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Author of 12 Stories |
Weiß eigentlich jemand meine Mühen zu schätzen, das ich die Geschichte besser mache? Ich meine, ich bin auch so zufrieden und muss es nicht machen. Ich tue das nur, weil mich jemand gebeten hat, die Kapitel wieder auseinander zu nehmen und gerade das hier momentan in Tdau eine große Rolle spielt. Wenn also keine Reviews kommen, folgen bald nur noch schon veröffentlichte und unveränderte Teile. Dann baue ich bestimmt nichts neues mehr ein und widme mich lieber den Wünschen derer, die mir reviewt haben.
4. Giftcocktail in der MilchflascheWurmschwanz packte alle Sachen zusammen und als die Nacht entgültig hereingebrochen war, verließen sie die Hütte und zogen weiter.
Es war stockdunkel und kein einziger Schimmer durchdrang die Bäume.
Feelicitas trug den in seinen Umhang gewickelten dunklen Lord so sorgsam, wie ihr erstgeborenes Kind, während Wurmschwanz voraus ging. Irgendwie machte Wurmschwanz auf sie den Eindruck von großer Anspannung. Er ging wachsam mit einer Hand am Umhang, in Griffnähe seines Zauberstabes und mit der anderen hielt er ihr Kleiderbündel fest. Obwohl ihr der Imperiusfluch die Möglichkeit gab, sich sicher und geborgen zu fühlen, da andere entschieden was zu tun war, machte ihr das unruhige Verhalten des kleinen Mannes Sorgen.
Stunde um Stunde gingen sie, vorbei an leeren Strassen und Häusern, deren Licht in der Ferne durch die Bäume Gestalt annahm.
Als die Morgendämmerung anbrach kamen sie an ein Dorf. Schon aus der Ferne erkannte Feelicitas einen Hügel auf dem wie ein riesiger dunkler Schatten ein altes Haus thronte. Ihr fiel gerade dieses Haus in die Augen-genau so hatte sie sich immer ein Spukhaus vorgestellt. Sie bezogen zu Feelicitas Leidwesen auch genau in diesen Haus Quartier. Befand man sich erst mal im inneren, dann konnte man sich dem Eindruck der Angst nicht mehr erwehren. Es war kalt, heruntergekommen und dunkel. Die Wände waren dunkel vertäfelt und trotz der Größe des Hauses schien man an der Breite der Gänge und des Treppenhauses eingespart zu haben. Sobald sie in ein kaltes Zimmer im zweiten Stock des Hauses eintraten, ertönte zum ersten Mal seit ihren Reiseantritt wieder die schrille Stimme ihres Gebieters.
„Hier ist es entsetzlich kalt, mach Feuer an und schieb den Sessel näher an den Kamin, Wurmschwanz. Danach scher dich nach draußen und melke Nagini." forderte er seinen Diener auf. Dieser reagierte nicht gerade schnell, scheinbar hatte er sich noch nicht von der stundenlangen Wanderung erholt.
„Worauf wartest du noch ?" herrschte ihn sein Herr an. Wurmschwanz hatte auf gar nichts gewartet, er hockte sich sogleich vor den Kamin und sagte:
„Incendio". Während er noch damit beschäftigt war, kuschelte sich Feelicitas, auf Voldemorts Forderung hin, brav und behutsam in den Lehnsessel vor den Kamin. Es machte ihr wirklich nichts aus, seinen Forderungen Folge zu leisten, obwohl sie durchaus fähig war zu hinterfragen. Er verlangte nie mehr als sie geben konnte, das war annehmbar.
Sie blickte auf Wurmschwanz hastiges Treiben und merkte am Rande, wie er nach einen angeekelten Blick auf sie und Voldemort, machte das er aus dem Raum kam. Trotz der Erwärmung, die durch das anzünden des Feuers in das Zimmer trat wurde ihr leider überhaupt nicht warm zumute. Sie fror innerlich und es kam ihr so vor, als ob das zerbrechliche, kleine Umhangbündel, das wie ein Eisblock in ihren Armen lag, diese Kälte verursachte. Vor lauter Unbehaglichkeit versuchte sie sich noch tiefer in ihren Umhang zu kuscheln.
