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TV Shows » Pretender » My Little Sweet Secret font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: Vivi1988
Fiction Rated: K+ - German - Romance/Drama - Published: 03-24-08 - Updated: 04-08-08 - Complete - id:4152644

JMP

Gleich bevor Miss Parker am nächsten Tag ins Centre kam, gab sie eine Anzeige auf, in der sie einen Neuen Babysitter für Violet suchte. Sie hoffte es würde sich schnell jemand melden, jemand der gut auf Violet aufpasst und die Verantwortung für sie übernimmt, so wie es Nanna getan hatte. Im ihrem Büro angekommen, wartete ihr Vater bereits auf sie. Parker wurde blitzartig nervös. Doch der tat immer noch so, als wüsste er nichts. Und Parker wusste, dass das nichts Gutes bedeutete, er plante etwas und Parker machte es verrückt, nicht zu wissen was.

Die Tage vergingen, Violet und Parker hatten Nanna inzwischen einen Besuch abgestattet, was nicht gerade ein fröhliches Treffen war. Nanna sah schrecklich aus und Violet weinte als Nanna ihr mitteilte, das sie nicht mehr zu ihr kommen könnte. Auch nach dem Besuch, war Violet lange traurig, wollte nicht essen und nicht schlafen, ihre Tochter so zu sehen, machte Parker seelisch total fertig. Broots war inzwischen wieder im Centre und jetzt war es Parker die fehlte. Sie hatte sich Krank gemeldet, natürlich war es eine Lüge und alle wussten es, aber es hatte sich noch niemand auf ihre Anzeige gemeldet. So war sie diejenige die auf Violet achtete. Der Abend brach herein und Parker hatte Violet gerade gebadet und ins Bett gebracht als es plötzlich an der Tür klingelte.

Parkers Brauen schossen hoch, wer kommt denn um diese Zeit noch vorbei. Vielleicht ihr Vater um sie bei einer Lüge zu ertappen? Parker eilte zur Tür und blickte erst durch den Spion. Und die Person die vor der Tür stand war keineswegs ihr Vater. Sie fing sofort an zu grinsen und öffnete Jarod die Tür. „Jarod.“ freute sie sich. „Hi.“ sagte er nur. „Du suchst ein Babysitter?“ fragte er, hielt ihre Anzeige, die er in der Hand trug, nach oben so das Parker sie sehen konnte. Parker konnte ihre Freude nicht mehr länger zurückhalten und umarmte ihm. „Gott ich hab dich so vermisst.“ murmelte Parker in seine Schulter. Jarods Arme wanderten Automatisch um sie herum, drückten sie fest an sich. „Ich hab dich auch vermisst und Violet erst. Ist sie noch wach?“ fragte Jarod als er sich von Parker löste und ins Haus eintrat.

„Nein sie schläft schon tief und fest. Es ist 9 Uhr durch, du weißt doch dass sie um diese Zeit schon im Bett ist.“ sagte Parker und schloss die Tür. „Ja ich weiß, ich habs nur gehofft. Aber ich werde sie in nächster Zeit ja genug sehen.“ entgegnete er, bekam ein verwirrten Blick von Parker.“Was meinst du?“ fragte sie. „Na ja ich bewerbe mich um den Job.“ sagte er, zeigte wieder ihre Anzeige nach oben. Parker blickte ihn ungläubig an und lachte. „Ist das dein ernst?“ „Natürlich. Was ich mich frage, ist warum? Was ist denn mit Nanna?“ fragte er. Parkers lächeln verschwand. „Komm setzt dich. Ich hab dir wirklich eine Menge zu erzählen.“ erwiderte Parker. Jarod sah sie besorgt an. „Ist irgendetwas passiert?“ Parker sagte nichts, sie greift seinen Arm und führte ihn zur Couch im Wohnzimmer. Nachdem sich Jarod hingesetzt hatte, nahm Parker neben ihm Platz. Parker holte noch einmal tief Luft bevor sie schließlich anfing, die Geschehnisse der letzten Tage, zu erzählen.

