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Author of 5 Stories |
Rennen, so schnell wie ich kann
Anmerkung: Dies ist die Übersetzung von der englischen Fanfic "Running, As Fast As I Can" von Child-Of-God13. Ihr findet sie unter meinen Lieblingsautoren. Das ist meine erste Übersetzung, also seid bitte gnädig. Ratschläge sind höchst willkommen. Danke an Enovie für die Empfehlung. Schaut euch auch die Originalstory an, wenn ihr englisch könnt.
Disclaimer: Twilight gehört nicht mir. Nicht mal die Idee zu dieser Fanfiction gehört mir. Dies ist eine Übersetzung. Auch die deutsche Sprache gehört mir nicht.
Kapitel Eins: Super...
Bellas Sicht
Mein ganzes Leben lang war ich auf der Flucht gewesen, was sehr verwunderlich ist, denn ich war erst siebzehn. Eigentlich flüchtete ich auch erst seit meinem sechzehnten Geburtstag.
In dieser Nacht änderte sich nämlich alles.
Kurz gesagt, ich kam nach Hause, später als üblich, und ging in die Küche. Natürlich musste ich mal wieder über etwas im Eingangsbereich stolpern. Ich stolperte über meine tote Mutter, schrecklich ich weiß. Ich schrie und wich zurück, jedoch kam eine große, dunkle Figur lachend aus den Schatten getreten. Meine Augen weiteten sich als ich zum ersten Mal einen Vampir sah und das Bild brannte sich in mein Gedächtnis. Fügt ein bisschen mehr Geschrei mit ein und ihr habt meine Lebensgeschichte.
Dieser Vampir, James, wollte auch mich, aber ich hatte genug Glück gehabt um zu fliehen als er versuchte mich zu töten. Nun war ich auf der Flucht. Meine Mutter ließ wenig Geld zurück, und mein Vater starb als ich drei war. Als Vollwaise musste ich nun arbeiten während ich gleichzeitig über die ganze Welt reiste – immer auf der Flucht.
Ich konnte nicht aufgeben, jedenfalls noch nicht jetzt.
Also entschied ich mich nach Forks zu gehen, der Stadt in der ich gelebt hatte bis mein Vater starb. Forks war winzig und bei den meisten Leuten unbekannt. Ich hoffte mich für eine Weile niederlassen zu können.
Ich wollte zur Schule gehen, jedoch wusste ich, dass ich nicht konnte. Es wäre mir viel zu peinlich als siebzehn-jährige die elfte Klasse besuchen zu müssen. Außerdem hat man auf der Flucht keine Zeit für die Schule.
Daher bewarb ich mich für einen Job. Ich sagte ich wäre neunzehn, damit ich einen Job bekommen konnte. Es stellte sich heraus, dass ich als Sprechstundenhilfe in Forks' einzigstem Krankenhaus tätig sein würde. Ich hatte schon einen Personalausweis gefälscht um ungehindert reisen zu können. Man kann keine Tickets kaufen, wenn man nicht achtzehn oder älter ist.
Als das Flugzeug endlich landete, schnappte ich mir meine Taschen, welche mein ganzes Eigentum beinhalteten. Es war nicht viel, was man an meinen zwei einzigen Taschen sehen konnte.
Ich hatte noch keinen Platz zum Wohnen gefunden – nicht dass ich überhaupt Geld dafür hätte. Ich wollte eine nette Familie finden, die nicht zu viel Geld für Essen und ein Dach über den Kopf verlangen würde.
Ich landete am Flughafen von Seattle, hatte aber kein Geld für ein Taxi. Ich hatte mich gerade dazu beschlossen zu laufen als eine nette Frau sich mir näherte.
„Wohin willst du?”, fragte sie.
„Forks.” Ich wollte dieser fremden Person nicht zu viele Information geben. Man weißt nie wer möglicherweise für James arbeitete.
„Ich wohne dort. Ich kann dich fahren”, bot sie mir an.
„Danke”, murmelte ich, schnappte mir meine Sachen und ging hinüber zum roten Toyota Camry.
