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cherry-kiss-red
Author of 28 Stories

Rated: M - German - Drama/Angst - Reviews: 2 - Published: 11-21-06 - id:3254718

Disclaimer: Uns gehört weder Criminal Minds noch NCIS ... trotzdem haben wir uns die Charaktere ausgeliehen, um ihnen unseren Willen aufzudrücken. Das wird spaßig ... hehe

A/N: Wir schreiben zu zweit diese Story ... einmal Jiskah/Jessica/J-Dude - wie auch immer ihr sie nennen wollt - , die hier (noch) keinen Nick hat und ich. Diesen Teil habe ich geschrieben und ich hoffe/wir hoffen, dass er euch gefällt und würden uns über Feedback freuen. Egal ob positiv oder negativ...

Also ... "genießt" die Story und sagt uns, was ihr davon haltet.


B A N S H E E

Euripides hat mal gesagt: Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht.

Elizabeth Pearson saß alleine an der Bar ihres Lieblings-Clubs und trank einen Sex-on-the-beach – ihren Lieblingsdrink – als ein junger Mann auf sie zukam. Er hatte weite Jeans an und trug ein weites T-Shirt mit der Aufschrift „I am your man“. Alles in allem wirkte er sowohl sonderbar als auch anziehend auf die 26-jährige Brünette, so dass sie nicht wusste wie sie reagieren sollte, als sich eben dieser Mann auf den Hocker neben sie setzte.

„Alex.“

Das war alles was er sagte und dennoch schien sie ihm auf Anhieb zu vertrauen, was sonst selten vorkam. Er wirkte weder wie ein Abschlepper, der eine Frau nach der anderen hatte, noch wie ein gefährlicher Draufgänger, der sie in Schwierigkeiten bringen könnte.

Und so lächelte sie und sagte: „Ich bin Liz.“

„Freut mich, Dich kennen zu lernen, Liz.“

Er schaute ihr tief in die Augen und für einen Moment hatte Elizabeth das Gefühl diesen Mann zu kennen. Doch sie schüttelte sich den Gedanken aus dem Kopf, als sie bemerkte, wie absurd er war.

Schnell bemerkte Elizabeth, dass Alex kein Mann vieler Worte war. Gelegentlich fragte er sie etwas, woraufhin sie – so schien es ihr – eine halbe Ewigkeit redete und er nur aus Höflichkeit antwortete oder ihr einen weiteren ihrer Lieblingsdrinks bestellte.

Durch den vielen Alkohol bemerkte sie aber nicht, wie Alex, als er ihr einen nächsten Drink reichte, vorsichtig etwas in Glas fallen ließ.

Eine Stunde nachdem Alex sich zu ihr gesellt hatte, beugte er sich leicht nach vorne und flüsterte ihr ins Ohr:

„Was hältst Du davon nach Hause zu fahren. Du bist sehr angeheitert. Ich fahre Dich.“

Ohne daran zu denken, dass sie sich einem fast fremden Mann anvertraute, nickte sie und hakte sich bei ihrer neuen Bekanntschaft ein.

Nachdem sie eine Viertelstunde durch Washington gefahren waren, hielten sie vor einem großen weißen Gebäude an, was Elizabeth als ihr zu Hause angegeben hatte.

Leichtsinnig und wahrscheinlich getrübt durch den vielen Alkohol fragte sie Alex, ob dieser nicht noch mit in ihre Wohnung kommen wolle, worauf dieser den Motor abstellte und mit ihr zu dem Haus ging.
Nach mehreren Versuchen gelang es der leicht betrunkenen Elizabeth die Haustür zu öffnen, um dann dicht gefolgt von Alex die enge, dunkle Treppe hinaufzuwanken.

Als die beiden endlich in Elizabeths Wohnung ankamen, ließ sie sich, sofort nachdem sie die Tür in Schloss hatte fallen lassen, auf das beige Sofa fallen. Während sie sich ausruhte, sah sich Alex in der kleinen Wohnung um.

Überall auf den Regalen und Kommoden standen Bilder von Elizabeth mit Freundinnen oder Verwandten. Eines dieser Bilder hatte es Alex besonders angetan. Dort war Liz mit sechs anderen Mädchen zu sehen, die alle zusammen ein großes Transparent mit der Aufschrift „Ladies of Tomorrow“ in die Luft hielten und dabei ausgelassen lachten.

