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Books » Harry Potter » Within Hell
Feelicitas Lefay
Author of 12 Stories
Rated: T - German - Angst/Horror - Voldemort & Severus S. - Reviews: 11 - Updated: 01-02-06 - Published: 12-05-05 - Complete - id:2689556
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Titel: Within Hell
Autorin: Feelicitas Lefay
Beta:

Inhalt: Eine junge Frau gerät im vierten Jahr in die Fänge von Lord Voldemort und Wurmschwanz. Was soll das? Voldemort, Wurmschwanz und OC. Ein Abenteuer inmitten der Zaubererwelt beginnt und führt uns zu einem Geheimnis über Geschehnisse die vor langem vergessen wurden.
Zeit: Harrys 4. Schuljahr, nach Mr. Crouchs Mord bis Weihnachtszeit 5. Schuljahr.

Hat mit Harry Potter an sich, aber wenig zu tun, da mein Charakter einfach nicht in diesen Teil auf ihn trifft.

Charaktere: Hier erst mal hauptsächlich nur Voldemort, Wurmschwanz, Lucius Malfoy, Severus Snape und später vielleicht Dumbledore.
Disclaimer: Alle Figuren und Rechte stammen von JKR, außer Feelicitas Lefay, ihre Familie und Verwandten, sowie die Pflegefamilie. Ich will kein Geld damit machen und auch keinen Charakter entweihen. Entschuldigt, wenn ich es trotzdem tue

Anmerkung: Das hier und die Fortsetzungen sind eher etwas für reifere Leser (sagen die meisten meiner Leser) Es ist eine ernste Geschichte mit Themen, die sich von vielen anderen (und doch so häufig auftauchenden) Fanfiktion etwas unterscheidet. Ich bleibe immer nah am Original, habe aber das Leben eines weiblichen OC dazu gewoben. In all den Geschehnissen der HP Bücher übernimmt sie nur eine Nebenrolle und tritt nicht in Erscheinung, aber gerade dieser Blickwinkel hat seine Vorteile und bietet die Möglichkeit Dinger aufzugreifen, die in den Büchern nur angeschnitten wurden.

Bitte: Um mit einer FF bestehen zu können, muss sie perfekt sein. Also möchte ich euch bitten mir mitzuteilen, wenn irgendwas nicht gut ist. Für diese Geschichte suche ich auch dringend eine/n Betaleser/in mit hoher Einsatzbereitschaft und Lust Kritisch mit dem Text umzugehen. Dabei dürft ihr euch viele Freiheiten lassen und sogar selber etwas ergänzen. Wer dazu Lust hat, der darf sich sehr gerne bei mit melden.

Dieser Geschichtenzyklus steht unter dem Motto:

„Wer kann schon so genau sagen was wird, wenn die Zukunft noch im Laufe ist?"

(von mir)

Within Hell Prolog

Mai 1995/ Im Haus der Crouchs

Der dunkle Lord räkelte sich müde im Sessel. Wurmschwanz nach dem Entkommen, des ihm anvertrauten Mr. Crouchs eine gebührende Ermahnung zuteil kommen zu lassen, hatte seine gesamte Kraft beansprucht. Nun fühlte er sich schwach und wünschte sich Schlaf. Was er aber garantiert niemanden verraten würde. Wurmschwanz, immer noch schniefend wie ein erbärmlicher geprügelter Hund, hatte ihm gerade noch eine Flasche seines Spezialtrankes gegeben. Nun schlich er hinfort, sich um die Vorbereitungen für ihre Abreise aus dem Hause der Crouchs zu kümmern. Der Trottel würde wahrscheinlich dazu eine Ewigkeit brauchen, was ihm sein Meister dieses eine mal nicht übel nehmen würde.

Es bedeutete zwar eine große Gefahr weiter hier zubleiben, zumal es keine beschwichtigenden Nachrichten für das Ministerium mehr geben würde, doch nach dem der junge Crouch ihm die Nachricht zukommen ließ, das er seinen Vater ausgeschaltet hatte, glaube er auch nicht, das jemand sooo schnell an das Anwesen der Crouchs denken würde. Der Gedanke in seinen Zustand weiterreisen zu müssen, war nicht gerade angenehm und so überließ er sich dem Schlaf der ihn übermannte. Später würde er sich um alles kümmern, doch zuerst... rrrschhhhh.

Es war dunkel um ihn herum, und er sorgte sich. Nicht das er Angst hatte, nein diese Art Träume waren ihm vertrauter als man dachte. In der Finsternis war er der einzigste der sehen konnte und fühlte sich sicher. Es wurde heller und er schritt mit nackten Füssen über welkes Gras. Erst jetzt merkte er dass er seinen Körper wiederhatte. Die Hände waren wieder makellos wie einst. Haut, so weiß wie Schnee. Nägel, so rot wie Blut.

