Disclaimer: Siehe erstes Kapitel.

A/N: Meine Güte! Ein Update! Sagt selbst, habt ihr das noch erwartet? °g°

Ach, ich liebe euch dafür, dass ihr mich und vor allem die Geschichte nicht vergessen habt. Ich könnte jetzt wieder Romane über die Gründe schreiben, warum es so lange gedauert habt, aber das wollt ihr ja gar nicht wissen. :P Also hereinspaziert ins nächste Kapitel, da kümmert sich Madam Malfoy endlich um dieses merkwürdige zerbrochene Stück Holz, das Hermine so am Herzen liegt ... :o)

Ein kurzer Hinweis: Ich habe den 7. Band gelesen und übernehme keine Garantie für absolute Spoilerfreiheit dieser Story. Obwohl diese FF inzwischen völlig AU ist, werden hier und da auch Bestandteile des 7. Bandes einfließen; ich kann nicht anders. Wer also ganz sicher gehen will, muss erstmal den letzten Harry Potter-Band lesen, bevor er/sie hier weiter lesen kann. ;)

(Weitere A/Ns und Antworten auf die Reviews findet ihr ganz unten.)


Offenbarungen

Von Thea Potter

Kapitel 38

„Dieser Zauberstab muss geheilt werden."

Wieder sprach Madam Malfoy mit der klaren, hellen Stimme einer jungen Frau, die Hermine schon letztes Mal gehört hatte. „Er wurde im Streit zerbrochen" – diesmal war in ihrer Stimme kein Anflug von Spott – „und mit vereinten Kräften können wir seine Kraft wiederherstellen."

Sie sah Hermine so ernst und durchdringend an, dass jener im schnellen Wechsel heiß und kalt wurde. Dann endete der Blickkontakt, und als Hermine den Augen von Madam Malfoy folgte, bemerkte sie es erst: Auch auf dem Tisch stand wieder ein großer Stein; es war fast der gleiche wie der, der jetzt ergraut auf dem Boden stand, aber noch rein, ein Stein in verschiedenen feinen Schichten und Brauntönen.

Warum steht er hier? Das Ritual hat doch stattgefunden, Snape braucht ihn doch gar nicht mehr ...

„Der Zauberstab ist mit Hermine Granger verbunden", lenkte die alte Frau wieder Hermines Aufmerksamkeit auf sich. „Stab des Lichtes und der Erkenntnis."

Diesmal war dieser Satz keine Überraschung mehr, aber Hermine war erneut hingerissen von dem Kompliment, das er enthielt; sie lächelte nur deshalb nicht, weil die Aufregung und der Blick aus Madam Malfoys hellen Augen ihr die Kehle zuschnürte.

Madam Malfoy schien Hermines Anspannung zu bemerken. Sie schenkte ihr ein ermutigendes Lächeln, und Hermine überkam ein merkwürdiges Gefühl; sie war Lucius Malfoy so ähnlich, und es war irgendwie fast gruselig, auf diesen Gesichtszügen so viel Freundlichkeit und Zuneigung zu sehen ...

Und es war noch etwas in ihren Augen: Zuversicht. Sie schien nicht daran zu zweifeln, dass Hermine und Snape ihr 'gemeinsames Problem' irgendwie gelöst und damit die Voraussetzung für die Reparatur des Zauberstabes geschaffen hatten. Hermine wollte sich gern von dieser Zuversicht anstecken lassen; aber eigentlich war sie nur verwirrt, denn was hatten sie denn geklärt? Gar nichts.

Nicht daran denken.

Die beiden Holzteile lagen schon auf dem Tisch bereit. Die alte Frau nahm sie in die Hand und überreichte Hermine wie auch letztes Mal eine Hälfte ihres zerbrochenen Zauberstabes. Hermine hielt ihn angespannt fest und wartete.

Es wird funktionieren. Es muss!

„Der Stab wurde von Severus Snape beschädigt. Verbündeter der magischen Geschöpfe, Befreier der Halbwesen."

In dem Augenblick, in dem Snape die andere Hälfte des Stabes aus der Hand der alten Frau nahm, schoss eine Energiewelle durch Hermines Körper. Es war nicht unangenehm, aber da es sie weitgehend unvorbereitet traf, hob es sie dennoch fast vom Stuhl. Und bei Snape schien der Effekt nicht minder intensiv zu sein; er zuckte zusammen und stöhnte leise.

Madam Malfoys Blick glitt von Hermine zu Snape und wieder zurück, dann schloss sie die Augen und begann wieder in dieser Sprache zu sprechen, die Hermine unbekannt war. Eine Zauberformel, gesprochen in einer feinen, fremden Melodie. Hermine ließ sich vom Klang der Worte erneut davontragen; es übte eine beruhigende Wirkung auf sie aus, und als das melodiöse Gemurmel verklang, vermisste sie es richtig.

„Sie spüren es", stellte Madam Malfoy leise fest.

