denkarium ließ die ganze Geschichte wiederauferstehen.

Feelicitas Lefay hatte dort nahe Briancon, wo auch das Haus ihrer Pflegeeltern, der de Fresy stand, ihre Mutter verloren als sie drei Jahre alt war. Sie erinnerte sich wieder schwach an die Stimme und die Gestalt ihrer Mutter, aber nun beim betrachten des Gedankenflusses war es, als sei ihre Mutter gerade gestern mit ihr zu Fuß gewandert.

Lange Zeit waren sie gelaufen, bis sie dann in diesem Dorf im Rasthaus einkehrten. Ein paar Tage verbrachten sie dort still und friedlich und es schien ihr bis heute, dass ihre Mutter ausruhte, bevor sie weiter gehen konnten. Feelicitas meinte sich plötzlich noch dran erinnern zu können, dass am Abend des dritten Tages, denn so weit konnte sie da schon zählen, ihre Mutter hastig ihre wenigen Sachen zusammen packte, Feelicitas übereilt auf den Arm hob und sie das Haus fluchtartig verließen. Es musste spät im Jahr gewesen sein, denn es schien sehr kalt zu sein und ihre Mutter hatte sie nicht richtig angezogen als sie überstürzt aufgebrochen waren, auf der Flucht vor einer unsichtbaren Bedrohung.

Vielleicht erzählte ihre Maman, Adelaide de Fresy, deswegen immer, dass sie kurz vor dem erfrieren stand, als man sie 'aus dem Heim' holte. Irgendwann hörte das Rennen auf und sie waren in einem Wald angekommen.

„Hier kann uns keiner finden, ich verlaufe mich ja selbst.", hörte sie ihre Mutter sagen und wollte vom Arm runter und begann zu quengeln.

„Hör gut zu Feelie, Mama muss dir etwas sagen." Feelicitas weinte leise vor Schmerz, den ihre Mutter ihr zufügte, als sie sie fester an sich presste, doch hörte sie zu.

„Feelicitas, wir müssen ganz leise sein. Weißt du wir spielen verstecken und wenn wir gefunden werden, dann tut man uns weh." Feelicitas war nicht einverstanden und heulte auf: „Ich will nich verstecken!" Ein Rascheln im Gebüsch entstand und eine kalte Stimme ertönte.

„Das will ich auch nicht, also sollten wir nicht zu lange spielen... Ich kann es schnell machen, wenn ihr brav seid." Die kleine Feelicitas schaute in zwei eisige graue Augen, die einem jungen Mann Mitte Zwanzig gehörten und von weißblonden langen Haaren umrahmt wurden.

Was danach kam glich einem Alptraum. Miriel ließ Feelicitas herab und schrie ihr zu wegzulaufen. Dann stellte sie sich dem Verfolger. Vor Schreck machte die kleine Feelicitas, was ihre Mutter wollte. Doch sie schaute oft zurück und sah wie sich ihre Mutter mit gezücktem Zauberstab ihrem Angreifer entgegenstellte. Und sie sah, wie sie von einem grünen Blitz getroffen niedersank. Dann verwandelte sie der Mann in eine tote Taube und blickte zu Feelicitas auf, die erstarrt stehen geblieben war und die tote Taube betrachtete.

Als das kleine Mädchen merkte, das der Mann hinter ihr her war, rannte sie wieder davon. Doch natürlich war eine Dreijährige nicht so schnell wie ein Erwachsener und bald schon warf der Mann sich auf sie. Doch Feelicitas kannte keine Hemmungen und schrie aus Leibeskräften. Der Mann hielt ihr den Mund zu und fluchte, da tat sie das erste, was ihr einfiel, sie biss ihm in die umklammernden Finger und er jaulte auf, dadurch konnte sie sich frei machen, aber ein Milchzahn blieb bei ihm stecken. Trotz dessen rannte sie nicht sofort weg, sondern ließ weiter ihre kindliche Wut an ihm aus und trat ihm gegen die Nase. Die richtige Höhe hatte sie ja gehabt. Feelicitas rannte bis sie sich bei einem Haus durch den schmiedeeisernen Zaun quetschte und in den Büschen verschwand.

