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Books » Harry Potter » Within Hell
Feelicitas Lefay
Author of 12 Stories
Rated: T - German - Angst/Horror - Voldemort & Severus S. - Reviews: 11 - Updated: 01-02-06 - Published: 12-05-05 - Complete - id:2689556
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Nachdem ich den vierten Film gesehen habe, muss ich das hier wohl etwas anpassen. Mein Voldemort ist viel zu gesetzt und ehrwürdig. Ich fand Ralf Fiennes nicht als den perfekten Darsteller, weil ich mich dauernd an Shakespeare erinnerte und er rumhüpfte, wie ein Flummi und viel zu viel schrie, (Dabei kenne ich keinen einzigen Film mit Mr. Fiennes) doch immerhin, war das für zwölfjährige und die Hälfte der Handlung und des Dialoges fehlten. Ich erhoffe mir da eine wundervolle und aufschlussreiche Dvd. (Wenigstens einmal hätten sie ihm ja „Nicht wahr?" sagen lassen können und das mit dem Umhangküssen hätte mir auch gefallen. Ist schließlich Standard in jeder FF mit Todesserversammlung.)

3. Die willenlose Dienerin

Sie kamen an eine Hütte. Inmitten des dichten Nebels der Feelicitas umgab und ihr die Besinnung raubte, bemerkte sie nicht, das der kleine Mann sie, vor sich her schob, als sie durch die Türe traten. Sie folgte ihm ohne jeglichen Widerstand. Es war so einfach nichts tun zu müssen. Und doch hasste sie dieses Gefühl, denn es war nicht freiwillig, sie konnte sich nicht davon lösen und tief in ihr schrie es empört auf.

Wurmschwanz trat hinter ihr ein und schloss leise die Türe. Er zögerte einen Moment, dann ließ er doch den Griff um ihren Arm locker und ließ sie dumm stehen. Er ging leise um sie herum und trat vor einen, mit Kissen gepolsterten Sessel, der vor einen mickrigen Kaminfeuer stand.

Als Wurmschwanz bemerkte, das sein Herr zu schlafen schien, wollte er sich schon wieder abwenden, doch da schlug das kleine Monster die Augen auf und fixierte ihm mit seinen Augen, in denen die Höllenglut und der Wahnsinn brannte. Wurmschwanz wich verängstigt zurück. Man konnte nie sagen, ob der Lord guten oder schlechten Sinn hatte. Das konnte sich so schnell ändern.
Schon vor langen Jahren, als Wurmschwanz noch ganz neu in seinen Diensten war und das Leben ihn die schwersten Dinge noch nicht aufgelastet hatte, war es schon so.

Der dunkle Lord konnte einen gerade erst anerkennend getätschelt haben und mit sanfter Stimme seine Zufriedenheit bekunden, da musste nur ein Räuspern zur falschen Zeit ertönen und die alte Schlange schnappte nach einen, oder hetzte seine jeweilige Freundin auf den unglückseligen, den sein Zorn traf. Wurmschwanz hatte es nur einmal mitangesehen, wie seine damalige meterlange Schlange einen der untreuen Todesser verschlang und innerhalb von Minuten nichts mehr übrig ließ, aber er wollte nie wieder auch nur daran denken.

Bevor sein Lord seine Gedanken mitbekam äußerte er hastig mit einer kleinen Verbeugung: „Meister, ich habe euch das Mädchen mitgebracht, nach dem ihr verlangt habt."

Was immer sich auch im inneren des Sessels verbarg, es hatte die Fähigkeit zu sprechen, denn eine schrille Stimme drang aus dem Inneren hervor: „Gut gemacht, Wurmschwanz. Bring sie her, ich will sie mit eigenen Augen sehen." Verlangte die Stimme fordernd und Wurmschwanz beeilte sich dem Folge zu leisten.

Einen drängenden Ruf, in den hintersten Winkel des Verstandes gehorchend, trat Feelicitas nun auch vor den Sessel und Wurmschwanz gab ihr von hinten noch einen zusätzlichen Stoß, als sie plötzlich zögerte.

Sie sah es genau dieses Wesen und wollte es glauben oder sehen, was ihr entgegen blickte. Sie wollte weglaufen, schreien, doch dieses unwiderstehliche, einlullende Verlangen nahm sofort wieder Besitz von ihr und erstickte jegliche Gegenwehr und ließ sie mit unaussprechlicher Panik zurück.