Ihr Umhang. Bei ihren Aufbruch hatte Wurmschwanz ihn aus der Decke in der Hütte gemacht, wahrscheinlich störte ihn ihr nervenzerreißendes Zähneknirschen, genauso wie Voldemort. Aber was dachte sie überhaupt an sich? Ihr Herr brauchte sie doch. Sie dachte schnell wieder an das Bündel und schaute herab. Das Wesen hatte während der Reise geschlafen und so war es noch erträglich gewesen, das sie es tragen musste. Doch jetzt stellte sie fest, das er sich nicht dazu entschlossen hatte wieder einzuschlafen, nachdem er Wurmschwanz weggeschickt hatte. Er rührte sich und schien sich gar nicht mal so unwohl zu fühlen, während er sich auf ihren Schoß fläzte.
Feelicitas wusste sie durfte keine Abneigung empfinden, sie musste tun was man ihr sagte, doch sie hoffte, das Wurmschwanz zurückkäme. Das Alleinsein mit dieser misslungenen Laune der Natur machte ihr entgegen dem Vorschlag ihrer Mutter doch immer noch genug Angst. Würde das Wesen merken das Kälte und Angst sie zittern ließen? Doch schon sehr bald trat zu ihrer grenzenlosen Erleichterung Wurmschwanz wieder ins Zimmer. Er trug eine Flasche und Feelicitas wollte gerade den Sessel räumen, da streckte er sie ihr hin.
Das hatte sie nun nicht erwartet, doch trotz eines nicht zu geringen Widerwillens, wehrte sie sich nicht bis zum Aufstand und ergriff stattdessen einfach die Flasche um die schaurig anzusehende Zeremonie durchzuführen. So schwer war das nicht, da wusste sie Bescheid drüber. Feelicitas suchte hemmungsvoll in den Falten des Umhangs nach dem Körperteil was sie benötigte und zoppte den Sauger vorsichtig hinein. Voldemort hatte wohl doch zwischenzeitlich geschlafen oder wenigstens soweit gedöst um nicht mitzubekommen das Wurmschwanz zurückgekehrt war.
Feelicitas sah wie sich die Roten Augen des Wesens öffneten und sie betrachteten, als sie es gerade mit der Flasche anstupste. Sie schaute weg, damit er sie nicht durchschauen konnte, und sah, das sie das hier schrecklich fand. Aber innerlich war es ihr so, als ob es unsinnig sei sich gegen das Füttern einer hilflosen schwachen Kreatur aufzulehnen. Wäre es ein Wesen mit eindeutiger Spezies gewesen, wie eine Schlange oder so, hätte sie es auch angefasst, obwohl es komisch gewesen wäre.
Es erinnerte sie ein wenig daran wie sie in ihrer kurzen Schulzeit mit der Klasse einmal zu einen Zoo hatten fahren wollen, wo man Schlangen auf den Arm nehmen durfte. Es hatte aber nie etwas ergeben, Feelicitas aber wusste, das sie gerne einmal Schlangenbeschwörerin gespielt hätte. Doch man hatte sie zum Ausflug nicht mitnehmen wollen.
Eine zweite Stimme deren Klang sie noch nicht oft widerstand trieb ihr den Rest an Bedenken aus den Kopf.
Wurmschwanz musterte sie aus den Augenwinkeln wie sie fast schon selbstgefällig mit gekreuzten Beinen, seinen Meister auf dem Schoß, selbstvergessen in die Flammen starrte. Was er nicht ahnte war, das Feelicitas diesen Blick sehr wohl wahrnahm, denn sie konnte sehr gut schielen und dieses Talent hatte ihr früher immer zu guten Noten verholfen, als das noch von Belang war. Sie schaute nämlich unbewusst aber wachsam auch ein wenig auf Wurmschwanz und deutete seinen Blick treffend. Er beobachtete sie so als sei ihm aufgegangen das sie sehr wohl oft wusste, was mit ihr geschah.
Doch es war ihr egal, was er dachte. Er konnte es sich nicht leisten sie anders zu behandeln, als sein Herr es verlangte. Es gab wichtigeres bei dem sie die Gedanken zusammenhalten sollte. Es gelang ihr auch ein wenig daran zu denken, denn Voldemort, wie er sich nannte, war so vertieft in seine wunschhafte Illusion von einer menschlichen Situation die er nie kennen gelernt hatte und schien das Gefühl zu mögen und alles um sich vergessen zu haben.