Hermine konnte nur nicken. Natürlich spürte sie es. Das Stück Zauberstab riss so an ihren Händen, dass sie ihn richtig festhalten musste; es war völlig anders als das letzte Mal. Sie fand sich inmitten des Zentrums von starken, magischen Energien wieder, die sich miteinander verbanden; und da war ein heftiger Sog, der von ihrem Teil des Zauberstabes zu Snape führte – oder vielmehr zu seinem Stück Holz in seiner Hand.

„Nehmen Sie jetzt die freie Hand des anderen."

Sie hatte Angst davor. Und Snape auch, sie spürte es. Dennoch zögerten beide nur ganz kurz; danach griffen sie fast impulsiv nacheinander.

Es war, als würde Hermine einen elektrischen Schlag bekommen. Nur angenehmer, irgendwie. Die Energie schoss erneut heftig durch sie hindurch – und es fühlte sich an, als würde sie ohnmächtig werden ... Und im selben Augenblick sah sie etwas. Bilder ... Sie zogen in schneller Folge an ihrem inneren Auge vorbei.

Sie saß im Klassenzimmer, der Wut und Enttäuschung ihrer Klassenkameraden ausgesetzt ... und Snape stand an seinem Pult und beobachtete sie ...

Snape tätschelte ihr Tagebuch, das vor ihm auf seinem Schreibtisch lag, und lächelte sie so unangenehm an, dass ihr schlecht wurde ...

Sie stand im Flur des Krankenflügels und zitterte vor Wut darüber, dass Snape in ihre Gedanken eingedrungen war ...

Hermine stöhnte, und die Bilder wurden undeutlich. Ihr Bewusstsein war immer noch wie ausgeschaltet; sie konnte keinen Gedanken fassen, sondern spürte nur den unangenehmen Gefühlen nach, die mit den Erinnerungen einhergingen. Alles wirkte völlig real. Und sie war wieder wütend, so wütend auf Snape ...

Ich will das nicht mehr.

Zunächst war die Wut wie ein heißer Klumpen in ihrem Innern. Aber dann geschah etwas mit diesen Gefühlen – sie ließen nach, ganz langsam.

Sie lief mit Snape durch den Schnee und lauschte fasziniert seinem Vortrag über die Maligcantoren ...

Morgen wird das alles vorbei sein", sagte Snape leise, und sie sah ihn verständnislos an ...

Ja, die Gefühle ließen nach. Sie spürte es, sie konnte jetzt die Wut benennen, sie war ihr nicht mehr ausgeliefert. Und es ging so weiter; die Wut, die sie verspürte, wurde zu einem handhabbaren Gefühl in ihrem Magen, das immer leichter wurde. Sie konnte dagegen an atmen. Atmen ...

Snape und sie saßen auf dem Holzboden des Hochsitzes, während über den schneebedeckten Baumwipfeln der Mond aufging ...

Blasse schlanke Hände griffen in lange dunkelrote Haare hinein und holten Blätter aus diesem Haar, aber das Gesicht der Rothaarigen war nicht zu erkennen ...

Hermine fuhr zusammen. Ihr Körper zuckte wie nach einem ruckartigen Aufwachen nach einem Alptraum, sie tauchte aus diesem ohnmachtähnlichen Zustand heraus, und die Bilderflut brach abrupt ab.

Da stimmte etwas nicht! Das waren nicht ihre Erinnerungen gewesen, sondern seine … Warum hatte sie das gesehen? Sie wusste, wenn Snape herausfinden würde, dass sie in seine Erinnerungen eingetaucht war – egal, warum, egal, in welche –, dann würde er ihr eine magische Warze ins Gesicht hexen ... und das auch nur, wenn er guter Stimmung war.

Mühsam öffnete sie die Augen einen Spalt und warf Snape einen verschwommenen Blick zu. Eine Mischung aus Erleichterung und Sorge um ihn erfasste sie, als sie ihn ansah; es machte nicht den Eindruck, als hätte er irgendetwas mitbekommen. Seine Augen waren fest geschlossen, und seine Lippen bewegten sich leicht, aber sie hörte ihn nichts sagen.

Dann wurde ihr Blick erneut zu dem Stein auf dem Tisch gelenkt. Und der Stein sah anders aus als vorher – er hatte sein tiefes Leuchten verloren und war jetzt hellgrau mit nur einem Schimmer der alten braunen Farbtöne.

Erst jetzt wurde Hermine klar, dass der Stein nicht wegen Snape dort stand – sondern wegen ihr.

Madam Malfoy saß derweil schweigend da und hatte die Hände erhoben. Eine Handfläche zeigte zu Hermine, die andere zu Snape. Und nun drehte die alte Dame quälend langsam die Hände zueinander ... Und es war nichts zu sehen, gar nichts, aber Hermine FÜHLTE, fühlte deutlicher als jemals, dass diese alte Frau ganz besondere Fähigkeiten hatte – denn es war, als würde sie die magischen Energien von Hermine und Snape zu einer Einheit zusammenschieben.

