Reviews for Quo Vadis?
HeikeB chapter 46 . 2/28
Haha, Jussac ist echt putzig!
So, ich habe jetzt nämlich nochmal ab dem 20. Kapitel gelesen, weil ich so vieles vergessen habe (Stilldemenz wahrscheinlich). Nun war das erste mir unbekannte Kapitel an der Reihe und ich kann endlich reviewen. Und Jussac ist wirklich ein Herzchen, den hast du hier und auch in den anderen Kapiteln, in denen er aufgetreten ist, perfekt getroffen.
Die Intrige löst sich nun ja auch immer mehr auf. U d der König hat schon eigenartige Ideen, oder? Das kommt von zu viel Langeweile.
D'Orfeuilles Verhalten hat mich aber in der Tat überrascht. Ich bin jetzt gespannt, wie es weitergeht.
Heike B chapter 50 . 2/28
Wooooaaaaaaaas? Hey, das ist... Also... Hey, das war zu kurz! Und ich habe viele Fragen! Oh oh oh. Bin gerade ganz fassungslos.

Gesamteindruck: die Geschichte ist langsam gewachsen und trotzdem wirkt sie am Schluss wie aus einem Guss. Die langen Pausen hat man ihr nicht angemerkt. War sie von Anfang an perfekt durchgeplottet? Oder hat sich einiges erst im Laufe der Zeit entwickelt? Intrigen müssen ja eigentlich von Anfang an geplant sein.

Ich finde deine Charakterisierungen wunderbar. Vor allem natürlich Rochefort, der einfach nur perfekt ist, aber auch die Musketiere (außer, wie ich schon mal angemerkt hatte, Porthos, der mir erst zu flach geriet. Wurde in den letzten Kapiteln aber besser) und Treville (sorry, auf dem iPad finde ich gerade den accent nicht) und des Essarts. In dem steckt ja auch mehr, als man gedacht hätte.

Sehr schöne Intrige, sehr aufregender Überraschungseffekt (ich weiß noch, wie schockiert wir damals beim Lesen waren), tolle Charakterisierungen und sehr sehr schöne Details, die einfach nur liebenswert sind. Die Geschichte hat dich ja eine Ewigkeit begleitet. Ich freue mich, dass du sie abgeschlossen hast und wünschte, ich könnte auch sowas schreiben.

Ob man diese Geschichte sogar als Buch veröffentlichen könnte? Mich würde noch der historische Hintergrund sehr interessieren, wie unehrenhaft waren Frauen als Soldatinnen denn nun? War das wirklich so eine Katastrophe? Es war ja nicht völlig unüblich, dass Frauen mitgezogen sind. Aber gut, weibliche Leutnants waren wahrscheinlich schon selten.
Kommt d'Orfeuille je wieder aus dem Gefängnis raus? Aber dann wäre er ja eine Gefahr. Tja. Dann ist er wohl das Bauernopfer. Eines muss es ja geben.