Hoffnung das sie hier wegkam und alles bald vergessen sein würde was sie erleben musste, versuchte sie zu haben. Doch der Widerstand war anstrengend. Und noch viel schlimmer war es freiwillig mitzumachen, damit man sie nicht zu schnell durchschaute. Doch spätestens als die Flasche leer war, herrschte wieder Leere in ihren Gedanken. Immerhin bekam sie noch mit was geschah, wenn es auch schwer zu ertragen war. Sie nahm die Flasche weg und püselte die Decke wieder richtig. Dabei fiel ein letzter Tropfen aus der Flasche und auf ihre Finger. Ächzend zog sie die Luft ein, als sie den brennenden Schmerz spürte. Sie ließ die Flasche fallen und sie rollte in das Bündel, während sie mehr aus Reflex denn aus Vernunft die Finger vor den Mund hielt und instinktiv ableckte. Doch das war keine gute Idee und sie gab einen unterdrückten Wimmerlaut von sich.
„Mach das nicht!" Wurmschwanz hatte es mitbekommen und stürzte auf sie zu. Voldemort war schockartig aus seinen Traum gerissen worden, als die Flasche ihn unsanft traf und Feelicitas aufjapste.
Nimm die Finger aus dem Mund, wenn dir dein Leben lieb ist, ertönte es in ihr. Es war so drängend, das es ihr fast Schmerzen bereitete diesen Befehl nicht folge leisten zu können.
Aber der Schmerz tat auch so weh, viel schlimmer noch. Es bohrte sich tief unter die Haut und um nichts auf der Welt hätte sie den Finger losgelassen. Feelicitas wimmerte nun sehr und fing an ihren Schmerz immer noch unterdrückend, sich zu winden und schmiss fast Voldemort von sich herunter.
„Gehorche! Und hör auf damit wenn du nicht willst das ich Nagini rufe und sie dir zeigen lasse was für Qualen es erst bedeutet richtigen Schmerz erfahren zu müssen!" zischte er ungehalten und diesmal tönte der Klang seiner Stimme durch den Raum.
Es war fast als ob seine Worte sie geschlagen hätten, sie fuhr zusammen und war für einen Moment so betäubt, das Wurmschwanz, der an ihre Seite kam ihren Arm zu sich ziehen und festhalten konnte.
Sie hielt immer noch gequält still und versuchte ihren Schmerz wegzuhecheln. Tränen standen in ihren Augen und sie atmete abgehackt und zog die Luft ziemlich gepresst ein. „Wurmschwanz mach endlich was und kümmere dich um sie" kam es ungerührt aus dem Bündel.
Wurmschwanz nahm seinen Herrn auf und ermöglichte somit Feelicitas die Flucht ergreifen zu wollen. Sie sprang auf und prallte mit einen unsanften Laut, gegen die vor ihr zuschlagende Türe. Sobald sie sich wieder aufgerappelt hatte, zog sie am alten Türknauf, in ihrer Panik so gedankenlos um die Ursache des klemmenden Schlosses mit den unheimlichen Kräften der übrigen beiden Anwesenden in Verbindung zu bringen. Auch das Kratzen am alten Holz der Türe, brachte kein Wunder herbei und sie sah sich flehend um.
Sobald Wurmschwanz Voldemort wieder mit aller Sorgfalt in dem Sessel gelegt hatte, wandte er sich ihr zu. Feelicitas brachte ihn fast zu Fall, als sie angekrabbelt kam um ihr anzubetteln sie endlich raus zu lassen. Irgendwie dachte das Muggelmädchen, das Wasser ihr helfen konnte. Wurmschwanz wusste es besser und so ignorierte er ihre Versuche ihn hinter sich her ziehen zu wollen, damit er sie ins Bad oder sonst wohin bringen konnte. Er suchte lieber sein Messer, das er seit seiner Flucht aus der heulenden Hütte bei sich trug. Er selber hatte keinen Zauberstab und zur Zeit benutzte er gönnerhaft den seines Meisters, obwohl die Zusammensetzung gar nicht zu ihm passte.
Doch auf der ganzen Flucht nach Albanien, war er ohne Waffe gewesen, da kam ihm das Messer gerade recht. Er ließ es in einer Spelunke mitgehen und seitdem hielt er es in Ehren.
Das Mädchen begann langsam ihn mit ihren flehenden Gewimmere auf die Nerven zu gehen. Der dunkle Lord schien noch nicht Kopfschmerzen bekommen zu haben, doch das konnte nicht mehr lange dauern. Besser man unterband das sofort, bevor es soweit kommen konnte. Doch das Schicksal war ihm hold. Bevor er ih einen Silencio aufzwingen konnte, wurde ihr plötzlich schwarz vor Augen und sie sank nach einigen Wanken bewusstlos zu Boden. Wurmschwanz beugte sich mit einen überdrüssigen Stöhnen über sie und dachte das der Ärger den er erahnte nun wirklich nicht mehr fern war. Vielmehr wurde er schon längst von ihm eingeholt.