Sie sah noch, dass seine Augenlider flackerten, bevor sie selbst die Augen schloss; er schien völlig weggetreten. Aber zugleich bewegte sich seine Hand in ihrer; er hielt ihre Hand wie ein Ertrinkender, hatte sie fest umgriffen und fasste immer wieder nach, als müsse er dafür Sorge tragen, dass sie sich ihm nicht entzog.

Sie drückte seine Hand ganz leicht, nur für den Fall, dass er aufmerksam genug war, es zu bemerken.

Madam Malfoy schien das alles gar nicht zu beachten. Sie fuhr fort, Beschwörungsformeln zu murmeln, und ihr Blick war auf den Tisch gerichtet, während sie ihre Hände plötzlich schnell zu einem sauberen Dreieck zusammenführte.

Der Effekt traf Hermine und Snape diesmal ungeahnt heftig. Hermine wurde mit einem Ruck in den Stuhl hinein geschoben, und sie hörte Snape wieder leise stöhnen, ein Echo ihres eigenen unterdrückten Keuchens ... Und dann rutschte ihr Bewusstsein weg, und sie fand sich in einem wirren und doch angenehmen Zustand wieder, es fühlte sich ein bisschen dumpf an, es gab gar keine Geräusche, keinen Ton, nichts. Als wäre der Kopf unter Wasser.

Nein, keine Geräusche. Aber Gefühle. Da war eine Verbindung, und sie war enorm ... Es war eine Verknüpfung der magischen Energien zweier Menschen, aber da war noch mehr. Irgendwo auf dieser Welt hielt ein Mann die Hand einer jungen Frau, und Empfindungen flossen durch diese Hände hindurch und wurden eins. Da waren Trauer und Erschöpfung – und es war nicht mehr klar, wessen Gefühle das waren, und es war auch nicht mehr wichtig. Die Grenze zwischen den Gefühlswelten der beiden schwand dahin. Da waren Müdigkeit, Enttäuschung, Liebe, Sorge, Schuld … und eine diffuse Sehnsucht, ein Gefühl, das daran erinnerte, dass es einen Körper gab, einen Brustkorb, der sich eng anfühlen konnte, ein Herz, das heftig zu schlagen vermochte, Hände, die feucht wurden vor Aufregung …

Und dann war da ein Flüstern, ganz leise. Im Himmel, in der Erde, im Herzen der Welt, irgendwo.

Hermine …

Es war wie ein fernes Blätterrauschen, aber es war da.

Hermine …

Severus, kam die leise Antwort. Und da waren sie wieder: Schuldgefühle … und so etwas wie Fassungslosigkeit über alles, was zwischen ihnen im Laufe der letzten zwei Wochen geschehen war.

Hermine … ich hätte das nicht tun dürfen.

Ein Kopfschütteln. Sie wusste nicht genau, was er damit gemeint gemeint hatte … aber es war auch nicht von Bedeutung. Nicht mehr.

Es ist nicht mehr wichtig, erwiderte sie.

Es war falsch. Das Flüstern kam ein wenig näher. Ich habe die Kontrolle verloren.

Stille …

Bitte. Bitte verzeih mir.

Ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen.

Dann verzeih mir auch!

Ja. Ja, Hermine, das tue ich.

Dann ging es schnell. Etwas passierte, etwas wurde ziemlich heiß, und das riss Hermine wieder aus ihrem Trancezustand heraus; es war das Holzteil in ihrer Hand, das sehr warm geworden war, und dann sah sie, dass beide Zauberstabhälften heller wurden, immer heller … Sie blinzelte, das Licht wurde so gleißend, dass es in den Augen weh tat. Sie schloss die Augen wieder, so fest wie möglich; das Holz war jetzt wirklich heiß, die Haut ihrer Handinnenfläche begann zu brennen, aber sie wusste, sie durfte das Stück Holz jetzt nicht loslassen. Sie biss die Zähne zusammen.

Ein Ruck ging durch den Raum, und ihr wurde schwindlig; sie hatte den Eindruck, dass das ganze Zimmer sich drehte, aber sie und Snape dabei an Ort und Stelle blieben. Das Holz war jetzt so brennend heiß, dass Hermine sich zusammenreißen musste, um das Stück Stab nicht fortzuwerfen. Stattdessen zuckte unwillkürlich ihre andere Hand zurück, die mit der von Snape verbunden war. Und wieder griff er nach ihr, sie spürte die schlanken Finger des Mannes zwischen ihren, warm, weich, fast streichelnd ... Dann verstärkte er den Druck seiner Hand, Hermine erwiderte den Druck, und ihr Herz sprang ihr fast aus der Brust.

„Führen Sie die Stäbe aneinander", hörte sie Madam Malfoy wie aus der Ferne rufen.

Hermine riss die Augen auf. Ein Anflug von Panik durchlief sie, wie sollte sie denn in diesem Zustand auch nur die leiseste Anweisung befolgen? Sie wusste doch kaum noch, wie sie hieß! Aber dann war es ganz einfach, sie hob nur hilflos den Arm und gab dann einfach dem Sog nach, den Stab zog es ganz von selbst zu seiner anderen Hälfte. Sie sah, wie in Zeitlupe die Spitzen der Stäbe einander näher kamen ... und dann ...