Viele Dank, liebe Maren, für diese wunderschöne Geschichte!
Heike B chapter 49 . 2/28
Am meisten mochte ich hier den Satz, dass der Malaga aus ihm einen Philisophen macht. Sehr hübsch. :D Sehr schön ist auch, wie unsere liebe Charlotte nacheinander alle Freunde aufsucht und die Freude Moissacs über das Leutnantspatent. Das breite Grinsen könnte ich richtig vor mir sehen und seine ungestüme Freude hatte etwas sehr niedliches. Trotzdem bleibt er der kleine Nerv-Charakter, der er von Anfang an war und auch das gefällt mir sehr gut.
Jetzt noch schnell den Epilog lesen. Hach ja.
Heike B chapter 48 . 2/28
Rochefort als Pirat ist so lustig, herrlich! Das ist auch so ein liebenswertes Detail. Ich kann jetzt nicht viel schreiben, weil ich sofort weiterlesen muss. Eins nur noch: Richelieu ist ganz wunderbar charakterisiert.
Heike B chapter 47 . 2/28
Wuhu! Wie aufregend das alles ist! Und wie günstig, dass im richtigen Moment Seine Majestät reingestürzt kam. ;-) Sehr hübsch gemacht. Und schön auch der Satz von Athos am Schluss: "Wir erwarten dich, d'Artagnan!" Man erkennt an so vielen kleinen Details die Liebe zu und genaue Kenntnis von den Büchern/Filmen, das ist so schön und irgendwie auch berührend.
Bin gespannt, was mit d'Orfeuille nun weiter passiert. Wenn er nicht so blöd wäre, könnte man Mitleid mit ihm haben. Wie Bertrand ihm eine gedonnert hat. *giggle* Ich bin gespannt, wie es weitergeht in diesem Showdown.
Cessilie chapter 50 . 5/3/2015
Möhöhöhöhöhö. *dreckig lach* Möhöhöhöhö. Öhöhöhöhö. *albern kicher* Magste nicht noch was zu den beiden Abwesenden aus diesem Kapitel schreiben? Möhöhöhöhö. Tasächlich ist mir das beim ersten Mal lesen entgangen, sonst hätte ich vermutlich sofort reviewt. Das spricht dafür, dass ich bei der Lektüre sehr müde gewesen sein muss.

Ja, nee, von Anfang an. Ich find die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung bei Hélion sehr cool und freue mich, dass sich die verschiedenen Kompanien lieb haben. Selbst, wenn es nicht von Dauer sein wollte, so ein netter gemeinsamer Abend kann nur gut für alle Beteiligten sein. Außer natürlich, wenn der Wein geklaut wird. Solange er aber von der richtigen Person geklaut wird, macht das ja nichts. Moissac ist schon irgendwie ein durchtriebenes Bürschchen. Oder vielleicht wirklich nur naiv? Ich weiß es wirklich nicht. Dass Athos über Mme Chesnay sinniert, gefällt mir sehr gut. Am besten ist sein letzter Absatz. Höhö. Voll lustig. Fortsetzung oder Spinoff? *lieb guck* Aber für das Beenden kann ich dich nur loben! Sehr coole Geschichte und Respekt, dass du die fünfzig Kapitel innerhalb von ... wieviel Jahren geschafft hast? Sehr cool, es waren auf jeden Fall keine zwanzig Jahre. :-) Hast du neue Pläne? Außer der Überarbeitung? *ganz doll knuddel* Liebe Grüße!
Cessilie chapter 49 . 5/3/2015
Soooo,jetzt gibt es endlich nach sträflich langer Zeit ein Review für dieses zauberhafte Kapitel, das ich zum zweiten Mal gelesen habe.
Ich mag Versöhnungskapitel, schreibe ich ja selber gerne. Sehr niedlich fand ich die beiden d'Artagnans zusammen, besonders, dass Bertrand jetzt wirklichwirklich eingesehen hat, dass d'Artagnan in Paris zurechtkommt - auf ihre Art und Weise. Das Überreichen der Kette war kitschig, aber auch sehr schön. Magst du noch ein Spin-off dazu schreiben, wie d'Artagnan vor Jahren aus der Gascogne ausgebüxt ist? :-) Das würde ich gerne mal lesen.
Moissac war auch herzig. Aber meinst du, er wird ein guter Offizier? Und will sich d'Artagnan bestrafen, immerhin muss sie ja viel mehr Zeit mit ihm verbringen, wenn er auch Leutnant ist. Klar, er ist ein fähiger Soldat. Aber als Offizier muss er ja auch minimal selber denken können. Er ist trotzdem knuffig.
Schön fand ich alle drei Intermezzos mit den Freunden. Alle sind so, wie sie sind. Doch halt. Athos hat eine Wandlung durchgemacht und das wurde ja auch mal Zeit. Fand die Stelle sehr schön, wo er d'Artagnan fragte, ob sie weiß, wer sie denn sei, nach den Jahren der Maskerade.
Und Rochefort erinnert sie an die Verabredung. Dazu sag ich im nächsten Review was. Bei seinem Gespräch mit dem Kardinal fand ich den Rückgriff über die Beschreibung des Schreibtisches sehr schön. Ich weiß nicht, wie das wirken würde, wenn man die Geschichte in einem Rutsch läse, ob die Wiederholung zu gedrängt wirkte, aber so fand ich sie sehr gelungen. Aber wenn sich der Kardinal und Rochefort so unterhalten, nee, nee, da lobe ich mir einen Porthos, immer geradeaus und direkt. So ein Gerede in Andeutungen würde mich sehr anstrengen. :-) Aber die beiden finden das ja ganz toll und die Wände haben nunmal Ohren. :-) Ganz liebe Grüße!
vergissmeinnicht chapter 50 . 3/24/2015
Gratuliere zum Abschluß!
Beeindruckend, dass die Figuren über die Jahre gleich, iSv sich selbst stets treu, geblieben sind; das hast Du sehr gut hinbekommen.
Dein Schreibstil hat mir ja immer schon gefallen; er war auch in den letzten Kapiteln gewohnt gut. Und die Figuren - zu den meisten habe ich, auch wenn’s schon einige Zeit her ist, viel Gutes gesagt, aber ich bin nicht sicher, ob ich Hélion bereits einmal lobend erwähnt habe.
Falls nicht: Gut erfunden; ein schöner Nebencharakter! Ein idealer Kandidat für ein Spin-Off, soweit es in Deinem "Universum" überhaupt noch Ungesagtes geben sollte.

