Reviews for Die Geschichten der vergessenen Helden
kleine-wurst chapter 1 . 7/3/2008
Ich, wieder. Ich, wieder beeindruckt, gerührt und durch ein Wechselbad der Gefühle gezogen.

Mensch, was bin ich froh, dass du uns diese Episoden nicht vorenthalten hast! Zum Teil hab ich sie irgendwie fast... "gebraucht". Aber von Anfang an.

Kein großer Verlust - hm. Vielleicht mein Lieblings "One-Shot" von diesen hier. Er ist einfach... TOLL. Und er erklärt Dorcas, macht sie irgendwie noch... menschlicher als sie in MAI war/ist und ihre Wandlung, von der pummeligen Hufflepuff zur Kämpferin. Dieser Hintergrund, ihre Familiengeschichte... ja. In ihr hast du einfach einen Charakter erschaffen, wie es JKR nicht besser gekonnt hätte und leider, leider "versäumt" hat, zu tun. Ich glaube, für mich wird deine Dorcas jetzt für immer die Dorcas bleiben, die ich mir beim Lesen von HP vorstellen werde.

Kondolenzen - ein Journalistenbericht. Interessanter Einstieg zur Abwechslung! Und, unabhängig von dem schönen, emotional-traurigen Teil darauf mit James, Sirius und Moodys wunderbarer Beileidsbekundung, mag ich diesen Bericht. Mal ganz abgesehen von den Artikeln, die man in HP5, 6 und 7 so findet, finde ich ihn doch - obwohl er den Verlust natürlich nicht fassen kann, aber das schafft wohl kein Journalist - angemessen.

Sieben Tage - wow, irgendwie ein... Schocker. Toll, dass du Dobby mit reingenommen hast. Ich finde, seine Gedankengänge sind dir sehr gut gelungen! Und toll, dass man jetzt weiß, wie es mit Caradoc zu Ende ging. Auch wenn es einfach... na ja. Schade, dass Dobby die Tür nicht geöffnet hat, ich hätte ihn gerne noch einmal "gelesen". Dennoch - es ist ein Abschied.

Den Krieg vergessen - ja. Ich hab ja gesagt, einige OS hat man regelrecht "gebraucht". Und so traurig und bedrückend dieser hier auch war, er gehört dazu.

Irgendwie hat man den Eindruck, dass die Helden, die überlebt haben, die einzigen sind, die sich noch an die gestorbenen Helden erinnern. Das ist furchtbar traurig, aber immerhin "etwas". Das ihr Leben weitergeht, in ganz anderen Bahnen - besonders traurig, dass Altair nicht mehr so recht zurecht zu kommen scheint - nun. Mir hat es sehr, sehr gut gefallen.

Unverändert - danke, Danke, DANKE! Dass du uns das hier nicht vorenthalten hast. Ob kurz oder nicht, dass Moody und Sirius sich wiedersehen, dass diese Sache zwischen ihnen... "geklärt" wurde. Das war einfach so wunderschön! Richtig tröstlich.

Die Geister der Kollegen - hier hattest du mich am Heulen. Bei der Vorstellung der Longbottoms... es ist wirklich so ein unglaublich grausames Schicksal. Ich versteh wirklich gut, wie sehr Dorcas immer im Kampf sterben wollte. Man. Sehr, sehr eindrücklich-bedrückende Beschreibung und ich hoffe und wünsche, dass noch mehr Leute Frank und Alice besuchen, egal, wie traurig es sie macht!

Der Gast der alten Dame - einfach toll. Der Tod von Amelia Bones... besonders aber die Vorstellung, dass sie eventuell Zaubereiministerin geworden wäre... automatisch stelle ich mir vor, wie der zweite Krieg dann wohl verlaufen wäre. Ich bin sicher, besser, verlustärmer. Schön dabei aber auch, dass es noch einmal zu einem Treffen zwischen Amelia und Moody gekommen ist - ich mag die Spannung und den Respekt zwischen den beiden, die Orden/Ministerium-Kontroverse ohne dass das Ministerium sofort als "böse" und korrupt abgestellt wird...

Toll geschrieben sind sie alle. Ich liebe deinen Stil einfach. Da brauch ich glaub ich gar nichts mehr dazu zu sagen... und man merkt einfach jedes Mal, dass du dir vor dem Schreiben Gedanken gemacht hast und jeder One-Shot für sich Struktur hat, nicht einfach so "mal eben dahingeschrieben".