PUFF!

Mit einem albernen fiepsigen Geräusch flog Hermines Stabhälfte in hohem Bogen davon. Im selben Moment zog Snape ruckartig seine Hand weg, so dass beide Hände von Hermine leer waren. Die Wärme seiner Haut war fort, die Verbindung war abgebrochen. Ganz plötzlich. Übrig blieb ein quälendes Gefühl von Leere und Verlorenheit.

Was war nur passiert?

Sie wandte sich Snape zu, und mit einem Gefühl des bodenlosen Entsetzens stellte sie fest, dass auch seine Stabhälfte aus seiner Hand verschwunden war.

Es hat nicht funktioniert. ES HAT NICHT GEKLAPPT!! Oh verdammtverdammtverdammter Knieseldreck!!!

Sie sah ihn mit tiefempfundener Verzweiflung an, aber er sah weg. Sie holte gerade Luft um zu jammern und zu schimpfen, als sie feststellte, dass sein Blick auf irgendetwas gerichtet war.

Er sah ... Richtung Tür. Auf den Boden.

Dorthin, wo der Stab lag.

Der Stab. Nicht ein Teil des Stabes.

IHR STAB.

Er ist vollständig!!!

Mit einem undamenhaften Quietschen sprang Hermine auf und stürzte quer durch den Raum auf ihren Zauberstab zu. Sie landete auf ihren Knien und hob den Stab vom Boden auf - und im selben Moment schoss eine warme Welle von magischer Energie durch sie und den Stab hindurch, die ihre Haare zu Berge stehen ließen. Es dauerte nur eine Sekunde oder zwei; dann legte sich dieser magische Sturm, und sie war sicher, dass sie auf dem Kopf wie ein gebrauchter Besen aussah.

Es war ihr egal. Sie strahlte. Am liebsten wäre sie singend durchs Zimmer gehüpft.

Ich habe einen ZAUBERSTAB! Ich kann ZAUBERN! Ahhh, es ist so wundervoll, eine Hexe zu sein!

Ein paar Augenblicke lang platzte sie fast vor Glück. Aber ein Blick auf Snape veränderte ihre Gefühle abrupt – denn der Mann starrte sie mit einer wilden Mischung aus Fassungslosigkeit und Faszination an, die Hermines Knie spontan in Kaugummi verwandelten. Sie hatte ihn noch nie so gesehen, mit so einem völlig ehrlichen Ausdruck im Gesicht – und alles in ihr schrie, dass sie diesen Augenblick festhalten wollte, um zu begreifen, was hier gerade passierte. Aber es verging allerhöchstens eine Sekunde oder so, bevor Snape endlich zu schalten schien und mit einem Anflug von Entsetzen den Blickkontakt abbrach.

Sie stand einfach da und sah ihn weiter an. Sie fühlte sich ihm plötzlich so nahe, es tat richtig weh. Sie wollte begreifen, was geschehen war – wollte über diesen Trancezustand nachdenken, oder hatte sie das alles vielleicht nur geträumt? Wollte sich über diesen stillen körperlosen Dialog zwischen ihnen Gedanken machen, über ihre ineinander verschlungenen Finger ...

Aber sie konnte sich nicht darauf konzentrieren. Sie konnte sich überhaupt nicht konzentrieren, ihr Gehirn war im Augenblick nur unbrauchbare Masse an Nervenverbindungen. Ach, wären sie beide doch allein gewesen … Dann hätte sie sich in Bewegung gesetzt und wäre zu ihm gegangen ... und dann ...

Ja, was dann? Gar nichts DANN, vor allem nicht hier. Reiß dich zusammen.

Dieses Reiß dich zusammen war heilsam, es führte ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge zurück. Auf ihre Hand, seltsamerweise. Jetzt erst spürte sie, dass ihre Handinnenfläche weh tat. Und dann sah sie es auch. Das Holz ihres Zauberstabstücks war so heiß geworden, dass es ihre Haut verbrannt hatte.

Während sie noch verwundert die Blasen auf ihrer Haut betrachtete, nahm sie eine Bewegung aus dem Augenwinkel war. Sie erschrak, als sie sah, dass Snape auf sie zuging, und bevor sie sie es sich versah, stand er schon vor ihr. Sie wandte sich ihm mit klopfenden Herzen zu, aber er erwiderte ihren Blick nicht; er sah ihre Hand an. Er stand ihr so nahe, dass sie seinen Eigenduft wahrnahm, und wäre gern ohnmächtig in seine Arme gesunken … oder irgend so etwas. Irgendwas, um nicht mehr stehen zu müssen, um nicht mehr tapfer sein zu müssen … um nicht mehr so weit weg von ihm sein zu müssen.

Hilf mir, Severus. Bitte, hilf mir doch.