- Stella
Cessilie chapter 48 . 12/18/2014
Yay, ich hab's gelesen (ein zweites Mal) und jetzt gibt es das Review. :-) Ein wirklich schönes Kapitel, du schreibst so schön, ich mag deinen Stil wirklich gerne. Cool war, wie der Kardinal beiläufig nachfragte, wer denn überhaupt Orfeuille war, haha, das ist witzig. Verhaftet einfach jemanden, ohne zu schauen, ob der das denn verdient hat. Richtig typisch für die Mächtigen dieser Welt.
Und auch so scheint sich Richelieu doch immer sehr zu amüsieren, ein weiteres Leutnantspatent, hach ja. Also bleibt irgendwie alles wie gehabt, obwohl so viel passiert ist? Eine wirkliche Änderung in den Verhältnissen und Beziehungen gibt es ja nicht - die Hauptleute des Essarts und Tréville sind immer noch in ihre familiären Bande verstrickt, der König checkt nichts und ist Richelieu weiterhin unterlegen, d'Artagnan beugt sich (glücklicherweise) nicht dem WIllen ihres Vaters und Rochefort und d'Artagnan duellieren sich weiterhin fröhlich. Aber Halt. Der große Wandel geschah zwischen den Freunden und die sind in den letzten Kapiteln ein bisschen in den Hintergrund gerückt, zwischen den ganzen Festivitäten, dem Einschleichen in fremde Arbeitszimmer, den Piraten und den Gesellschafterinnen dieser Welt, den sentimental-nostalgischen Gesprächen mit kleinen Gardisten, die schnell rennen können ... ;-)
Jaah, der große Bruch war zwischen Athos und d'Artagnan und ich bin gespannt, wie sich das nächste Zusammentreffen mit den beiden/den vieren gestaltet. Wie findet Athos es wohl, dass d'Artagnan vor einer Verlobung geflohen ist? Vielleicht war das auch schonmal Thema (ganz bestimmt), aber ich habe es nicht so auf dem Schirm.
Also, husch, husch, an die Tasten, damit deine Leserinnen sehen, was es zwischen den Freunden gibt. :-) Ich hoffe auch, dass ich diesmal nicht solange mit dem Review warte, denn gelesen habe ich das Kapitel tatsächlich sofort. Ich drück dich! :-)
LG Cessi
Cessilie chapter 47 . 11/8/2014
Muahaha, ich hab's gelesen. Cool, cool.
D'Orfeuille ist so ein Trottel, ehrlich, und so blöde, wie er sich verrechnet hat, haha, geschieht ihm sowas von recht.
Moissac entwickelt sich nach wie vor zu meinem Lieblingscharakter, so toll, was für neue Seiten er an sich entdeckt und sich traut, seinem Hauptmann zu sagen, dass er das Richtige tun wollte (ich red von Kapitel 46).
Schön fand ich auch das Gespräch zwischen des Essarts und Tréville, wie sie sich gegenseitig anbrabbeln, aber trotzdem total erleichtert sind, dass es so und nicht anders ausgegangen ist.
Das mit Fenceau hab ich mal wieder nicht so richtig auf den Schirm, aber ich lese alles nach, wenn die Geschichte ganz und gar abgeschlossen ist, versprochen. Sie ist auch so cool, dass man sie ruhig öfter lesen kann. :-) Ich mochte in Kapitel 46 den Dialog zwischen Rochefort und den des Essarts:
"Diese Geschichte mit Fenceau ist mir zu Ohren gekommen."