Er schaute auf. In der Ferne erhob sich ein Berg. Er erinnerte ihn an eine Formation die er in Afghanistan gesehen hatte, damals auf seiner Reise durch die Welt, die er nach seinen Schulabschluss gemacht hatte, doch die Landschaft erinnerte nicht an dieses wüste Land..

Er schwelgte in Gedanken.

Afghanistan war schön gewesen, fast das einzigste Land der Welt in dem ein Zauberer sich frei bewegen konnte, ohne in den Augen dieser jämmerlichen Muggel als auffallend zu gelten. Wer war er, das er es nötig haben sollte sich vor Muggeln zu verstecken? Und zudem gab es dort wenigstens einige Muggel, die nicht ganz so unerträglich waren wie anderenorts. Ja, er hatte interessante Menschen kennen gelernt. Bei manchen konnte man fast vergessen dass sie Muggel waren. Sie hatten ein Ziel und zogen Gleichgesinnte an um diesen zu folgen und dafür zu kämpfen was immer auch komme.

Und wenn man die geringen Möglichkeiten der Muggel betrachtete die ihnen zustanden, vermochten sie doch wohl vergleichsmäßig großartig geltende Taten zu vollbringen. Es war schade dass sie eben doch nur Muggel waren, so unterlagen sie einer seiner größten Mächte, der Legilimentik, noch bevor er überhaupt den Zauberstab heben musste.

Das war auf die Dauer langweilig gewesen. Trotz dessen das sie Muggel waren, er beschloss damals, das er Leute mit ihrem Denken und Handeln gut gebrauchen konnte und als er später seine ersten Anhänger um sich scharrte, musste er einsehen, wie selten sich unter seinen Anhängern diese Gaben fanden.

Ein Vogel erhob sich aus einem der schwarzen Bäume. Er war schwarz und erstaunt sah er wie der Vogel sich als Storch enthüllte. Mit langen weiten Schwingen flog er durch die Finsternis und sein Blick folgte ihm, bis er verschwand. Als er wieder sich umsah war es heller um ihn und er stand am Rande eines Sees. Er beugte sich hinab, süchtig nach dem Blick in sein eigenes Gesicht.

Das Wasser war klar wie ein Spiegel und doch zeigte es nicht sein Ebenbild als er sich noch tiefer hernieder beugte um hereinzuschauen. Es blendete ihn und er wollte zurückschrecken. Im Wasser brannte ein blaues Feuer. Zweifellos magischen Ursprungs. Und im Feuer sah er eine Lichtung. Sah seine Anhänger im Kreis. Sie trugen weder ihre Roben, noch Masken und das Gesicht manch eines, war freudig erregt in Erwartung des Kommenden. Sie wirkten alle sehr viel Älter als er sie in Erinnerung hatte. In der Mitte lag eine Person, doch seine Aufmerksamkeit galt dem Schatten über ihr.

Er sah sich selbst und erkannte sich kaum wieder. Und doch schreckte ihn sein Anblick nicht ab, er erschien ihn vertraut, obwohl er ihn noch nie vorher erblickte. Auch dort hatte er einen Körper, groß und schlank, doch sein Gesicht... Was war mit seinem Gesicht geschehen? Statt seines vollen schwarzen Haares und seinen grünrötlichen Augen und der von anderen als immer noch attraktiv geltenden Züge, begegnete er einem, fast kahlköpfigen Mann mit blutroten Augen, die Katzenhaft verengt wirkten und so schlangenhaften Zügen, wie er sie zuvor noch nicht besessen hatte.

Der dunkle Lord im Wasser, umrundete gerade die Person, die in einen hellen deckenartigen Umhang gehüllt am Boden kauerte. Er hatte ein Amulett an einer Kette, statt seines Zauberstabes in der Hand.

Oh ja, die Kette Slytherins, die würde er überall wiedererkennen. Doch was machte sie in seiner Hand? Sie lag doch tiefverborgen in ihrem Versteck.

Neugierig drückte er sich näher an die Oberfläche des Wassers um mehr von der offensichtlichen Zukunft zu sehen, doch er vermochte nicht zu lesen. Mittlerweile erhob sich die Gestalt in der Mitte und er erkannte es nicht als Harry Potter, sondern als eine junge Frau mit langen roten Haaren, die ihr in einen recht schlappen Zopf herunterhingen. Ihre Züge wirkten müde und abgemagert und ihre grün-bräunlichen Augen starrten ins Leere.

