
Tja, was wäre wenn...ihr es einfach mal lesen würdet?
Rated: Fiction K - German - Chapters: 5 - Words: 4,896 - Reviews: 23 - Favs: 4 - Follows: 3 - Updated: 06-08-06 - Published: 03-04-06 - id: 2828266
|
|
A+ A- |
So, heute gibt es endlich ein neues Kapitel. Ist zwar nicht allzu lang, aber ihr müsst euch damit erstmal zu Frieden geben. Und bitte reviewt ganz fleißig.
Nachdem Emma und Tom Dumbledores Büro verlassen hatten, ergriff als erste Emma das Wort.
„Puh, das ist ja gerade noch mal gut gegangen. Zum Glück versteht Dumbledore Spaß."
Tom, war da um einiges kritischer.
„Gut gegangen? Ich wette er hat uns durchschaut. Es ist aber auch zu offensichtlich, dass wir uns plötzlich von einem Tag auf den anderen gut verstehen. Er muss einfach etwas gemerkt haben. Schließlich ist er der mächtigste Zauberer aller Zeiten."
„Jetzt hör aber mal auf dir solche Sorgen zu machen. Was willst du denn dagegen machen? Sollen wir uns einfach wie unsere Rollen verhalten und gar nicht mehr miteinander sprechen? So finden wir bestimmt keine Lösung, um hier wieder raus zu kommen."
Langsam aber sicher wurde Emma hysterisch und sie spürte deutlich den Kloß, der sich in ihrem Hals gebildet hatte. Es war ihr kaum noch möglich ihre Tränen zurück zu halten.
Tom bemerkte dies und legte ihr tröstend einen Arm um die Schultern.
„Mach dir keine Sorgen wir finden bestimmt einen Weg hieraus."
„Ja, ich weiß aber es ist nur…ich vermisse meine Familie." Emma konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten und fing laut an zu schluchzen.
„Was ist wenn ich sie nie mehr wieder sehe?"
Tom drückte sie fest an sich. Bei Emmas Worten wurde ihm auch ganz schwer ums Herz, aber er wusste, dass er nun der stärkere von beiden sein musste. Es würde sie nicht weiterbringen, wenn sie beide hier auf dem Korridor standen und heulten.
Er wischte Emma vorsichtig die Tränen von den Wangen.
„Mach dir keine Sorgen. Wir werden einen Weg finden, wieder nach Hause zu kommen."
Tom klang dabei so zuversichtlich, dass Emma aus seinen Worten wieder neuen Mut schöpfte.
„Danke!"
„Gern geschehen. Jetzt geh aber schnell in deinen Schlafsaal und leg dich schlafen. Es ist schon sehr spät und du sollst doch morgen schön ausgeruht sein."
Emma musste lächeln: „Ja Mami!"
Als Emma am nächsten morgen erwachte musste sie sich erstmal orientieren. Sie lag in einem großen, wunderschönen Himmelbett mit roten Vorhängen. Sie musste sich eingestehen, dass ihre kleine Reise doch etwas Gutes hatte. Dieses Bett war geradezu unanständig bequem. Sie fragte sich, wie Hermione es jeden Morgen schaffte freiwillig aufzustehen. Hm, allerdings fand Emma es wiederum nicht so prickelnd, dass sie sich mit zwei Leuten das Zimmer teilen musste. Da hatte man ja keinen Funken Privatsphäre. Wieder willig erhob sie sich und schaute aus dem Fenster. Es hatte gerade erst begonnen zu dämmern. Trotzdem war Emma total hibbelig und an Schlaf war nun schon mal gar nicht mehr zu denken. Schließlich hatte sie seit zwei Tagen keinen Sport mehr gemacht. Kurz entschlossen öffnete sie Hermiones Kleiderschrank um sich sportgeeignete Klamotten rauszusuchen. Aber was war das? Dieser kleine Bücherwurm besaß keine einzige anständige Sporthose, geschweige denn Sneakers.
Kurzerhand ging Emma zu Lavenders Bett. „Hey, Lavender, kann ich mir ein paar Klamotten von dir ausleihen?" Als Antwort bekam sie nur ein undefinierbares Grummeln, dass Emma als ein „ja" abstempelte. Schnell ging sie zu Lavenders Schrank und suchte sich ein enges weißes T-Shirt, eine kurze schwarze Shorts und blaue Sneakers raus. Fünf Minuten später war sie angezogen und machte sich auf den Weg zum See.
Wie befreiend war es für Emma, sich endlich mal wieder richtig auspowern zu können. Sie lief eine halbe Stunde um den See, bis sie Gesellschaft von Tom bekam.
„Guten Morgen, Prinzessin! Dir scheint es ja wieder besser zu gehen!"
„Ja, ich hatte ganz vergessen, wie gut Sport tut. Sag mal, was versteckst du da hinter deinem Rücken?"
„Nichts."
„Tom!"
„Ach, na gut…!" Tom zeigte Emma die Angel, die er sich aus einem langen Stock und einer Schnur selbst gebastelt hatte.
„Du willst tatsächlich angeln?"
„Ja, warum nicht? Du läufst ja schließlich auch wie ne Weltmeisterin um den See!"
„Ich hab irgendwie kein gutes Gefühl bei der Sache…"
„Das Zitat hast du aus Star Wars geklaut."
„Na und…trotzdem solltest du nicht angeln."
„Nur weil dir dein kleiner Mann im Ohr sagt ich soll nicht angeln, muss ich mich noch lange nicht daran halten."
„Es ist nicht mein kleiner Mann im Ohr. Das sagt mir meine weibliche Intuition."
„Pah, da pfeif ich drauf. Intuition…pah! Es gibt nen Damenrasierer, der so heißt."
„Tja, dann tu, was du nicht lassen kannst, aber sag nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt."
Wütend setzte sich Emma ans Ufer des Sees und schaute Tom beim auswerfen der Angel zu.
Nach ungefähr einer Viertelstunde gab die Angelschnur ein kleines Zucken von sich.
„Oh, da hat einer angebissen. Und du dachtest, dass irgendetwas schlimmes paahhhaaaaaa!"
Tom konnte nicht mehr aussprechen, da plötzlich ein riesiger Fangarm aus dem Wasser auftauchte, in umschlang und mit ins Wasser zerrte.
Naaaaaaaaa? War das ein spannendes Ende des Kapitels? Hoffe es hat euch gefallen.
Liebe Grüße, Lily
|
||||||