Der Mann kam keuchend näher. Doch er fand sie nicht mehr: „Na ja. Wird wohl im nächsten Heim landen, da werde ich sie schon kriegen." Hörte sie ihn noch sagen, doch Feelicitas war nie in ein Heim gekommen. Die Besitzer des Hauses hatten sie aufgenommen und weil sie schon lange kinderlos waren, nur zu gerne heimlich behalten und innerhalb des Dorfes als adoptiert ausgegeben oder, wenn man die Urkunde sehen wollte, als Pflegekind bezeichnet.

Es hatte ja auch immer geklappt. Feelicitas hatte ja nur die Dorfschule besucht und die hatte ihr Pflegevater Louis selbst geleitet. Da brauchte man auch keine Unterlagen. Und später, als sie einen Pass brauchte, hatten sie ihr einen gefälschten besorgt. So vieles wurde auf einmal klar.

Die große Feelicitas, als sie die Augen des Mörders erblickte schrie ebenfalls auf, wie das kleine Mädchen.

„Lucius Malfoy? Lucius hat meine Mutter ermordet? Nein, nein." Sie blickte flehend um sich. „Das kann doch nicht sein."

Keiner antwortete.

„Aber das muss er doch gewusst haben. Er muss gewusst haben, dass ich überlebte? Er weiß doch wie ich heiße und das ich aus Frankreich kam?"

Dumbledore schaute ob dieser Nachrichten ernst aus und begann erst nach einer Weile zu sprechen.

„Es scheint mir wirklich so, als ob er, seitdem ihr euch das erste mal getroffen habt, davon gewusst hatte. Du bist ihm bei deiner Opferung das erste Mal aufgefallen und da dachte er wohl noch, dass es egal wäre. Ein Zufall, der einfach so geschehen ist. Du würdest sowieso sterben."

„Aber dann habe ich überlebt und bin geflohen. Er hat mich wieder gefangen und bei Voldemort-", Severus zuckte ein wenig, „-abgeliefert. Hätte er nicht fürchten müssen, dass Voldemort es herausbekommt? Mein Tod wäre doch damals noch nicht so schlimm gewesen? Es wäre doch die ideale Gelegenheit gewesen, mich loszuwerden, bevor das alles auffliegt."

Doch keiner wollte ihr eine Antwort geben.

Sirius Black wartete an diesen Abend vergebens auf einen nächtlichen Besuch von Feelicitas. Wie schon viele Abende zuvor, also sollte er sich eigentlich nichts daraus machen. Aber heute war es anders. Denn er ahnte, das sie in ihrem Bett lag und sich wahrscheinlich immer noch die Augen über alles ausheulte.

Für einen Moment war er versucht nachzuschauen, doch dann ließ er es. Wenn sie zu ihm kam, dann war das etwas anderes. Irgendwie hatte er sowieso Berührungsängste zu ihr. Sie war noch recht jung, obwohl er ihr Alter nicht kannte, älter als Anfang Zwanzig konnte sie nicht sein. Und nicht nur manchmal wirkte sie, als fühlte sie sich total verloren und überfordert. Erst hatte er ja gedacht, das sie ein Spiel trieb. Das was dem Orden von ihr berichtet worden war, hörte sich so grauenhaft an, das man bei ihrem Anblick es gar nicht glauben mochte, das sie es offenbar unbeschadet überstand.

Er war sich sicher gewesen, das sie eine verkappte Todesserin war. Da half auch nicht ihr harmloser Anblick und die hübschen Augen drüber hinweg. Er kannte genug von dieser Sorte, hübsch, aber gefährlich. Irgendwas verbarg Feelicitas Lefay, und das musste etwas schlimmes sein.

