Teil 5:Wahrsagen

Harry, Ron, Hermine, Ginny, Remus und Tonks hatten es sich im Abteil bequem gemacht. Sie hatte ein ziemlich großes und so kam es, das Neville und Luna Lovegood zu ihnen stießen, weil sie keine anderen Plätze mehr fanden.

Remus kramte das dicke Buch, das er in der Winkelgasse gekauft hatte, vor und schlug es auf. Er kam jetzt endlich mal zum lesen. Davor, war er immer mit den streiterein mit Tonks beschäftigt gewesen.

Tonks unterhielt sich grade mit den anderen.

„Bleiben sie dann auch in Hogwarts?", wollte Hermine wissen. „Ja, ich werde euer neues Fach unterrichten.", sagte Tonks und strahlte sie alle an. „Cool, aber was ist mit Verteidigung gegen die dunklen Künste?", fragte Ron. „Was meinst du, warum der mitkommen sollte?", stellte Tonks als Gegenfrage und nickte rüber zu Remus. „Bohr ich tick aus.", bemerkte Ron. „Na endlich mal wieder ein Lehrer und keine Monster.", sagte Harry. Remus musste grinsen. War er es denn nicht, der ein Werwolf war. Dann blätterte er wieder sein Buch durch und kam dann endlich zu den Dämon, den er in seinen Träumen sah.

„Was n das für n viel?", fragte Tonks, die von der Seite ins Buch reinschielte. „Das ist ein Werziop.", erwiderte er. „Sieht ja eklig aus." „Das muss ich dir mal zustimmen." Remus las sich den ersten Absatz durch und hielt dann inne. „Was ist denn?", fragte Tonks ihn. „Weist du noch, was meine Großmutter früher immer gesagt hat?", fragte Remus abwesend Tonks „Sie hat vieles gesagt. Meinst du, das dass Leben von jedem Menschen vorbestimmt ist." Remus nickte. „Und weiter?", mischte Harry sich ein. Sie hörten inzwischen alle gespannt zu.

„Nehmen wir an...", sagte Remus. „...,das es wirklich so ist, dann könnte dieser Dämon die Zukunft ändern. Das heiß er kann die Töten, die eigentlich erst in den nächsten zwanzig Jahren sterben sollten." „Oh man. Meint ihr das geht.", fragte nun Ron. „Nun ja. Ich würde es selber nicht glauben, aber-" Remus brach ab. „Aber was?", drängte Hermine. „Na ja. Als Sirius, James und ich in unseren sechsten Sommerferien in der Winkelgasse waren...", sprach Remus weiter. „...,da sind wir in die Nogtonggasse geraten, weil wir den Malfoys gefolgt sind. Jedenfalls sind wir auf eine Wahrsagerin gestoßen. Sie wirkte nicht grade sehr glaubwürdig, aber da sie uns kostenlos die Zukunft voraussagen wollte, hielten wir es für ganz lustig. Jedenfalls hat sie vorrausgesagt, das wir noch lange leben , bla bla bla. Das übliche eben." „Damit ist nichts bewissen.", sagte Harry etwas verunsichert. „Tja, würdest du meine Großmutter kennen, dann wüstest du das sie eine erstaunliche Wahrsagerin war." „Sind die das nicht alle.", erwiderte Ron wirsch. „Tja, meinst du.", sagte Tonks. „Aber sie war wirklich einer der echten Wahrsagerinnen. Das wird euch auch Dumbledore bestätigen können." „Jedenfalls meinte sie, das die alte in der Nortongasse recht hatte. Zumindest mit den meisten.", mischte sich Remus wieder ein. „Das heiß Sirius und Dad dürften eigentlich noch gar nicht tot sein." Harry war erschrocken aufgesprungen. „Genauso wenig wie deine Mum.", als Remus das sagte, wurde ihn auf einmal klar, was das bedeutete. Dieser Dämon hatte schuld an den Tod der drei. Dafür werde ich ihn töten. , dachte er.

„Was steht noch in dem Buch.", fragte Tonks aufgeregt. „Nichts Aufschlussreiches. Nur das die Kräfte die er besitzt, nicht bekannt sind." „Und wie viele gibt es davon?", fragte Hermine aufgebracht. „Nur einen. Und eins ist sicher. Dieser Dämon handelt auf Befehl, auf Befehl von Voldemort. Harry und was noch viel schlimmer ist, ist das Voldemort versuchen wird die Prophezeiung zu umgehen." „Das heiß, dieser Dämon wird mich töten." „Töten wollen.", korrigierte Remus Harry. „Solange ich lebe, wird keiner an dich rankommen." „sagen sie das nicht." Harry hatte sich inzwischen wieder hingesetzt und guckte auf den Boden. Remus guckte ihn verwundert an.

„Nun ja. Es ist doch so, das schon meine Eltern und Sirius wegen mir sterben mussten." „Nicht wegen dir, wegen Voldemort. Harry, rede dir so was nicht ein." Harry begriff was Lupin meint und sie ließen das Thema beiseite.

Auf der restlichen Fahrt schaute Remus nur zum Fenster raus. Er wollte nicht mehr über irgendwas reden. Im Grunde genommen hasst er es über James, Lilli oder Sirius zu reden. Er konnte es einfach nicht ertragen sich an alte Zeiten zu erinnern. Manchmal hatte er das Gefühl, das er lieber sterben würde, als dies zu tun.

Die Landschaft glitt dahin und die Wälder änderten sich. Langsam wurde es dunkel und schon bald kamen sie in Hogwarts an. Die Schüler hatten inzwischen alle ihre Umhänge an. Nachdem der Zug quietschend zum Stilstand gekommen war, stiegen sie alle aus und traten auf den Bahnsteig des Hogsmad Bahnhofs.

„Erstklässler zu mir.", hörten sie eine bekannte Stimme über den Bahnhof rufen. Sie blickten zu der großen Gestalt. „Hallo Remus. Schön dich wieder zu sehen.", rief Hagried ihm zu. „Dich auch.", erwiderte er. Remus, Harry, Hermine, Ron und Tonks stiegen alle zusammen in eine Kutsche, die hoch zum Schloss fuhr.

Ende Teil5