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textehexe
Author of 21 Stories

Rated: T - German - Adventure/Romance - Remus L. & Sirius B. - Reviews: 131 - Updated: 12-22-07 - Published: 07-16-07 - id:3660936

Ihr Lieben,

Ich habe ein paar Dinge eingesehen, und ein paar Dinge umgeplant. Eingesehen: dass die nächsten Wochen, bis etwa Mitte August, so turbulent bezüglich meines Lebens außerhalb der Schreiberei werden, dass ich nicht ernsthaft damit rechnen kann, mich auf mein neues eigenes Projekt zu konzentrieren. Weil ein bisschen Zeit zum Schreiben aber doch immer abfällt, habe ich umgeplant und präsentiere Euch hiermit doch noch eine längere, zusammenhängende Geschichte aus dem neuen „Universum vom anderen Ufer“. Mal sehen, wie weit ich bis Mitte August komme.

Natürlich geht es auch in dieser Geschichte wieder um die Marauder, aber natürlich geht es auch in dieser Geschichte nicht ohne Emilia und den Tränkemeister. Viel Vergnügen.

Disclaimer: Hier gehört eigentlich nur noch die Grundidee JKR. Der Rest ist mein.

Intro: Sommer 1995

Es gibt ein paar Dinge, auf die Remus sich verlassen kann. Auf den Mond und die regelmäßigen Auftritte des Wolfes zum Beispiel, und darauf, dass der Hauptrechner immer dann wegen Netzwerkproblemen abgeschaltet wird, wenn Remus auf das Übersetzungsprogramm oder die Runendatenbank zugreifen muss (er glaubt mittlerweile, dass der einzige sichere Job in diesem Institut der des Netzwerkbetreuers ist), und auch darauf, dass Sirius Black vergisst, ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen, wenn er den Auftrag hat. Freitag, zehn vor eins, das Telefon im Vorzimmer klingelt, und Remus geht selber rüber und nimmt ab, zum einen, weil die Sekretärin schon im Mantel ist, zum anderen, weil er sowieso weiß, wer anruft.

„Hi, Moony“, seine Stimme klingt atemlos, etwas abgehetzt. „Kannst du Harrys Geschenk besorgen? Ich muss noch mal weg. Da hat ein Typ angerufen, der eine Maschine in der Garage stehen hat.“

Acht Sekunden, und schon ist Remus genervt. Vielleicht ein neuer Rekord?

„Ich habe dir gesagt, es wird knapp heute. Die Scherben gehen Montagmorgen zurück nach Kairo, und wenn ich eine Abschrift von den Runen haben will, muss ich das heute machen. Oder am Wochenende, und ich wollte eigentlich…“

„Danke, Moony, du bist der Beste. Hast was gut bei mir! Wir sehen uns dann bei Potters, okay?“ Klick. Freizeichen.

Remus betrachtet den Hörer, dann setzt er ihn vorsichtig wieder auf die Gabel. Nur keine heftigen Erschütterungen, damit das helle, weiße Licht in seinem Inneren nicht explodiert.

„Was passiert?“ fragt die Sekretärin besorgt.

„Nein“ sagt Remus. „Nur das Übliche.“

Es ist ja nicht so, dass es ihm keinen Spaß macht, ein Spielzeug für Harry auszusuchen. Harry liebt Muggelspielzeug, und es gibt diesen großen Laden in dem Einkaufszentrum ein paar Straßen weiter, wo sie alle möglichen Arten von Spielzeug haben, und auch ein paar unmögliche. Remus kann sich Schlimmeres vorstellen, als durch diese bunte Glitzerwelt zu streifen und nach einem Geschenk für einen Fünfjährigen zu suchen. Er kann sich aber auch Schöneres vorstellen, als dies Freitag, zehn vor eins zu tun, wenn um halb drei die Party steigt.

Remus schaltet den Rechner aus, klebt einen Zettel auf den Karton mit den Scherben, damit kein übereifriger Assistent ihn heute Nachmittag für die Post fertig macht, nimmt seinen Mantel und appariert.