Lg, Wurst
Chantal Moody chapter 7 . 1/13/2008
Die Geschichten sind wirklich super! Allerdings auch traurig. Habe gerade wieder ein Tränchen zerdrückt.
Mondfee chapter 7 . 10/24/2007
Hey,

Review zu „Die Geschichten der vergessenen Helden“

Kein großer Verlust:

Gleich in der ersten Sequenz sind schon Anzeichen dafür, dass Dorcas Aurorin - von der besten Sorte - wird. Dass sie nie so im Bett verfaulen will wie ihr Vater, zeigt das.

Die Männer in der Ecke bei der Dinnerparty sind doch Auroren, oder? Dann war Dorcas Vater auch einer. Und Moody als junger Mann schon mit Narben. Irgendwie beruhigende Vorstellung, dass er da ist.

Moody beobachtet Dorcas? *grins* Sieht er seiner späteren Arbeitskollegin beim spielen zu? ; )

Dorcas kindliche Gedanken über ihre Umwelt sind interessant. Sie beobachtet schon jetzt alles ganz genau. Die geborene Aurorin.

Zach ist in Gryffindor und Dorcas in Hufflepuff. Dann werden sie sich ja ziemlich auseinander leben. Das erklärt natürlich auch, warum wir nichts über Zach wissen.

Es ist übrigens eine interessante Vorstellung, dass sie pummelig ist.

Dorcas will, dass Hufflepuff irgendetwas gewinnt? Dann los.

Zach wird immer gelobt und Dorcas nicht? Tja nun, Dorcas wird Aurorin und über Zach wissen wir nichts. Das wird noch, Dorcas.

Sie wehrt sich gegen die Slytherins? Gut.

Sie wird Aurorin? Gut.

Sie wird langsam eine andere. Die, die wir kennen. Ich finde ihren Werdegang dort hin sehr interessant.

Dorcas und die Männer. *lach*

Ihr erstes Zusammentreffen mit Jepedina ist sehr passend. Ich hatte sie schon vermisst.

Dorcas Mutter ist tot? Sie wollte ihre Hilfe nicht? Schlecht. Was ist mit Zach? Wiederfährt ihm bald das gleiche Schicksaal?

Okay, er ist tot.

Wie aus Dorcas so schnell die unbekannte werden konnte. Das macht der Krieg. Auch wenn Bagnold ihn nicht offiziell bestätigt hat.

„Avada Kedavra!“, brüllt Dorcas und springt in Deckung und blockt, und ist die erste, die unter dem Schatten des 76er-Erlasses tötet.“ Ja, das passt zu ihr.

Die Leiche die sie da im Keller gefunden haben, ist das Zach?

Yup, er ist es. Hab ich mir doch gedacht. Dass Remus verloren und unsicher klingt kann ich gut nachvollziehen. Würde mir nicht anders gehen und Dorcas ist einfach nur sie selbst.

„Sie zuckt mit den Schultern. Sie weiß, was sie sehen wird, wenn sie den Anhänger öffnet. Es ist ihr eigenes Bild, Dorcas Meadowes mit zwanzig, und sie wird lachen und winken und Zach eine Kusshand zuwerfen, nur dass Zach schon seit fünf Jahren tot ist, und Dorcas Meadowes mit zwanzig genauso.“ *tiefeinatme*

Jepedina hat das Gefühl, dass die Potters in diesem Krieg noch viel mehr verlieren? Stimmt. Sie werden doch alle sterben und Harry zurück lassen. Mist.

Dorcas hat so Angst vor St. Mungo, weil sie nicht wie ihr Vater enden will, oder?

Dass Dorcas Meadowes tot ist, ist ein Verlust. Sie war auf ihre Art ziemlich großartig und hat viel geleistet.

Die Überschrift ihres Lebens passt zu ihrer ganzen Einstellung. Trocken, Selbstironisch, Schulterzucken, Weitermachen.

Ich finde es ist eine interessante Lösung so ein leben zu beschreiben. Ein Jahr nach dem anderen nehmen und ein Ereignis beschreiben.

Gefällt mir.

Kondolenzen:

Der Bericht des Propheten ist sogar ganz gut geraten. Hätte ich von denen nicht erwartet. ; )

Dorcas Meadowes ist wie immer und wäre sie auf einmal anders würde mich das schon verwundern. Also: Gut getroffen.

