Dunkelheit, Schmerz und ...Licht?

Autor: distelMalfoy

Autoren E-mail: tomfeltina@web.de

Kategorie: Romance/Angst

Spoiler: Alle Bücher

Rating: R

Summery: Es herrscht Krieg! Hermine ist auf der Flucht. Sie hat unzählige Freunde und Unbekannte sterben sehen und lebt in ständiger Angst die nächste zu sein. Auf ihrer Flucht hat sie sich in einem tiefen Wald verlaufen in dem es kein Leben mehr gibt. Um ein wenig ausruhen zu können, bleibt sie dort. Doch sie ist nicht allein!

Disclaimer: Diese Story basiert auf Charakteren und Situationen die J.K. Rowling gehören. Veröffentlicht  durch Carlsen in Buchform und durch Warner Bros. In Form von Verfilmungen. Ich vertreibe diese Story nicht und nehme auch kein Geld da durch ein.

A/N: Ich hab nicht mehr zu sagen als beim Chap vorher...on with the show

Dunkelheit, Schmerz und ...Licht?

Kapitel 2: Anstrengung

Als Hermine aufwachte, wusste sie genau, dass sie nur einige, kurze Minuten bewusstlos gewesen sein konnte. Um sie hatte sich nichts verändert. Noch immer konnte sie das heisere Stöhnen vernehmen, das vom anderen Ende der Lichtung zu ihr herüber schallte. Sie spürte, wie Panik wieder begann sich in ihr auszubreiten, spürte, wie sich bereits kalter Schweiß auf ihrer Stirn bildete. Doch sie zwang sich zur Ruhe. Vorsichtig setzte sie sich, atmete einige Male tief durch und begann zu lauschen.

Das Stöhnen war anscheinend schwächer geworden. Deutlich schwächer. Sie hörte nur noch jemand, oder etwas, rasselnd Atem holen und ein gelegentliches schwächliches Jammern.

Sie saß einige Minuten nur da, auch wenn sie sich zur Ruhe zwang, ihr gesamter Körper war angespannt, bereit, sich jeden Augenblick vor dem Feind in den Schatten zu werfen. Nach einigen Minuten verstummte das Geräusch, wurde jedoch schnell von einem anderen abgelöst. Das etwas schien sich wieder zu bewegen.

Hermine konnte ihre Angst nicht länger unterdrücken. Etwas kroch auf die Lichtung zu und selbst wenn es verletzt klang, sie konnte sich nicht dazu bringen, sich ihm gegenüber zu stellen.

So schnell es ging hastete sie zum Eingang der Höhle und verkroch sich in einer dunklen Ecke. Ihr Herz raste und ihr war schwindelig. Nur langsam konnte sie sich wieder beruhigen. Al sie wieder ruhig atmen konnte, versuchte sie wieder zu hören. Es war still auf der Lichtung, sehr still. Nichts schien sich zu bewegen oder zu atmen. Doch ihre Furcht war zu groß, und sie kroch noch ein Stück tiefer in die Höhle.

Nach einigen Stunden stillen Verharrens, die Hermine ohne Langeweile verstreichen ließ, regte sich jedoch etwas in ihr. Was auch immer dort draußen auf der Lichtung war, es war verletzt und ob böse oder nicht, jemand Verletztem musste man helfen. Vorsichtig, wie ein scheues Tier krabbelte sie auf allen vieren zum Höhlenausgang und spähte umher.

Auf den ersten Blick konnte sie nichts entdecken, doch plötzlich sah sie etwas am Ende der Lichtung schimmern. Etwas Helles das selbst in dem Dämmerlicht der Lichtung ein wenig strahlte. Ein wenig neugierig näherte sie sich langsam. Es schien Fell zu sein, oder etwas ähnliches. Ein Einhorn? Nein, dass ging doch nicht.

Als sie bis auf einige Meter heran gekommen war, sah sie, dass es Haare sein mussten. Haare, die zu einem Menschen gehören mussten, und Hermine kannte nur eine Person, die solch auffallend blondes, weiches Haar hatte. Erschrocken wich sie einige Schritte zurück und starrte auf die Person herunter.

