Disclaimer: Die Charaktere dieser Fanfic, bis auf die von mir erfundenen, gehören nicht mir, sondern J.K. Rowling. Es sollen hier auch keine Rechte irgendwelcher Art verletzt werden. Außerdem will ich kein Geld damit machen, sondern schreibe nur aus Jux und Tollerei oder auch aus Frust über den fünften Band.

Autornote: Die Story basiert auf den Inhalt des fünften Bands und ……………ist eine der vielen Möglichkeiten wie es weitergehen könnte.

1. Ankunft im Ligusterweg

„In einer halben Stunde gibt es Abendessen", hörte Harry noch Petunias Stimme, ehe seine Zimmertür krachend hinter ihm ins Schloss fiel. Abendessen, das Wort allein löste bereits Übelkeit aus. Harry ließ sich erschöpft auf sein Bett fallen und schloss die Augen, während er den gewohnten Geräuschen des Hauses lauschte: Dudley, der im Wohnzimmer den Fernseher einschaltete, Tante Petunia, die in der Küche das Abendbrot vorbereitete und Onkel Vernon, der mürrisch Dudley ermahnte, den Fernseher leiser zu drehen. Im Nachbarhaus ließ gerade jemand die Jalousien herunter und von weitem hörte er einen Hund bellen.

Dieses Bellen allein genügte, um Harry erneut Tränen in die Augen zu treiben.

„Sirius, warum? Warum hast du mich allein gelassen?", flüsterte er und wischte sich die Nässe aus dem Gesicht. „Warum?"

Doch niemand antwortete. „Wie auch, Sirius ist tot! Er wird mir nie wieder antworten", hallten die Worte unbarmherzig durch Harrys Bewusstsein. „Ich werde nie wieder mit ihm reden können. Nie wieder Briefe schreiben und auch nie wieder auf eine Antwort von ihm warten. Er ist gegangen, für immer gegangen und kein Zauber kann ihn mir zurückbringen." Mit diesen Gedanken sackte auch eine dumpfe Leere in sein Inneres und er sah sich hilflos in seinem Zimmer um. Einen kurzen Augenblick überlegte er, ob er den Koffer auspacken sollte, doch über die bloße Überlegung hinaus reichte seine Energie nicht.

„Später", seufzte er, stand auf und ging mit schwankenden Schritten zu seinem Schrank, um sein Spiegelbild zu betrachten. Ärgerlich stellte er fest, dass in seinem unnatürlich blassen Gesicht die Augen leicht gerötet waren und deutlich verrieten, dass er geweint hatte.

„Fehlt mir gerade noch, dass die Dursleys mich fragen, warum ich heule", murrte er sein Spiegelbild an und beeilte sich, unbemerkt ins Badezimmer zu kommen.

Nach ein paar Minuten war es ihm gelungen, seinem Gesicht ein weitgehend normales Erscheinungsbild zu verleihen. Auch wenn er vermutete, dass es seine Verwandten herzlich wenig interessierte wie es ihm ging, so war es ihm doch lieber nicht erst Gefahr zu laufen, dumme Fragen gestellt zu bekommen, die eh nur den Zweck hatten, ihn zu verletzen.

Das Abendessen verlief ereignislos, auch wenn Harry sich nicht bewusst war, was er eigentlich aß, genauso wie der nächste Morgen und die darauf folgenden Stunden. Vernon hatte eine lange Liste an Aufgaben für Harry erstellt, die dieser in seinen Ferien zu erledigen hatte. Angefangen mit Gartenarbeit, über Keller aufräumen, bis hin zu Garage entrümpeln und Harry war diesmal sogar sehr dankbar dafür, da ihn diese Beschäftigung zum einen von den Dursleys fernhielt und zum anderen verhinderte, dass er ständig an seinen toten Paten dachte. Mechanisch zupfte er das Unkraut aus den Blumenbeeten, als er vor dem Haus Dudley bemerkte, der ihn skeptisch beobachtete, doch anscheinend hatte die Warnung seiner Zaubererfreunde Wirkung, denn selbst sein Cousin verkniff sich seine sonst spitzen Bemerkungen. Von kurzen Mitteilungen wie, dass das Essen fertig wäre oder Ähnlichem, sprach niemand mit Harry und er war mehr als froh darüber, sich nicht auch noch auf stumpfsinnige Konversation konzentrieren zu müssen.