Jarod wusste nicht was er davon halten sollte, das war nicht gerade das was er erwartet hatte. Seine Gefühle überschlugen sich regelrecht bei dem Gedanken, dass das Centre von Violet wusste. Und auch wenn Parker erzählte, dass Lyle ihnen helfen will, war Jarod nicht bereit seine Hilfe zu akzeptieren. Er war nicht bereit Lyle das Leben seiner Tochter anzuvertrauen, er hatte Jarod Bruder Kyle getötet und das konnte er ihm nicht verzeihen. Auch Lyles Geschichte, dass er ihnen helfen will, glaubte Jarod nicht. „Was wenn das alles ein Plan des Centres ist. Wenn dein Vater und Rains längst wissen, dass ich Violets Vater bin. Lyle bietet dir seine Hilfe an, damit du ihm dein Vertrauen schenkst. Sie warten nur darauf, dass du unvorsichtig wirst um sie sich dann zu greifen.“ sagte Jarod mit aufgewühlter Stimme. Parker musste zugeben, dass Jarods Theorie sehr überzeugend klang. Spielte Lyle nur ein Falsches Spiel mit ihr? Parker war ratlos. „Was machen wir denn jetzt Jarod? Wir können nicht zulassen, dass das Centre unser kleines Mädchen in die Finger bekommt.“ sprach sie, war den Tränen nahe.

„Wir werden hier verschwinden.“ war alles was er sagte, doch er wusste was Parker davon hielt und fuhr fort bevor sie ihm ins Wort fallen konnte. „Ich weiß du hältst davon nichts, aber ich verspreche dir, dass uns niemand finden wird.“ „Jarod...“ fing sie an. „Ich denke nicht, dass das funktionieren wird.“ entgegnete sie mit einem leichten Kopfschütteln. „Ich habe gute Verbindungen zum FBI, der CIA und viele mehr Parker. Wir kriegen eine Neue Identität. Wir müssen nichts tun außer zu verschwinden und das am besten noch heute Nacht.“ Parker sah ihn mit gehobenen Brauen an. „Ist das ein Witz Jarod. Heute Nacht, wie sollen wir das schaffen?“ „Wir schaffen das Parker. Pack nur das nötigste ein. Ich packe Violets Sachen.“ Parker zögerte einen Moment bevor sie schließlich nickte. „Okay, dann los.“

Beide sprangen auf, Parker eilte ins Schlafzimmer und holte einige Reisetaschen aus ihrem Schrank, Jarod nahm sich eine davon und ging damit leise ins Violets Zimmer. Er schaltete ein kleines Licht an und lächelte als er seine Tochter friedlich in ihrem Bettchen schlafen sah. Leise öffnete er ihren Kleiderschrank und packte ein, was ihm für wichtig erschien. Parker tat der weile das gleiche, natürlich packte sie auch jede Erinnerung an ihre Mutter ein. Als Parker fertig war, lief sie in Violets Zimmer, wo Jarod gerade einige ihrer Spielzeuge in der Tasche verstaute. „Hey bist du fertig?“ fragte sie. „Yeah, ich denke schon. Hat sie noch irgendwo etwas, was unbedingt mit muss?“ Parker schüttelte ihren Kopf. „Nein, ihr Lieblingsspielzeug ist in ihrem Rucksack.“ „Okay, ich werde alles in den Wagen räumen. Zieh Violet an und komm dann runter.“ gab Jarod zurück und verschwand mit Violets Tasche aus dem Zimmer.

