Rückwärts in die Dunkelheit

Zu den Sternen schaut man auf,
wenn es auf der Welt nichts mehr zu sehen gibt.
Oder blickt man auf,
wenn man nichts mehr sehen will?

- die letzten Worte eines Sterbenden.


Epilog

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Ich habe dir mehr vertraut, als mir.
Denn ich glaubte, wir würden Freunde sein.
Für immer und ewig, so dachten wir
Doch das Glück ist nicht länger mein.

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Einige Monate später. (Aus Remus' Sicht)

Und so endete unsere Freundschaft, von der wir gedacht hatten, dass sie ewig halten würde. Vielleicht würde sie noch andauern, wenn die Zeiten anders gewesen wären. Besser. Ungefährlicher.

Aber war nicht gerade diese Dunkelheit, die drohte, England zu unterdrücken, eine Prüfung unserer Freundschaft? Würde wahre Freundschaft nicht auch dann standhalten, wenn selbst die Sonne für immer untergehen würde?

Ich schaute erneut hinauf zu den Sternen, verlor mich in ihrem majestätischen Glanz. Sie waren voller Rätsel, voller Geheimnisse. Ich wünschte, ich könnte einfach nach ihnen greifen, aber sie waren unerreichbar für mich.

Wie so vieles in meinem Leben.

Trauer überfiel mich, ohne jegliche Rücksicht.

Was bedeutete das Leben schon, wenn das Wertvollste, was man zu besitzen geglaubt hatte, zu Staub zerfallen war?

Ich konnte meinen Blick nicht von den Himmelgestirnen abwenden. Der dunkle Nachthimmel glitzerte durch die kleinen Diamanten. Sie erhellten die Umgebung mit schwachem Schimmer.

Der Nachthimmel bot viele Faszinationen. Viele Ungereimtheiten. Fernab von der Realität, weit weg von Freundschaft und Verrat, fragte ich mich, was ich dort oben zu finden versuchte:

Das Licht der Sterne, das mich blenden, ablenken sollte von dem Trümmerhaufen einer einst einzigartigen Freundschaft... oder aber jene Schatten, die vom Sternenlicht geworfen wurden. Schattenartige Dunkelheit, die in der finsteren Ewigkeit lange anhalten würde, so mächtig, so herrschaftlich, dass ich bezweifelte, dass es jemals wieder etwas geben würde, was mein Leben zu erhellen vermochte.

Manchmal blieb einem nichts mehr anderes übrig, als in der Dunkelheit auf neues Licht zu warten...

The End.


A/N:

O, ihr Götter... Ende. Die Geschichte ist tatsächlich zu Ende.

So, den Epilog gab es nur, weil es einen Prolog gab, der, wie hier auch, aus Remus' Sicht beschrieben war. Prolog und Epilog spielen zeitlich gesehen direkt aufeinander; nur zwischen Prolog und Epilog gab es halt den Flashback ;)

Ihr wisst ja, wie sehr ich mich immer über eure Reviews gefreut habe und ich kann mich gar nicht genug bedanken. Furchtbar lieb von euch – es sind jetzt weit über 2000 Reviews, die vielen, vielen Mails nicht mitgerechnet, die ihr mir geschrieben habt :)

Mein grööööööööööööööööööööööööößter Dank gilt Padfoot's Mate, der diese Geschichte immer soooo geduldig betagelesen und diese Arbeit wirklich wahnsinnig toll umgesetzt hat:knuddelzz: Ohne dich hätte ich die Fanfic schon längst aufgegeben; deine Motivation war einfach klasse.

Des weiteren bedanke ich mich bei MollyP, auf deren Homepage meine Fanfic ebenfalls zu lesen ist (Leerstallen etc. weglassen: http mitglied lycos de / darkmolly /), und beim Team vom HPFF-Archiv (http hpffa . hp . funpic . de /). Danke! Weiterer Dank geht an Samantha Black und an jene, die meine Fanfic auf ihrer Seite im Rahmen des Fanfics-Awards meine Geschichte als die „beste Rumtreiber-Geschichte" nominiert habe (http w . darkfanfictions de vu /)

Da so viele gefragt haben, ob ich eine Fortsetzung hierzu schreibe... erst einmal nicht. Vielleicht mache ich es mal – sag niemals nie – aber vorerst brauche ich mal Abstand von FFs schreiben. Glaubt mir, diese FF hier war anstrengend genug :D Ihr werdet ja einfach sehen, ob es irgendwann einmal wieder etwas von mir geben wird.

So. Ahoi, ihr süßen Piraten, macht's gut, danke, dass ihr bei der Geschichte dabei ward... viel Spaß noch mit Harry Potter, Schatzsuche, Royal Navy ärgern usw.:p