Abends saßen die Dursleys vor dem Fernseher und verfolgten das Weltgeschehen, doch das nahm Harry nur am Rande wahr, im Grunde interessierte es ihn herzlich wenig, was außerhalb seiner vier Wände geschah. Müde und erschöpft ließ er sich auf sein Bett fallen, als durch das offene Fenster Pig mit einem Brief von Ron hereinflatterte und Harry sich mit einem tiefen Stöhnen erhob. Lustlos befreite er die kleine Eule von dem Pergament, überflog die Zeilen seines Freundes und warf den Brief achtlos auf seinen Schreibtisch. Ron wollte wissen, ob er gut angekommen sei und ob seine Verwandten ihn anständig behandelten.

„Flieg zurück, ich werde den Brief erst morgen beantworten", sagte er matt, als Pig hektisch um seinen Kopf kreiste, ehe er sich piepsend auf den Heimflug begab.

Am folgenden Abend erschien eine Eule mit einem Brief von Hermine, der ihn wieder daran erinnerte, dass er Rons Brief noch immer nicht beantwortet hatte. Auch sie erkundigte sich, ob es ihm gut ginge und seine Verwandten diesmal etwas freundlich zu ihm waren. Mit einem tiefen Seufzen, zog er seinen schweren Hogwartskoffer heran und kramte nach einer Feder und dem Tintenfass. Eilig kritzelte er einige Zeilen auf das Pergament und schickte die Eule mit der Antwort zurück, ehe er auch Ron einen knappen Brief schrieb. Hedwig hatte ihn beobachtet und kam nun mit ausgestrecktem Bein auf ihn zu.

„Kluges Mädchen", lobte er die Schneeeule, während er sorgfältig den Brief befestigte. „Der Brief geht zu Ron, doch das weißt du sicherlich. Diesen Sommer werden es weniger Briefe sein, die du übermitteln musst."

Mit einem verstehenden Klackern kniff sie ihm sanft in die Hand, ehe sie leise im Dunkel der Nacht verschwand. Wehmütig starrte Harry in den leuchtenden Sternenhimmel und überlegte sich, wie viele dieser Sterne wohl schon erloschen waren, obwohl ihr Licht noch immer am Firmament strahlte. Er erinnerte sich noch daran, wie fassungslos er zugehört hatte, als ihm vor Jahren die alte Mrs. Figg erklärte, dass wenn ein Stern stirbt, sein Licht manchmal noch viele Jahre lang am Himmel zu sehen ist. Harry wusste nicht wie lange er so dastand und in den Himmel starrte, genauso wenig wie er die Tränen bemerkte, die unaufhörlich seine Wangen hinabrannen.

Die nächsten beiden Tage vergingen wie die Vorangegangenen. Inzwischen hatte Harry den Garten vollständig von Unkraut befreit, den Rasen gemäht und die Hecke geschnitten. Nach dem Abendessen goss er, wie die Tage zuvor, den Garten und während seine Verwandten die Nachrichten ansahen, ging er nach oben in sein Zimmer. Diese Monotonie hatte etwas Beruhigendes und nur die Eule, die an diesem Abend mit einem neuen Brief von Hermine kam, ließ ihn daran denken, dass es noch mehr gab, als den ordentlichen Garten der Dursleys, dem er die letzten Tage seine volle Aufmerksamkeit gewidmet hatte.