Gerade wollte er sehen wie es weiterging, da spritzte neben ihm das Wasser auf und das Bild verschwand.

Verärgert blickte er auf und sah den Storch eilig davonfliegen, bevor er seinen Zauberstab packen konnte. Im Wasser lag ein violetter Stein. Er war sehr klein und konnte doch niemals der Urheber der großen Wasserfontäne sein. Er wollte ihn aufheben, doch als seine Finger ihn berührten. Spürte er ein allzu vertrautes Ziehen in der Magengegend und um ihn herum entstand ein wilder abscheulicher Farbwirbel. Ein Portschlüssel. Wie hatte er darauf reinfallen können, wo es doch ein Hauptteil seiner Pläne an Harry Potter war

Unsanft kam er genau auf einer Lichtung aus. Diese erkannte er schnell wieder. Auf dem Weg vom Riddlehaus nach hier, war er daran vorbeigekommen und sie hatten eine kurze Rast eingelegt. Eine triste Gegend, in der jemand Holz abgeladen hatte und seit Jahren verrotten ließ.

Über ihn befand sich ein dunkles Mal, was Voldemort mit großer Freude sah. Wie lang war es her, dass er das letzte Mal diesen erhabenden Anblick genießen durfte. In nicht allzu großer Entfernung hörte er eine Frauenstimme die verzweifelt klang und mit sich selbst redete.

Wenn ich nicht wüsste, dass ich verrückt bin, dann würde ich fast glauben, es geht nicht mit rechten Dingen zu? Wo bin ich hier?"

Sie kam auf die Lichtung und sie sah Voldemort nicht. Vielmehr lief sie ihn fast um, doch wo sie ihn hätte berühren müssen, war nur kalte Luft.

Genervt schaute sie sich um und runzelte ihre Stirne: „Da war gerade noch ein Weg." Jedes Wort betonte sie einzeln und schien damit viel anfangen zu können.

Kann mir irgendeiner erklären, was das soll?" fragte sie schließlich in die Luft und traf damit auf Voldemorts Blick.

Erstaunt merkte er, dass es die Frau von der Versammlung war. Sie sah jünger aus und viel frischer und gesünder. Sie trug ein leicht verwaschenes blaues Kleid mit orangen Blumen und weiße Textilschuhe. Vor ihr auf dem Boden lag ein eindruckvoller silberner Armreif mit einer Schlange. Voldemort bückte sich danach. Scheinbar existierte dieses Ding auch nicht in der wahren Welt. So komisch hatte er noch nie geträumt. Er blickte sie noch mal an und stellte fest, dass sie eher gewöhnlich aussah. Fast so wie die Mädchen früher im Waisenhaus. Aber sie hatte doch etwas Anziehendes. Und wenn es nur die Angst war, die in ihren Blick lag. Er spürte dass es nicht unbegründet war und doch erzählte ihm dieser Blick mehr, doch Voldemort konnte nicht sagen, woran es lag.

Etwas lag in der Finsternis und näherte sich und nicht nur die Frau verstummte plötzlich vollends und erstarrte, er selber sorgte sich auch. In der dunklen Lichtung drückte sich plötzlich etwas an ihn und er konnte sich kaum rühren, schien zu ersticken. Die Szene verschwand und. .

„Herr wacht bitte auf. Ich habe alles für unsere Reise vorbereitet. Wir können gehen." Eine verhaltene Stimme holte ihn in die Wirklichkeit zurück.

Wurmschwanz, die elendige Ratte, hockte devot vor dem ehemals Mr. Crouch gehörenden Prachtsessel und zupfte seinem Herrn den Umhang zurecht, dieser hatte sich um seinen zarten Körper geschlungen und erdrückte ihn fast.

Voldemort hätte nie im Leben zugegeben, das er einen Moment, wenn auch nicht lange, Angst vor Wurmschwanz gehabt hatte, bevor er aus den Wirren des Traumes fiel und er Wurmschwanz wirklich erkannte. Erleichtert schnaufte er aus. Und atmete einmal tief durch. Es war nur ein Traum und wer war er, das er darauf etwas geben müsste?

„ Lösch das Feuer anständig, Wurmschwanz, dann können wir gehen." Äußerte er leise. Man spürte nichts von seiner Unsicherheit, nur eine leichte Gereiztheit klang in seiner Stimme mit. Der Traum ließ ihn immer noch nicht los und überdeckte seine eigentlichen Pläne. Was hatte das zu bedeuten? Vielleicht sollte er sich doch etwas dabei denken.

Fortsetzung folgt...

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