Als Feelicitas das nächste mal vollends erwachte, fühlte sie wie klamme Finger etwas an ihrer Hand machten. Es tat weh und ihr fiel wieder ein was geschah. Feelicitas öffnete die Augen und erblickte Wurmschwanz, der einen messerartigen Dolch in der einen Hand hatte und mit der anderen so etwas wie einen Verband abschnitt. Sie wollte sich regen, doch es ging nicht. Ein lähmendes Gefühl war über ihren ganzen Körper verbreitet. Wurmschwanz merkte aber, das sie wach war und musterte sie ohne Regung.
Auf die stumme Frage hin, die in ihren Augen stand, wollte er gerade eine Antwort geben, als das schon Voldemort tat. Feelicitas registrierte die Bewegung Voldemorts und schaute in die Richtung. Er hatte sich wie ein flinkes Kleinkind über die Sitzfläche des Sessels gebeugt und schaute auf Wurmschwanz und dieser Demonstration seiner nicht sehr guten Fähigkeiten als Krankenschwester.
„Das tut schön weh oder ?" sprach er leise und gehässig. Feelicitas hätte gerne genickt, konnte aber nicht.
„Keine Sorge, man sieht dir deinen Schmerz an. Dein Lähmungsgefühl ist aber keine Auswirkung des Giftes. Wurmschwanz hat einen Ganzkörperklammer –Fluch über dich gelegt. War schon interessant anzuschauen, als du eben mal kurz bei sinnen warst und du um dich getreten und ihn gebissen hast als er versuchte dir zu helfen."
Feelicitas schaute auf die Hand, bevor Wurmschwanz durch den Verband ihr die Sicht nehmen konnte. Es war ein Loch da, wo Wurmschwanz das Fleisch weggeschnitten hatte. Kein Wunder das es weh tat. Und doch konnte sie bestimmt dankbar sein, das es nicht bei vollen Bewusstsein erfolgt war. Sie hatte ein wenig Kopfschmerzen.
„Das heißt natürlich nicht das es dir nicht weiter geschadet hat, du hast sicherlich Kopfschmerzen, nicht wahr? Natürlich hast du welche."
Voldemort wandte sich seinem Anhänger zu und seine Miene verlor die Amüsiertheit.
„Wurmschwanz, ist dir nicht auch aufgefallen das dein Imperiusfluch keine drei Tage gehalten hat? Ich nenne das nicht gerade sehr effektiv." er zischte unheilverkündend bei seinen Worten und Feelicitas erstarrte, obwohl ihr das gar nicht möglich war. Nein, jetzt bin ich verloren.
„Schau nicht so erschrocken Feelicitas, du kannst ja nichts dafür das dein Schmerz dich verraten hat." Säuselte Voldemort sanft und für einen Moment war Feelicitas geneigt einfach zu nicken, es schien so einfach zu sein.
„Du hattest doch nicht vor einen Fehler zu begehen oder hinter unseren Rücken deine Flucht zu planen, hab ich recht?" fuhr er ziemlich weich fort, doch änderte sich sein Tonfall und wurde hart und fordernd: „Antworte mir! Finite Incantatem."
Feelicitas spürte dass das Gefühl in ihren Gliedern wieder da war. Sie erhob sich ein wenig und hielt sich mit dem verbundenen Arm dem Kopf. Sie schaute zaghaft zu Voldemort auf. Es war sinnlos, er wusste alles.
„Nein, ich habe nichts geplant. Noch nicht...Herr" sagte sie matt und fühlte sich ganz elend, weil sie nichts für sich behalten hatte. Doch das schien das kleine Monster zu befriedigen: „Braves Kind." ertönte es zufrieden von Voldemort und er verfiel wieder in diesen unheimlich verständnishabenden Tonfall: „Ich glaube aber, damit du auch weiterhin so gehorsam bleibst, wie ich es von dir erwarte, sollte ich deine Freiwillige Bereitschaft nicht zu sehr auf die Probe stellen." fügte er gönnerhaft und sanft hinzu, das Feelicitas nur noch nickte. Es fehlte nur noch, das er sich zu ihr beugte und sie wie ein Hund hinter den Ohren tätschelte. Wenn er einen normalen Körper gehabt hätte, hätte er es wohl getan.
„ Imperio"
Feelicitas verlor sich sofort im Strudel einer Macht, die bei weiten größer war als Wurmschwanz sie vollbrachte. Es ist bei weiten angenehmer, dachte sie, wenn ich mich jetzt schlafen legen würde, als wenn ich wieder Schmerzen hätte haben müsste. Und so krümelte sie sich vor dem Kamin unter den erstaunten Blicken von Wurmschwanz und des zufriedenen Voldemorts zusammen.