Gleicher Freitag, zehn nach zwei. Remus sucht den richtigen Schlüssel an seinem umfangreichen Schlüsselbund. Das Licht im Flur ist mal wieder ausgefallen, und wenn man das übliche Tempo der Hausverwaltung zu Grunde legt, wird wohl das Millennium eher kommen als eine neue Glühbirne. Immerhin hat Remus ein dickes Geschichtenbuch mit wunderschönen Bildern unter dem Arm. Lilly wird glücklich sein, zur Abwechslung etwas Neues vorlesen zu dürfen, und Sirius enttäuscht, weil das gemeinsame Geschenk nicht blinkt, piept und auch keinen Motor hat, aber seit wann gibt Remus etwas auf Sirius’ Meinung. Remus ist früh genug dran, um noch schnell unter die Dusche zu springen, und vielleicht ist er ja schon wieder besänftigt, bis Sirius ihm bei Potters über den Weg läuft.

Da ist der richtige Schlüssel, das Schloss hakt, wie immer, und dann geht die Tür nicht richtig auf, weil etwas Schweres von innen dagegen lehnt. Remus schiebt erstaunt die Tür auf.

Korrektur: nicht etwas, sondern jemand.

„Oh“ sagt Sirius. „Ähm. Hi. Schon zurück?“

Nicht die Tatsache, dass Sirius hier ist und nicht in irgendeiner Garage, lässt das weiße Licht hinter Remus’ Stirn explodieren, und auch nicht die Tatsache, dass er nichts trägt als enge schwarze Shorts und ein offenes weißes Hemd. Es ist der junge Mann mit dem Schmollmund und den kunstvoll zerrissenen Jeans, der seine Hände da hat, wo sie nicht hin gehören, und seine Lippen da, wo nur Remus’ sein dürfen, egal ob man nun aktuell zusammen ist oder zum hundertsten Mal Schluss gemacht hat oder nur gelegentlich vögelt oder sich nur eine Wohnung teilt oder irgend etwas dazwischen (meistens ist es irgend etwas dazwischen).

„Hi“ sagt der Schmollmund. „Ich bin Bob.“

„Hi, Bob“ sagt Remus. „Ich bin der böse Wolf, und du bist schneller als der Schall aus dieser Tür draußen, wenn du weißt, was gut für dich ist.“

„Mach langsam, Moony“ sagt Sirius verblüfft.

„Halt mal“ sagt Remus und drückt ihm die Plastiktüte mit dem Buch vor die Brust. Sirius greift zu, und Remus, der nun endlich die Hände frei hat, packt Bob an seinem stylischen Kapuzenshirt, reißt ihn von Sirius los und stößt ihn mit einer Kraft zur Tür hinaus, die Bob im Hausflur zu Boden gehen lässt. Bob rappelt sich auf und stürzt nach vorne, und Remus wartet auf den Bruchteil einer Sekunde, in der Bob das hübsche Gesicht genau auf der richtigen Höhe hat, dann schlägt er mit Gewalt die Tür zu. Ein Poltern, ein Aufschrei und wilde, erstickte Flüche kennzeichnen seinen Erfolg.

Sirius steht wie angewachsen, klammert sich an das Buch und staunt.

Remus nimmt ihm das Buch wieder ab und legt es beiseite, dann packt er ihn am Arm und zerrt ihn unsanft mit sich.

„Was ist los?“ beschwert Sirius sich lautstark. „Geht’s dir noch gut? Ist Vollmond, oder was? Au! Hör auf damit!“