„ Nun gut. Es scheint die richtige zu sein. Verneige dich vor mir!" verlangte das Wesen.

Ihre Beine knickten gegen ihren schwachen Willen ein, sie MUSSTE es tun und es gab kein Entrinnen.

Das schrille Echo in ihren Gedanken gebot ihr sogar, das sie ihren Kopf auf den staubigen Teppich vor dem Kamin beugte, dann verhaarte sie in sorgenloser Leere.

Das Wesen im Sessel wandte sich an den Mann namens Wurmschwanz.

„Hat keiner etwas bemerkt als sie mit dir kam?" fragte er argwöhnig zischend.

„Ja...ähm... ich meine nein Herr, sie war alleine."

versicherte Wurmschwanz ängstlich. Er wirkte mickrig, fast wie ein geprügelter Hund. Dennoch traute er zu fragen:

„Meister, für welche Zwecke ist sie bestimmt?"

,Wurmschwanz," antwortete das Wesen. ,Um deine große Neugier zu befriedigen. Wir nehmen das Mädchen mit und behalten sie eine Weile."

Wofür sagte er nicht. Wurmschwanz traute sich aber auch nicht noch einmal zu fragen. Die nächsten Worte seines Herrn waren ihm schon genug um zu wissen, das er zuviel gefragt hatte.

„Ich mache dich für sie verantwortlich. Du wirst auf sie achten, Wurmschwanz! Und du wirst deine Aufgaben besser erledigen als das letzte mal, nicht wahr? Du erinnerst dich doch noch, welche Folgen auch nur die geringste Wiederholung einer Unachtsamkeit deinerseits nach sich ziehen würden, oder?" Wurmschwanz kroch noch tiefer vor dem Sessel zusammen und versicherte eifrig: „Ja, Herr. Sicher doch, Herr." Seine Furcht war ihm deutlich anzumerken

„Merke dir, ich werde nicht noch einmal eine Enttäuschung so milde und gnädig vergeben. Du weißt was dann dir blüht. Geh jetzt und melke Nagini!"

Wurmschwanz wollte aus vollsten Herzen nichts anderes, als sich hastig zu entfernen, doch sein Herr hielt ihn mit einer Handbewegung zurück,,Halt Wurmschwanz. Gleich nachdem du das erledigt hast, solltest du sofort in das Dorf der Muggel gehen und in ihrer Pension ein paar Sachen von ihr holen. Lass es einfach so aussehen, als ob sie abgereist sei. Sie ist nur eine Touristin, niemand wird lange nach ihr suchen wollen." Damit schwieg das Wesen.

„Herr, wie soll ich wissen, wo sie wohnt?" Wurmschwanz war entsetzt, bereute aber sogleich seinen Ausruf.

„Wurmschwanz, du Dummkopf, frag sie doch! Ich bin mir sicher sie wird dir sehr gerne eine Antwort geben. Und jetzt hol Nagini!"

Wie von der Tarantel gestochen stolperte Wurmschwanz zur Türe um aus der Reichweite zu gelangen. Dabei stolperte er über den Körper am Boden und trat vor Hast dem Mädchen in den Bauch. Doch sie schien es nicht zu merken, in ihrer dämmrigen Existenz, wie sie dort in ehrerbietender Weise vor dem Wesen lag.

Stille kehrte ein und ein leises Schnaufen entkam dem Wesen, das sich selbst als Lord Voldemort benannt hatte. Es war fast so, als fragte er sich, ob solch eine Dummheit, wie Wurmschwanz sie an den Tag legte, nicht bestraft werden musste. Doch scheinbar fand er, das doch noch keiner Notwenigkeit bedurfte und widmete sich lieber seiner neuen Errungenschaft.

„Erhebe dich!" fauchte er mit angeekelten Klang das Muggelmädchen zu seinen Füßen an. Es war doch immer das gleiche. Sie kamen, schmissen sich ihm zu Füßen und spielten sich wie die Hunde auf. Bei seinen Anhängern legte er ja noch Wert darauf, doch bei Muggeln wurde ihm schlecht davon. Muggel zu beherrschen war nicht sein Ziel, er wollte sie ein für alle mal auslöschen.

