Das Märchen von den Prinzessinnen Fried-chan und Seepferd-chan, die auszogen, sich Männer zu suchen

In diesem Teil verwendete Charaktere, die nicht mir gehören, sind aus Berserk entnommen.

1.Kapitel ZU SPÄT!!!

Es waren einmal ein Fried-chan und ein Seepferd-chan. Die wohnten in einer fernen Dimension und waren die Töchter eines reichen Königs, denn in einer fernen Dimension kann man es sich leisten, mal Schwestern zu sein. Ist zwar blödsinnig, weil sie sich im Alter zu sehr gleichen, aber egal!! Sie waren wunderschön und hyperintelligent und jeder verehrte sie.

Eines Tages rief der König sie zu sich und sprach: „Meine lieben, wunderschönen und hyperintelligenten Töchter Fried-chan und Seepferd-chan! Ihr habt nun das Alter erreicht, in dem ihr heiraten solltet, um glücklich zu werden. Deswegen habe ich einen Ausruf durch das Land und die Nachbarländer gehen lassen, auf dass Edelmänner und Prinzen herkommen sollen, um sich zu bewerben. Ihr habt noch eine halbe Stunde Zeit, um euch frisch zumachen, denn dann kommen die ersten."Fried-chan und Seepferd-chan schnauzten ihren Vater kurz an und gingen dann in ihre Gemächer, um sich ein bisschen würdevoller einzukleiden. Sie diskutierten über die Idee des Königs und murrten vor sich hin, denn zum heiraten hatten sie noch keine Lust. Aber man konnte sich ja wenigstens ein paar Prinzen anschauen, vielleicht war ja ein hübscher dabei...

Eine halbe Stunde später waren die Prinzessinnen so schön wie noch nie und ein paar Pferde, Wagen und Elefanten kamen durch das Schlosstor herein. Fried-chan und Seepferd-chan nahmen auf den Thronen neben ihrem Vater Platz, welcher sich zwischen sie gesetzt hatte, weil sie sonst sowieso nur miteinander die Verehrer ins lächerliche gezogen und verlacht hätten. So mussten sich die armen beiden stundenlang leeres Geschwafel von hässlichen Kerlen anhören, die sinnlos vor sich hin brabbelten und so war bis zum Abend kein einziger ordentlicher Mann gefunden worden. Ist ja euch kein Wunder, wo gibt's heutzutage denn noch MÄNNER!!

Der König war sauer und meinte etwas von innerer Schönheit und nicht immer nur auf das Äußere achten, aber Fried-chan und Seepferd-chan waren sich einig: In einem Märchen müssen Männer, die Prinzessinnen heiraten wollen, auch selbst schön sein!!! Wir sind schließlich hier nicht bei Disney (diese ekligen Prinzen immer, bääh! Das Biest ist schöner als der Prinz!)! Doch weil ihr Vater ihnen einen Aufstand bereitete und ihnen Anime- und Manga-Verbot androhte, berappelten sie sich dazu, in die Welt zu ziehen, um selbst Männer zu suchen. Machen ja schließlich die Prinzen in den Märchen auch immer, wenn die Frauen brauchen!! Also packten sie ihre Mangasammlung ein, ein paar Klamotten, was zu essen und luden alles auf zwei weiße Pferde, mit denen sie in die Ferne aufbrachen.

Zwei Stunden nachdem sie abgereist waren, kamen zwei unbekannte, hübsche Männer auf dem Schloss an, die um die Hände der Prinzessinnen hatten anhalten wollen. Der König brach in Tränen aus und befahl den beiden Männern, seinen Töchtern sofort zu folgen und sie zurück zu bringen.

2.Kapitel MÄNNER NR.1

Fried-chan und Lisa-chan reisten quer durch die Gegend und hatten überhaupt keine Ahnung, wo sie hin sollten. Schließlich beschlossen sie, einfach diese Dimension zu verlassen und woanders nach hübschen Männern zu suchen. Wie hätte sie auch wissen sollen, dass ihnen schon zwei Männer aus einer anderen Dimension folgten?

Sie begaben sich also zum großen Meister, der das Tor zu den Dimensionen zu öffnen vermochte. Aber weil sie nicht hungrig in die nächste Dimension reisen wollten, kramten sie Instant-Suppe aus ihrem Gepäck hervor. Während sie schlürfend und schmatzend über die Sinnlosigkeit einiger menschlicher Existenzen diskutierten (ja, man kann das auch „lästern"nennen...), saß der große Meister abseits und weinte, weil er auch Hunger hatte. Weil das Geheule nervte, bot Seepferd-chan dem Typen auch eine Suppe an und er begann, ihnen zu erzählen: „Die verschiedenen Dimensionen sind eine andere Realität...bla, schwätz, sabbel, laber... (Alles was er mit dieser Zwei-Stunden-Rede sagen wollte war: Wenn der Leser, der dies liest, in seinen Manga zu Hause guckt und mault: „Aba der Mann da hat doch schon eine Frau!!"Oder: „Der ist aba doch ein eine andere verknallt!!", dann hat das mit dieser Geschichte nix zu tun, denn hier geht es nur um die einzelnen Männer und nicht um ihre eigentlichen Frauen!! Okay?)