Remus hört nicht auf. Sirius ist einen Kopf größer und gut trainiert, aber Remus ist stärker, wenn er den Wolf ran lässt. Sirius kämpft ein bisschen, er glaubt immer wieder, er könnte gewinnen, dabei geht nur wieder eines seiner teuren Hemden kaputt, und diesmal auch das Telefon auf der Anrichte und Sirius’ Sonnenbrille, aber dann hat Remus ihn im Bad, dem winzigen, fensterlosen Raum, in dem man sich zwischen Waschbecken und Dusche kaum drehen kann. Remus schleudert Sirius von sich. Sirius stolpert über den Rand der Duschwanne und geht darin zu Boden. Remus versetzt ihm einen Tritt, damit er bleibt, wo er ist, dann reißt er das Wasser auf und richtet den harten, kalten Strahl auf Sirius. Sirius schreit und hält sich die Hände vors Gesicht, und dann stürzt er sich nach vorne in die eiskalte Dusche, bekommt Remus zu fassen und reißt ihn zu Boden. Der Duschkopf an dem langen silbrigen Schlauch schnellt in die Höhe und windet sich wie eine Schlange, der Wasserstrahl schlägt gegen den Spiegel und fegt Zahnputzbecher vom Sims, Remus hört es scheppern, aber er schenkt dem keine Beachtung. Er hat Sirius, wo er ihn haben wollte, unter sich, zitternd und keuchend, und sei es nur vom kalten Wasser, und er senkt seine Zähne in Sirius’ Schulter, er will diese seidig schimmernde Haut aufbrechen, diese makellose Oberfläche zerkratzen, will ihn bei lebendigem Leib verschlingen.

Das Blut läuft warm und rot über Sirius’ weiße Haut, vermischt sich mit dem Wasser und zieht dünne, kurvige Straßen über Sirius’ Schulter und Brust. Sirius stöhnt und flucht unterdrückt. Remus’ Herz hämmert ihm in den Ohren, doch der süße, metallische Geschmack auf den Lippen beruhigt ihn. Er leckt ein wenig an der Wunde und spürt, wie sein Körper schwer und wach wird. Das weiße Licht versickert.

Sirius unter ihm bewegt sich, stemmt sich hoch und stellt das Wasser ab. Remus lässt ihn. Er hat sich selbst am gründlichsten geduscht, und plötzlich lässt das kalte Wasser ihn schaudern. Er setzt sich auf und streicht sich die nassen Haare aus den Augen. Er hat schon vor langer Zeit gelernt, dass es keinen angenehmen Ausweg gibt, wenn der Wolf das weiße Licht gesehen hat, und dass auch entschuldigen zumeist nichts hilft.

Sirius schüttelt sich wie ein nasser Hund.

„Planst du eine Erklärung?“ fragt er. „Ich hätte nämlich wirklich gerne eine.“

„Wenn du eine brauchst“ sagt Remus. „Was übrigens nur ein weiterer Gradmesser für deine Dummheit ist. Ich lasse nicht zu, dass du mit anderen Männern schläfst, das ist die ganze Erklärung.“

„Du kannst es aber auch nicht verhindern“ sagt Sirius und hat die Frechheit.

„Den nächsten reiße ich in Stücke“ sagt Remus. „Entscheide selbst, ob du dieses Risiko eingehen willst.“

„Ich verstehe dich nicht“ sagt Sirius. „Du hast nie so ein Theater gemacht. Bei Betty nicht, und nicht bei Joanna, und Angela ist sogar zum Frühstück geblieben und du hast sie gefragt, ob sie Sahne in den Tee will.“

„Nenne mir den größten Unterschied zwischen Angela und Bob, und denk ganz scharf nach, ehe du antwortest!“

„Angela ist ein Mädchen, okay, aber das ist doch egal, wenn ich…“

„Seit wann entscheidest du, was mir egal ist?“

„Weißt du was“ sagt Sirius, manövriert seine langen Beine an Remus vorbei und klettert aus der Dusche, „wenn du nicht willst, dass ich mit anderen Jungs Spaß habe, solltest du einfach nicht mit mir Schluss machen.“

„Wie bitte?“ sagt Remus empört. „Aber ich habe nicht mit dir Schluss gemacht!“

„Nein“ sagt Sirius. „Ist klar. Dann hab ich das wohl geträumt.“

Remus zieht sich den schweren, durchnässten Mantel über die Schultern runter. Mittlerweile friert er richtig, und er wüsste gerne, wie er seine Würde wiedererlangen kann, die ihm irgendwo zwischen dem Gerangel und dem Duschen in voller Montur verloren gegangen ist. Er sieht zu, wie Sirius Zahnbürsten und Scherben vom Boden aufsammelt, und versucht, sich zu erinnern.

