Reviews for Letzte Gedanken eines Verbrechers
Amitiel chapter 1 . 2/2/2013
Sehr bedrückend, aber dennoch schön!
CallistaEvans chapter 1 . 10/11/2009
Hi Kira,

das ist wirklich schwer verdauliche Kost, die du uns hier anbietest (nicht, dass du nicht davor gewarnt hast).

Als nicht allzu großer Lucius-Fan betrachte ich ihn ja eher distanziert, aber du hast mit dieser Story geschafft, dass ich mir tatsächlich ein wenig Sympathie und Mitleid mit ihm angeeignet habe, um sie im Verlauf der Story gleich wieder über Bord zu werfen. Man merkt, wie intensiv du dich mit der Figur beschäftigt hast und wie du einfühlsam, aber auch knallhart seine Facetten ausgearbeitet hast.

Der Mann scheint ein sehr krasser Widerspruch in sich zu sein, der einerseits so fürsorglich, andererseits so brutal und selbstgerecht sein kann. Und das hast du wunderbar in Worte gefasst. Man ist am Schluss zerrissen, ob man will oder nicht, denn seine Verbrechen haben Strafe verdient, aber ob es diese sein sollte?

Ein sehr beeindruckende Story!

Ganz liebe Grüße

Callista
Nickodemus chapter 1 . 5/8/2009
Hallo meine liebe Kira,

Das sind die Gedanken die Lucius wie auf den Leib geschneidert sind. DAran besteht kein Zweifel.

Der Verlust seiner Haare hat mich am meisten berührt obgleich das wohl sein geringstes Problem ist;-)

All seine Endtäuschung,jene Verzweiflung über den Fortbestand der Schlammblüter und die vernichtete Herrschaft des Dunklen Lord's lassen sein Herz schwer werden und die TAtsache das er nichts mehr dagegen tun kann frist ihn auf.

Wie schwer muß es einem solchen Menschen fallen alles hinter sich lassen zu müssen wofür er getötet, betrogen und verraten hat. Zu wissen das nichts davon bleibt...unglaublich.

Ein paar ausgesprochen tiefsinnige Gedanken zu diesem MAnn:-)

Prima!

Dein Nick
irm63 chapter 1 . 5/7/2009
Kira,

ich musste diese faszinierende Story erst mal 'sacken lassen', bevor ich ein Review schreiben konnte, denn sie bietet mehr als nur einen Denkanstoss.

Lucius Gedanken sind nachvollziehbar, sein verbohrter Fanatismus ebenso, wie seine Menschlichkeit.

Und am Ende der Erzählung stellt sich mir wieder einmal die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, und ob eine Gesellschaft, die dem Rachegedanken anhängt, wirklich soviel besser ist, als das, was sie bekämpft.

Jedenfalls hat die Zauberergemeinschaft hier die Chance vertan, Malfoy zu beweisen, dass der Sieg der muggelfreundlichen Seite nicht den Untergang der Zaubererwelt bedeuten muss und die Vorurteile der Muggelhasser nur bestätigt.

Ich könnte jetzt zahlreiche Parallelen zu unserer Welt auflisten.
Seraphin1977 chapter 1 . 5/4/2009
Hallo

Das war ein sehr schöner OS der sehr intensiv auf Lucius' Gefühle eingeht.

Ich denke ebenfalls, dass er sehr an seiner Familie hing und nicht dieser brutale Familiendespot ist, als der er oft dargestellt wird.

Hmm, und es spiegelt auch die harte Zaubererwelt wieder, in der es nur gut und böse gibt. Vor allem, in der "die Guten" alles dürfen weil "die Bösen" es eben verdient haben.

Schlimm... hmm. Ich hoffe, dass Narzissa weiss, was er für sie empfunden hat und dass sie auch Draco sagt, dass sein Vater ihn geliebt hat. Für ihn wird das sicher schwer, wo er ihn doch immer so vergöttert hat. Aber hoffentlich, das wäre mir ein trost, weiß seine Familie, wie er sie vorher gesehen hat.

Hach ja... auch "die Bösen" sind eben Menschen die, wenn es anders gekommen wäre, vielleicht auch nie so geworden wären.

Und vielleicht hätten sie sich ja auch ändern können, wenn man ihnen die Chance gelassen hätte

LG
Besserweiss chapter 1 . 5/4/2009
Hi Kira,

und wieder hast du es geschafft, hinter die Fassade zu blicken. Unter die Oberfläche. Und über die "normalen" Moralvorstellungen und Vorurteile hinaus.

Und so trotz aller Uneinsichtigkeit, Reuelosigkeit und verdrehter Wertvorstellungen bei deinen Lesern ein kleines bisschen Mitgefühl oder zumindest einen Moment der Nachdenklichkeit während des Lesens dieses Oneshots für Lucius Malfoy zu wecken.

Mal wieder sehr gelungen und dank deines bemerkenswerten Schreibstils an Intensität kaum zu überbieten! *sich verbeugt*

Alles Liebe!

Besserweiss
Auriane Aldarieen chapter 1 . 5/4/2009
Liebe Kira,

dieses Ding, ist absolut genial!

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen...

