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TV Shows » Pretender » Mission Parker font: B s : A A A . width: full 3/4 1/2
Author: Vivi1988
Fiction Rated: K+ - German - Romance - Published: 04-20-08 - Updated: 04-20-08 - Complete - id:4208759

JMP

Parker kam nach einem gewöhnlich harten Arbeitstag im Centre geschafft nach hause. Mr. Rains drängte stets darauf, dass sich Miss Parker und ihre Unterlegenden doch mehr Mühe bei der Suche nach Jarod geben sollten. Doch selbst Rains wusste, nach all den Jahren die Jarod auf der Flucht war, dass es nicht einfach war ihn zu finden, geschweige ihn zu fangen. Parker war es Leid sich ständig seine Nörgelein anhören zu müssen und schaltete auf Taubstumm sobald Rains den Mund aufmachte. Parker war froh, wenn sie am Abend endlich zu hause war und sie die Ruhe genießen konnte. Normalerweise würde sie es sich jetzt auf der Couch bequem machen, vorher das Holz im Kamin anzünden und sich dann einen starken Drink schmecken lassen.

Doch in letzter Zeit, hatte sie nicht mehr das Bedürfnis danach, sich einen Drink nach dem anderen hinter zu kippen. Sie nahm an, dass es an Jarod lag, dass sie in den vergangenen Wochen weniger getrunken hatte als sie es sonst tat. Seit sie in England auf dieser Insel gewesen waren, hatte sich ihr Leben und ihre Prioritäten drastisch geändert. Sie war nicht mehr die Person die man von früher kannte. Natürlich spielte sie im Centre immer noch die starke Miss Parker, doch Privat steckte sie diese Seite ihrer Persönlichkeit in einen Sack, verschnürte ihn und öffnete ihn erst wieder, wenn sie das Centre betrat.

Nach ihrer Zusammenarbeit mit Jarod auf der Insel, waren sich die zwei näher als je zuvor. Die beiden haben sich viele Male getroffen, aber nicht als Jäger und Gejagter, sondern als Freunde. Sie unterhielten sich über die Geschehnisse als sie auf der Insel Cartis waren, aber auch über viele andere Dinge wie zum Beispiel über ihr zukünftiges Leben. Und besonders darüber, dass sie sich damals auf der Insel beinahe geküsst hätten. Und es vergingen nur wenige Treffen bis sie beendeten, wobei sie das vorherige Mal unterbrochen wurden.

Und genau in diesem Moment hatte sich Parker geändert. Sie fühlte sich wie Neu geboren und war seit dem glücklicher als je zuvor. Parker fühlte sich in Jarods Gegenwart wohl und geborgen, dieses Gefühl hatte sie bei ihrem Vater selten, eigentlich sogar nie. Inzwischen waren Parker und Jarod fast 2 Monate ein Paar, natürlich wusste niemand etwas davon. Es würde eine Riesen Katastrophe hervorrufen, wenn jemand herausfindet, dass sich Jäger und Gejagter verbündet hatten. So hielten die beiden ihre Beziehung vor jedem, der etwas mit dem Centre zu tun hatte, geheim. Was keineswegs immer leicht war, da alles so sein musste wie es vor ihrer Beziehung auch war, wie zum Beispiel Jarods rätselhaften Nachrichten, wenn sie ihn ausfindig machten, jedoch seinen Unterschlupf leer vor fanden. Nicht nur Parker selbst bemerkte ihre Veränderung, auch Jarod war von der Neuen Parker begeistert. Sie war nicht mehr die kaltherzige Lady, wie sie es früher einmal war und das fiel auch einigen aus dem Centre auf.