„Ich bin Mrs. Newton”, sagte sie, als ich meine Taschen in den Rücksitz legte und in den Beifahrersitz schlüpfte. Nach ein paar Momenten des Schweigens fragte sie: „Wie alt bist du, meine liebe?”
Sah ich etwa aus wie eine 'liebe'? „Neunzehn”, log ich.
Sie sah ein wenig niedergeschlagen aus. „Also wirst du nicht auf die High School gehen?”
„Nein, hab letztes Jahr mein Abschluss gemacht.” Lügen konnte ich mittlerweile mühelos.
„Oh, ich hatte gehofft du wärst genauso alt wie mein Sohn.”
Oh nein. Egal wo ich auch war, immer versuchte man mich mit jemanden, den ich sowieso abblitzen ließ, zu verkuppeln. Ich war ganz normal und verstand nicht, warum Jungs so auf mich stehen. Man konnte mich kaum hübsch nennen. Auch wenn sie wirklich an mir interessiert gewesen wären, ich hatte keine Zeit für Beziehungen.
Für den Rest der Fahrt war es still, außer als ich Mrs. Newton fragte, ob sie mich beim Krankenhaus aussteigen lassen könnte. Sie tat dies ohne Fragen.
Mit jeweils einer Tasche in jeder Hand lief ich durch die Schiebetüren und ging zur Rezeption. Nachdem ich der Empfangsperson erklärte wer ich war, zeigte sie mir den Weg zum Notdienst. Dort wäre ich nicht nur die Sprechstundenhilfe, sondern auch die Assistentin von zwei Ärzten, Dr. Cullen und Dr. Harding.
Ich lief den Flur entlang bis ich an einen leeren Schreibtisch kam. Es schien als hätte man die andere Sprechstundenhilfe gerade erst entlassen, weil Dr. Cullen es so wollte.
Ich setzte hinter dem Schreibtisch, ging ein paar Dokumente durch und ordnete Rechnungen und Briefe.
„Verzeihung”, sagte eine seidige Stimme, eine Stimme, die ich augenblicklich als die eines Vampirs erkannte. Ich erstarrte und meine Sachen fielen mir aus den Händen und auf den Tisch. Nein, es war nicht James. Ich hätte seine Stimme überall erkannt.
Als ich endlich aufschaute, sah ich goldene und nicht rote Augen. „Wie viel zahlt dir James?”, fragte ich und starrte ihn an. Dieser Vampir hatte riesige Muskeln und sah aus wie die Art von Wesen, die James engagieren würde.
„James? Ich kenne keinen James”, antwortete er.
„Als ob ich dir glauben würde”, schnaubte ich.
„Mal ernsthaft, ich bin Emmett Cullen und ich bin hier um meinen Vater zu sehen.”
Ich deutete zur Tür und rümpfte die Nase. Ein Vampirdoktor? Interessant, wirklich sehr interessant.
Sogar als der Typ gegangen war, konnte ich diese goldenen Augen nicht vergessen. Warum waren sie golden? Hatte er Kontaktlinsen getragen? Vampiraugen sind doch rot! Versuchte er etwa nicht aufzufallen? Alles was ich wusste war, dass man niemals, wirklich niemals einem Vampir trauen konnte. Vampire sind bemerkenswert gute Lügner. Mich würde er nicht hereinlegen können.
Ein paar Minuten später kehrte er wieder zurück. „Bleib fern von mir. Ich verkehre nicht mit Vampiren”, spottete ich.
Er wirbelte herum, schaute mich an und hob seine Augenbrauen. „Ach wirklich? Ich glaube du solltest mal deinen Kopf untersuchen lassen!”
Ich lächelte. „Danke für das Kompliment”, antwortete ich süffisant.
Er tat es mit einem Achselzucken ab und verpasste mir den „Sie-ist-verrückt-Blick”. Ich konnte sehen, dass er schauspielerte.
Ich grinste als er sich umdrehte und ging.
Den wäre ich los.
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