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Author of 7 Stories |
Disclaimer: Harry Potter und deren Charaktere gehören nur J.!!
A/N: Hi Leute...Ich habe, mit GROßER Hilfe von Litte Nightowl (mein Beta-Leser) dieses Kapitel korregiert und hier und da etwas hinzugefügt!!!
Ich hoffe es gefällt euch.
Kapitel 1- Letzte Hoffnung
Ich wünschte alles wäre vorbei. Leid, Tod und Schmerz sind unsere täglichen Begleiter geworden und es sieht nicht nach einem baldigen Ende aus. Voldemort ist nach dem Fall von Professor Dumbledore immer stärker und mächtiger geworden.
Sechs Monate sind nach dem Mord an Dumbledore vergangen. Hogwarts wurde nicht mehr geöffnet, aus Angst wieder angegriffen zu werden. Harry, Ron und ich versuchten die anderen Horkruxe zu finden und sie schließlich zu zerstören. Leider waren wir nicht so erfolgreich.
Immer mehr Zauberer wechselten auf die Dunkle Seite. Warum? Aus Angst, Furcht oder womöglich Zuflucht vor dem Tod? Es sind schwere Zeiten gekommen und schwere Zeiten erfordern schwere Entscheidungen.
In den sechs Monaten, der dunkelsten Zeit meines Lebens, verloren wir so viele von uns. Freunde und Familien. Fred und Arthur Weasley, Dean Thomas, Parvati Patil, Luna Lovegood, Professor Sprout, Lavender Brown, Hagrid, Neville Longbottom. Die Liste geht weiter und weiter.
Neville Longbottom rettete mir das Leben und bezahlte es mit seinem eigenen. Wir wurden, als wir auf der Suche nach einem Horkrux waren, von Todessern angegriffen. Während des Kampfes vor zwei Monaten kam plötzlich ein grüner Blitz auf mich zu. Ich konnte ihn nicht sehen, jedoch sah ihn Neville.
Er versuchte mich aus dem Weg zu schubsen und bekam dabei den schlimmsten aller unverzeihlichen Flüche ab: Den Avada Kedavra
Er war sofort Tod.
Ich habe es mir bis heute nicht verzeihen können. Ich war Schuld an Nevilles Tod. Harry, Ron und die anderen hatten versucht, mir einzureden, dass er es getan hatte, weil er wusste, dass ich von große Wichtigkeit für den Krieg sei. Dass wir mit der Hilfe meiner Intelligenz den letzten Kampf aller Kämpfe gewinnen würden.
Wie konnte ich, Hermine Granger, eine entscheidende Rolle für den Krieg spielen? Es starben jeden Tag Menschen und hatte ich etwas dagegen tun können? Hatte ich meine Eltern vor dem Angriff der Todesser retten können? Hatte ich ihren Tod vermeidenkönnen? Was hatte ich bisher Großes beigetragen? Die Flüche und Zaubersprüche, die ich gelernt hatte, mein Wissen über die Zauberkunst?
Ich, mit mein Wissen, bin nichts im Vergleich zur dunklen Macht. Ich bin wie ein kleiner Tropfen auf heißem Pflasterstein. Ich habe schon längst eingesehen, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Es ist vorbei.
Harry wusste es auch. Ich konnte es in seinen Augen sehen. Sie waren leer und ohne Hoffnung, doch sein Stolz würde es uns nie sagen.
Unser Stolz und Mut ist das einzige was uns geblieben ist. Doch was ist dies alles wert ohne Hoffnung? Ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist der Kampf schon längst verloren. Es ist verloren. Wir haben verloren. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann wir das letzte mal zusammen gelacht haben oder wann wir sorgenfrei waren.
Doch keiner von uns würde die Niederlage, die uns längst eingeholt und besiegt hat, zugeben. Unser Stolz lässt es nicht zu.
Das ist der Grund warum ich um 3 Uhr morgens in der Bibliothek vom Grimmauldplatz 12 sitze. Ich bin die einzige, die noch wach ist. Es herrscht Grabesstille die nur von dem leisen Rascheln beim umblättern der Seiten unterbrochen wird.
Ich bin an diese kalten Stille und die Recherche allein gewöhnt, denn bin ich die einzige neben Professor McGonagall die mehrere Sprachen und Zeichen lesen kann. Leider kann sie nur alte Runen und etwas Französisch und ist daher kaum von großer Hilfe. Die meisten Manuskripte und Bücher sind in der toten Sprache verfasst, Latein.