"Ihr streitet ab?"

"Ihr klagt mich an?"

[...] Herrlich. Ich mag so schnelle Schlagabtausche(-täusche?)

Möhöhöhö, und dann kommt Jussac *ganz besonders liebhab* Am geilsten war, wie er in Gedanken sein Urlaubsgesuch formuliert hat, haha, er hat echt viel Stress und keinen Durchblick. Super war, wie er im nächsten Kapitel Orfeuille die Faust in den Magen gedonnert hat, gerade rechtzeitig. Herrlich. Und Bertrand hat Orfeuille auch eine gedonnert, ach, ich hab mich so gefreut. Nicht, weil ich Gewalt gutheiße, sondern weil es die einzige Möglichkeit ist, Orfeuille zum Schweigen zu bringen.
Du hast d'Artagnans Anspannung sehr gut beschrieben, als sie vor dem Kardinal steht - und ich glaube, Richelieu hat sich durchgehend königlich amüsiert und genau gewusst, was abgeht. Er ist so ein überlegener Charakter bei dir, das ist so cool und witzig. Die ganze Szene war athmosphärisch sehr reizvoll.
Am allerwitzigsten aber war der König. Herrlich, wie du ihn charakterisierst, ein schmollendes Kind, fürwahr. Wie er versucht, der Lage Herr zu werden, ich hatte die ganze Zeit diesen trotteligen König aus dem Musketierfilm von 2011 vor Augen. Hast du ganz toll higekriegt, weil du sein Verhalten aus den vorherigen Kapiteln konstant weitergeführt hast.
Ich freue mich auf die ganzen Gespräche, die nun hoffentlich folgen werden. Zwischen den vier Freunden, besonders aber zwischen Athos und d'Artagnan steht noch einiger Klärungsbedarf an, wenn ich mich nicht täusche und sicherlich kommt auch nochmal eine Unterhaltung zwischen Rochefort und d'Artagnan 3 Bin gespannt, wie Bertrand abzieht und ob er d'Artagnan verzeihen kann. Schließlich genießt sie die Wertschätzung des Kardinals, was kann sich ein Vater noch mehr wünschen?
Wann geht es weiter? :-) LG Cessi
Heike B chapter 45 . 5/12/2014
Liebe Maren! I did it! Hab nun mal einen Reader ausgeliehen bekommen und konnte so die Geschichte entspannt und unkompliziert beim Arzt oder beim Frühstück lesen und nicht in ungesunder Haltung vorm Computer. Und weil es so schön ist, habe ich sie (jetzt zum zweiten Mal) von vorne gelesen. Beim letzten Mal war ich bis zum... äh, Unglücksfall Fenceau gekommen und habe dort abrupt aufgehört, weil es am Computer wirklich ungemütlich ist. Aber heute habe ich es geschafft! Und ich muss sagen - Hut ab! Das hast du wirklich gut gemacht.

Wegen des Readers habe ich mir natürlich keine Notizen zu einzelnen Kapiteln gemacht, deshalb kriegst du das Review als Gesamteindruck.