Und tatsächlich, ihre Knie gaben ein wenig nach. Ein ganz kleines Bisschen. Aber es reichte leider nicht, um umzufallen – sie sank lediglich leicht in sich zusammen. Im selben Moment nahm Snape ihre Hand, und sie fuhr innerlich zusammen. Seine Finger waren immer noch so warm und weich wie vorhin. In seiner anderen Hand hatte er seinen Zauberstab, er führte seine Spitze an Hermines Hand und murmelte etwas, was sie nicht verstand ... Und sie konnte den Blasen zusehen, wie sie sich schlossen, und es hörte auf zu brennen. Es blieb nur eine kleine Fläche angerauter Haut übrig.

Snape ließ seinen Arm mit dem Zauberstab sinken. Aber ein paar Sekunden lang hielt er noch ihre Hand fest, und sie beide sahen auf ihre Hand herunter, die halb von seinen langen Fingern verdeckt war. Dann zog er seine Hand weg und trat einen Schritt zurück, um den Zauberstab auf seine eigene Handinnenfläche zu richten. Natürlich, dachte sie, während er erneut einen Heilungszauber flüsterte, er hatte sich genau so verletzt wie sie. Warum nur hatte sie daran nicht gedacht? Das war ihr richtig peinlich.

Anschließend trat er einen Schritt zurück und brachte wieder den angemessenen Abstand zwischen sie. Er warf einen kurzen Blick zur Seite, und Hermine wurde wieder unangenehm daran erinnert, dass sie nicht allein waren. Sie wandte sich schuldbewusst um und sah nach unten in Madam Malfoys helle Augen. Aber es gab offenbar gar keinen Grund, sich schuldig zu fühlen ... Der Gesichtsausdruck der alten Dame zeigte nur Vergnügen und Nachsicht.

Hermine straffte ihre Schultern und rief sich in beste Erinnerung, was gerade geschehen war - was Madam Malfoy für sie getan hatte. Das alles würde sie nie vergessen, das wusste sie. Sie räusperte sich.

„Danke", sagte sie leise. „Danke, Madam Malfoy. Das war ... großartig."

Madam Malfoy antwortete nicht sofort; sie lächelte ein seltsames Lächeln. „Es war ... offenbar hilfreich", sagte sie schließlich, und Hermine wunderte sich über den fast zögerlichen Tonfall. „Ich habe schon lange keine Zauberstäbe mehr geheilt. Seien wir zufrieden mit dem Resultat."

Sie sah Hermine mit einem ruhigen, ernsten Blick an.

„Passen Sie fortan besser auf sich und Ihren Stab auf."

Hermine öffnete den Mund -

„BLEIB HIER, SEVERUS!"

Der laute Ausruf unterbrach Hermines Vorhaben zu antworten. Und erst jetzt sah sie, dass Snape nicht mehr an dem Platz stand, an dem er eben noch gestanden hatte; offenbar im Bestreben sich davonzustehlen, hatte er schon zur Hälfte den Raum durchquert.

Jetzt blieb er wie angewurzelt stehen.

„Severus", dämpfte Madam Malfoy ihre Stimme und klang jetzt müde. „Du kannst gehen, wenn du willst. Aber du wirst draußen auf Miss Granger und Draco warten, haben wir uns verstanden?"

Snape stand eine beachtliche Zeitlang wie erstarrt da, mit gesenktem Kopf. Schließlich machte er eine vage zustimmende Kopfbewegung und ging wortlos hinaus.

Sie hatte keine Zeit, lange darüber nachzudenken; Madam Malfoy richtete wieder das Wort an sie.

„Miss Granger, es gibt noch einiges, das Sie wissen sollten", begann sie ernst. „Wie ich schon letztes Mal erwähnt habe – da dieser Stab im Streit zerbrochen wurde, sind bei der Heilung des Stabes auch die Gefühle von Bedeutung, die zu seiner Zerstörung beigetragen haben. Und nun ... Sie haben sicherlich bemerkt, dass der Stein Sie eben ... unterstützt hat."

Hermine nickte nur, obwohl sie kaum etwas verstand; sie war völlig unsicher, was sie antworten sollte. Madam Malfoy fuhr fort.

„Ich weiß nicht, welche Probleme Sie beide haben und wie Sie damit umgehen wollen."

Hermine spürte, dass sie rot wurde, aber Madam Malfoy ging darüber hinweg, als wäre nichts.

„Für die Heilung des Stabes", sprach sie weiter, „ist nur von Interesse, dass diese Probleme, wie soll ich sagen, minimiert wurden ... in ausreichendem Maße, um das Heilungsritual nicht zu behindern. Es hat funktioniert, und das ist es, was zählt."

Sie lächelte fast versonnen. „Das vorherige Ritual mit Severus war erfolgreich ...", sagte sie langsam, „und auch Sie haben die notwendigen Schritte für die Heilung des Stabes getan. Sie haben vorhin negative Energiewellen ausgesandt und an den Stein abgegeben. Das war jedoch nur ein ... Beginn. Das Abgeben solcher Energien setzt einen weiteren Prozess in Gang, wie Sie bemerken werden. Sie werden viel träumen ... sich an Dinge erinnern. Vielleicht werden Sie jemanden brauchen, der Sie unterstützt. Es ist nicht leicht."

