
| No Way Out
Author: laragirl007 Fortsetzung von Gefährliche Zukunft. Lord Sokrates ist tot. Der Spuk ist vorbei. Lara ist unendlich froh darüber, dass sie endlich befreit wurde. Wahrheit oder Illusion? Das ist hier die Frage.
Rated: Fiction M - German - Romance/Adventure - Chapters: 43 - Words: 97,703 - Reviews: 286 - Favs: 4 - Updated: 06-07-09 - Published: 11-03-06 - id: 3227187
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Hey guys.. I'm so sorry… Ich kann gar nicht ausdrücken, wie schuldig ich mich meiner treuen Leserschaft fühle, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe. Nun endlich scheint sich mein Leben zu beruhigen. Meine neue Wohnung ist endlich fertig eingerichtet. Ich hoffe sehr, dass ihr mir noch einmal verzeihen könnt.
Ich werde versuchen nun schnell neue Kapitel online zu stellen, auch wenn sie nicht mehr so lang sein werden wie die vorigen. Denn schließlich gehen wir auf das Ende der Story zu, das will ich euch wirklich nicht vorenthalten.
Sofern ihr mir noch ein wenig gewogen seid, reviewt mir bitte und teilt mit mir eure Gedanken zu diesem neuen Kapitel.
Jetzt aber viel Vergnügen beim Lesen und nochmals ein dickes fettes: SORRY!
Yours
Laragirl007
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Chapter 43: Ungeahnte Fähigkeiten
Totenstille herrschte im kerkerlichen Gemach, als sich alle Aufmerksamkeit auf den Eingang konzentrierte. Der Kampf, der noch wenige Sekunden zuvor getobt hatte, schien völlig vergessen.
Lara hing immer noch in den Armen ihres riesenhaften Angreifers, nur mit einem Negligé bekleidet und starrte wie gebannt auf den Schatten. Nein, das konnte, das durfte nicht sein.
Die Gestalt trat in den Raum und damit ins Licht. Sokrates.
„Ah, ich hatte gehofft, dass Ihr bald erscheint. Es stört Euch doch gewiss nicht, dass wir uns die Zeit ein wenig mit Ihrer Kleinen vertrieben haben", höhnte Bradek und wies mit einer gelassenen Bewegung auf die Kleiderstange. Auf seinen Fingerdeut hin, schlossen zwei seiner Leute hinter Sokrates die Tür und stellten sich davor auf. Das war's. Die Falle war zugeschnappt. Die Erkenntnis traf Lara wie ein Hammerschlag. „Sie haben unsere Abmachung gebrochen! Sie haben versprochen, ihn da nicht mit hinein zu ziehen!", rief Lara und wurde sich bewusst, wie verzweifelt sie klang.
Bradek brach in schallendes Gelächter aus. „Hast du im Ernst gedacht, dass ER mir davon kommt?!"
„Warum das alles? Dieses Katz-und-Maus-Spiel? Diese Scharade?!"
„Nun... so war es amüsanter! Außerdem wollte ich wissen, wie viel er dir wirklich bedeutet, Croft."
Sokrates ignorierte Bradeks höhnisches Grinsen vollkommen. Er blickte sie vorwurfsvoll an. „Wieso hast du mir nichts gesagt? Wieso bist du ohne ein Wort verschwunden – einfach so?" Seine Stimme war eiskalt.
Die Kälte in seiner Stimme versetzte ihrem Herzen einen Stich, worauf sie nicht mehr fähig war auch nur ein Wort heraus zu bringen. Flehend beschwor sie ihn mit den Augen ihr zu verzeihen, sie zu verstehen, sie nicht mehr so anzublicken.
„Was?! Du hast ihm wirklich nichts gesagt? Kein Sterbenswörtchen? Dann muss es ihm ja als noch größerer Betrug erscheinen!", lachte Bradek ihr ins Gesicht. Er genoss ihr Leid sichtlich. „Aber ich bin mir sicher, dass sie sehr mit sich gerungen hat", wandte er sich Sokrates zu, „nur… damit hat sie bloß eindeutig bewiesen, dass Liebe dumm macht."
„Ich habe wohl kaum mit dir geredet, noch dich um deine Meinung gefragt, Bradek", erwiderte Sokrates nur kühl. Bradeks Miene verfinsterte sich.