Doch dann war sie doch so anders gewesen. Sirius vergaß seinen Verdacht wieder, obwohl er meinte, das etwas stichhaltiges dran sein musste, das sie ein Geheimnis hatte. Aber was ging es ihn an? So nah standen sie sich auch wieder nicht. Das war in der Beengtheit des Grimauldplace auch nicht möglich. Er hätte sich eigentlich auch nicht auf diese Beziehung eingelassen, aber sie war zu ihm gekommen und hatte ihm bewiesen, das sie sehr wohl wusste, was sie wollte und was nicht. Tagsüber merkte man ihr keinerlei Regungen an und wenn sie ihn einmal auch nur berührt hatte, als die Sonne noch am Himmel stand, dann konnte er sich nicht daran erinnern. Es war schon komisch. Und auch Nachts, wenn sie alleine waren, war sie recht distanziert. Fast als würde sie es gar nicht anders kennen – oder wollen.

Die Mädchen, die er früher in ihrem Alter gekannt hatte, wollten immer knutschen, fummeln und flirten. Sie stellten immer riesige Anforderungen und erwarteten, das man sich den ganzen Tag um sie kümmerte. In der Schule hieß das, das man dann statt mit seinen Freunden etwas zu unternehmen, mit einen Mädchen am See spazieren ging oder sich in einen lauschigen Busch schlagen sollte. Stand ein Hogsmeadebesuch an, dann erwarteten sie das man mit ihnen ausging und am liebsten hätten sie Sirius eine Hundeleine angelegt, damit er auch ja nicht auf die Idee kam, sich anderweitig umzuschauen. Es war immer ziemlich stressig. Und selbst nach Hogwarts, verlief das alles im ähnlichen Schema. Entweder man musste den Frauen ein großes anspruchsvolles Programm bieten, oder die Geduld besitzen stundenlang mit ihnen auf irgendeinen Sofa zu sitzen und zu kuscheln, was auf die Dauer recht langwierig war.

Wenn man danach ging, war Feelicitas Lefay ziemlich umgänglich. Und so war er es eingegangen, und als sie dann ihre Besuche fast völlig einstellte, dann hatte er auch das akzeptiert und nicht nachgehakt. Obwohl er sich auch denken konnte, was der Grund dafür war. Er hatte einfach zu oft über Snape gelästert, was nicht gerade ratsam ist, wenn der Mensch, der fortan Seite an Seite mit diesen Mistkerl leben musste, dabei war.

Sirius lauschte in die Stille, und suchte nach irgendwelche Geräuschen, doch man hörte nichts. Es war völlig still und von trügerischer Ruhe.

Er wusste nicht, was er weiterhin tun sollte. Wie sollte man denn auch reagieren? Sirius hatte in seinen jungen Jahren mehrmals Freundinnen gehabt. Doch er war nicht wirklich ein großer Versteher der Frauen. Gegenüber seiner tiefen Freundschaft mit James und später auch mit Lily, hatten seine kurzzeitigen Freundinnen zurückstehen müssen. Und das hatte dann auch die Geduldigste langfristig abgeschreckt und wenn sie ihm dann doch lästig waren, dann ging Sirius ihnen einfach aus dem Weg. Doch hier war das gar nicht so einfach. Das Haus war zwar groß, doch bot es gar nicht genug Möglichkeiten um nicht aufeinander zu treffen.

Außerdem was sollte sie denken, wenn er sie besuchte? Obwohl, ihm gehörte doch das Haus und auch das Zimmer welches sie bewohnte. Also hatte er doch alles recht der Welt um nachzuschauen, ob sie die Wände noch stehen ließ. Außerdem waren sie alleine, keiner würde es mitbekommen. Aber es war still.