Unwillkürlich legte sich Hermines Stirn in Falten; sie legte wirklich Wert auf ihre Fähigkeit schnell zu begreifen, aber diese wenigen Sätze legten mehr in den Schatten als ihr etwas zu erklären.

„Ich verstehe nicht ganz", erwiderte sie vorsichtig. „Was genau ist nicht leicht?"

„Der Prozess", erwiderte die alte Dame unbewegt. „Ihr Inneres ist in Bewegung. Ihr Herz, Ihre Seele, Ihre Psyche – wie immer Sie es nennen wollen. Es ist ein reinigender Vorgang, kann aber dennoch bisweilen schmerzhaft sein. Wehren Sie sich nicht dagegen."

Hermine bekam feuchte Hände; sie spürte, wie ein wenig Ärger sich in ihrem Magen zusammensammelte.

Es wäre schon ganz nett gewesen, wenn mich irgendwer vorher darüber informiert hätte, was hier eigentlich gespielt wird.

Sie atmete tief durch. Es machte ja jetzt keinen Sinn sich zu beschweren. Natürlich, die Frau hatte ihre Zeit und Energie geopfert um ihr zu helfen, und es war nichts Schlimmes geschehen. Aber es passte Hermine trotzdem nicht, dass sie mehr oder minder unwissend in die ganze Szenerie hineingeworfen worden war, ohne jede Erklärung, was passieren würde. Und es passte ihr noch weniger, dass die ganze Angelegenheit offenbar immer noch nicht abgeschlossen war.

„Ich wünschte, mir wäre etwas klarer, was auf mich zukommt", sagte sie beherrscht.

„Das kann ich gut verstehen", antwortete Madam Malfoy liebenswürdig. „Leider kann ich Ihnen keine konkreten Antworten geben. Aber denken Sie immer daran, was auch geschieht, Sie werden davon profitieren. Es wird sich ein Knoten in Ihnen lösen. Und vielleicht -", wieder war da dieses feine, versonnene Lächeln, das Hermine nicht deuten konnte -, „vielleicht wird es Ihnen beiden auch dabei helfen, Ihr gemeinsames Problem zu lösen."

Hermines Kopf begann zu schwirren; sie verstand nicht wirklich, wovon die alte Dame sprach und vor allem, warum zur Hölle es bei dieser ganzen Sache plötzlich um IHRE negativen Gefühle ging.

Madam Malfoy schien Hermines Verwirrung zu bemerken; sie lächelte nachsichtig.

„Denken Sie nicht, dass etwas an Ihren Gefühlen auszusetzen ist. Die meisten Menschen tragen lebtags eine große Menge an Wut und Enttäuschung mit sich herum", sagte sie. „Diese Gefühle sind aber nicht vereinbar mit dem Prozess, der die Magie Ihres Stabes wiederhergestellt hat. Und jetzt hat für Sie gewissermaßen ein ähnlicher Prozess begonnen wie der, den Severus während des Rituals durchlaufen hat ... Sie werden lernen, einen Teil Ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen und zu akzeptieren, was geschehen ist. Mehr kann ich nicht sagen. Sie müssen abwarten, was passiert. Aber seien Sie sich sicher, Sie werden es schaffen."

Ihr Lächeln war entwaffnend; Hermine lächelte unwillkürlich zurück, ungeachtet der verwirrenden Informationen, die sie eben erhalten hatte.

„Danke", sagte sie erneut und meinte es so.

Danach entstand eine Pause, die Hermine nicht sehr angenehm fand. Sie war froh, als schließlich Draco hereinstürmte; als er Hermine sah, schien er sich zu besinnen, verlagsamte seinen Schritt und ging so würdevoll wie möglich auf Madam Malfoy zu.

Hermine stand unbehaglich da, während Draco und seine Großmutter einander begrüßten. Sie konnte sehen, dass ihm die Situation unangenehm war. Er befand sich in einer Zwickmühle; seiner Gryffindorschen Feindin gegenüber wollte er gern den coolen Slytherin raushängen lassen, aber die Gegenwart der alten Frau machte es ihm schwer, den Schein zu wahren. Wie er da vor seiner Großmutter stand, war jeder Anflug von Hochmut aus seinem Gesicht verschwunden. Er sah sie ruhig und mit einem deutlichen Anflug von Bewunderung an.

„Draco, ich möchte, dass du und Miss Granger auf Severus aufpasst", sagte Madam Malfoy schließlich, und Hermine wandte ihr abrupt den Kopf zu.

Wie war das gerade? Aufpassen? Auf Severus Snape?

Sie hatte sich nicht verhört. Die alte Frau sah abwechselnd Draco und sie an; der Blick aus ihren hellen Augen Frau war ungewöhnlich ernst, beinahe streng.