Dass James und Lily für keine Stellungnahme bereit stehen finde ich gut. Es passt zu ihnen und außerdem finde ich es schon sehr schwierig mit Zeitungsleuten über den Tod einer nahmen Verwandten zu sprechen.

Die Gästeliste finde ich interessant. Dass Dumbledore gekommen ist passt natürlich zu ihm, ich finde auch gut das McGonagall dabei ist.

Nach diesem „traurig - klingenden“ Artikel (der nicht traurig klingt, weil die Zeitungsleute nicht wirklich trauern) ist die Szene mit James geradezu viel. Man wird aus einem relativ sachlichem Bericht in die Gedanken eines hilflos Trauernden - nein, eigentlich zwei hilflos Trauernde - geworfen. Ohne Vorwarnung.

Es ist wirklich gut geschrieben. Ich kann mit James mit fühlen, verstehen was er fühlt.

Und dann Sirius. In der Art wie er ist: Spontan.

Es muss gut tun, zu zweit mit der Trauer zu sein. Nicht alleine sein. Jemanden haben, der das selbe fühlt. Etwas was James bei Lily nicht bekommen kann, denn es war ja nicht ihre Mutter. Es muss gut tun.

„Noch ein anderer hatte eine Mutter verloren.“

Sieben Tage:

Erst einmal finde ich es interessant ein Oneshot aus Dobbys Sicht zu schreiben.

Dein Schreibstil gefällt mir auch sehr gut. Ich sehe Dobby förmlich vor mir, wie er das alles erlebt.

Seine Gedanken über seinen Herren und die verbrannten Ohren passen gut zu ihm.

Wer mag wohl der Gefangene sein?

Die Gedanken über diesen Gefangenen und, dass er ja nicht zu ihm darf, weil der Herr es verboten hatten, aber was wenn er starb oder krank war? Bekam Dobby dann Ärger?

Der Gefangene ist Caradoc Dearborn? Oh man. Shit.

Und dann Malfoys arrogantes Getue, von wegen, der würde noch leben und er hätte ihn schon längst vergessen. Grr. Und dann lässt er ihn töten. Dass alles kann ich ja gerade noch aushalten, aber dann dieser Satz: „„Mach ich, Sir“, sagte Crabbe, schlurfte davon, Narcissa begleitete Jugson zur Tür, und das Leben im Landsitz der Malfoys wurde wieder alltäglich.“

Den Krieg vergessen:

Ich finde das Thema auf jeden Fall interessant. Wir haben bei MAI nicht viel über die Gedanken der Auroren über gefallene Kollegen gelesen. Einbisschen schon, aber eben nicht viel. Dass du das hier jetzt nach holst gefällt mir.

Kingsleys Gedanken über Dorcas Meadowes sind interessant. Diese ganzen Unterschiede zwischen den beiden. Sie waren ja geradezu gegensätzlich. Und trotzdem - oder gerade deswegen - hat er sie sehr geschätzt.

Altair Pepples Gedanken über Dorcas Meadowes und über die Prewetts. Sie passen zu ihm, weil sie genau wieder spiegeln wie Pepples ist.

Dass er nicht „Black“ denkt, sondern „Sirius“ zeigt mir, dass er auf eine bestimmte Weise vielleicht doch an dessen Schuld zweifelt. Und wenn es nur das ist, dass sie zusammen die Ausbildung gemacht haben.

Bei MAI hätte ich wirklich gerne etwas darüber gelesen, wer noch an Sirius geglaubt hat und wer nicht.

So wie Pepples über die Prewetts nach denkt, so waren sie wirklich. Und wenn sie gewollt hätten, dass auf irgend eine Art an sie gedacht wird, diese hätte ihnen wahrscheinlich am meisten gefallen.

Dass Lydia Corday Alice und Frank nie besucht, kann ich verstehen. Sie denkt an ihre alte Mentorin und an deren Mann, was sie damals geleistet hatten, wie sie waren. Nicht wie sie heute sind.

Die Mutter der Zentrale, ja das war Alice. Man kann sie vieles nennen und manches unterscheidet sich doch so ziemlich, aber sie war auch immer, egal was sie gerade getan hat, die Mutter der Zentrale.

Ich hatte so gehofft noch einmal von Moody zu erfahren, was er über seinen Schüler - seine Hoffnung - denkt, dass ich jetzt fast nicht weiter lesen mag.