Besonders Sydney und Broots waren sichtlich verwirrt, wenn Parker am Morgen mit einem lächeln ins Centre kam und sich ihnen gegenüber in Guter Laune zeigte, diese jedoch schnell verschwand wenn sie Lyle oder Rains begegnete. Dennoch blieb sie stets ruhig und erhob nur noch selten ihre Stimme. Es war nicht mehr so, dass sie wegen jeder Kleinigkeit fast das ganze Centre zusammen schrie. Parker war viel gelassener geworden. Sie erschien Sydney und Broots wie ein Neuer Mensch. Manchmal war Parker

sogar von sich selbst überrascht. Doch sie fühlte sich wohl in ihrer Haut und wollte dieses Gefühl auf keinen Fall mehr missen. Genauso wie Jarod. In den letzten Wochen ist ihr klar geworden, wie sehr sie ihn doch eigentlich mochte, oder sogar liebte. Sie erinnerte sich noch daran als wäre es gestern gewesen, als Jarod und sie sich küssten, damals als sie noch Teenager waren. Parker musste oft daran denken, wenn sie wie jetzt vor dem warmen Kamin saß und auf Jarods Anruf wartete. Dieser Moment damals war wunderschön und der nächste war noch viel schöner.

Sie wusste nicht warum, aber irgendwie war sie aufgeregt. Es war eine ganze Woche her seit er sie das letzte mal angerufen hatte und das war auch das letzte Mal, dass sie sich gesehen hatten. Sie vermisste ihn schrecklich und am meisten seine sanften Lippen, wenn sie ihre trafen. Parker starrte gerade tief in Gedanken in die Flammen im Kamin als das Telefon anfing zu klingeln, riss Parker aus ihrer Träumerei. Sie zögerte nicht lange und greift ihr schnurloses Telefon vom Couchtisch und nahm ab. „Hey.“ sprach sie ins Telefon, ihre Stimme war sanft. Sie wusste genau wer auf der anderen Leitung war und so legte sie auch ihr gewöhnliches ´Was´ab. „Hey Wunderschöne.“ hörte sie Jarod mit einem Süßholz raspelnden Ton sagen. Parkers Mundwinkel zogen sich nach oben in ein großes lächeln. Sie spürte wie sich ihre Wangen in einen leichten Rot Ton färbten.

Es brachte sie immer in Verlegenheit, wenn Jarod ihr Komplimente machte. „Wie war dein Tag?“ war seine erste Frage. Jarod hörte Parker seufzen bevor sie antwortete. „Na ja wie soll es schon gewesen sein. Es ist anstrengend nach dir zu suchen, wie du weißt.“ entgegnete sie mit einem kleinen lachen. „Aber es ist nicht nur das, in der letzten Zeit kommt es mir so vor als wäre ich erschöpfter als gewöhnlich, besonders in den vergangenen Tagen war ich total fertig, wenn ich nach hause kam...“ erzählte sie ihm und ließ ein schweren Atem heraus. „Was ist denn los? Erzähl mir was dich bedrückt.“ unterbrach er sie, seine Stimme klang hörbar besorgt.

„Ich weiß nicht wie ich es erklären soll Jarod. Ich versuche mich tagsüber mit Kaffee wach zu halten, da ich Nachts nicht richtig schlafen kann, doch der hängt mir langsam zum Hals raus.“ sagte sie mit einem stöhnen, hörte Jarod ein wenig lachen. „Ich fühle mich einfach anders, so als stimmt irgendwas nicht. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, es ist einfach nur ein Gefühl, was mir sagt, irgendwas stimmt nicht. Verstehst du?“ „Du klingst ein wenig Hilflos. Aber möglicherweise bist du einfach

überarbeitet. Vielleicht solltest du dir einfach mal ein paar Tage Frei nehmen und mich besuchen. Ich kriege dich sicher wieder auf die Beine.“ meinte Jarod und hörte Parker kichern. Jarod liebte es, wenn er Parker lachen hörte, aber noch mehr liebte er es, sie lachen zu sehen. „Yeah, das kann ich mir vorstellen, aber ich glaube nicht, dass ich mir im Moment Frei nehmen kann.“ antwortete sie und verfiel plötzlich in ein nachdenkliches schweigen. Jarod wartete geduldig auf den Klang ihrer Stimme.