„Ich weiß", fuhr sie fort, „das ist eine ungewöhnliche Bitte an zwei Schüler, aber Severus ist nicht vollständig zurechnungsfähig. Ihr müsst sicher stellen, dass er umgehend zum Schloss zurückkehrt und dort bleibt. Falls er auf dumme Gedanken kommt, setzt ihn notfalls außer Gefecht. Aber ich denke nicht, dass das notwendig sein wird, wenn ihr bei ihm bleibt ... Begleitete ihn ins Schloss, sorgt dafür, dass er keine Umwege macht, und gebt dann unbedingt Albus Dumbledore Nachricht. Er wird Severus zur Seite stehen."

Hermine schnürte es die Kehle zu. Sie erinnerte sich schmerzlich an Snapes betrunkenes Gemurmel, über seinen unbedingten Wunsch Dumbledore zu erreichen ...

Draco sprach nach einer stillen Sekunde an ihrer Stelle.

„Aber ... Großmutter..." Er klang tatsächlich bedrückt. „Ich kann Dumbledore nichts ausrichten. Er ist nicht in der Schule ... Und niemand weiß, wo er ist."

Die Augen von Divina Malfoy wurden groß. „Das", sagte, „ist eine schlechte Nachricht." Sie schwieg einen Moment. „Ich weiß nicht, wie ..."

Sie brach ab und drehte sich mit ihrem Sessel um. Kurz darauf wandte sie sich wieder Draco und Hermine zu.

„Dann muss er es allein schaffen", sagte sie und machte eine nervöse Handbewegung. „Ihm bleibt keine Wahl. Hoffen wir, dass Albus ... bald wieder zurück ist."

Sie hat ALBUS gesagt. Ich habe noch nie einen Malfoy gehört, der den Vornamen von Professor Dumbledore ausspricht. Geschweige denn mit dieser Betonung.

Die alte Frau legte eine Hand auf den Arm ihres Enkelsohnes. „Bitte informiere mich beizeiten, wie es Severus geht. Wenn ich etwas tun kann oder ihr Rat braucht, wisst ihr, wo ihr mich findet." Sie zögerte kurz. „Und schicke mir eine Eule", ergänzte sie schließlich, „wenn es Neuigkeiten über euren Schulleiter gibt."

Draco nickte. „Ja, natürlich."

„Auf Wiedersehen, Junge." Sie beugte sich vor; Hermine konnte genau erkennen, dass Draco gegen einen Fluchtimpuls ankämpfte. Er ließ sich widerstrebend auf die Wange küssen und zog sich eilig von ihr zurück.

„Wiedersehen, Großmutter."

Irgendwie war er schon süß, wenn er rot wurde, dachte Hermine.

Mein Gott. Was habe ich gerade gedacht?? Malfoy ist NICHT nett und süß schon gar nicht. Er ist nur rein zufällig der Enkel einer Frau, die ... naja, ganz anders ist, als ich es für möglich gehalten hätte.

Es wurde höchste Zeit, dass sie hier raus kam.

Nachdem auch Hermine sich von Madam Malfoy verabschiedet hatte, setzte die alte Dame noch ein „Viel Glück" nach. Hermine lächelte bemüht und schloss endlich die Tür; das unangenehme Gefühl in ihrem Magen wurde erneut stärker.

Als sie sich Richtung Raum umdrehte, sah sie Severus Snape an der Schwelle der offenen Haustür stehen. Er hatte ihnen den Rücken zugedreht und lehnte reglos am Türrahmen. Ein bitterkalter Windzug erreichte Hermine; Snapes schwarze Haare bewegten sich im Wind. Fror der Mann denn nicht? Er hatte seine Arme vor der Brust verschränkt; seine Körperhaltung war so offensichtlich verspannt, dass Hermine nichts lieber getan hätte, als zu ihm zu gehen und – ja, was? Wie hätte sie ihn denn trösten sollen?

Sie warf Draco einen Blick zu und räusperte sich; Snape fuhr herum und starrte Hermine an, auf den Jungen neben ihr achtete er gar nicht. Ihre Blicke blieben sekundenlang aneinander geheftet, bevor Snape die Augen niederschlug; er machte sogar unbewusst einen Schritt rückwärts, deutlicher konnte man seine Körperhaltung gar nicht auf Abwehr stellen.

Sie musste ein Seufzen unterdrücken, als sie an Madam Malfoys Worte dachte.

'Ihr müsst sicher stellen, dass er umgehend zum Schloss zurückkehrt.'

Sie suchte nach den geeigneten Worten, um Snape an die Rückkehr ins Schloss zu erinnern, aber dann sagte er selbst etwas.

„Wir sind hier fertig." Ganz leise. „Gehen wir."

Hermines Erleichterung ging ins Unendliche. Wie hätte sie ihn auch daran hindern sollen, ins Irgendwo zu apparieren? Und Draco wäre auch keine große Hilfe gewesen, sicher nicht.