Wieso er? Weshalb musste, von allen Menschen, die sie hätte treffen können, gerade er in diesen Wald kommen?

Sie besah sich ihn aus der Ferne. Er schien eine schwere Verletzung am Bein zu haben, oder besser, es schien ihr, als währe die eine Hälfte seines Schienbeins heraus gerissen und hinge nur noch leblos auf dem Rest. Sie schloss die Augen und atmete tief durch.

Was hatte Madam Pomfrey gesagt? Blicke nicht auf die Person,  sondern nur auf seine Verletzung, es interessiert nicht, wer der Verletzte ist, nur ob du ihm helfen kannst.

Hermine wusste, dass sie ihm helfen musste, selbst wenn sich alles in ihr dagegen wehrte. Noch einmal atmete sie tief durch und kroch dann ganz zu ihm herüber.

Von Nahem sah es noch schlimmer aus, als sie gedacht hatte. Sie wusste nicht, ob das Bein zu retten war. Solch eine große Verletzung hatte sie noch nicht behandelt.

Rasch zog sie ihren Zauberstab hervor und flüsterte ihm die Formel zum Röntg-Zauber zu.

Die Spitze erstrahlte in einem blauen Licht, und sie begann es langsam seinen ganzen Körper auf und ab wandern zu lassen.

Der Kopf schien einige kleine Kratzer und Beulen aufzuweisen, aber sonst nichts Schlimmes.

Auch seine Wirbelsäule war nicht beschädigt. Aber seine Lunge sah nicht gut aus. Irgendetwas schien sich von außen an sie zu klammern. Hermine konnte nicht sagen, was das zu bedeuten hatte, war jedoch sehr besorgt.

Vorerst hatte sie jedoch keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Zuerst musste sie ihn in die Höhle bringen und zusehen, ihm so gut es unter diesen Bedingungen ging zu helfen.

Vorsichtig fasste sie ihn bei den Schultern und dreht ihn auf den Rücken.

Zum ersten Mal seit beinahe vier Monaten sah sie in sein Gesicht, auch wenn es ihr vorkam, als hätte sie ihn Jahre nicht mehr gesehen. Fasziniert sah sie in sein blasses, mit blauen Flecken und Wunden überhäuftes Gesicht. Er hatte sich verändert, sehr sogar. Es schien ihr, als hätte er sich in diesen wenigen Monaten wirklich zu einem Erwachsenen gewandelt.

Rasch schüttelte sie den Kopf um sich von seinem Gesicht loszureißen. Sie musste ihn jetzt hier weg schaffen, außerdem wusste sie nicht, ob ihm zu trauen war. Sie hatte ihn zum letzten Mal im Zaubertrank-Unterricht am Tag vor Kriegsanfang gesehen, sie wusste nicht auf welcher Seite er stand.

Schon begann eine Angst in ihr hoch zu kriechen. Was, wenn sie begann einen Todesser zu heilen? Hatte er es verdient? Vielleicht war er Schuld am Tod von Dennis Creevey, oder dem der Levanders. Wer konnte es wissen?

In Hermine kämpfte es. Sie wollte ihm nicht helfen, selbst wenn er kein Todesser war, aber auch konnte sie es nicht mit sich vereinbaren, auch nur irgend eine lebende Person einfach, von Schmerzen gepeinigt, sterben zu lassen. Sie seufzte schwer und entschied sich ihm zu helfen.

Außerdem war sie nicht länger allein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Hermine saß zusammen gekauert in der Höhle und beobachtete ihren, noch immer bewusstlosen Patienten im Schein des kleinen Feuers, das sie gemacht hatte. Seit gut drei Stunden saß sie nun schon hier. Seit drei Stunden hoffte sie, dass Draco Malfoy nicht einfach in die Totenwelt übergehen würde. Aber etwas anderes konnte sie nicht tun, nur  hoffen.