Er hörte sie seufzen bevor sie weiter redet. „Weißt du eigentlich wie sehr ich dich vermisse?“ fragte Parker, mit einem starren Blick auf das Kaminfeuer. „Ich vermisse dich auch. Ich muss immer an dich denken Parker. Egal wo ich bin oder was ich tue, du bist immer in meinem Kopf.“ Ein breites lächeln formte sich auf ihren Lippen, sie war geschmeichelt von seinen Worten. „Ich würde dich gern sehen.“ gab Parker nur zurück. „Mir geht’s genauso.“ „Und mit was bist du gerade beschäftigt? Als was arbeitest du diese Woche?“ fragte Parker neugierig.

„Oh ich arbeite heute nicht, ich bin gerade auf einer Mission...“ erzählte er mit einem geheimnisvollen Ton. „Ach wirklich...“ fing Parker an, stoppte jedoch als sie es an der Tür klingeln hörte. Parkers Brauen schossen hoch. Wer konnte das um diese Zeit sein? „...Oh warte mal kurz, da ist jemand an der Tür.“ sprach sie in den Hörer während sie sich von der Couch erhob und zur Tür marschierte. „Wer das wohl ist.“ murmelte sie vor sich hin. Parker öffnete die Tür und blieb wie erstarrt stehen. Sie war vollkommen verblüfft als sie Jarod vor sich stehen sah. Er war der letzte den sie heute Abend erwartet hatte. Parker stand wie eingefroren vor Jarod, konnte sich durch den Schock, ihn plötzlich zu sehen, gar nicht bewegen.

Jarod fing an zu lächeln und sein warmer Blick, brachte Parker dazu ihre erstarrten Muskeln zu lockern und dann zogen sich ihre Mundwinkel in ein großes grinsen. Sie legte blitzartig das Telefon weg und fiel Jarod in die Arme, drückte ihn so fest an sich, wie sie konnte. „Oh mein Gott.“ murmelte sie in seine Schulter. Es war ein tolles Gefühl ihn zu umarmen. Als sie sich wider in wenig von ihm löste, sah sie ihn an und fragte. „Was machst du hier?“ Jarod wollte nicht als Blickfang draußen stehen blieben und führte Parker mit sich ins Haus. Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, sprach er. “Wie ich schon sagte, ich bin auf einer Mission.“ entgegnete er mit einem schelmischen lächeln und legte seine Hände auf Parkers Wangen, zog sie in einen leidenschaftlichen Kuss, den Parker liebend gern erwiderte. Atemlos blickte sie Jarod dann an. „Du bist dir schon bewusst, dass du hier sowohl dein als auch mein Leben gefährdest.“

„Keine Sorge.“ schüttelte er seinen Kopf. „Niemand weiß, dass ich hier bin. Ich kann auch nicht lange bleiben, ich will nur meine Mission beenden.“ Parker lächelte und legte ihre Arme um Jarods Hals. „Und wie lautet diese Mission?“ fragte sie, blickte ihn neugierig an. Jarods Arme wanderten um Parkers Taille, zogen sie noch näher an seinen Körper. „Dich zu lieben.“ flüsterte er und neigte sich in einen sanften Kuss, taumelte mit Parker langsam in Richtung Schlafzimmer. Parker hielt ihn dabei keineswegs auf, sie mochte es, wenn er sie verführte.

JMP

Helle Sonnenstrahlen scheinten durch Parkers Fenster, als sie langsam begann auf zu wachen. Sie lag auf ihrer Seite und drehte sich vorsichtig zurück und auf ihre andere Seite, wollte ihren Arm um Jarods warmen Körper legen. Doch alles was sie ertastete, war eine leere Seite des Bettes. Blitzartig sprangen Parkers Augen auf und sahen durch den Raum, suchten nach Jarod. Aber sie erblickte ihn nicht. Parker setzte sich aufrecht hin und rieb sich den Schlaf aus den Augen bevor sie wieder auf die leere Seite des Bettes starrte. Sie fing sanft an zu lächeln als sie sein getragenes Shirt von gestern sah. Ohne zu zögern greift sie es, roch erst daran bevor sie es über ihren nackten Körper zog.

Dann bemerkte sie, dass ein kleiner Zettel unter dem Shirt lag. Parkers Brauen wanderten ein kleines Stück nach oben. Mit neugierigen Blicken las sie ihn. Sie schmunzelte , denn alles was auf dem Zettel stand war ´Mission erfüllt.´



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