Sie setzten sich zu dritt in Bewegung, verließen das Haus und machten sich – wie schon die letzten Male zu Fuß – auf den Weg nach Hogwarts. In schnellem Tempo liefen sie über die schneebedeckten Wege; Snape mit wehendem Umhang vorneweg, Hermine und Draco ihm dicht auf den Fersen. Sie legten den Weg zurück, ohne auch nur ein Wort miteinander zu wechseln. Hermine fand das Schweigen zwischen ihnen so unkomfortabel wie noch nie zuvor. Leider war sie zu müde, um sich ein unverfängliches Thema auszudenken, mit dem das Schweigen brechen könnte; sie hatte nicht einmal Lust, einen Streit mit Malfoy anzufangen. Sie wollte einfach nur schlafen.

Seltsamerweise fiel ihr das Gehen mit jeder Minute schwerer; als das Schloss endlich in Sichtweite war, hatte sie das Gefühl, Bleischuhe zu tragen. Aber trotz ihrer Müdigkeit war Hermine beinahe euphorisch, als Hogwarts' Giebel und Türme hinter den nachtschwarzen Bäumen aufragten. Sie wollte nichts anderes, als Snape sicher im Schloss zu wissen, so, wie Madam Malfoy es gewünscht hatte. Am liebsten hätte sie ihn für den Rest des Weges an die Hand genommen und ihn bis in sein Quartier begleitet, aber er würde den Weg schon ohne sie finden, hoffte sie.

Sie fühlte sich plötzlich unsagbar allein. Ja, sie war müde, und doch hätte sie sich so sehr gewünscht, mit jemandem über die letzten Stunden zu reden ... ihre Freude über den wiederhergestellten Stab zu teilen, zu erzählen, was Madam Malfoy ihr gesagt hatte, und ihre Befürchtungen darüber zu äußern, was jetzt noch auf sie zukommen mochte. Und nein, sie wollte nicht mit jemandem darüber reden, sondern mit Severus Snape, der in diesem Augenblick wenige Meter vor der Haupttür von Hogwarts stehen blieb und ihr so nahe war, dass sie kaum den Arm hätte ausstrecken müssen, um ihn zu berühren. Sie betrachtete seine schwarzen Haare und sein unbewegtes Gesicht; noch nie hatte sie es so bedauert, dass es ihr so schwer fiel seinen Gesichtsausdruck zu deuten. Ja, er war blass und sah unendlich müde aus, aber ansonsten zeigte sein Gesicht nichts. Es war einfacher gewesen, wann immer sie ihn wütend gemacht hatte. Aber zu diesem Zeitpunkt wollte sie nicht zurück; möglichst nie wieder.

Plötzlich bemerkte Hermine etwas auf dem Boden. Sie standen an einer Stelle, an der kein Schnee lag; das war merkwürdig. Sie starrte die schneelose Erde an; sie war so müde, dass sie einige Sekunden brauchte, bis sie begriff. Der Boden war warm; ein breiter und soweit das Auge reichte langer Streifen Erde war mit einem Wärmezauber belegt worden. Das, was sie sah, war die Appariergrenze von Hogwarts. Und zugleich wurde ihr klar, dass Snape ein paar Meter von ihnen entfernt stand – während sie und Draco schon weiter gegangen waren, befand Snape sich immer noch auf der anderen Seite der Grenze.

Draco begann offenbar auch zu dämmern, was hier los war.

„Professor -" setzte er an, aber Snape machte einen weiteren Schritt von ihnen weg -

„Ich sehe Sie morgen im Unterricht", sagte er leise.

Und im nächsten Moment drehte er sich um sich selbst und –

PLOPP!

Fassungslos starrten Hermine und Draco auf die Stelle, an der Snape eben noch gestanden hatte.

t.b.c.


A/N:

Urgs. Sorry für das, äh, offene Ende. :P Und ja ja ja, ich weiß, es sind wieder eine halbe Millionen Fragen °nicht° beantwortet worden ... aber ich glaube inzwischen, ich brauche die Cliffhanger und die offenen Fragen für meine eigene Schreibmotivation. °schiefgrins°

Und wenn ihr jetzt noch mit einem Reviewtaschentuch winkt (oder mich damit bewerft °g°), ist der Offenbarungs-Wahnsinn für dieses Mal wieder perfekt:D :D

oOoOoOoOoOoOoOo

Ansonsten hoffe ich, dass ich niemandem beim Antworten auf die Reviews vergessen habe. Ohne Einloggen und ohne E-Mail haben diesmal reviewt:

solanacea, Celina-HP, tini, Poetica, Aal, Kirsche, Mücke, Schnaa, Amy, Skoyer, Djousie, Goldberry, ein tierchen, Kay, Kash, Rain, Luzi, Patty, AMJ, TheSnitch (ja, sogar du! °gg°) und Izi

Auf diese sowie alle anderen ReviewerInnen geht ein virtueller Grüße- und Küsschen-Hagel nieder! °LOL° Wahlweise hagelt es für euch auch Teddybären, Eiscreme oder schöne Männer/Frauen oder sowas ... °lach° Ihr habt das Beste verdient, weil ihr die Besten seid und wirklich umwerfende Reviews schreibt. Vergesst bitte nie, wie großartig ich euch finde, auch wenn ich manchmal bei all den Rückmeldungen den Überblick zu verlieren drohe.

Fühlt euch umarmt und passt auf euch auf!

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