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Black Zora
Author of 17 Stories

Rated: M - German - Drama/Angst - Lucius M. & Severus S. - Reviews: 15 - Updated: 07-17-06 - Published: 07-10-06 - Complete - id:3036596

Grenzen

IIIIIIIIIIIII

Disclaimer: Die Welt von Harry Potter gehört J. K. Rowling.

IIIIIIIIIIIII

Hallo Leute! Nix Neues hier – nur ein paar letzte Korrekturen, damit ich die Story guten Gewissens als abgeschlossen markieren kann. LG Zora.

Inhalt: Manchmal liegen Hass und Liebe dicht beieinander ... Im Anschluss an Band 6. Lucius wird vom Dunklen Lord, der sich an ihm rächen will, aus Askaban befreit. Severus erhält den Auftrag, seinen alten Rivalen zu brechen. Doch Lucius hat sich im Jahr seiner Haft sehr verändert – und Severus verliert zunehmend die Kontrolle über die Situation und seine eigenen Gefühle ...

Warnungen: Folter, Slash, Rape – wer auf der Suche nach wilden Sex- und Gewaltorgien ist, wird allerdings enttäuscht sein ... ;-)

Bemerkungen: Dies ist die Vorgeschichte zu „Jenseits von Hogwarts“ – man muss „Jenseits“ aber nicht gelesen haben, um sie zu verstehen, die beiden Storys sind relativ autark.

Grenzen“ ist entstanden, weil meine Beta-Leserin (Hallo, Fanny Jute:-)) unbedingt wissen wollte, was „hinter den Kulissen“ von „Jenseits“ eigentlich los war zwischen Severus und Lucius. Ich fürchte, meine Antwort in Form dieser Story hat sie nicht ganz glücklich gemacht ... ;-)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen

Zora.

IIIIIIIIIIIII

Prolog

Ah, poor Lucius ... what with Voldemorts fury that he threw away that Horcrux for his own gain, and the fiasco at the Ministry last year, I would not be surprised if he is secretly glad to be safe in Azkaban at the moment.“

(Dumbledore, in: J. K. R., Harry Potter VI)

Schwer lag der graue Himmel über der felsigen Nordseeinsel. Die Wogen gingen hoch und die kreischenden Möwen wurden vom Sturm hin und her geschleudert wie gefiederte Bälle. Einem steinernen Riesen gleich hockte die Festung auf dem kleinen Eiland, die Mauern dunkel und fleckig vom Salzwasser. Mächtige Mauern ohne Fensteröffnungen, abweisend und finster. Hoch auf spritzte die Gischt und leckte an den kalten, grauen Steinen.

Ein betagter Fischkutter steuerte auf die Insel zu, die Segel vom steifen Wind gebläht. Hätte jemand von der Feste aufs Meer hinaus geschaut, dann hätte er sich sicher über die wogende schwarze Wolke gewundert, die das Schiff umgab. Vielleicht hätte er auch einen eisigen Hauch gespürt, als sie sich näher und näher heranschob an die Klippen Askabans. Doch es war kalt und unfreundlich an diesem Tag, niemand stand auf den Zinnen und hielt Wache. Askaban galt als uneinnehmbar, und das seit mehr als tausend Jahren. Es hatte mehrere unerfreuliche Ausbrüche gegeben in letzter Zeit, Sirius Black, Barty Crouch jr., einige Todesser um Bellatrix und Rodolphus Lestrange. Aber die letzte Flucht lag mehr als anderthalb Jahre zurück und seitdem waren die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft worden. Nicht, dass es da noch viel zu verschärfen gegeben hätte. Abgesehen davon: Auch wenn jeder der Gefangenen nichts lieber wollte, als von der Insel zu fliehen und ihr für immer den Rücken zu kehren, noch nie war jemand in die Festung eingebrochen. Askaban war der sicherste Ort in ganz Großbritannien. Nur die Möwen konnten kommen und gehen, wie sie wollten.

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Die schwarz gekleideten Männer auf dem Schiff, etwa ein Dutzend an der Zahl, schauderten unter der tödlichen Kälte über ihren Köpfen. „Kannst du sie nicht wegschicken, verflucht noch mal?“, zischte einer von ihnen, ein feister, untersetzter Mann in zu engen Roben, während er sein Gesicht hinter einer schwarzen Maske verschwinden ließ.

„Die fünf Minuten wirst du‘s schon noch ertragen, Amycus“, knurrte der Angesprochene zurück, indem er hinter der Maske seine spitzen gelben Zähne bleckte. „Sie sind aufgeregt, sie haben lange gehungert. Was erwartest du von ihnen?“

„Ich hoffe nur, dass sie sich beherrschen können, bis wir Askaban erreicht haben“, erwiderte Amycus schaudernd. „Ich habe keine Lust, wie eine ausgelutschte Zitrone zu enden.“

Der Dürre lachte grollend. „Keine Sorge, sie werden sich schon gedulden, bis wir die Insel erreicht haben. Schließlich wartet dort ein Festmal auf sie ... Sie werden die Wächter für uns erledigen und wenn sie dann noch nicht gesättigt sind, können sie sich von mir aus über die Gefangenen hermachen – vorausgesetzt, die tragen nicht das Zeichen unseres Herrn.“ Mit diesen Worten stieß er sich geschmeidig vom Mast ab und verschwand raubtiergleich unter Deck.

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Fortsetzung folgt ...


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