LG

Auriane
Leontideus chapter 1 . 5/3/2009
*seufz* Ja, wir sollten viel öfter versuchen uns in unsere Mitmenschen hineinzudenken und zu verstehen (nicht zu akzeptieren oder uns mit irgendwelchen abgedroschenen Vorurteilen abzugeben) warum jemand etwas so macht. Danke, dass Du uns dass noch mal gezeigt hast und uns eine Möglichkeit gezeigt hast, warum Lucius getan hat, was er getan hat - auch wenn ich seine Meinung trotz allem nicht teile ;-)
Mrs. Skinner chapter 1 . 5/3/2009
Hi Kira,

was für eine schöne Überraschung...so ganz kommst Du wohl doch nicht von ihm los, was? Auch wenn dieser kleine OS,wirklich nur winzig war, hab ich mich gefreut, wieder was von Dir zu lesen und natürlich von unserem Lieblingsblonden...auch wenn ich arg mit ihm gelitten habe.

Ganz ehrlich, ich kann keine neue, moderne und ach so gerechte Zaubererwelt akzeptieren, in der man immer noch nach alten Methoden einen Menschen richtet. Das macht Malfoys Verbrechen nicht wieder ungeschehen und ist so was von unwürdig. Der Kuss der Dementoren ist barbarisch, fast schlimmer als die Todesstrafe. Lucius hat selbstverständlich eine Bestrafung verdient, aber nach all dem, was Dementoren in der Vergangenheit unter Voldemort getan haben, ist dies keine gerechte Verurteilung. Auch das Scheren des Haars beruht auf Willkür. Schließlich ist es für den Dementorenkuss unerheblich, ob er seine Mähne hat oder nicht. Aber man will ihn demütigen, ihn bestrafen, ihm alles nehmen, bevor er es nicht mehr wahrnimmt. Das ist zwar ein menschlicher Wesenszug, aber hier geht es nicht um kleinliche Rache einzelner Betroffener, sondern um die gerechte Aburteilung eines Verbrechers. Somit bestärken sie doch ungewollt Lucius in seinem Denken, nicht falsch gemacht zu haben. Sie sind genauso grausam, wie die Todesser, die sie so verdammen. *böseist*

Die Gedanken Malfoys hast Du so gut geschildert, dass man tatsächlich nachvollziehen kann, dass er bis zuletzt den Glauben an diese Reinblüter-Theorien nicht aufgibt. Er glaubt daran richtig gehandelt zu haben...aber daneben ist er auch Familienvater und Ehemann und somit ein ganz normaler Mensch mit der Fähigkeit zu lieben, Schmerz zu ertragen, zu leiden.

Die Geschichte hat mich sehr berührt...Sehr einfühlsam geschrieben!

LG Eve
Chrissi Chaos chapter 1 . 5/3/2009
Hallo Kira,

dieser fantastisch geschriebene Oneshot hinterlässt sehr zwiespältige Gefühle in mir. Der erste Teil hat mich sehr berührt und ich hatte großes Mitleid mit Lucius. Die Vorstellung, dass einem plötzlich nichts mehr wichtig sein wird und das man nichts vermissen wird, ist sehr beängstigend. Aber die Tatsache, dass er kein Fizzelchen Reue empfindet, darüber, dass er den Weg Voldemorts gegangen ist, sondern nur darüber, dass er ihn nicht mit mehr Erfolg zu Ende gegangen ist und er seiner Familie kein Leben in einer von Reinblütern dominierten Welt ermöglichen konnte, macht mich dann eher wütend. Er stellt seine menschenverachtende Vorstellung von der 'Herrenrasse' nicht in Frage - deswegen ist in meinen Augen aber noch lange nicht gerechtfertigt, dass man ihm die Seele nimmt. Ich hätte ihm eher ganz viel Zeit zum Nachdenken gewünscht. Dass du Lucius in dieser Story nicht als geläutert beschrieben hast, finde ich toll. Der Titel ist wirklich Programm. *g*

Liebe Grüße, Chrissi
Angie Snape D chapter 1 . 5/2/2009
Liebe Kira,

ich sitze hier, mitten in der Nacht, genauer gesagt, früh um halb Vier und heul mir die Augen aus dem Kopf.

Der JKR-Lucius war nunmal kein Held und blonder Engel, wie wir ihn uns gern vorgestellt und geliebt haben. Und trotzdem versetzt mir das über ihn gesprochene Urteil ein Stich ins Herz, dass ich nur noch schluchzen kann.

Du hast Lucius' Gedanken am Vorabend der Urteilsvollstreckung so realistisch dargestellt, dass man eigentlich Mitleid mit ihm haben muss, denn selbst so ein Mensch wie er es gewesen ist, hat es nicht verdient, seine Seele durch die Dementoren ausgehaucht zu bekommen.

Dein Lucius ist so real… noch in seinen letzten "menschlichen" Stunden gibt er sich die Schuld, nicht genug getan zu haben, um die Niederlage gegen eine mindere Rasse zu verhindern. Wie verblendet ist dieser Mann doch gewesen.

Ich hoffe nicht, dass Du mit diesem OneShot nun endgültig mit Lucius abgeschlossen hast… vorstellen kann ich es mir nicht… hoffentlich.

Liebe Knuddelgrüße

Angie