1. Ich bin richtig richtig beeindruckt, wie du es geschafft hast, eine komplizierte Intrige zu inszenieren, mit versteckten Hinweisen im Text, die man erst versteht, wenn man es zum zweiten Mal liest. Die bisherige Auflösung war überraschend, ich bin gespannt, was jetzt noch kommt und wie einige Leute sich aus der Affäre ziehen.

2. Deine Charakterisierungen sind zauberhaft. D'Artagnan bleibt doch der großen Veränderung "in character" und wird nicht plötzlich zu einem empfindsamen Frauchen - von der einen Szene mit Athos mal abgesehen, die aber durch die vorherige Angespanntheit durchaus verständlich ist.
Rochefort, er sei gleich als zweite Person erwähnt, ist wunderbar. Veilchenblau, Augenklappe, die Wohnung, seine Überlegungen... hach. Ist er nicht wunderbar? Genauso natürlich Fortuna, es ist schön, dass sie zwei Auftritte hatte. Beim zweiten Auftritt im dunklen Arbeitszimmer habe ich schon von vornherein gekichert - ich wusste, dass sie es sein würde. Aber Rochefort hätte d'Artagnan netterweise ruhig mal aufklären können.
Auch Richelieus Menschenkenntnis ist bestechend, genau wie seine Darstellung. Er ist dir richtig gut gelungen.
Einzig mit Porthos' Darstellung bin ich nicht so ganz zufrieden, er bleibt mir doch zu sehr auf die Begriffe "Hüne" und "arglos" reduziert. Da sind Athos und Aramis vielschichtiger. Ich glaube gar nicht, dass Porthos so "trotttelig" ist. Gut, hast du auch nicht geschrieben, aber so zwischen den Zeilen liest man, dass er immer nur oberflächlich ist. Obwohl er doch auch von der Sache mit d'Artagnan wusste! Da ich die Geschichte in einem Ritt gelesen habe, sind mir solche sich wiederholenden Formulierungen natürlich aufgefallen, durch die langen Pausen hätte ich es wahrscheinlich nicht bemerkt, wenn ich ordnungsgemäß immer gleich reviewt hätte. ;-)
Vielleicht wäre es auch einfach mal an der Zeit, eine coole Porthos-Fanfiction zu schreiben.

Was wollte ich noch sagen? Der Stil! Er wird immer besser und flüssiger. Einzig die Beschreibungen des Hauptquartiers ähneln sich sehr - wiederum bedingt durch die langen Pausen zwischen den Kapiteln. Wenn du die Geschichte irgendwann mal überarbeitest, könnte man das verkürzen. Ich finde aber gut, wie du den Wechsel der Jahreszeiten einbezogen hast und trotzdem in der Zeit geblieben bist... es war nicht plötzlich Sommer, sondern blieb die ganze Zeit Oktober.

Ach, und ich find Catherine super! Schade, dass sie nicht öfter richtige Auftritte hat.

Die zahlreichen Anspielungen auf die Filme (Augenklappe, den Monolog, der so an die Rede Richelieus im 93er erinnert ("Während England Frankreich von außen bedroht, bereitet der böse Kardinal... usw."), das Verhalten des Königs "Langweilen wir uns gemeinsam" fand ich außerordentlich gelungen und sehr lustig oder niedlich. Und jetzt überleg ich die ganze Zeit, welche Farbe Rochefort am Anfang des Buches trägt, aber soviel ich weiß, war es kein Veilchenblau sondern Violett? Oder nee? Ist wohl etwas zu teuer, die Farbe, oder? Pflaumenblau? Jedenfalls waren diese Anspielungen immer sehr liebevoll und haben die dramatische Handlung schön aufgelockert. Hast du gut gemacht! Daran merkt man die Kennerin.