Wie ich mir wünsche, die Zeit einfach zurückdrehen zu können und die sorgenfreie Zeit mit meinen Eltern und meinen Freunden zu genießen. Sie fehlen mir. Ich wünschte einfach, ich hätte eine zweite Chance, um alles zu verändern.
Eine warme Träne lief langsam ihre kühle und blasse Wange hinunter. Ein Luftzug brachte die Kerze zum flackern und einige Notizen von Hermine fielen umher.
'Na toll, das hat mir noch gefehlt', dachte Hermine genervt. Sie wischte sich mit dem Ärmel ihres Sweatshirts über das Gesicht und begann, ihre Notizen einzusammeln.
Ein Pergament flog in den Spalt zwischen zwei Bücherregalen. Hermine versuchte es heraus zu holen, aber es rutschte um so mehr hinter das Regal. Doch dann merkte sie das dort etwas lag. Es fühlte sich an wie ein Buch.
Sie holte schnell ihr Zauberstab und schob mit einem Spruch das Regal zur Seite. Sie nahm das Pergament, das ihr davon gekommen war, jedoch mit wenig Interesse. Ihre Neugier lag auf dem kleinen, mysteriösen Buch, welches vor ihren Füßen lag.
Sie hob es vorsichtig vom Boden und lief zurück zum Schreibtisch, nachdem sie das Regal wieder in seine ursprüngliche Position hatte verschieben lassen.
Sich wischte mit einer Hand den jahrelang angesammelten Staub vom Einband und laß den Titel des Buches.
'Hermines Prophezeiung'
Erschrocken sprang sie auf und ließ dabei ihren Stuhl nach hinten fallen. Sie begann, schnell und schwer zu atmen.
'Was ist das? Warum steht mein Name auf dem Buch?' dachte Hermine verwirrt. 'Es muss bestimmt eine plausible Erklärung dafür geben. Bestimmt ist jemand anders gemeint. Ja, das muss es sein. Aber wie viele Menschen gibt es mit dem seltenen Namen Hermine?'
Sie ging langsam wieder zu dem Buch zurück, setzte sich, nachdem sie ihr Stuhl aufgestellt hatte, wieder hin und beschloss, es zu öffnen.
Dann begann sie zu lesen.
'Liebe Hermine Granger,'
Ihre Augen weiteten sich, als sie ihr vollkommenen Namen lass. Jetzt stand ohne jeden Zweifel fest, dass wirklich sie gemeint war. Verwirrt und ängstlich fuhr sie fort.
'Ich kann mir vorstellen, wie geschockt du sein musst. Doch habe keine Angst. Wenn du das hier liest, sind wir gegen die dunkle Macht und Voldemort gescheitert.
Hannah Trelawney, Phineas Black und ich, Albus Dumbledore haben einen Weg gefunden, um unsere Welt zu retten.'
'Professor Dumbledore?', dachte Hermine überrascht. 'Wie ist das möglich? Trelawney, Hannah Trelawney. War sie nicht die Urgroßmutter von Professor Trelawney? Die große Seherin? Und Phineas Black. Mmh, hat er nicht die Zeit-Umkehr-Uhr erfunden, wurde er nicht einige Jahre später von seiner Familie verbannt, weil er sich für die Rechte der Muggelgeborenen eingesetzt hat?'. Neugierig las sie weiter.
'Sicherlich hast du von diesen hervorragenden Zauberern gehört, Hermine.
Nun, ich denke, es ist besser, am eigentlichen Anfang dieses Buches anzufangen.
Im Jahre 1963 war ich Professor in Hogwarts und Phineas Black war einer der größten Zauberer unserer Zeit. Er war sogar für einen kurzen Zeitraum Professor auf Hogwarts. Eines Abends kam Hannah Trelawney nach Hogwarts, um uns beiden von ihrer Vision, die die Welt verändern würde, zu erzählen.
Sie berichtete uns von einer Zeit, die so schrecklich und grausam sein sollte, wie wir sie noch nie erlebt hatten. Eine Zeit in der die Unschuldigen dem Leid der Dunkelheit verfallen würden und es keine Hoffnung mehr gebe.
Ein Junge, dessen Bestimmung es von Geburt an sein sollte, Lord Voldemort zu besiegen, würde fallen und die Dunkelheit käme über uns. Jegliche Hoffnung würde sterben.'