Fast schon unwillig löste er den Brief und legte diesen ungelesen auf seinen Schreibtisch. Im Grunde wusste er bereits was seine Freundin schrieb und so sehr er auch in den vergangenen Ferien stets den Nachrichten seiner Freunde entgegengefiebert hatte, so störte es ihn jetzt schon fast, welche von ihnen zu erhalten. Er wollte nicht wissen, was Ron und Hermine gerade machten und er wollte auch nicht aufgefordert werden, den Kopf hoch zu halten. Genauso wenig wie er ihnen erzählen wollte, dass es ihm gut ginge. Jeder dieser Briefe löste doch nur Gedanken an Sirius aus und gerade das wollte er nach Möglichkeit vermeiden. Den ungläubigen Blick der Eule ignorierend, zog er sich aus und ging ins Badezimmer. Als er nach dem Duschen zurückkam, saß die Eule immer noch da und wartete auf seine Antwort.

„Na los, flieg schon zurück, ich werde den Brief heute nicht mehr beantworten", fuhr er die Eule ärgerlich an und scheuchte sie aus dem Fenster. Mit einem empörten Schrei flatterte sie davon und Harry ließ sich missmutig auf sein Bett fallen, zog die Decke über den Kopf und war kurz darauf eingeschlafen.

Der nächsten Morgen kam und als Harry aus dem Fenster sah, regnete es in Strömen. „Auch recht", seufzte er schwermütig. „Dann ist heute Kellerarbeit angesagt!"

Im Keller war es stickig und als Harry das Licht anknipste, blieb er erst mal überrascht stehen und schüttelte den Kopf. Wenn auch das Haus der Dursleys stets einen sauberen und akkuraten Eindruck vermittelte, so war dieser Keller das gerade Gegenteil davon. Überall herrschte Chaos und mit Ausnahme des Vorratsregals, das direkt am Eingang stand, überzog eine dicke Staubschicht den Rest der Kisten und Regale. Einige Kartons waren offen und zeigten deutlich, dass jemand darin gewühlt hatte, sich aber nicht die Mühe machte, den Inhalt wieder ordentlich zurück zu legen.

Unschlüssig, wo er nun beginnen sollte, blieb Harry stehen, bis er schließlich mit einem tiefen Seufzer in den hinteren Raum ging. Systematisch arbeitete er sich von hinten nach vorne durch, stapelte Kisten, sortierte benutzte Werkzeuge und Schrauben ein und stopfte alte Zeitungen, die seine Tante zum Einwickeln von Vasen benutzt hatte, in den Mülleimer. Der Eimer war schon ziemlich voll, so dass Harry das Papier fest reinpressen musste, als ein scharfer Schmerz seine rechte Hand durchfuhr.

„Verdammt!", stieß er ungehalten aus und zog erschrocken den Arm zurück.

Offensichtlich war hier Glas zu Bruch gegangen und jemand hat die Scherben achtlos in den Mülleimer geworfen. Ein großer, scharfkantiger Glassplitter hatte sich in seine Handfläche gebohrt. Ärgerlich zog er den Splitter heraus und betrachtete seine immer stärker blutende Hand, bis er schließlich kopfschüttelnd den Blick abwandte und sich nach etwas umsah, mit dem er die Blutung stoppen konnte. Auf einem Regal in der Ecke wurde er bald fündig. Hier lagen ordentlich aufgestapelt, alte Zeitungen. „Besser als gar nichts", murrte er und zog, da die Obersten ziemlich verdreckt waren, rasch eine Zeitung aus der Mitte des Stapels. Mit zusammengebissenen Zähnen schüttelte er sie auseinander und wollte sie gerade um seine Hand wickeln, als er mitten in der Bewegung inne hielt. Die Zeitung stammte, wie Harry am Datum erkannte, vom August vor drei Jahren und auf der Titelseite prangte groß das Bild seines Paten - Sirius Black.