Okay, Moody merkt, was alles in diesem Rätsel über Sirius (den er immer noch „Sirius“ nennt und nicht „Black“) nicht passt. Aber er ist vielleicht auch schon zu alt, als dass er dem noch nach gehen könnte. Aber er hat die Hoffung, dass sein Schüler - sein Stern - zu Unrecht Verurteilt wurde nicht aufgegeben und das finde ich gut.

Ein sehr, sehr trauriges Oneshot über Gefühle trauernder Auroren. Über Krieg. Über das was verbindet.

Unverändert:

Ein Oneshot über Sirius und Moodys Wiedersehen? Ja bitte. : )

Schon wie Moody herein kommt, alles ganz genau beobachtet. Das ist Moody. Grandios. Und dann sieht er Sirius.

Sirius sieht Moody - sieht seinen alten Mentor - und schon verfällt er in die alte Routine und fängt fasst an sich nach toten Kollegen um zusehen. Traurig-Schön.

Der zweie Absatz ist so traurig. Er zeigt Gefühle. Er zeit, was 12 Jahre lang war und jetzt nicht mehr ist. Er zeigt, dass Moody immer an Sirius - nicht Black - gedacht hat. Dass was ich immer vermutet hatte und es macht mich unendlich froh.

Und dann, was sie jetzt in dem Menschen sehen, der ihnen gegenüber steht. Was ihnen geblieben ist. Was aus ihnen geworden ist. Und warum sie Voldemort hassen.

„Die alten Kameraden lagen in der Luft.“ Wie schaffst du es eigentlich immer mich mit Sätzen zum Weinen zu bringen. Plötzlich. Unvermittelt. Kaum jemand hat das vor dir geschafft.

Sirius und Moodys Begrüßung. Sirius Satz, Moodys Reaktion, die nur die alten Kämpfer - die alten Kollegen - erwarten konnten.

Ein wunderschöner Oneshot. Ein Titel der passt.

Die Geister der Kollegen:

Amelia und Alice. Die sich so nachstanden und es jetzt noch tun. Beide haben durch den Krieg viel eingebüsst, deswegen besucht Amelia sie vielleicht auch. Aber vielleicht auch, weil sie mit ihren alten Kollegen - den alten Kämpfern - so viel verbindet.

„Die Zentrale war ein Grab, gefüllt mit den Schatten echter Soldaten.“ Ich glaube, dieser Satz sagt alles, was es zu sagen gibt.

Das jetzige Leben und Arbeiten in der zentrale muss auf eine Art ziemlich schrecklich sein. Mit diesem ganzen neuen Auroren, die nicht verstanden, wie es damals war und es wohl auch gar nicht verstehen wollen.

Der Gast der alten Dame:

Ein Oneshot über Amelia und Moody? Ich bin gespannt.

Die Gedanken ihrer Nachbarn über Amelia sind interessant. Was macht sie wohl immer im Hinterhof?

Ja, das kleine Geplänkel vor der Haustür mag die Nachbarn wohl verwundern, wohl ein Überbleibsel aus dem Krieg. Irgendwie amüsant.

Ah, wir sind schon im zweiten Krieg. Okay, dann sind das keine Überbleibsel aus dem letzten, sondern Maßnahmen für diesen.

Moody will mit Amelia über Sirius sprechen. Über die Verhandlung die nicht statt gefunden hat. Über alte Wunden die noch offen sind. Gut, passt zu ihm. Er wäre nicht Alastor Moody wenn er jetzt nicht zu Amelia gehen würde um mit ihr darüber zu sprechen.

Dass was sich in den Jahren im Ministerium getan hat (Yaxley, etc.) ist schon interessant und zeit auch, was mit der Zeit alles geschehen kann.

Dieses ganze Gerede über die Kandidaten. Und dann sagt er ihr, dass sie sich selber wählen lassen soll. Ja, er schätzt sie eben doch ziemlich.

Gibt es für Amelia eine größere Ehre, als von Moody gesagt zu bekommen, dass er sie wählen würde?

Sie wollte sich aufstellen lassen und jetzt ist sie tot. Ja, dass wussten wir natürlich, aber schrecklich ist es trotzdem. Noch eine alte Kämpferin.