'Mit dem Jungen muss Harry gemeint sein', dachte Hermine bestürzt. 'Oh Gott, wir werden verlieren. Harry wird sterben? Nein, das kann nicht wahr sein.' Hermine las bestürzt weiter.
'Ich weiß von Mrs. Trelawney, dass du eine sehr gute Freundin von ihm bist und dass du ihn in vielen Taten und Dingen geholfen hast und helfen wirst.
Nebenbei habe ich auch erfahren, dass du zu deiner Zeit eine der intelligentesten Hexen bist, worauf ich Stolz bin. Auch wenn ich dann nicht mehr unter euch bin.
Mrs. Trelawney bekam eine weitere Vision und diese war über dich, Hermine. Sie sagte dass die einzige Hoffnung auf eine bessere Welt und somit die Rettung der Zukunft in deinen Händen liegen wird.
Mr. Black und ich bauten eine Zeit-Umkehr-Uhr, die dich in die Vergangenheit zurück schicken wird, sodass du die Welt retten kannst. Jedoch, gibt es ein Hacken bei der Sache. Du kannst nie wieder in die bekannte Gegenwart noch in die Zukunft zurück kehren.
Du wirst ein Teil der Vergangenheit.
Diese Uhr wird dich in eine Zeit schicken, wo die Macht Voldemorts den entscheidenden Wandel bekommt und somit die eigentliche Ursache für dieses Übel in deiner Gegenwart und Zukunft stattfindet.
Du musst diese Ursache finden, Hermine, und sie verändern.
Mrs. Trelawney sah den eigentlichen Grund für diese grauenhafte Zukunft, jedoch darf sie uns dies nicht sagen, denn es könnte sehr viel grauenvolleres geschehen und wir würden die Welt der Zauberer entzweien und die der Muggelgeborenen in eine entsetzliche Welt verdammen.
Es tut mir Leid, diese Bürde dir zur Last zu legen, Hermine.
Dieses Buch wird sich, nachdem du diese Zeilen zu Ende gelesen hast die Zeit-Umkehr-Uhr verwandeln und ein Stück Pergament mit der Formel wird erscheinen.
Du musst den Zauber, um ihn vollkommen zu machen, mit einem Tropfen deines Blutes, welches ins Zentrum der Uhr gelangen muss, besiegeln.
Jedoch muss ich dich warnen, Hermine. Du darfst unter keinen Umständen jemanden, vor allem nicht dem Jungen der Voldemort besiegen sollte, von dieser Uhr erzählen. Es würde verheerende Auswirkungen auf Vergangenheit und Zukunft haben.
Mrs. Trelawney sagte mir, wann genau du dieses Buch finden wirst und wann die Dunkle Macht gewinnen wird.
Das ist wohl das schwerste, was ich je geschrieben habe, Hermine. Der Sonnenuntergang des folgenden Tages wird die Zeit für immer in Dunkelheit stürzen und der Junge wird fallen.'
Hermine lies das Buch fallen und stand mit tränenüberströmtem Gesicht auf.
'Der Sonnenuntergang des folgenden Tages? Morgen! Oh Gott, Morgen!! Morgen soll Harry sterben?! Nein, das kann nicht geschehen! Das darf nicht geschehen! Da muss doch noch etwas anderes stehen! '
Hermine nahm mit zitternden Händen das Buch wieder aufund laß weiter.
'Nicht nur der Junge wird fallen, es werden zu viele Unschuldige sterben oder der Schmach des Dunklen Lords erliegen. Nie wieder wird die Zeit so werden, wie sie einmal war. Nie wieder wird Frieden und Einheit existieren.
Leider werdet ihr keinen Erfolg haben ihn zu besiegen.
Du bist die Einzige, die alles verhindern kann. Du bist die Einzige, die die Zukunft und somit die Menschen retten kann.
Ich wünschte, ich könnte diese Bürde von dir nehmen Hermine.
Bevor ich zum Schluß komme... Mrs. Trelawney bat mich, dir den Rat zu geben, nicht die Menschen für ihr Verhalten in deiner Gegenwart und deiner Vergangenheit zu verurteilen.
Diese Personen hatten keine andere Wahl, als dem von ihrer Umgebung erzwungenen Verhalten und den Vorstellungen zu folgen. Sie hatten meistens keine andere Wahl und wurden schließlich zu dem, was sie in deiner Zeit sind.