Der Lord blickte Lara forschend, fordernd, abweisend an, als er merkte, dass sie ihm nichts erwidern würde. Er wandte seinen Blick von ihr ab. „Lass sie gehen", richtete er das Wort nun direkt an Bradek, „Ich bin dein Feind, ich bin schließlich das, was du willst. Mein Tod ist, was du willst! Es hat, nun da ich da bin, keinen Sinn mehr sie weiter fest zu halten."
„Ihr denkt, es ist Euer Tod, den ich will?" Bradek lachte lauthals los. „O nein, so einfach kommt Ihr mir sicherlich nicht davon… Ich werde Euch noch Schlimmeres antun, als Ihr es mir mit Serengethy angetan habt!"
Bradek ging zur gefangenen Lara. Er nahm ihren schlanken Hals in eine seiner riesigen Pranken und quetschte ihre Halsschlagadern. Der Krieger, der sie eben noch gehalten hatte, gab sie frei und Bradek führte sie mit festem Griff Richtung Bett. Die Blutwürge ließ alle Kraft aus ihrem Körper schwinden, Lara spürte die drohende Ohnmacht bereits. Sie hörte das Blut in ihren Ohren rauschen.
Sokrates wollte einen Schritt auf Lara zu machen, wurde jedoch von einem dutzend entsicherten Maschinengewehre, die sich auf ihn richteten abgehalten. Diese Drohung war unmissverständlich.
Bradek warf sie achtlos mit gewaltiger Wucht auf das Bett. Sofort waren zwei seiner Krieger zur Stelle, mit den Ledergurten in der Hand. Laras Augen weiteten sich vor Grauen.
Bradek grinste sie bloß dämonisch an. „Ich werde vor Euren Augen Eure Kleine nehmen. Genießt die Show, denn es werden die letzten Atemzüge sein, die die Kleine machen wird, das verspreche ich Euch."
Die Krieger fassten ihre Hand- und Fußgelenke. Lara bäumte sich auf. Sie schlug so wild um sich wie noch nie in ihrem Leben. Sie verpasste dem einen Angreifer eine blutige Nase und dem anderen einen Tritt in die Magengegend. Doch bevor sie ihren gewonnenen Vorteil nutzen konnte, schlug Bradek ihr hart mit der Handkante ins Gesicht, sodass ihr Kopf wie ein Sack Stroh herumgeworfen und von der Wucht in die Matratze gedrückt wurde. Er packte ihr Gesicht grob am Kiefer und drehte es zu Sokrates.
Auf seinen Kopf waren mehrere Uzis aufgesetzt. „Wenn du weiterhin so widerspenstig bist, Croft, und meine Männer verletzt, dann wird anstelle dieses erhabenen Kopfes ein großes Loch klaffen…" Er genoss das Grauen in ihren Augen. Als er sich sicher war, dass sie nun keinen Widerstand mehr leisten würde, ließ er ihre Kieferknochen wieder los, die sich bereits ganz taub anfühlten.
Die Männer zurrten die Gurte um Laras zitternden Körper fest. Sokrates' eiskalte Blicke konzentrierten sich nunmehr direkt auf Bradek. „Lass von deinem törichten Vorhaben ab, bevor es zu spät ist für dich und deine Männer."
Die Krieger brachen in jähes Gelächter aus, bis sie Bradeks todernster Miene gewahr wurden. „Ihr wagt es mir zu drohen, vor meinen Männern?" Er kniete sich zwischen Laras gefesselte Beine aufs Bett. „Ich denke ich muss Euch erst zeigen, was Schmerz und Verlust bedeuten."
Laras Blick heftete sich an Sokrates' Gesicht. Sie konnte es nicht ertragen Bradeks weitere Handlungen mitanzusehen. Plötzlich schien sich um Sokrates eine dunkle Aura zu manifestieren. Die Aura veränderte sich stetig, blieb nie konstant wie ein normaler Schatten. Die Schatten um Sokrates verdichteten sich immer mehr und waberten bedrohlich in der Luft.
„Wage es ja nicht sie anzufassen…!"
Doch Bradek beachtete ihn nicht weiter und übersah so die Aura um Sokrates.
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