Das würde noch interessant werden, zumal er keine Ahnung hatte, was er mit diesen Kind anstellen sollte. Nicht das ihm nichts einfallen würde, doch seine Phantasie verließ ihn bald, wenn es nicht darum ging, sie umzubringen. Und irgendwie hatte er das Gefühl, das ihr Weg ein anderer sein könnte. Doch warum sollte er sich jetzt Gedanken darüber machen? Er hatte Zeit. Er würde es wohl schon herausfinden. Erst kam Harry Potter dran, danach alles andere.

Schon spürte Feelicitas, wie ihr Körper der Stimme nachgeben wollte, doch sie wollte nicht dieses Wesen anschauen, deshalb ließ sie ihren Blick mit allem Widerstand zu dem sie fähig war, auf dem Boden schweifen, als sie sich sitzend vor dem Kamin zusammen krümelte.

„Hör mir zu, ich frage dich jetzt einige Dinge und du wirst sie mit der Wahrheit beantworten. Das wirst du tun, oder? Du musst mir alles sagen, auch wenn du glaubst es interessiere mich nicht!" ertönte es gelangweilt und Feelicitas nickte und schaute weiterhin zu Boden.

Das fiel auch ihrem Betrachter auf: „Schau mich an und antworte mir!"

Sie zwang sich kurz aufzuschauen. „Ja." Murmelte sie leise, obwohl sie lieber Nein schreien wollte.

„Ich habe dich nicht gehört. Ich bin mir sicher du kannst das besser." Der Ton des Wesens, war eindeutig sanfter geworden und er betrachtete sie relativ ruhig, fast so, als wenn er sie verstehen könnte und sie verlor einen Teil ihrer Angst, die sie bei seinem Anblick empfand und überließ sich diesen Willen in ihr. Er gab ihr ein, was sie antworten musste, es war ganz einfach und sie konnte nichts falsch machen. Ehe sie etwas anderes denken konnte, sprach sie etwas lauter: „Ja Herr, ich werde die Wahrheit sagen."

„Na, also." Das Wesen schien sehr zufrieden zu sein. „Dann kommen wir zum gemütlicheren Teil. Geh und hol die Decke von der Couch dort drüben und dann komm wieder und beantworte mir meine Fragen!"

Sie tat, wie ihr geheißen und ließ sich wieder auf den Teppich nieder. Irgendwie war ihr jetzt wärmer. Ach ja, sie hatte die Decke um sich gelegt. Was wollte er noch mal? Anschauen?

„Ja, schau mich an, ganz recht! Gut, dann möchte ich gerne Wissen, wer du bist."

Er fragte sie nach Namen, Wohnort und dem Grunde ihrer Anwesendheit – was sie nur mit Schweigen und Zögern beantworten konnte.

„Willst du wissen, was dir geschehen ist?" Flüsterte der dunkle Lord mit einem einschmeichelnden Ton.

Dazu brauchte sie keinen Ansporn, das war etwas, das ihr sehr auf dem Herzen lag, Imperius hin oder her.

„Ja, bitte erklärt es mir." Ertönte es hastig aus ihrem Mund.

„ Oh, so ein ungeduldiges Mädchen. Aber wenn du nicht warten kannst, werde ich mich wohl beeilen müssen. Du wirst mir noch von großen Nutzen sein, Muggel. Ich werde dich mitnehmen und dann wirst du von mir eine Aufgabe zugedacht bekommen. Wie würde dir das gefallen? Du könntest der Ehrengast sein, zur feierlichen Wiedervereinigung all derer die unter meiner Macht stehen."

Ihre Augen, hatten längst jegliche Abscheu verloren und musterten ihn unbefangen, es war, als hätte sie keinen Blick mehr dafür um die Hässlichkeit dieses Wesens zu beachten und daran zu denken. Fast schon begierig lauschte sie jedem seiner Worte.

Und sie fühlte Stolz in sich und konnte nicht sagen woher er stammte. Es konnte doch nicht schlecht sein, zu tun was er wollte, wenn das bloße Versprechen daran, einen schon so ein tolles Gefühl gab. Oder?

„Ja, Muggel, du wirst den Höhepunkt deines jämmerlichen Lebens bald erreichen. Und es wird dir eine Ehre sein, zu Ehren Lord Voldemorts und dessen Anhängern zu sterben, nicht wahr Muggel?" Sein Ton war so lockend und alles was er sagte, er schien ihr wie der Himmel.