Ich weiß, dass es für dich kein Sinn macht, aber vertrau mir und nimm meinen Rat an. Verurteile sie nicht. Sie haben noch die Chance, sich zu verändern, so wie es die Zukunft hat!
Pass auf dich auf, Hermine.
Albus Dumbledor'
Wie versprochen verwandelte sich das Buch in die Uhr. Sie konnte sehen, dass es im Zentrum eine kleine Wölbung gab, welche ihr Blut auffangen sollte. Die Zeit-Umkehr-Uhr sah der ihren aus dem 3. Jahr verblüffend ähnlich, jedoch hatte diese hier keinen Drehzeiger. Die Uhr war baumelte an einer Kette, die sie sich um den Hals legte und unter ihrem Shirt versteckte.
Ebenfalls lag dort das Stück Pergament, mit dem Zauberspruch, der sie in die Vergangenheit zurück schicken sollte. Nachdem sie ihn gelesen hatte, steckte sie ihn in ihre Hosentasche.
Hermine saß dort in der Bibliothek vom Grimmauldplatz Nr. 12 und dachte über das nach, was sie eben noch gelesen hatte.
Sie war mehr als verwirrt, sie wusste nicht, was sie denken sollte. Ob es die Wahrheit war oder nicht.
'Es wird sich zeigen, ob es die Wahrheit war oder nicht', dachte Hermine. 'Morgen bei Sonnenuntergang soll die Dunkle Macht angeblich siegen und Harry sterben. Oh Gott, bitte lass es nicht wahr werden.'
Hermine weinte diese Nacht um ihre verlorenen Freunde, ihre Familie und um eine Zukunft die so schwarz wie die Nacht werden sollte, bis sie vor Erschöpfung einschlief.
Am nächsten Morgen
Hermine konnte beim Frühstück kaum etwas essen. Man konnte ihr die Besorgnis ansehen, doch keiner sagte etwas, denn jedem stand diese Besorgnis und der Kummer ins Gesicht geschrieben.
Sie trug die Uhr und das Stück Pergament mit sich, sodass sie keiner sehen konnte. Unauffällig schaute sie immer wieder zu Harry und den anderen und versuchte sich ihre Gesichter so gut es ging zu merken. Sie hatte fürchterliche Angst, dass das, was sie in der Prophezeiung gelesen hatte, tatsächlich wahr werden würde.
Sie hatte das Gefühl, dass es passieren würde, dass sie ihre Freunde verlieren würde. Sie versuchte die Tränen, die zu fallen drohten wegzublinzeln.
Sie konnte dies alles verhindern und für eine bessere Zukunft sorgen, versuchte Hermine sich einzureden. Jedoch hatte sie Angst, dass sie es nicht schaffen würde, dass sie versagen würde und die Mühen von Professor Dumbledore, Mrs. Trelawney und Professor Black umsonst gewesen waren.
Hermine blickte aus Angst vor dem, was passieren sollte, immer und immer wieder auf die Uhr und aus dem Fenster.
"Hermine, hast du gestern etwas finden können?", fragte Harry. Sie konnte die verzweifelte Hoffnung in seiner Stimme deutlich hören.
"Nein, Harry. Nichts, was uns etwas über die weiteren Horkruxe oder Voldemort sagen kann."
Er sagt nichts mehr. Hermine konnte die Enttäuschung in seinen Augen sehen. Sie wollte ihm so sehr von dem Buch und der Uhr erzählen, doch sie durfte es nicht. Es würde verheerende Folgen haben, so hatte Professor Dumbledore geschrieben.
Kurze Zeit später versammelten sich die Mitglieder des Ordens, um die bisherige Situation und Lage zu besprechen. Es waren viele neue Gesichte zu erkennen. Vorallem Junge.
Sie waren alle in eine neue Strategie vertieft, als sie plötzlich einen lauten Kanll hörten. Sie rannten alle aus dem Besprechungsraum. In ihren Händen waren ihre Zauberstäbe fest umklammert. Als die Mitglieder des Ordens zum Haupteingang eilten, wurden sie von mehreren Dutzenden Todessern angegriffen.
Es war ein einziger Albtraum. Überall flogen Flüche, die Hermine, Ron, Harry, Ginny und die anderen, sehr verletzte. Hermine hatte viele Schnittwunden am ganzen Körper, dennoch kämpfte sie mutig weiter. Als Hermine von der Seite zu Ron blickte bemerkte sie, das sein linker Arm in einem falschen Winkel lag. Sie wusste, das es gebrochen sein musste.