„Schon besser" sagte Voldemort leise und blickte auf das schlummernde Mädchen hinab. Wurmschwanz war froh, das sein Herr es so gelassen aufnahm, nur Nagini war verstimmt, denn Feelicitas lag auf ihren Kaminvorleger.
Überhaupt war die Anwesendheit eines weiteren weiblichen Wesens für sie eine Zumutung. Sie hatte es ihrem Herrn gesagt, das sie ein sehr schlechtes Gefühl hatte, was dieses Menschenmädchen betraf, doch er hatte nur über ihre Sorgen gelacht und ihr beruhigende Ausflüchte zugezischelt. Doch obwohl Nagini es niemals ihm gegenüber geäußert hätte ,wusste sie das alle Menschen verrückt waren. Er machte da auch keine Ausnahme so viel Verständnis er für die Seelen der Schlagen auch hatte. Überhaupt ging ihr in letzter Zeit einiges gegen den Strich. Es war so nass hier. In Albanien hatte sie sich wohler gefühlt, schon seit Wochen verursachte ihr die Feuchtigkeit in diesen Lande einen schrecklich juckenden Ausschlag auf ihren Schuppen. Vielleicht musste sie sich bald wieder häuten. Aber bis dahin musste sie damit leben. Von diesen fetten Leckerbissen würde sie sich auf keinen Fall helfen lassen, es reichte schon wenn er sie betatschte wenn er ihr Gift brauchte. Aber was tat man nicht alles aus Liebe? Irgendwann einmal würde sie einen hohen Preis dafür zahlen müssen, das sie sich mit diesen Menschen der ihr Herr war eingelassen hatte.
Nagini hatte genug für diese Nacht, sie verzog sich nach draußen und blickte sich neugierig nach Futter um. Wenn nicht bald wieder ein Hausmeister um die Ecke käme, würde sie doch tatsächlich Mäuse fressen müssen. Leider hatte ihr der Herr ja verboten, das dieser fette Leckerbissen ihren Hunger stillen durfte. Na ja, vielleicht irgendwann mal? Und wenn nicht, dann gab es ja immer noch diese Frau. Die hatte auch einige Reserven auf den Knochen. Das würde ein Festessen werden.
„Wurmschwanz träum nicht herum, sondern bring mich ins Badezimmer." Riss eine ungehaltene Stimme den genannten aus seinen Gedanken.
Wurmschwanz, der auch Feelicitas betrachtet hatte, wandte schnell seine Aufmerksamkeit auf seinen Herrn und Meister und vergaß sofort, was er hier erlebt hatte. Es gab wichtigeres als dieses Mädchen.
„Natürlich, Mylord" erwiderte er beflissen. Dann wickelte er die Decke wieder fester um Voldemort und ging ins Bad, damit er Voldemort bei dem behilflich sein konnte, wofür er Feelicitas erst mal auffordern musste, das sie überhaupt daran dachte. Was er lieber tat stand außer Frage. Trotzdem versetzte es ihn einen kleinen Stich. Was war er für ein Todesser, wenn er nicht einmal einen annehmbaren unverzeihlichen Fluch hinbekam? Das musste er dringend fördern, denn auslachen ließ der ehemalige Peter Pettigrew sich noch nie gerne.
Fortsetzung folgt...
Bei Nagini bin ich mir noch nicht so sicher, ob sie wirklich ein Horcrux sein soll, deshalb habe ich es in ihren Gedanken nicht so erwähnt. Man darf es aber annehmen. Obwohl ich es bezweifle. Wie soll Voldie das gemacht haben? Ohne Körper zu nichts fähig, aber in seiner Schlange einen Horcrux hinterlassen, was wohl höhere Magie ist? Das passt nicht zusammen.
Ich bin krank, das ich so eine Situation, wie diese mit den Muttergefühlen überhaupt schreiben kann. Ich hoffe, das ich nicht zu sehr übertrieben habe. Ob Einhornblut und Schlangegift zusammen wirklich so eine toxische Wirkung haben?
Übrigens: Warum Feelicitas den Imperius so schnell fast vollständig loswurde, liegt daran, das er von Wurmschwanz ausgesprochen wurde, aber nur von Voldemort richtig genutzt wurde zudem ist sie bei solche Dingen vorgeschädigt. Man kann nicht auf zwei gleichzeitig hören. Hat ihr bei Voldemort aber leider nichts gebracht.
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