Hätte jemand ihm in diesem Moment einen Faustschlag in den Magen versetzt, wäre die Wirkung sicher nicht anders gewesen. Seine Knie gaben nach und er sank langsam zu Boden. Ohne das Blut zu bemerken, das unaufhörlich seinen Arm hinablief, starrte er fassungslos auf das Bild. All die Gedanken, die er die letzten Tage so mühevoll zurückgedrängt hatte, brachen nun wie eine gigantische Welle über ihn herein. Erinnerungen an seine erste Begegnung mit Sirius in der heulenden Hütte, den Angriff der Dementoren, Pig, der den ersten Brief von Sirius zu ihm brachte, Sirius in der Höhle von Hogsmeade, bis hin zu seinem Aufenthalt im Grimmauld Place letztes Jahr. Sirius, wie er lachend das Haus weihnachtlich schmückte, wie er gemeinsam mit Remus Lupin vor dem Kamin saß und auch sein sorgenvoller Blick, mit dem er Harry von Zeit zu Zeit bedachte. All dies zog mit atemberaubender Geschwindigkeit an seinen inneren Augen vorbei, ohne dass er einem einzigen dieser Bilder hätte Einhalt gebieten können. Wie in Trance klebte sein Blick auf dem Zeitungsartikel, als hätte ihn jemand mit einem Fluch belegt, der jede noch so kleinste Bewegung verhinderte. Nicht einmal das Poltern an der Kellertür konnte ihn dazu bewegen, den Blick zu wenden oder gar die Zeitung aus der Hand zu legen.

„Essen!", brüllte Vernons Stimme nach unten.

„Ich habe keinen Hunger!", rief Harry mechanisch zurück, fast so als würde jemand Fremdes seine Stimme kontrollieren.

Anscheinend hatte sein Onkel nichts dagegen, dass Harry das Mittagessen ausfallen ließ, denn sofort hörte er die sich entfernenden Schritte. Es dauerte lange, bis es ihm schließlich gelang die Augen zu schließen, doch die Bilder verschwanden auch davon nicht. Unbarmherzig tauchten immer neue Erinnerungen auf, doch seltsamerweise fühlte er mit jeder Dazukommenden die Leere stärker, die seine Brust zu sprengen drohte.

Harry wusste nicht wie lange er so dasaß, bis er schließlich, aus für ihn unerklärlichen Gründen, den Kopf hob und sein Hand betrachtete. Das Blut war inzwischen getrocknet und hatte einen Teil der Zeitung, die er noch immer fest umklammert hielt, getränkt, so dass der Artikel größtenteils unleserlich war. Nur Sirius ausgemergeltes Gesicht blickte ihm ausdruckslos entgegen und erinnerten ihn erneut schmerzhaft an die Qualen, die sein Pate durchgestanden hatte. Frustriert riss er das Deckblatt der Zeitung ab, faltete es zusammen und steckte es in seine Hosentasche, ehe er sich verstört umsah.

„Was tu ich hier eigentlich?", hauchte er in die Stille, während sein Blick erneut auf seine blutverkrustete Hand fiel. Schwerfällig stand er auf, klopfte sich den Staub von der Jeans und stieg langsam die Treppen zu seinem Zimmer hinauf. Im Korridor begegnete er Tante Petunia, die ihm entsetzt entgegenstarrte.

„Was ist los?", fragte sie gepresst und deutete auf seine verletzte Hand.

„Hab mich geschnitten", antwortete Harry dumpf und wollte, ohne ihr einen weiteren Blick zuzuwerfen, in sein Zimmer verschwinden, als sie ihn widererwartend energisch am Arm festhielt.

„Wasch das ab!", sagte sie barsch und schob ihn ins Badezimmer. „Ich hole Verbandszeug."

Ohne die Energie für irgendeinen Protest aufbringen zu können, schwankte Harry zum Waschbecken und ließ kaltes Wasser über seine Hand laufen. Als Schmutz und Verkrustung sich langsam lösten, begann die Wunde auch wieder erneut zu bluten. Emotionslos beobachtete Harry das feine rote Rinnsal, das stetig auf das weiße Waschbecken tropfte.

„Hier trockne dich damit ab", sagte seine Tante hinter ihm, reichte ihm einige Papiertücher und riss ihn damit unvermittelt aus der Lethargie. Stumm tupfte er die Hand trocken, bis Petunia prüfend die Verletzung betrachtete. Gleichgültig verfolgte er die Bewegungen seiner Tante, die geschäftig begann die Wunde zu säubern und schließlich einen Verband darum wickelte.