Eigentlich hätte Feelicitas trotz allem erschreckt sein sollen. Einen Moment lang war sie es auch und ernüchterte schlagartig. So wundervoll sie sich selber auch eben auch noch gefühlt hatte, er sprach von Tod und Opfern und das war nicht schön. Sie starrte ihn mit benommener Entgeisterung an.

Dem Wesen das sich als Lord Voldemort bezeichnete, war das Flackern in ihren Augen keinesfalls entgangen. Sie wollte gerade etwas sagen, doch dann war es vergessen. Diese Augen verwirrten sie so sehr: "Es wird mir eine Ehre sein, für euch zu sterben, Herr." sprach sie stattdessen gedankenverloren und sie kniete sich wieder zu Füßen seiner Gestalt auf den staubigen Boden.

Irgendwann, es schien eine Ewigkeit vergangen zu sein, öffnete sich die Türe und Wurmschwanz kam wieder. Er hielt eine Flasche in der Hand. Als er sich dem Sessel näherte stockte er kurz irritiert, während er abwechselnd zwischen seinen Herrn und der Frau umherblickte.

„Meister, seid ihr wach?" fragte er schüchtern.

„Du hast lange gebraucht" kam es missmutig aus dem Sessel hervor. „Hast du meinen Auftrag ausgeführt?"

„Ja, Herr. Es... es war leicht, sie hatte wirklich nicht viel zum mitnehmen dabei. Ich glaube , man wird denken, das sie wirklich abgereist ist."

„Gut" ertönte es besänftigter aus Voldemorts Mund. „Bring sie weg und gib mir dann endlich das Elixier!"

Wurmschwanz beeilte sich der Auforderung Folge zu leisten. Er schubste das Mädchen am Arm und führte sie in eine Ecke mit Gerümpel. Sie legte sich bereitwillig auf ein altes Schlafsofa, kuschelte sich zusammen und schlief offensichtlich gleich ein.

Wurmschwanz, der sich auch gewünscht hätte einfach schlafen gehen zu dürfen, betrachtete sie einen Moment lang neidisch. Ihm war es s lange schon nicht mehr vergönnt so ruhig zu träumen. Und er war sich sicher, hätte sie gewusst in welch aussichtslose Lage sie geraten wäre, würde sie es auch nicht mehr können.

Er ging zum Sessel, nahm das in einen Umhang gehüllte Wesen auf und fütterte es mit Unbehagen.

Am frühen Morgen weckte Wurmschwanz sie und führte sie am schlafenden Herrn vorbei nach draußen. Dort zog er sie hinter einen Busch und musterte die Umgebung während sie das tat, worum er sie gebeten hatte. Es war ihm unangenehm, aber leider war in der Hütte der Abort kaputt und so war auch er gezwungen der Natur ihren Anteil zurückzugeben. Danach hatte er aber doch noch ein wenig Glück. Er fand einen Strauch an dem die ersten grünen Erdbeeren hingen. Winzig und kratzesauer, aber das einzig Essbare in der Umgebung. Es schüttelte ihm bei jedem Bissen und er schaute verwundert auf seine Anvertraute. Ihr schien es zu schmecken, sie aß sogar mehr Erdbeeren als er selbst herunter bekam. Feelicitas bemerkte wirklich nicht was sie aß. Wie mechanisch aß sie, solange sie Hunger hatte und schaute dann Wurmschwanz erwartend an.

Eine ganz so große Begeisterung, wie für ihren Herrn, konnte sie aber für ihn nicht aufbringen. Er war einfach nicht der Herr. Und etwas in ihr sprach zu ihr und sie erkannte, das er nicht einmal wirklich befugt war, ihr etwas vorzuschreiben. Er sollte nur aufpassen. Sie konnte aber ihre Gedanken nicht lange beieinander halten und sie verflogen so bald wie sie kamen.

Gegen Abend saß sie vor dem Kamin auf dem Teppich und starrte auf die Flammen. Voldemort, ihr Herr war wieder eingenickt. Sie war irgendwann im Laufe des Tages auf einen Gedanken gestoßen. Er ging ihr nicht mehr aus dem Kopf, egal wie groß das Vergessen auch war. Warum gab es schlangenartige Drachenbabys, die sich der Sprache bedienten um jungen Frauen zu sagen das sie die Welt beherrschen wollten?

Feelicitas stellte sich oft solche komischen Fragen und sie war es gewohnt lange nachzudenken um eine Antwort zu finden. Man hatte ihr zwar davon abgeraten, doch es geschah ihr immer wieder.