Stand nicht im 6 Buch, dass sie gleich hinter dem Ministerium gewohnt hat?

lg Mondfee
Meta Capricorn chapter 3 . 8/17/2007
Uff. Jetzt hast du mich vollkommen überrumpelt, mit Caradoc Dearborn hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Aber klasse geschrieben, die Gewissensbisse von Dobby, bis er ihm endlich Wasser bringt und dann diese Grausamkeit, von Crabbe umgebracht zu werden, als der Krieg schon vorbei ist.

Gut!

Liebe Grüße,

Meta

ps: Du bist mit AdA Schuld daran, dass ich völlig vergessen habe, dass ich eine Pizza in den Ofen geschoben hatte. Zum Glück hat mein Bruder das gemerkt und sie war noch essbar.
Meta Capricorn chapter 1 . 8/14/2007
Ich finde deine Dorcas Meadowes als Nebencharakter toll, sie hat diesen langen Oneshot definitiv verdient!

Die Entwicklung von dem kleinen pummeligen Mädchen zur Aurorin hast du sehr überzeugend nachvollzogen.

Mir hat es gefallen.

Liebe Grüße,

Meta
femewolf chapter 5 . 6/21/2006
Diese wundervolle Minute wo die Zeit stehen geblieben ist und alles wie früher wirkt, finde ich wahnsinnig gut und stimmungsvoll erzählt. Und besonders gefällt mir "das warme, vergessene Gefühl, das einst er gewesen war". Was für eine Stimmung da aufkommt. Das sagt eigentlich schon alles aus. Sirius hat den Bezug zu sich selbst durch Askaban verloren und befindet sich in einer Gegenwart mit der er sich nicht identifizieren kann. Ihm fehlt die Verbindung und Moodys Auftauchen ist dieses Bindeglied wo zwei verschiedene Menschen wieder eins werden.

Mit Moody taucht auch jene Routine auf, die er längst verloren glaubte und die noch immer vorhanden ist. Tief in ihm begraben. Dort wo auch der frühere Sirius noch immer existiert, den er schon tot geglaubt hat.

Sehr menschlich, daß Moody während der ganzen Jahre mit sich kämpfen mußte sich selbst vor Augen zu halten, daß Sirius ein Verräter war und er erst jetzt seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann, wo dessen Unschuld bewiesen ist. Und dann ist sie wieder da, die alte Vertrautheit zwischen Lehrer und Schüler als wäre sie nie wirklich weggewesen. Es ist als würde zwischen ihnen eine Brücke entstehen, ebenso wie durch die Zeit.

Erst langsam kann Sirius sich in der Gegenwart einfinden. Sein Gegenüber scheint gealtert, während für ihn alles nur eine lange alptraumhafte Nacht war. Das ist so erdrückend real. Auch sein Gefühl, das noch immer einem Auror entspricht (von wegen "Mad Eye"), aber trotzdem der Konflikt, daß er keiner mehr war. Ein Verbrecher ohne Opfer paßt perfekt zu seinem Gefühl und seiner Stimmung. Es verkörpert, daß er zwischen zwei Stühlen sitzt. Er ist weder das eine noch das andere. Nicht schuldig und doch nicht frei gesprochen. In einer Grauzone wie er selbst grau geworden ist.

Sehr deutlich skizziert im übertragenen Sinne wie man ein Gebäude das mal die Heimat war erkennt und dann doch feststellt wie verfallen das Gemäuser bereits ist. Genauso geht es Moody mit Sirius der so etwas wie ein Sohn für ihn war.

Wirklich beeindruckend die Stelle "in dessen Augen die Schatten der Dementoren schliefen". Das ist so tiefgründig. Man sagt das man Wahnsinn immer an den Augen erkennen kann und irgendwie bewahrte ihn nur sein Geist und seine Kämpfernatur (unterstützt von der Ungerechtigkeit) davor nicht dem Wahnsinn anheim zu fallen. Dennoch lauern diese Jahre als Schatten in seinen Augen mit denen er all das mit angesehen hat, was andere zuvor schon verrückt gemacht hat. Schatten der Vergangenheit, die man nicht wieder los wird. Wirklich gelungen.