Als Hermine ihren Blick, über dieses grauenvolle Geschehen schweifen ließ, bemerkte sie wie aussischtslos dieser Kampf ist. Überall lagen tote Körper auf dem Boden und die Todesser waren, dem der Mitlieger des Ordens weit überlegen. Es waren zu viele.
'Es ist wahr', dachte Hermine trostlos, 'Die Prophezeihung wird wahr werden.'
"HERMINE, PASS AUF!", schrie Ron links von ihr. Doch Hermine bemerkte zu spät, den roten Lichtstrahl der auf sie zukam und wurde einige Meter nach hinten gegen die Wand geschleudert.
Ron rannte zu ihr und stellte sich schützend vor ihr. Plötzlich tauchte ein Todesser auf, der seinen seinen Zauberstab auf Ron richtete und den schrecklichsten alle Flüche rief: "Avada Kedavra!"
Ein grüner Lichstrahl traf Ron mitten in die Brust.
"NEEIIINN. ROOON!!!" schrie Hermine verzweifelt und Tränen rannen ihre Wangen hinab. "Bitte, nein ,nein ,nein...Roooon!!!" Hermine ließ ihre Augen auf Ron fixiert und hofft vergeblich, dass er nicht tot war und wieder aufstand. Sie sah nicht, wie der Todesser, der Ron getötet hatte, nun auf sie zukam.
Sie bemerkte ihn erst, als er vor ihr stand. Sein Gesicht mit einer silbernen Maske bedeckt sahen seine stahl-grauen Augen auf sie herab. Hermine kannte diese Augen.
Dann nahm er die Maske ab und vor ihr stand der Mann, der ihr schon als Kind, neben Voldemort, die meiste Angst eingejagt hatte.
Lucius Malfoy.
Er blickte sie mit einem unbeschreiblich hasserfülltem Blick an.
"Wen haben wir denn da. Das allzu bekannte Schlammblut.", seine Stimme war kalt und voller Verachtung.
Hermine versuchte, einen Schritt zurück zu treten, um zu fliehen, jedoch sah er ihren verzweifelten Fluchtversuch und packte sie an der Kehle.
"Wohin so eilig Miss Granger? Hilfe holen?", er schaute sie mit einem krankhaft belustigtem Blick an.
"Schau dich um. Wer kann dir noch helfen?", er lehnte sich vor und zischte ihr ins Ohr: "Niemand!"
Hermine sah sich um und es liefen noch mehr Tränen ihre Wange hinab. Es lagen so viele Tote auf dem Boden...Lupin, Professor McGonagall, Mrs Weasley, George, Bill, Tonks, Ron, Fleur.
Fast alle waren gefallen.
Moody kämpfte gleich mit acht Todessern, doch ein grüner Lichtstrahl traf ihn und er fiel leblos zu Boden. Noch mehr Tränen rannen über ihr Gesicht.
Ginny schrie und schrie, als der Cruciatus Fluch immer und immer wieder an ihr angewendet wurde. Hermine konnte nichts machen, außer hilflos zu zusehen.
'Warte! Die Uhr! Ich muss den Zauber durchführen und in die Vergangenheit zurückreisen.', dachte Hermine mit neuer Hoffnung.
"Niemand, ist da um dir zu helfen. Es ist zu spät. Der dunkle Lord wird gewinnen und über alles herrschen. Er wird solchen Abschaum wie dich und deine Art beseitigen und ich werde mich für den Tod meines Sohnes rächen", sagte Malfoy verabscheuend.
Als Hermine in sein Gesicht sah, bemerkte sie wie leer seine Augen waren. Als hätte er nichts zu verlieren. Sie fing an, sich an dem Tag zu erinnern, an dem sein Sohn fiel. Todesser hatten einen kleinen Ort in Muggle London angegriffen. Draco Malfoy war kurz davor gewesen, eine ältere Frau zu töten. Ein Mitglied des Ordens bemerkte sein Vorhaben und brachte ihn dabei um. Malfoy Senior, der ihn verfolgt hatte, tötete dafür ihn. Dieser Vorfall war vor etwa 3 Monaten geschehen.
