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Veränderungen
Author:
Darth Bazillus PM
Ein bisschen AU im Film und was danach passiert sein könnte.
Rated: Fiction T - German - Drama/Romance - Chapters: 2 - Words: 1,021 - Reviews: 1 - Favs: 1 - Updated: 03-31-12 - Published: 10-02-11 - id: 7431813
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Danke für das erste review :*!

„Du willst ausziehen?"

„Ja."

Lilith nickte resigniert „Denkst du wirklich, dass das eine gute Idee ist?"

„Ja."

„Aber warum jetzt?"

„Ich brauche Abstand." Sagte er schlicht und ließ sie allein.

In dieser Nacht wurde der Schneefall heftiger. Der Wind heulte um das Haus herum, und ließ die kleinen weißen Flocken gegen die Fensterscheiben peitschen. Plötzlich wurde Lilith von einem Schrei aus dem Schlaf gerissen. Einen Moment lang war sie verwirrt, doch dann begann es ihr langsam zu dämmern. Clay! Hastig stand sie auf, und eilte über den Korridor zu seinem Schlafzimmer. Im Türrahmen blieb sie stehen. Clay stand nur mit Boxershorts bekleidet am gegenüberliegenden Fenster, den Kopf an die Scheibe gelehnt. Der fahle Schein der Straßenbeleuchtung ließ die frischen Tränen auf seinen Wangen silbrig glänzen. Offenbar tief in Gedanken versunken bemerkte er nicht, wie sie langsam neben in trat.

„Clay?"

Er zuckte zusammen.

„Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken."

Langsam schüttelte ihr Sohn den Kopf „Nein, nein Ordnung."

„Was ist passiert?" fragte Lilith besorgt, und wischte ihm mit einer zarten Geste die Tränen von der Wange.

Einen Moment herrschte Stille, dann begann Clay langsam zu erzählen „Immer wenn ich die Augen schließe, kommt alles wieder. Der Geruch von diesem Desinfektionszeug, Sams Stimme, die Schmerzen, alles…." Seine Stimme versagte. Unaufhaltsam strömten Tränen über sein Gesicht. „Ich kann das nicht mehr, Mom. Seit der OP habe ich keine Nacht mehr durchgeschlafen, ich bin fertig, am Ende, ich bin nur noch ein…Rest."

Liliths Blick ruhte auf der langen Narbe, die sich entlang seines Brustbeins zog. Es war nicht die Einzige. „Willst du immer noch gehen?"

„Bitte versteh doch, ich brauche einen Ort an dem ich in Ruhe die Scherben aufsammeln kann…"

Sie nahm ihren Sohn fest in die Arme, und als sie seine Warmen Tränen durch den Stoff ihres Nachthemdes dringen spürte, sagte sie „Ich bin immer für dich da. Immer."

Wenn ich darüber nachdenke, waren die folgenden 3 Wochen wohl die schwersten meines Lebens. Es begann mit der Gerichtsverhandlung. Sam wiederzusehen, war wie ein Dolchstoß gewesen. Ich brachte die ganze Geschichte schnellstmöglich hinter mich, und war über alle Maßen erleichtert, als Lebenslänglich verkündet wurde. Sie würde nie wieder meinen Weg kreuzen. Hinzu kamen die Kontrolltermine im Krankenhaus, von denen die ersten zwei mit einem Zusammenbruch in der Kardiologie geendet hatten. Doch auch das brachte ich irgendwie hinter mich. Letztendlich fand ich eine Wohnung. In Brooklyn. Meine Mutter war davon wie erwartet nicht besonders begeistert, aber das war mir herzlich egal. Da ich beim Umzug ohnehin nicht helfen konnte, erledigte ich liegengebliebenen Papierkram. Und dann kam der Tag.

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