„Ich habe nicht Schluss gemacht“ sagt er. „Nicht diesmal. Nicht aktuell.“

„Nein? Und was war das dann, letzten Sonntag, in der Küche? Das ganze Gerede davon, dass du keinen Sinn in unserer Beziehung siehst, und wir hätten keine Zukunft, und wir wären zu verschieden, und so weiter, bla-bla-bla?“

„Du meine Güte, Sirius“ sagt Remus und bekämpft ein unpassendes Gelächter, das vielleicht nur in ihm hochsteigt, weil die Anspannung so plötzlich nachlässt. „Das sage ich seit achtzehn Jahren. Ich wusste nicht, dass du da noch etwas darauf gibst.“

„Ich gebe etwas auf alles, was du sagst, Idiot“ sagt Sirius und wirft die Scherben klirrend ins Waschbecken. „Ich dachte, wir wären nicht mehr zusammen. Deshalb habe ich Bob aufgerissen. Weil ich mich nicht so prima gefühlt habe, und ich wollte etwas dagegen tun.“

„Aber wir hatten doch Sex, während der Woche!“

„Und? Wir hatten ständig Sex, während wir nicht zusammen waren. Und wir hatten auch schon keinen Sex, während wir zusammen waren.“

„Als du die Masern hattest.“

„Ich hatte nicht die Masern, sondern einen seltenen und kritischen Fall von Furnunculischem Fleckfieber.“

„Das hat Lily dir nur gesagt, damit du dich besser fühlst.“

„Ist doch egal. Willst du langsam mal aus der Dusche kommen, oder was?“

Vorsichtig stemmt Remus sich an den nassen Kacheln in die Höhe.

„Lass mich mal zusammenfassen“ sagt er und macht einen Schritt über den Rand des Duschbeckens. „Seit Sonntag bin ich mit dir zusammen, ohne dass du mit mir zusammen bist. Richtig?“

„Weil du mit mir Schluss gemacht hast!“

„Habe ich nicht! In dem Fall wäre ja ich nicht mehr mit dir zusammen, während du möglicherweise noch mit mir zusammen wärest, was du aber nicht bist, weil du es sonst nicht gewagt hättest, dir einen Bob aufzureißen.“

„Was?“

„Verwirrend, nicht?“

„Erklär’s mir nicht“ sagt Sirius. „Sag mir einfach, ob wir zusammen sind oder nicht.“

„In ganz einfachen Worten, zum Mitschreiben: Ja. Sind wir.“

„Okay“ sagt Sirius und sieht so erleichtert aus, dass Remus sich auf die Zehenspitzen stellt und Sirius’ kalte, nasse Wange küsst, obwohl er genau weiß, was es nach sich zieht: noch mehr Küsse, und Hände unter den nassen Kleidern und an den widerspenstigen Knöpfen, und Atem, der so tief geht, dass er alles verrät.

„Quickie“ murmelt Sirius an Remus’ Hals, während er ihm das nasse Hemd über die Schultern hinunter zieht und versucht, es über Remus’ Handgelenke zu kriegen, um die es sich windet wie eine nasse Schlange. „Bitte. Schnell.“

„Wir kommen zu spät zu Harrys Party“ erwidert Remus, weil Sirius das von ihm erwartet und weil es zum Spiel gehört.

„Es heißt Quickie, weil es schnell geht und man es eben dazwischen schieben kann“ erklärt Sirius, der den Kampf mit dem Hemd aufgegeben hat und sich statt dessen an Remus’ Hose zu schaffen macht.

„Ach so“ murmelt Remus und küsst eine dünne Blutspur von Sirius’ Schulter. „Na, dann zeig mir doch etwas, das ich mir mal eben dazwischen schieben kann.“

„Böser Wolf“ grinst Sirius, und Remus macht sich daran, Bobs letzte Spuren von Sirius’ Körper zu tilgen.

oooOOOooo

Freitag, zehn vor drei.