Der Satz "Nichts als ein Blick, bereits verschwunden, verriet den erloschenen Stern, den man ihn nennen konnte, wenn man ihn kannte." will mir trotz gutem Inhalt nicht recht gefallen. Er bringt mich zum stocken. Vielleicht liegt es an "konnte" und "kannte" oder dem "ihn" das sich auf den Stern oder Sirius beziehen kann. Ich weiß es nicht so recht. Verwirrt hat mich zudem auf welche Ähnlichkeiten Arthur Weasley anspielt. Darüber bin ich mir nicht wirklich klar geworden. Wirkt etwas schwammig.

"Gehetzte graue Augen lagen auf den so unterschiedlichen blauen eines paranoiden alten Mannes." Das Danach des Krieges gekonnt in Worte gekleidet. Alles was von zwei der besten Auroren geblieben ist. Besser gesagt was der Krieg aus ihnen gemacht hat. Das macht nachdenklich.

Kingsley Shacklebolt holt alles wieder ein, weil plötzlich der Krieg wieder zum Greifen nah ist. Alles beginnt erneut.

Und dann kommt die Wende, als Sirius aufhört in der Vergangenheit zu leben. Nachdem er Billanz gezogen hat. Sein alter Humor kommt wieder zum Vorschein und damit auch etwas von der Zuversicht der alten Tage. Eine Zuversicht, die sich auch ansteckend auf Moody auswirkt. Sirius war nicht besiegt worden, der Kampf noch nicht verloren. Sie konnten es noch immer schaffen.

Noch ein wenig Kritik am Ende. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund ist von den drei "Nicht" in den letzten sechs Wörtern zumindest eines zuviel. Es macht das Ende ein wenig stotternd für mich.

Eine für mich wirklich rundum gelungene Geschichte überzeugend geschildert ohne zu weit abzuschweifen. Ein Besuch der Vergangenheit. Ein Genuß zum Lesen, liebe Trovia. :-)
zuckerruebe chapter 2 . 4/6/2006
oh gott, diesmal hast du mich wirklich zum heulen gebracht
zuckerruebe chapter 1 . 4/6/2006
wieder unglaublich gelungen, finde ich. der krieg frisst das leben
theophanu chapter 7 . 11/12/2005
Egal, was Rowling sagt und denkt, mir gefällt deine Interpretation des ersten Krieges definitiv besser. Freue mich auf die neue Story.
Wikia chapter 7 . 9/25/2005
Wow, ich muss schon sagen... ich habe hier ein bisschen rumgeblättert, bin auf dein Profil gekommen und habe alles verschlungen. Also wird das jetzt so etwas wie ein Fazit. Die absolut allerbeste deutsche Fanfiction-Serie, die ich kenne. Mit den engllischen zusammen ist Robin4s UU noch besser, also an dieser Stelle vielen Dank für deine Favouritenliste.

Naja, Reviews sollen ja aufbauend sein. Zuerst muss ich sagen, dass ich kaum eine habe. Auf Rechtschreibung achte ich im Internet nicht so, aber sprachlich auf jeden Fall erste Sahne (wann veröffentlichts du dein erstes Buch? Ich kaufs mir).

Der Plot an sich ist genial, JKR hat deine Geschichte leider nicht gelesen, sonst hätte sie sich die Sache mit James Eltern anders überlegt. Jepedina ist die einzig Wahre! Nur hast du manchmal starke Schwankungen im Stil, was besonders bei one-Shots auffällt, nicht bei MAI. Es kommt mir so vor, als wären ein paar von anderen Autoren geschrieben, z.B. "Warum ich es tat" Das ist KEINE negative Kritik, nur eine Bemerkung.

Besonders hut sind deine ausgetüftelten Charaktere, schon richtig tiefgründig.

Ich hoffe, du gewinnst den Kampf gegen die Geschichten, denn ich bin schon halb süchtig. Aber lass Jepedina unverändert. Meine absolute Lieblingsfigur, ganz knapp gefolgt von Meadows. JKR war wahrscheinlich einfach zu faul, um sich noch Hintergründe zu Harrys Großeltern auszudenken. Oder zu beschäftigt, die ganze Community hofft ja, dass sie sich mit HP7 nicht zu lange aufhält.
Zerengeb chapter 7 . 7/31/2005
Finde es gut, das du noch ne story geschrieben hast, die wahr wirklich sehr gut!

Mach bald weiter

so long

Zerengeb
Imperiatus chapter 7 . 7/25/2005
Hi Trovia!

Tja, dir ist doch noch eine Geschichte der vergessenen Helden eingefallen, gut, sehr gut!