Ansonsten war die Wohnung sehr stilvoll eingerichtet. Doch was Alex auffiel, war, dass vor allem die Farbe Weiß dominierte.

„Die Farbe der Unschuld. Das passt.“, flüsterte er so leise, dass Elizabeth ihn mit Sicherheit nicht hören konnte, als er auf die blütenweißen Gardinen schaute.

„Komm zu mir, Alex. Wenn ich Dich schon mitnehme, will ich schon was davon haben!“, hörte er Elizabeth vom Sofa aus sagen.

Mehr oder minder überrascht wandte er seinen Blick von den weißen Kerzen ab und drehte sich zu Liz, die mittlerweile die weiße Bluse abgelegt hatte und sich auf dem Sofa räkelte.

„Komm schon. Ich beiße nicht“, sagte sie, um die Bedeutung ihrer vorangegangenen Worte und Taten zu verstärken. „Dir ist bestimmt auch schon ganz warm.“

„Mag sein… aber ich bin normalerweise nicht so ein hektischer Typ. Ich gehe alles langsamer an“, antwortete er auf die Herausforderung, die diese hübsche Frau ihm stellte. „Falls du verstehst, was ich meine.“

Ein angenehm überraschtes Lächeln huschte über das Gesicht der jungen Frau und sie fing an sich noch mehr zu räkeln.

„Komm schon. Du bist doch auch nur ein Mann… mir konnte… konnte noch… keiner widerstehen…“

Bei den letzten Worten wurde ihr immer schwummriger bis sie zum Schluss halb bewusstlos auf dem Sofa zusammenbrach.

„Ich erzähle dir mal etwas, Lizzy“, sagte er zu der wehrlosen Frau, als er sich über sie beugte. „Mir konnte bis jetzt auch niemand widerstehen… Aber Du siehst ja jetzt, wohin das führt.“

Ein fieses Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er sah, dass sich zwar die Angst und Hilflosigkeit in den Augen der Frau widerspiegelte, aber sie dennoch nichts gegen ihn unternehmen konnte.

„Jetzt wird mir warm. Ich sagte doch, ich brauche meine Zeit.“

Er beugte sich tiefer und flüsterte ihr ins Ohr: „Und die Zeit ist reif.“

Danach richtete er sich wieder auf, um zum Fenster zu gehen und die Jalousien zu schließen, immerhin wollte er jetzt nicht gestört wollen. Kurze Zeit später kam er wieder zum Sofa zurück und sah, dass Elizabeth immer noch wie gelähmt dort lag.

„Ich komme gleich wieder… Ich gehe davon aus, dass es Dir schwer fallen wird wegzulaufen.“

Er hauchte einen Kuss auf ihre Stirn, nahm sich mithilfe eines Taschentuchs ihre Wohnungsschlüssel und ging zu seinem Auto runter.

Leise öffnete er seinen Kofferraum, um niemanden aus der Nachbarschaft auf ihn aufmerksam zu machen und nahm die schwarze Tasche heraus, die er vorbereitend am Tag zuvor dort hereingelegt hatte.

Nachdem er den Kofferraum und sein Auto wieder abgeschlossen hatte, öffnete er die Tasche und nahm die hellen Latex-Handschuhe und streifte sie über seine Hände, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Danach ging er wieder in das weiße Gebäude hinein und schritt die Treppen wieder hoch.

Oben angekommen drehte er vorsichtig den Schlüssel, den er von Elizabeths Tisch genommen hatte, in dem Schloss um und betrat die Wohnung wieder.

Zu seiner Befriedigung sah er wie die junge Brünette immer noch hilflos auf dem Sofa lag und zur Decke starrte.

„So, Liz… jetzt haben wir endlich Ruhe und Zeit dein Spielchen zu spielen.“

Er nahm sie hoch und trug sie zu ihrem Schlafzimmer, um sie auf ihr Bett zu legen. Als er das getan hatte, ging er wieder zurück in das Wohnzimmer und holte die schwarze Tasche, die er jetzt auf jeden Fall brauchen würde.

Im Schlafzimmer wieder angekommen, öffnete er diese und entleerte den Inhalt auf dem pfirsichfarbenen Fußboden: Seile und Tabletten.

Dann ging er auch hier durch das Zimmer und schaute sich um. Er öffnete diverse Schubladen und Schränke, bis er das gefunden hatte, was er gesucht hatte und so zog er einen etwas länglichen Gegenstand aus ihrer Schublade.