„Ihr seid aber spät dran“ sagt Lily.

„Tut mir leid“ sagt Remus. „Ich kam nicht aus dem Büro raus.“

„Sorry“ sagt Sirius gleichzeitig. „Wir mussten noch bei Longbottoms vorbei.“

Beide verstummen. Remus spürt, wie er rot wird.

„Alles klar“ sagt Lily und grinst. „Verstehe. Ein Glück. Dann musst du uns jetzt nicht mehr am Küchentisch die Ohren voll heulen, oder, Sirius?“

„Das hast du getan?“ sagt Remus erstaunt.

„Warum nicht?“ sagt Sirius. „Dafür sind Freunde doch da, oder?“

„Ich dachte nicht, dass ich ein Grund zum Heulen für dich bin“ sagt Remus.

„Willkommen im Cleverland, Moony“ sagt Sirius.

„Wir haben uns schon daran gewöhnt“ sagt Lily. „Einer von euch sitzt eigentlich immer an unserem Küchentisch und heult über den anderen. Uns fehlt beinahe etwas, wenn ihr mal glücklich seid.“

„Dienstag ist Vollmond“ bietet Remus an. „Ich könnte vorbei kommen. Zum Heulen, meine ich.“

„Da reden wir noch drüber“ sagt Lily. „Jetzt kommt erst mal rein und begrüßt das Geburtstagskind. Er ist schon ganz aufgeregt.“

„Party!“ sagt Sirius glücklich. „Gibt es Kuchen? Natürlich gibt es Kuchen. Ich habe die Party organisiert.“

Freitag, viertel nach sechs.

„Immer noch lieb?“ fragt Sirius leise an Remus’ Ohr.

„Ja“ sagt Remus. „Frag mich nicht alle zehn Minuten. Das geht mir auf die Nerven.“

„Ich liebe dich“ sagt Sirius.

„Ich dich auch, Dummkopf“ sagt Remus. „Und jetzt halt die Klappe. Lass uns aufräumen.“

oooOOOooo

Mittwoch, siebter August 1995

Winterstern,

heute kam endlich die Nachricht vom Ägyptischen Zaubereiministerium. Die Wissenschaftsabteilung hat das Projekt genehmigt, und sie bieten mir an, die Ausgrabung zu leiten. Nicht nur die Assistenz. Die Leitung.

Ich habe darüber nachgedacht, glaub mir. Vier Monate Ägypten, vielleicht länger. Ich will es machen. Nicht jeder bekommt mit fünfunddreißig einen solchen Posten angeboten. Es ist die einmalige Chance, mich beruflich zu etablieren.

Ich weiß, was ich von Dir erwarten kann. Vier Monate auf mich zu warten, mir die Treue zu halten, gehört nicht dazu. Ich befürchte, Du wirst dich innerlich von mir entfernen, so wie ich mich von dir räumlich. Ich will nichts von Dir verlangen, das Dir unmöglich ist, und mich will ich vor einer Enttäuschung schützen.

Wir hatten so viele davon.

Dir die Mädchen zu erlauben, ist ein Kompromiss, den umzusetzen mir immer schwerer fällt.

Mein Besitzdenken zu ertragen, ist etwas, das Dir immer schwerer fällt. Ich sehe das.

Ich will nicht Schluss machen, ich habe das schon so oft getan, und Du weißt, was regelmäßig daraus wurde. Überdies, Du weißt, wie ich das Wort hasse. Wir sind keine Teenager mehr.

Ich gebe meinen Besitzanspruch auf. Ich gehe nach Ägypten, und ich wünsche Dir, dass Du die Lebensform findest, die gut für Dich ist.

Keine Sorge. Ich bin nicht abgereist, wenn Du das liest. Ich denke nur, es wäre gut, Du würdest Dich beruhigen, bevor wir darüber sprechen. Du weißt, wie ich es hasse, wenn Du mich anschreist.

Liebe,

Moony



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