Nachdem sie Malfoy in die Höhle gebracht hatte und ihn so gut es ging entspannend hingelegt hatte, war sie sofort daran gegangen, sich seine Verletzungen anzusehen. Die leichteren konnte sie getrost sich selbst überlassen. Was sie am meisten beunruhigte war der seltsame Klumpen an seiner Lunge. Er schien ihm langsam aber sicher das Atmen zu erschweren. Auch war es schwer gewesen, seinem Bein zu helfen. Sie hatte sich nach kurzen Überlegen dazu entschlossen die Wunde erst mal mit einem einfachen Zauber zu schließen und sie weiterführend mit einem der tiefwirkenden Tränke zu behandeln, die Professor Snape sie in einer seiner letzten Stunden gelehrt hatte.

Sie hatte es mit viel Anstrengung geschafft, ein großes Stück Baumrinde in einen kleinen Kessel zu verwandeln um in ihm, falls sie mögliche Kräuter finden sollte, verschiedenste Tränke und wohltuende Tees zu brauen. Wie gesagt, im Moment konnte sie nur hoffen.

Noch einmal betrachtete sie genau die feinen und ausgefeilten Linien ihres ehemaligen Schulkameraden. Wenn Harry und Ron das wüsten, dachte sie beinahe amüsiert für einen Moment, bis ihr klar wurde, dass weder Ron, noch Harry sich jemals über etwas aufregen würden, oder freuen, oder trauern. Wie kann ich das wissen? Fragte sie sich verwirrt. Denn bis auf Ron konnte sie sich bei keinem ihrer Freunde über dessen Tod bewusst sein. Plötzlich stürzten die Ereignisse ihres Traums wieder auf sie ein.

Eine bunte Wiese. Harry, Ron, Ginny, Harrys Eltern und Sirius. Eine herzliche Verabschiedung. Augenblicklich schossen ihr Tränen ins Gesicht. Kurz versuchte sie, sie zu unterdrücken, doch bald flossen sie in kleinen, klaren Bächen über ihre dreckigen Wangen. Sie würde sie nie wieder sehen. Hatte sie alle verloren, alle durch einen unsinnigen, wahnsinnigen und grausamen Krieg. Einem krieg, der nie zu gewinnen war. Egal von welcher Seite. Wo Gutes war, war auch Böses. Wo Licht war, auch Schatten. Jetzt war es ihr klar, stand es vor ihr wie ein klares Bild. Die einfache Ausgeglichenheit des Gleichgewichts. Einmal triumphierte die dunkle Seite, nur für die Zeit ihrer Zeit, und dann würde die weise Seite wieder die Oberhand gewinnen.

Hermine schluchzte leise und wischte sich langsam die Tränen vom Gesicht. Aber warum musste es gerade jetzt sein? Weshalb musste sie an diesem Krieg beteiligt sein? Sie empfand es so unglaublich ungerecht, dass sie laut hätte schreien können. Doch sie wusste, es würde nichts bringen. Voldemort würde ihr mit genau dem selben fiesen Grinsen ihr Lebenslicht löschen.

Erneut wanderte ihr Blick zu Draco. Sein Gesicht schien so sanft und unschuldig. Hätte sie nicht um seine Vorgeschichte gewusst, würde sie nie glauben, dass er ein Anhänger Voldemorts sein könnte.

Natürlich, eine ihrer ersten Untersuchungen hatte seinem Arm gegolten. Doch das hatte nicht allzu viel zu sagen. Die Überläufer, Neulinge, die erst in den letzten Wochen und Monaten begonnen hatten, neben Voldemort zu kämpfen, waren gar nicht erst einem Ritual unterzogen worden. Wer wusste, welche Toten er auf dem Gewissen hatte.

Ein leises Stöhnen lies sie auffahren.

Er wachte auf!