So, liebe Maren, nun bin ich sehr auf die letzten Kapitel gespannt. Wie endet die Tréville-Essarts-Sache, was sagt der Kardinal, was sagt der König? Und Bertrand und Orfeuille! Die beiden habe ich vergessen. Anfangs fand ich Orfeuille putzig, jetzt finde ich ihn einfach nur noch schrecklich. Obwohl, die falsche Kugel... vielleicht steckt doch noch etwas Gutes in ihm? Allerdings hoffe ich, nicht zu viel Gutes, damit Bertrand ein Einsehen hat. D'Artagnan soll mal sein Leben nach ihren eigenen Wertvorstellungen leben.

Also, ich bin wirklich gespannt und freue mich auf das, was noch kommt. Lass uns nicht zu lange warten! Sonst vergesse ich wieder alles.
Cessilie chapter 45 . 5/8/2014
Soo, jetzt kommt mal endlich das Review, ich hatte mir das Kapitel sofort durchgelesen, aber nicht gleich die Muße gehabt, dir noch ein hübsches Review zu schreiben. Wieso reviewt hier eigentlich keiner mehr? Die Geschichte ist so cool, ich wette, du hast massenweise Schwarzleser. Aber das Fandom ist jetzt auch nach dem miserablen Kinofilm nicht präsenter geworden, ne? Danke übrigens für deine Reviewantworten, die haben mir geholfen, die ganze Angelegenheit ein bisschen besser (wieder) zu verstehen.
Nach dieser Vorrede sollte ich wohl mal anfangen, das Kapitel zu reviewen. Vorneweg: ich mag Moissac *irre kuck* Ja, hätte man nicht gedacht, aber hach, ist der knuffig.
So süß, wie er sie vorwurfsvoll anbrabbelt, dass sie gar nicht Gesellschafterin werden wollte. Aber dann haut sie ihm ja voll eins um die Ohren, mit dem Leutnant, dem treulosen Freund. Boah, und dann die Erinnerung *gänsehaut krieg*, wie konnte d'Artagnan nur La Rochelle vergessen? Ok, danach kam ja das ganze Drama mit Milady, war ja schon schlimm genug und dann isse Leutnant geworden, aber Möööönsch, man vergisst seine Freunde nicht. Schämen sollte sie sich.
Aber interessante Auffassung von Pflicht hat sie, das muss man ihr lassen. Weiß nicht, ob die Hauptleute das haargenau so sehen, aber sie will ja eigentlich nur das Beste. Schön, wie die Rädchen in Moissacs Kopf sich drehen. Und dann rennt er los, d'Artagnan hoppelt im Kleid hinterher. Ich mag rennende Männer *erröt*, schon die Vorstellung des rennenden Moissacs ist ... angenehm. Höhö. Aber zu spät. Hätten sie mal nicht so viel von alten Zeiten und von Pflichten geplaudert, aber musste ja sein.
Boah, und war das knapp! Meine Fresse. Hat d'Orfeuille die Kugeln ausgetauscht? *grübel* Mannomann, den Kardinal hätt's ja echt in der Luft zerfetzen können, wa? Aber des Essarts ist so ein Trottel, den Kardinal vor den Augen des Königs und der gesamten Hofgesellschaft meucheln zu wollen, der hat ja wirklich schon komplett mit seinem Leben angeschlossen, wenn ihn nicht mal die Zuschauer abhalten können. Moissac kam aber wirklich im allerletzten Moment. Schade, dass des Essarts nicht den König angesehen hat, den Gesichtsausdruck hätte ich schon gerne noch vor Augen gehabt. Cooles Kapitel. Mit einem wirklich unerwarteten Helden *herzchenaugen hab* Ich mag Moissac. Er rennt. Hrrhrr. Aber ich mag auch Rochefort und natürlich Jussac. Mjam. Wann geht's weiter? *froiii*
LG!
Cessilie chapter 44 . 4/21/2014
Und jetzt soll Tréville handeln, na, mal sehen, ob Rochefort das hinkriegt. Er wechselt seine Augenklappe? *prust* Aber das ist unlogisch, weil er die Narbe ja nur auf der einen Seite hat, oder? Aber es können natürlich beide Augen eine Verletzung haben, die bei dem einen Augen zur Augenklappe führte. Rochefort mit Augenklappe. Haha. *gacker*