„So, Liz. Wir haben uns genug unterhalten!“, flüsterte er der hilflosen Frau zu. „Jetzt wird gespielt.“

Er fing an die Frau, die sich vorher schon ihrer Bluse entledigt hatte, auszuziehen.

Erst öffnete er den Knopf und den Reißverschluss ihrer dunkelblauen Jeans und streifte diese über Elizabeths dünnen und langen Beine, wobei er kaum merklich ein Zittern verspürte.

Auch er selber merkte, wie die Erregung aufkam… endlich würde er das bekommen, was er seit Jahren brauchte.

Nachdem er die Jeans vorsichtig aufgefaltet hatte, stellte er sich gerade hin und schaute auf die brünette Frau, die mittlerweile nur noch in Unterwäsche vor ihm auf ihrem Himmelbett lag, welches natürlich mit weißer Bettwäsche bezogen war , dachte er.

Dann hob er Elizabeth leicht an, um ihren BH zu öffnen und ihn ihr ausziehen zu können. Als er dies tat, schaute er ihr wieder tief in die Augen, in der Hoffnung ein Brandmal auf ihrer Seele zu hinterlassen – eines, das auch er besaß.

Er legte den BH zu der Jeans und betrachtete sein Werk von neuem. Jetzt überkam ihn eine Welle von Aufregung, die ihn leicht schaudern ließ und ein Gefühl von Zufriedenheit zurückließ. Es war endlich so weit – die Zeit war gekommen sich zu rächen und Elizabeth zu demonstrieren, was sie verdient hatte.

Dennoch ließ er sein Opfer in einer beunruhigenden Ungewissheit.

Er hob zwei der auf dem Boden liegenden Seile hoch und wand sich mit einem herausfordernden Grinsen an die wehrlose Frau.

Während er den Elizabeths linken Arm an den Bettpfosten band sagte er in einem ruhigen aber sarkastisch forderndem Ton zu ihr: „Meine Spielregeln sind ganz einfach, Liz… Du machst ganz einfach nur das, was ich Dir befehle!“

Dann nahm er ihren rechten Arm und machte ihn an dem anderen Bettpfosten mit dem zweiten Seil fest und fügte hinzu: „Obwohl ich davon ausgehe, dass es Dir nicht schwer fallen wird mir zu gehorchen…“

Er stellte sich gerade hin und fing an zu lachen. Es machte ihm überraschender Weise Spaß dieser Frau bis an ihre Grenzen Schmerzen hinzu zu fügen… egal ob physisch oder psychisch.

Es spielte keine Rolle welche Art von Schmerz der Frau hinzugefügt würde, denn nur der Begriff des Schmerzes, die Angst die damit verbunden war, spielte für ihn eine Rolle… aber dennoch wollte er sie so leiden lassen, wie er einst hatte leiden müssen.

Dennoch war jetzt keine Zeit darüber nachzudenken. Er wusste, dass er nur begrenzt Zeit hatte – aber das war auch immer etwas gewesen, was niemand je vergessen hatte ihm einzubläuen.

Also ging er jetzt wieder um das Himmelbett herum und fand sich in seiner Ausgangsposition wieder. Immer noch sah er, wie Elizabeths angsterfüllten Augen zu ihm hoch starren und seufzte laut auf.

„Guck mich nicht so, Liz. Jeder muss für seine Fehler bezahlen.“

Er beugte sich wieder herunter, um ihr diesmal die Unterhose auszuziehen. Es war zu vermuten, dass sie gehofft hatte Männerbesuch mit nach Hause zu nehmen… was ihr zwar auch gelungen war, aber auf eine etwas andere Art und Weise, wie sie es vermutlich bei der Auswahl ihrer Unterwäsche gehofft hatte.

Bei dem Gedanken ließ er den String auf den dazu passenden BH fallen und nahm im gleichen Atemzug die zwei übergebliebenen Seile.

Er winkelte ihre Beine an, so dass ihr Intimbereich sichtbar wurde und fesselte sie nun einmal an dem Kniegelenk und an den Fußgelenken. Elizabeth hätte sich, wäre sie nicht schon wehrlos gewesen, gar nicht vor dem wehren können, was als nächstes folgte.

Wieder nahm er sich Zeit sein Werk zu betrachten. Jetzt würde nichts und niemand mehr ihn aufhalten. Er nahm den länglichen Gegenstand wieder in die Hand. Endlich konnte er beginnen.


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