Sirius hatte sich am nachmittäglichen Whiskeyausschank auch ein wenig gütlich getan. Das, was er an diesen Tag in seiner eigenen Küche erlebt hatte, durchbrach zwar das ewige einerlei seines langweiligen Alltags, aber er hätte gerne darauf verzichtet. Das Mädchen hatte recht gehabt, als sie sagte, das manche Dinge nie zuende gingen. Nicht genug das sie von Voldemort lange Zeit wie ein Schoßhund gehalten wurde und irgendein treuloser Todesser ihr ein Kind gemacht hatte. Das irgendein Witzbold den Vorschlag gemacht hatte, sie in eine Zwangsehe mit Snape zu stecken war auch schon ziemlich hart, und man sollte es eigentlich Albus zum Vorwurf machen darauf eingegangen zu sein. Aber das sie auch von ihren Pflegeeltern so angelogen wurde, war für sie bestimmt unerträglich.

Sirius entschied entgültig, das er nicht aufstehen würde. Vielleicht würde es alles noch viel schlimmer machen, wenn er sich jetzt auch einmischte. Remus hatte sowieso schon Verdacht geschöpft, nicht zuletzt, wegen seinen heutigen Wutausbruch gegenüber Snape. Aber natürlich machte ein Remus Lupin einem keine Vorwürfe, schließlich wurde er auch von einer ziemlich jungen Frau angehimmelt. Auch wenn er das nicht gerne hörte. Kurz bevor Sirius einschlief drehte er sich noch mal um und lauschte, aber alles war noch immer totenstill. Einen Moment bekam er Angst, das sie sich vielleicht etwas angetan haben könnte und wäre fast aus dem Bett gesprungen. Nur mit Mühe konnte er sich das wieder ausreden. Nein, deswegen würde sie nicht alles hinschmeißen.

Sirius seufzte, was war nur mit ihm los?

Fortsetzung folgt...

Feelicitas: Gute Frau, ich bin schwanger. Willst du das Kind unbedingt loswerden, oder soll es Spätschäden davontragen? Das ist kein gutes Vorbild für die, welche vor diesen Worten an ihren Monitoren sitzen und zumeist sogar jünger sind, als die Altersbeschränkung erlaubt. Ich mach mir ja schon Sorgen ob Sirius Alkoholfahne schadet und dann tust du so was!

Ich: Ich als überzeugte Nichttrinkerin, habe da keine Ahnung von. Du bist nicht mehr in den ersten drei Monaten, aber du hast recht und ich sollte auch mal davor warnen. Es ist nicht gerade sehr fürsorglich. Aber das musst du Albus verzeihen, er hat doch keine Ahnung von so was.

Remus: Ich soll dir von Albus ausrichten, das er in seiner großen Weisheit natürlich Ahnung von so was hat und das nicht so tolerieren kann, angeblich nichts gewusst zu haben. Und auch Sirius und ich, haben das eigentlich gewusst und müssen uns beschweren.

Severus: Meint ihr etwa, ich wäre so beschränkt und wüsste es nicht?

Sirius: Und warum hast du dann nichts getan, Snivellus? Du willst dich doch bloß aufspielen.

Severus: Gerade du hast es nötig mir das zu sagen Black, hast ja selber nur wieder auf deinen faulen Hintern gesessen und dich an der Geschichte aufgezogen. Es hätte keiner was tun können, kaum war der Whiskey da, hat Albus sie abgefüllt. Man kann ihr ja wohl nicht den Magen auspumpen, außerdem wird sie es überleben.

Ich: Warum redet Albus Dumbledore eigentlich nie selber mit mir? Vielleicht hat er ja gar keine Schuld und magischer Whiskey ist nicht schädlich...

Feelicitas: Netter Versuch, klar ist der auch schädlich. Die wirken alle auf mich, als hätten sie von überhaupt nichts eine Ahnung. Auch mit meiner Verwandtschaft, das hätte doch alles viel früher auffallen müssen. Man hat mich öfters darauf hingewiesen, das ich jemanden bekannt vorkomme.

Ich: Die haben alle was anderes zu tun, als lange über dich nachzudenken.

Fortsetzung folgt...

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