Wieso ist d'Artagnan jetzt eigentlich des Essarts Geisel? Die sollte doch nur aus dem Weg geräumt werden, dachte ich? Rochefort ist aber auch schon ein durchtriebener, windiger Hund, oder? Der nutzt alle schamlos aus und sorgt dafür, dass sie tun, was er will. Vor dem sollte sich d'Artagnan in Acht nehmen. Und nun blökt Tréville ihn an, weil er nicht das gemacht hat, was er sollte, aber selber ist er auch recht feige. Karriere oder Familie, so sieht's aus. Schade, dass es alles so kompliziert und dramatisch sein muss, anstatt dass Tréville von Anfang an die Eier hat (entschuldige bitte meine unflätige Ausdrucksweise), und seinen Schwager ausliefert, bzw. die sich gar nicht erst auf die wahnwitzige Aktion einlassen. Reden, Leute. Ihr müsst offen und ehrlich miteinander reden, das löst die meisten Probleme.
Den Satz verstehe ich nicht: [...] dann werdet Ihr Euren Schwager Richelieu anstelle Eures Leutnants d'Orfeuille ausliefern, um in beiden Fällen mit einem blauen Auge davonzukommen."
Tréville soll des Essarts Richelieu ausliefern, anstatt d'Artagnan an d'Orfeuille? oder wie?

Die Szene zwischen König und Kardinal war meisterlich. Cool fand ich die sich langweilenden Damen mit der Königin und auch, dass Richelieu mit dem König wie mit einem Kleinkind spricht. Witzig!
Des Essarts hat aber heftig Muffensausen, oder? Wer hätte das nicht, nur schade, dass er sich auch diese Aktion eingelassen hat. Aber er hat ja auch schon mit seinem Leben abgeschlossen, huiuiui, alles sehr spannend und dramatisch.
Der letzte Satz ist geil. Ehrlich. Ist der dir so spontan aus der Feder geflossen oder mussteste dafür überlegen? Sehr cool. Wann geht's weiter? Und wie lange dauert die Handlung noch? Hast du nicht mal gesagt, dass es noch ungefähr zwanzig Jahre dauern wird, bis die Geschichte fertig wird?