„Zieh dich um und ruh dich ein bisschen aus", sagte Petunia im Anschluss leise und kummervoll. Zu jedem anderen Zeitpunkt in seinem Leben hätte ihn wahrscheinlich der besorgte Ausdruck auf ihrem Gesicht, oder der sanfte Klag ihrer Stimme stutzig gemacht, doch nun registrierte er es nicht. Ein eigenartiges Gefühl von Unwirklichkeit hatte ihn ergriffen, was den Schmerz in seiner Hand, genauso wie Petunias Gegenwart in den Hintergrund drängte. Wortlos wand er sich ab und begab sich mit schwankenden Schritten in sein Zimmer.

Monoton trommeln der Regen gegen das Fensterbrett, als er sich umzog, den Zeitungsartikel in seinen Koffer stopfte und sich an den Schreibtisch setzte. „NICHT DENKEN! NICHT DENKEN!", hämmerte es in seinem Kopf, bis ihm bald darauf die Augen zufielen und eine erlösende Müdigkeit, ihn, den Kopf in den Armen versunken, einschlafen ließ.

Harry erwachte erst wieder, als eine Eule gegen sein Fenster klopfte und energisch um Einlass bat. Ungnädig darüber, solange warten zu müssen, funkelte sie ihn ärgerlich an, als er schlaftrunken das Fenster öffnete. Kaum hatte Harry die Eule vom Brief befreit, schüttelte sie sich und ein feiner Nebel von Wassertropfen streifte sein Gesicht, ehe sie mit einem leisen, aber versöhnlichen Gurren auf Hedwigs Käfig flatterte. Mit einem tiefen Seufzen bückte Harry sich zu seinem Koffer, um nach den Eulenkeksen zu suchen, die er aus Hogwarts mitgebracht hatte.

„Wo sind diese blöden Kekse?", murrte er und fuhr mit den Händen suchend zwischen seine Roben, als er plötzlich den zerbrochen Spiegel in der Hand hielt.

Das zweite Mal an diesem Tag erstarrte er in seiner Bewegung, als die Erinnerungen ihn überrollten. Sirius hatte ihm diesen Spiegel zum Abschied geschenkt und ihn aufgefordert mit ihm in Kontakt zu treten, wenn er es für notwendig hielt. Warum hatte er dies nur vergessen? Hätte er das Geschenk früher ausgepackt, hätte er mit Sirius reden können. Er wäre nicht kopflos ins Zauberministerium gestürmt, weil er dachte sein Pate wäre von Voldemort gefangen worden und Sirius hätte ihm nicht folgen müssen. „ER WÄRE NOCH AM LEBEN", stach die Erkenntnis wie glühendes Eisen in sein Bewusstsein. Wie ein Endlosband reihten sich immer wieder die Szenen aneinander. Das Auftauchen der Todesser, und Bellatrix, deren Fluch Sirius traf, der daraufhin mit einem verblüfften Gesichtsausdruck rückwärts durch dieses verdammte Tor fiel. Und immer wieder hallten mit grausamer Deutlichkeit Lupins Worte in seinem Gedächtnis. „Es gibt nichts was du tun kannst, Harry, es ist zu spät! Er ist fort!"

„Es tut mir so leid, Sirius!"

Der Spiegel entglitt seiner Hand und landete zwischen den Roben, die noch immer in seinem Koffer lagen. Mit hilfloser Wut knallte er den Deckel des Koffers zu, so dass die beiden Eulen erschrocken hoch flatterten.

„Es tut mir leid", jammerte er, während er die Fäuste so fest ballte, dass sich der Verband an seiner Hand rot färbte. „Es ist zu spät, Harry", hörte er erneut die Worte seines ehemaligen Lehrers. Es ist zu spät! Zu spät! Zu spät! Zu spät!

Fortsetzung folgt…..