Gefällt mir, wie du am Anfang und am Schluss alles aus der Nachbar-Perspektive schilderst, und zwischendrin das Gespräch Moody - Bones ...

- „Mai ’87 wegen der McLaggen-Affaire“ -

Welchen McLaggen meinst du? Ist der verwandt mit *VORSICHT SPOILER* dem Band sechs McLaggen? Eigentlich kann man das ja in JKRs Interview nachlesen ... Aber gefällt mir, wie du gleich solche Details einbaust ...

- „Unserer Nase“, korrigierte Moody säuerlich. -

Das will ich aber meinen! Nicht immer auf die andern, gell?

- „Mir fällt auf, dass deine Liste von Spionen einen Namen kürzer geworden ist.“ -

Na das wurde aber Zeit!

- „Nicht einmal eine Gerichtsverhandlung hätte ihn entlasten können. Selbst Dumbledore hat gegen ihn ausgesagt! Und Veritaserum, bei Black? Er war ein verdammter Auror, Moody, er hätte es bekämpfen können...“ -

Das hört sich für sehr nach sich-selbst-zurecht-legen an, sich-einreden-dass-man-selbst-keine-schuld-hat.

Verdammt nochmal, eine gerichtsverhandlun ihn entlasten können, sie hätte zumindest zweifel aufgebracht, auch wenn siri das alles abschütteln kann und wenn sie dumbledore so sehr vertrauen dann hätte der einfach seine legilimenthikfähigkeiten einsetzen müssen, denen vertrauen sie ja ohne vorbehalte

ich erkenne da eine bestimmte diskussion wieder *g*

- "Wird die Öffentlichkeit informiert?“ -

Nein? Schweinerei! Wenigsten wären sie ihrem verdammten Auror schuldig, der - vollkommen richtig - allein deswegen eine verhandlung hätte bekommen müssen, denn immerhin gibts da gewisse sehr detaillierte eignungstests!

- "Besser, die Sache in Vergessenheit geraten zu lassen...“ -

Jaja, da ist die Sach in Vergessenheit und Siri nach Askaban geraten ...

- „Lass dich selbst wählen“, sagte er fest und bestimmt. -

D a s ist eine gute Idee! Wieso müssen Bella und Carrow auch herumschnüffeln und ihre Schilde ausspionieren?

- "Benutzt die alten Schutzzauber aus dem letzten Krieg, die dumme, dumme Frau.“ -

Da muss ich ihr zum ersten und letzten Mal wirklich recht geben!

Klasse Geschichte, gute Stimmung die du schaffst, und hoffen wir dass dich hp sieben zu einer fortsetzung inspiriert *g* wobei ich sicher net sauer bin wenn du früher eine schreibst, je eher desto besser ... U n d hoffen wir dass mein Personal Computer das Review nicht dem Splitterfluch überlässt!
Noir chapter 7 . 7/25/2005
Deine Geschichte ist echt super.

Schreibst du noch mehr?

*ganz lieb bitte, bitte mach*

Ich bin gerade zu süchtig nach der Story!

Als ich das einmal angefangen habe, musste ich

absolut alles lesen.

Ich finde es aber irgendwie schade, dass es

kaum Geschichten über den ersten Krieg gibt, weil

das irgendwie so interessant ist, zu erfahren,

wie das alles so kam, wie es in den HP-Büchern ist.

Deine Version davon ist echt super und ist meiner

Meinung nach geradezu druckreif!
lionlakritz chapter 7 . 7/25/2005
eine fortsetzung der vergessenen Helden versüßt mir den tag. Ich hatte schon befürchtet alle FF Autoren würden nocht erheblich länger brauchen, um den neuen HP zu lesen. Aber glücklicherweise scheint es doch weiterzugehen.

Danke nochmal

Lionlakritz
Dracolein chapter 6 . 7/17/2005
Wieder ein gutes Kapitel, auch wenn ihm teilweise ein wenig die Spannung fehlt. Die Beweggründe sind gut herausgearbeitet.

Wie, die OneShot-Sammlung ist zuende? Nein! *Entzugserscheinungen bekomm* Nun gut, da ich dich ja eh nicht umstimmen kann... lies einfach ganz, ganz schnell band sechs, und dann schreibst du sofort eine weitere wunderschöne lange Geschichte, die dann wieder dem Canon von Band sechs entspricht, ja? Bittebittebittebittebitte!
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