Sie merkte aber bald, wie diese Stimme in ihr verkündete das sie nicht weiterdenken sollte. Feelicitas verstand das nicht, sie wollte eine Antwort und nichts könnte sie davon abbringen. Und so schaffte sie es ihre Gedanken nicht mit den Wolken ziehen zu lassen und brütete schon seit einer vollen Stunde, ohne das es ihr schwer fiel dieser einschläfernden Stimme zu widerstehen.

Dann fiel ihr etwas ein, sie stand auf und nachdem sie merkte, das Wurmschwanz nicht da war, ging sie leise zum Sessel, bemüht keinen Lärm zu machen und Voldemort nicht aufzuwecken, setzte sich auf die Kante und schaute ihn neugierig an, dieses missgestaltete Wesen, das versuchte ihre Gedanken zu kontrollieren. Sie hatte sich an etwas erinnert, das ihre Mutter ihr als kleines Mädchen immer gesagt hatte.

„Feelie, mein Liebes solltest du einmal einem Wesen begegnen das aussieht wie eine Mischung aus all den Ängsten die du jemals hattest, dann brauchst du keine Angst zu haben, denn das gibt es nicht wirklich. Und schau es dir dann mal genauer an, du wirst sehen, da gibt es kaum etwas wovor du dich fürchten müsstest."

Sie sah das ihre Mutter recht hatte. Feelicitas bezweifelte zwar das sie so etwas gemeint haben könnte, aber sie hatte keine wirkliche Angst mehr. Und wieso sollte sie, überhaupt diesem Wesen gehorchen? Es konnte ja nicht einmal alleine essen. Und der kleine Mann, dieser Wurmschwanz? War der nicht wirklich erbärmlich? Sie musste lachen, so irrsinnig das hier alles auch war, mit der Zauberei, diesen komischen Wesen und seinen Diener, Feelicitas merkte sie war wieder da und konnte wenigstens frei denken, wenn ihr schon das handeln verwehrt war.

Fragen hatten also doch ihren Sinn.

Wurmschwanz war leise herein gekommen. Er hatte die Flasche wieder gefüllt und erblickte nun Feelicitas, die sich hastig vom Sessel entfernt hatte und nun ihn still vom Boden musterte. Er schaute kalt zurück.

Die hatte ein leichtes Leben, während er sich abmühte.

Er beugte sich über den Sessel mit finsterem Blick. Der dunkle Lord war wach und fuhr ihn schon wieder an, zu lange gebraucht zu haben. Zudem hatte der Herr plötzlich beschlossen schon in dieser Nacht weiter nach Little Hangelton weiterzureisen. Wurmschwanz fühlte sich erschöpft. Erst hatte er auf Bartemenius Crouch achten müssen, dann war dieser ihm auch noch weggelaufen. Er hatte eine harte Bestrafung hingenommen. Gerade, nachdem sein Meister wieder etwas bessere Laune hatte, da sein absoluter Lieblingsanhänger, das schlimmste doch noch verhindert hatte, bekam er eine Vision, über deren Aussage, er ihn nicht eingeweiht hatte. Aber dann gabelten sie jetzt dieses Mädchen auf. Irgendwie musste das mit diesen Traum zusammenhängen.

Und wer musste sich um sie kümmern? Natürlich er selbst mal wieder. Und dabei dachte er wehmütig an die Monate, die es noch dauern würde bis alle Todesser, Dementoren und das andere Gesocks wieder aus den Löchern kriechen konnten aus denen sie stammten. Und wahrscheinlich war es so, das dieses Mädchen ihn noch vor dieser Zeit in heftige Schwierigkeiten bringen würde. Er konnte ihre Anwesendheit schon jetzt nicht ausstehen. Aber vor allem bedauerte er sich selber, das ihm kein anderer Weg geblieben war, als beim kleinen Bisschen, was vom dunklen Lord übrig geblieben war, unterzukommen.

Fortsetzung folgt...

Der Ratschlag der Mutter, stammt nicht von ihrer Pflegemutter. Doch Feelicitas erinnert sich halt nicht mehr, das ihre leibliche Mutter, ihr das mit auf den Weg gab. Sie war es auch, die ihr versucht hat zu erklären, wie das mit dem Orientieren nach der Sonne und Sternen geht.

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