Kurz bevor der große Meister die Prinzessinnen in eine andere Dimension katapultieren wollte, kamen zwei Männer angehetzt. Sie waren Fried-chan und Seepferd-chan vom Schloss aus zu Fuß gefolgt. (Idioten!!) „Wir haben sie endlich eingeholt!", rief der eine ächzend und legte sich unsanft auf dem Boden nieder, während der andere es ihm gleichtat und ebenfalls kraftlos zusammenbrach. Fried-chan ging vorsichtig näher heran und betrachtete die Bewusstlosen befremdet. Dann kniete sie sich hin und drehte einen nach dem andern auf den Rücken um. „Vielleicht kann man ihre Gesichter erkennen, wenn man den Schlamm abwäscht...", meinte Seepferd-chan und befahl dem großen Meister, gefälligst Wasser zu holen.

Wenig später lagen die beiden Männer sauber auf der Wiese und wurden von den Prinzessinnen argwöhnisch begutachtet. „Ob das hübsche Männer sind?", fragte Fried-chan und hockte sich neben den großen Kerl mit den kurzen schwarzen Haaren, um seine spitzen Ohren anzufassen. Seepferd-chan zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, hab noch nie einen hübschen Mann gesehen... Aber ich glaub schon, dass das Männer sind... und ich verspüre ausnahmsweise nicht den Drang, los zu kübeln...", meinte sie und besah sich das schulterlange silbernblonde Haar des anderen Mannes interessiert. Weil sie das Gefühl hatte, er würde ungemütlich liegen, rollte Fried-chan den Schwarzhaarigen auf die Seite, um sein Gepäck von seinem Rücken zu entfernen. „Na, upsa!", sagte Fried-chan und schleifte ein langes schweres Ding zur Seite. „Guck mal, Seepferd-chan!"Es war ein riesiges Schwert, so groß wie sie selbst. „Und so was schleppt der mit sich rum?? Bei dem hackt's wohl!!", sagte Seepferd-chan und untersuchte das handliche Krummschwert des Blonden. „Ich find's süß!", sagte Fried-chan verteidigend. „Und außerdem mag ich seinen Mantel! ...Guck mal, er hat eine Kerbe in der Nase!!"Seepferd-chan zupfte weiter an den blonden Haaren herum und plötzlich starrten sie zwei blaugemusterte Augen an. Wie der Blick eines Falken.

Seepferd-chan zuckte zusammen. „Whoa, hast du mich erschreckt!", murmelte sie und ließ von den Haaren des erwachten Mannes ab. Dieser erhob sich langsam und starrte zu seinem Gefährten hinüber, an dessen Gepäck sich Fried-chan vergriffen hatte und, die Füße auf seinen Bauch gebettet, in den vielen kleinen Beuteln wühlte. Sie sah erst auf, als der Blonde seine Stimme erhob: „Guts!!"Fried-chan blickte ihn verwirrt an. „Gattse? Was ist das denn??"Der Blonde rüttelte den Schwarzhaarigen unsanft. „Guts! Wach auf, Guts!" „Er heißt Gattse?", mischte Fried-chan sich ein und nahm die Füße von Guts' Bauch. Sie kniete sich neben ihn, senkte ihr Gesicht direkt über seines, lächelte goldig und brüllte: „GATTSE!! AUFSTEHN!!"„Pistazie hoch drei...aber echt...wie wär's mit Regenschirm...", murrte Guts und öffnete die Augen. Er blickte nach links oben und sah Fried-chan. Er verharrte kurz und überlegte, ob ihr strahlendes Lächeln bösartig oder nur scheinheilig war und wand dann den Blick nach rechts. „Griffith!"

Fried-chan stand auf und sie und Seepferd-chan entfernten sich etwas, um zu reden. „Dämliche Namen, aber ich find Gattse schnuffig.", sagte Fried-chan. Seepferd-chan sah zu den Männern hinüber und nickte. „Na gut... wir nehmen sie probeweise mit auf Reisen... Ich greif mir den andern. Wie hieß der noch?"Fried-chan holte tief Luft...

Seepferd-chan und Fried-chan erholten sich erst nach einer halben Stunde von ihrem Lachkrampf (sie waren auch nicht früher wieder trocken) und gingen dann, um etwas zu essen. „GATTSE!! GRIFFITHE!!! Kommt mit essen!!"(„Häh? Schon wieder?")

-Fortsetzung folgt