LG
Cessilie chapter 43 . 4/21/2014
Huhu Stromi, du hast so schnell ein nächstes Kapitel gepostet, dass ich noch nicht einmal das erste reviewen konnte Du bist ja sehr fleißig gewesen, es nähert sich dem dramatischen Höhe- und End?punkt.
Der Anfang des Kapitels ist dir mal wieder gut gelungen, ich fand es ziemlich witzig, wie d'Artagnan sich langweilt und mit gefletschten Zähnen lächelt. Wie gut, dass Mme de Tréville ihr ein bisschen Hilfestellung geben kann.
Aber als sie dann von dem aufgeputzten Kavalier angesprochen wird: "Ist das eine ... Augenklappe?" - habe ich so losgelacht *kicher*, das war urkomisch, ehrlich. Und dann der Dialog über die alte Kriegsverletzung, zum Schreien.
Höhö, "sie war keine Milady und würde es nie sein", ja, das hilflose Frauchen kauft man d'Artagnan nicht so wirklich ab, oder?
So, nun ist das Gewehr nicht da und sie müssen den schweren Weg gehen. Der wäre, die Hauptleute des Verrats zu bezichtigen. Ich muss mal kurz versuchen, die ganze böse Intrige nochmal zusammenzukriegen, also Spoileralarm für eventuelle Review- statt Kapitelleser.
*rumspoil*
Die Waffe ist irgendwie mit diesen falschen Kugeln präpariert und die Knarre soll Richelieu um die Ohren fliegen. Angeblich geht dieses Mordkomplott auf die Hauptleute de Tréville und des Essarts zurück, warum, weiß ich grad nicht mehr. Aber eigentlich hatte sich doch der König das ausgedacht, weil er wissen wollte, wem die Loyalität der beiden Hauptleute gehört, oder? Aber war Rochefort nicht voll sauer, weil der Kardinal eigentlich von diesem Komplott weiß und Rochefort da umsonst rumspioniert und alles rausgefunden hat? Aber wieso müssen sie jetzt die Hauptleute des Verrats bezichtigen? Weil sie ja schlecht hingehen können und sagen: "Ey, Monseigneur, der König will dich spaßeshalber abknallen"? Louis hat aber echt Langeweile, oder? Komischer Mensch. Mal weiterlesen.
*Spoilerende*
Die Gardisten wissen von den Verwicklungen um Catherine Chesnay? Aha. Da komm ich grade nicht so mit. Tut mir leid, wenn ich hier so rumrätsele, aber obwohl ich die Geschichte vollständig gelesen habe, ist das schon wieder ne Weile her und mittlerweile sind ja neue Kapitel hinzugekommen. Ich nehme das aber erstmal so hin, mit den Verwicklungen.
Oh, und jetzt wird d'Artagnan dramatisch abgeführt, uh, uh. Und sie sagt noch, dass d'Orfeulle des Essarts verraten wird. Warum eigentlich? *grübel* Will er ihn vor dem Schuss des Kardinals noch bloßstellen? Na, ich les mal weiter.
Ja, das war jetzt eigentlich gar kein richtiges Review, sondern nur der Versuch, die Handlung nachzuvollziehen *fieps*. Ich hoffe, das ist nicht allzuschlimm. Aber natürlich fand ich das Kapitel stilistisch super und mit einer guten Prise Humor und Rochefort-d'Artagnan-Interaktion, die ich sehr, sehr mag. 3 LG!
Cessilie chapter 42 . 10/21/2013
Moah, cooles, tolles, neues Kapitel! Ich hab das vorherige Kapitel nochmal gelesen, um mich daran zu erinnern, was passiert ist. Toll, dass du weitergeschrieben hast.

"Ich werde mich nicht wiederholen, mon fille cadette." - dieser Satz und die darauffolgenden Bemerkungen haben mich dazu bewogen, bei leo mal naczuschlagen, was cadette denn noch so heißt außer Kadett, wovon ich natürlich in meiner Naivität ausgegangen bin. Ha, cooler Wortwitz *lob*, hast du dir den selbst ausgedacht? Ich finde Wortwitze super.

Den Streit zwischen Bertrand und d'Artagnan fand ich gut, vielleicht hat Bertrand ein bisschen zu rasch eingelenkt, ich hoffe, er rennt nicht raus und verdirbt alles. Bei d'Artagnan ist er in Sicherheit. Wie er in die Speisekammer guckt und Planchet guckt zurück, war urkomisch, ich musste richtig kichern.

Die nächste Szenerie wimmelt nur so voon Anspielungen auf die Musketiere (also das Buch) und ist geprägt von liebevollen Charakterisierungen der Musketiere, großartig! Ich hab die ganze Zeit gegrinst und fand alles toll, Porthos, der eitle Geck als Fels in der Brandung, Athos, stoisch wie immer, Aramis, wie immer voller Vreständnis für die Begierden anderer Menschen, obwohl er selbst keinen Deut besser ist. Und d'Artagnan hat Porthos ein Kompliment gemacht. So süß!

Das Gespräch zwischen Tréville und d'Artagnan war auch toll, der Hauptmann ist soo fies. Wird es nicht aber auffallen, wenn d'Artagnan gar nicht in der Kompanie ist? Andererseits, mal eben schnell ne sms an den Kardinal schicken, dass der Leutnant gar nicht im HQ ist, geht ja auch nicht, also wird das schon nicht auffliegen.

Der letzte Satz war auch sowas von witzig, herrlich. Ich mag deinen Humor hier wirklich gerne, die Geschichte ist ja eigentlich spannend und dramatisch und auch ein bisschen traurig (Rocheforts Enttäuschung über den Kardinal z.B.), aber du schiebst so viele witzige Momente ein, es macht riesig Spaß, die FF zu lesen. Wann geht's weiter? :-D
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