Parker atmete einmal tief durch. Sie konnte nicht glauben, dass sie das tat. Sie ging zum Schrank und nahm welche von Violets restlichen Sachen heraus. Der Schrank sah furchtbar leer aus. Pullover, Hose und Socken war alles was sie der tief schlafenden Violet über ihren Schlafanzug zog. Parker griff Violets Kuscheldecke vom Bettende und wickelte sie darin ein und nahm Violet dann hoch auf ihre Arme. Parker war froh das Violet tief und fest schlief und von all dem Geschehen um sie herum nichts mitbekam. Sie ging herunter wo Jarod bereits alle Taschen im Wagen verstaut hatte und nun auf sie wartete. „Hast du alles?“ fragte er noch. Parker nickte. „Das wichtigste trage ich auf meinen Armen.“ sagte sie mit einem kleinen lächeln, sie neigte sich rauf zu ihm und gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. „Lass uns endlich gehen.“ sprach sie und Jarod nickte und ging voran. Parker sah sich ein letztes Mal im Haus um, sie wird es vermissen. Violet wird es vermissen. Aber sie war sich sicher, dass sie sich in ihrem Neuen zu hause, egal wo es war, auch wohl fühlen werden. Parker schaltete die Lichter aus und schloss die Tür hinter sich.

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Die Wochen vergingen und das Centre war jetzt nicht nur damit beschäftigt Jarod zu finden sondern auch Parker und ihre Tochter. Seit fast 3 Wochen hatten sie nun nichts mehr von ihr gehört. Sie hatten jeden Winkel ihres Hauses durchsucht um irgendeinen Anhaltspunkt auf ihren Aufenthaltsort zu finden, doch ohne Erfolg. Sie hatten Sydney und Broots Stundenlang in die Mangel genommen, da sie der Meinung waren, dass sie beiden wussten wo sich Parker und ihr Sprössling befinden. Doch die beiden hatten von nichts die geringste Ahnung. Sydney konnte nur raten und war sicher, dass Parker nur im Interesse ihres Kindes gehandelt hatte. Aber wie man das Centre kannte, ebenfalls wie Mr. Parker und Rains, wusste man, dass sie

niemals aufgeben werden. Und das für den Rest ihres Lebens.

„Lyle.“ sprach Mr. Parker zu seinem Sohn. „Was macht die Suche nach deiner Schwester und meiner Enkeltochter?“ fragte er, sah Lyle nur seinen Kopf schütteln. „Nichts. Wir haben immer noch keine Spur von ihr. Womöglich hat sie unseren Plan durchschaut Dad. Parker ist nicht dumm. Sie hat mir vor einigen Wochen deutlich klar gemacht, dass dieses Kind alles für sie ist und sie alles dafür tun würde um sie vor dem Centre zu schützen.“ erklärte Lyle seinem Vater. Mr. Parker blickte Lyle grimmig an. „Lyle mir ist egal wie, aber ich will sie wieder haben. Und das wichtigste ist das Kind. Alles andere ist zweitrangig. Ich hoffe du verstehst.“ Lyle nickte. „Yeah Dad.“ „Wenn wir die kleine haben, werden wir Jarod nicht mehr brauchen. Dieses kleine Mädchen ist die Zukunft des Centres. Also bring es mir her.“ verlangte Mr. Parker.

Lyle nickte wieder und verschwand aus dem Büro seines Vaters.

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Jarod, Parker und Violet waren in ihrem Neuen Haus mehr als Glücklich. Es war fantastisch hier zu Leben. Obwohl sie erst einige Wochen hier lebten, wusste Parker jetzt schon, dass sie nie wieder hier weg möchte. Violet liebte es denn ganzen Tag draußen zu spielen, sich im Matsch zu wühlen und mit den Tieren zu spielen, die auf ihrem großen Hof lebten, oder besser gesagt auf ihrem Land. Ja, Jarod und Parker waren nun Besitzer einer kleinen Farm. Es gab viele Farmen in ihrer Umgebung und Violet fand es toll, dass dort ebenfalls Kinder lebten mit denen sie spielen konnte.

Parker und Jarod saßen am Nachmittag gemütlich auf der Veranda während sie einen Kaffee tranken und Violet dabei zusahen wie sie mit ihrem Kaninchen Mimi im Gras spielte. Parker lächelte Jarod an. „Was ist?“ fragte der. „Nichts.“ entgegnete Parker Kopfschüttelnd. „Und wie findest du Australien?“ Parker lachte und sprach. „Australien ist toll.“

The End



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