Seitdem her, wurde Malfoy immer scrupelloser und gewalttätiger. Er griff seine Feinde auch auf offener Straße an und benutzt dabei meistens nur die unverzeihlichen Flüche, als Foltermethode.
"Es ist zu spät, kleines Schlammblut" fuhr Malfoy fort. Seine Stimme wandelte sich zu einem triumphierendem Ton.
"Ihr habt verloren. Es ist viel zu spät!"
Hermine sah sich um und konnte ihren Zauberstab das einige Meter rechts von ihr lag sehen.
"Nein, es ist nicht zu spät", rief Hermine, bevor sie ihm mit all ihrer Kraft mit der Faust auf die Nase schlug, so wie sie es im 3. Hogwartsjahr bei Draco Malfoy Junior getan hatte.
Er löste seinen Griff von ihr und taumelte zurück. Hermine schrie: "Accio Zauberstab" und er kam auf sie zugeflogen.
Sie flüsterte schnell einen alten Zauberspruch, der um sie eine Art Schutzschild aufbaute. Es war ein sehr mächtiger Zauber. Für etwa eine Minute konnte niemand diesen Zauber brechen.
Als Malfoy sich wieder gefasst hatte, sah er gerade, wie sie den Zauber durchführte. Sie konnte sehen, das er beeindruckt war, jedoch verschwand dieser Ausdruck so schnell, wie er gekommen war und sein Gesicht zeigte nun blanke Wut und Zorn.
"Denkst du ernsthaft, Schlammblut, dass dieser Schutzschildzauber dich ewig schützen wird?"
Hermine antwortet nicht. Sie sah zu Ginny hinüber, die jetzt ebenfalls leblos am Boden lag, wie so viele andere.
Harry wurde immer schwächer. Siewusste, dass er verlieren würde.
Hermine holte schnell ihre Uhr, die versteckt um ihren Hals lag, und das Stück Pergament mit dem Zauberspruch hervor. Malfoy, der das beobachtete, gefiel das absolut nicht.
"Was tust du da?", rief er zornig. Sie ignorierte ihn einfach. Malfoy griff daraufhin ihr Schutzschild an. Sie sah erschrocken auf und merkte wie die durchsichtige Wand begann, unter den Flüchen von Malfoy zu vibrieren. Sie musste sich beeilen.
Sie nahm den Spruch und sprach laut:
„Ihr Mächte der Zeit, hört mein Flehen.
Die werdende Zukunft soll vergehen.
Es soll verändert, der Wandel der Zeit.
Hass zu Liebe.
Neu zu Alt.
Schickt mich zurück zur vergangenen Zeit,
Um die Zukunft der Dunkelheit,
Die Gegenwart des Leid,
So wird vom Bösen befreit.
Dies Vertrag besiegle ich mit meiner Seele,
Meinem Herzen,
Meinem Blut.
Sie ließ einen Tropfen Blut von ihrer Wunde am Arm in das Zentrum der Uhr fallen und fuhr fort:
Die Vergangenheit wird meine Gegenwart,
Die Gegenwart meine Zukunft.
Schickt mich zu der Zeit,
Wo der Wandel der dunklen Macht
Gewann an Stärke und Kraft.
Um Hermine herum begann es, unter dem Schutzschild zu glühen. Malfoy sah sie geschockt anAls sie ihren Blick hob, sah sie zu Harry rüber.
Bevor sie verschwand, sah sie, wie Voldemort Harry besiegte. Ein grüner Lichtstrahl traf seine Brust, welcher ihn einige Meter in die Höhe schleuderte, bis er auf dem Boden aufprallte.
Ihr liefen immer mehr Tränen die Wangen hinabPlötzlich spürte sie, wie ihr ganzer Körper zu glühen und zu schweben begann.
Malfoy blickte sie geschockt und verwundert an. Er versucht immer noch, das Schutzschild zu brechen, jedoch ohne Erfolg.
Das Glühen um ihr Körper wurde immer stärker und stärker, bis der ganze Raum in weißem Licht versank. Sie hörte Rufe und Schreie,doch nichts konnte ihren Zustand jetzt noch verändern.
Plötzlich, mit einem Lauten Knall, verschwand Hermine von dem schrecklichen Geschehen und zwar in eine Vergangenheit, die nun ihre Gegenwart sein würde.
A/N: Und? Ist es besser geworden? Wie findet ihr es? Lasst es mich bitte wissen...
Eure Alice1985