Rasch krabbelte sie zu ihm herüber und beugte sich über sein Gesicht. Seine Züge waren angespannt und seine Augenlieder flatterten. Rasch reichte sie hinter sich und griff nach der kleinen Schale Wasser die sie herein gebracht hatte. Schnell tauchte sie einen Zipfel ihres Umhangs in die Schale und tupfte ihm über die Stirn.

„Komm, Draco," murmelte sie freundlich, aber mit Nachdruck. „Du musst aufwachen. Komm schon." Plötzlich riss er die Augen auf und starrte ihr ins Gesicht. Diese Augen. Diese unglaublich fesselnden, grauen Augen. Hermine hätte sicher noch sehr viel länger auf ihn gestarrt, doch er setzte sich abrupt auf. Hermine hätte beinahe für ihn geschrieen, bei dem Gedanken welche Schmerzen er spüren musste, doch er zuckte mit keiner Wimper.

„Wer bist du?" fragte er flüsternd. Sie weiterhin anstarrend. „Was willst du? Hasst du nicht genug? Sag was willst du?!" er sprach immer lauter und begann unaufhörlich nach Luft zu schnappen. Verwirrt begann er umher zu schauen. Hermine packte ihn fest bei den Schultern und zwang ihn, sie wieder anzusehen.

„Draco, beruhige dich!" sagte sie mit Nachdruck. „Hier wird dir nichts geschehen. Ich versuche dir zu helfen. Du musst dich wieder hinlegen." Mit sanfter Gewallt drückte sie ihn wieder auf sein kleines Lager herunter. Er starrte weiter auf ihr Gesicht.

„Meine Tasche, mir helfen," murmelte er aufgeregt. „Meine Tasche...meine...Tasch..." Seine Augen verdrehten und er lag schwer auf seinem Lager, wieder auf dem Weg zur Bewusstlosigkeit. Hermine wunderte das nicht. Er hätte, bei seinem Zustand, gar nicht aufwachen dürfen. Und doch. Noch einmal fuhr sie ihm mit dem Lappen übers Gesicht, dann machte sie sich auf den Weg aus der Höhle.

Was hatte er gesagt? Seine Tasche. Es hatte ihm viel an ihr gelegen, also würde sie, sie suchen. Auch hatte er sie in Verbindung mit ihr und Helfen gebracht. Vielleicht befand sich etwas nützliches darin. Oder, für Hermine ein sehr viel wichtigerer Hoffnungsschimmer, etwas Essbares.

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Ok, das war das 2te Chap...Schlecht, Gut? Sagts mir...büdde!!!

Oh, ich hab heut „Peter Pan" gesehen...für alle Jason Isaacs (Lucius Malfoy) fans unter euch, ich muss schon sagen...ich hät NICH erwartetet das der oben ohne SO geil aussieht!!!*seufz*...man is der geil...

OK, einige Individuelle:

Soulsister3000*: Hey du...bist echt n Treuer Fan!!!

Wie gesagt, ich hatte da ne ganze Menge „verschönert"...aber beim hochladen zu ff.net isses alles futschikato gegangen...tja...was soll man tun?

DaimondOfOcean:

So gut? Wers glaubt...klar wird weiter geschrieben...soll son Art „parade" FF von mir werden..*g*

Iarethirwen:

Tja, armes Mione-Mausi...danke fürs Feedback!

Wolfeye:

Und hier ist deine Vortsetzung..zufrieden?

Zutzi alias Susi:

Ich versteh TOTAL was du meinst…ich hab selbst TOTAL mit mir gerungen als ich das geschrieben hab…aber ich aknn einfach keine Story mit Draco/Hermy anteil schreiben, die gut werden soll, und in der Ron und Hermy nix mit einander haben...verstehste? und da ich mich entschlossen hab, sogut wie ALLE außer den 2en sterben zu lassen...musste auch er dran glauben...L

Hexenlady:

Es ist mir einfach ein Rätsel wie ihr alle meine Storys mögen könnt...aber bitte*g*

Lord Myslic:

Jetzt hast du mehr, mehr, mehr!!

Meike:

So, jetzt geht sie weiter.