In diesem Teil verwendete neue Charaktere, die nicht mir gehören, sind aus Seimaden entnommen.

Ich mag Seimaden wirklich, aber ich kann einfach nicht anders... Und ich bitte bei den Leuten um Verzeihung, die Laures, Hilda oder Rod zu ihren Lieblingscharakteren zählen. Tja, was soll ich sagen... Vielleicht „Gomenasai..."? Nehmt nicht alles zu ernst und seht ein, dass nicht jeder alle Charaktere mag... hö hö...

12.Kapitel Nie war Liebe so kompliziert

„Ach ja, übrigens, Alucard!", sagte Seepferd-chan, während sie im Lagerfeuer stocherte, das die Gruppe von Männern und Prinzessinnen wärmte. „Tut mir leid, dass ich dich so angemotzt habe und so! Weißt du, wenn ich gewusst hätte, dass du so schön bist, wäre es gar nicht so weit gekommen! Dann hätte ich nämlich direkt am Anfang schon reagiert und du würdest jetzt mir gehören, hähähä..."„Hey!!!"Fried-chan piekste Seepferd-chan wütend mit der Häkelnadel, mit der sie Piccolo gerade ein Paar Antennenschützer häkelte. „War nur ein Witz, war nur ein Witz!", krächzte Seepferd-chan gequält.

„Wääh! Ich habe dich noch nie so gehasst, Laures!!"Eine blonde Frau rannte am Feuer vorbei und verschwand in der Dunkelheit. „Hey, warte Hilda, ich hab doch nur gesagt, dass dir ein Reiskorn im Gesicht klebt!!"Ein Mann mit langen schwarzen Haaren folgte ihr und nahm kaum Notiz von den sechsundzwanzig Reisenden, die ihm entgeistert hinterher starrten. Seepferd-chan und Fried-chan sahen sich kurz gegenseitig an, warfen sich dann zur Seite und lachten. Dann schliefen sie bis zum Morgen und machten nach dem Frühstück gemeinsam einen kleinen Spaziergang.

Als sie gerade durch einen Wald hüpften, entdeckte Fried-chan einen Busch, aus dem zwei kleine Drachenflügel herausragten. Seepferd-chan bemerkte, dass Fried-chan etwas gefunden hatte. Sie kam aufgeregt hinzu. „Was ist das, was ist das??"

„Ein Busch mit Flügeln.", sagte Fried-chan überzeugt. „DAS SIND MEINE OHREN!!", brüllte der Busch. „Ein Busch mit Ohren.", verbesserte sich Fried-chan. „ICH BIN KEIN BUSCH!!"„Kein Busch mit Ohren.", erklärte Fried-chan geduldig weiter. Der Busch raschelte und ein Mann sprang heraus. „Ein Mann mit Ohren.", sagte Fried-chan nach einem kurzen, prüfenden Blick. „Ein Mann mit Ohren und miesem Lippenstift.", ergänzte Seepferd-chan. Der Mann begann zu weinen. „Ihr seid doof!!", schluchzte er. „Es war noch nie einer so gemein zu mir!"„Echte Freunde sind immer ehrlich!", tröstete ihn Seepferd-chan. „Aber ihr seid nicht meine Freunde!!!", heulte der Mann entrüstet auf. „Das ist ein Argument!", meinte Fried-chan abschätzend. „Komm, Seepferd-chan, wir gehen."Sie wandten sich um und wollten zurück zur Feuerstelle, aber der Mann rief sie zurück: „Hey, nein! So meinte ich das nicht!! Kommt zurück, helft mir, Hilda zu finden! Die ist wieder weggelaufen und ist garantiert am Heulen und irgendwie in Gefahr! Bitte!"„Oh! Du bist der Kerl, der gestern schon an uns vorbei gerannt ist!", erinnerte sich Seepferd-chan. „Wie heißt du?", fragte Fried-chan. „Laures!", verkündete der Mann hoffnungsvoll.

„Laures hat keine Freunde, Laures hat keine Freunde!!", sangen Fried-chan und Seepferd-chan im Chor, bis Laures wieder weinte. „Bitte, hört auf!! Ihr dürft so ehrlich sein, wie ihr wollt! Ihr dürft auf meinen Ohren, meinem Alter und allem, was euch einfällt, rumhacken! Aber bitte seid meine Freunde! Bitte!!"„Deine Freunde?", fragte Seepferd-chan. „Ja! Bitte! Ich flehe euch an!", jammerte Laures und sank auf die Knie. „Kannst du mit deinen Ohren fliegen?", fragte Fried-chan. „Häh??"„Kannst du mit deinen Ohren fliegen??", wiederholte Seepferd-chan. „Also... ich...", stotterte Laures ängstlich. „Flieg mit deinen Ohren und wir sind deine Freunde!", sagte Fried-chan. „Ihr seid so gemei... ähhh... ehrlich!", sagte Laures, wieder den Tränen nahe. Er stellte sich hin.

flapp, flapp

Fried-chan und Seepferd-chan warfen sich von Lachkrämpfen geschüttelt am Boden hin und her.

Laures landete wieder neben ihnen. „Seid ihr jetzt meine Freunde?"„Moment! Letzte Frage!", Fried-chan hob den Zeigefinger. „Wie alt bist du?"Laures sank in sich zusammen. „Uralt...", flüsterte er. „Aber ich sehe aus, wie 27,8!!!"Seepferd-chan klopfte ihm auf die Schulter. „Hahaha, du hast ja richtig Humor, hahaha! Du alter Sack!" Fried-chan reichte ihm feierlich die Hand. „Lass uns Freunde sein, alter Sack!! Aber versuch's mal mit 'ner helleren Nuance, das würde dir vielleicht besser stehen, hahaha..."Laures versuchte angestrengt, zu lächeln. Seepferd-chan klappte seine Ohren auf und zu. „Sag mal, wie putzt du deine Ohren eigentlich? Brauchst du da besondere Pflegemittel? So was wie Lederfett? Warum hast du überhaupt so Ohren? Bist du ein halber Drache? Oder passiert allen alten Leuten das irgendwann? Mann, hoffentlich werde ich dann niemals so alt wie du, alter Sack..."

Fried-chan und Seepferd-chan holten ihre Männer ab, um ihrem neuen Freund Laures dabei zu helfen, Hilda zu suchen. Sie begegneten einem Wanderer. Er starrte sie an. Dann sagte er: „Welch unglaubliche Schönheit!!"Laures lächelte selbstgefällig. „Danke, das höre ich öfter..."Der Wanderer schüttelte den Kopf. „Unsinn, ich meine die beiden Damen!"Laures brach weinend zusammen. „Waruuuum?? Warum passiert immer mir so was?"Fried-chan tröstete ihn. „Hey, nicht weinen! Wenn der Wanderer nichts gesagt hätte, wäre mir gar nicht aufgefallen, dass du ja eigentlich ein ganz hübsches Kerlchen bist!", sie sah Seepferd-chan an. „Willst du ihn haben? Weil ich schon mehr Männer hab, als du, geb ich ihn dir ausnahmsweise ohne Motzen!"„Nö, lass mal.", sagte Seepferd-chan. „Nimm du ihn ruhig, ich seh dir doch an, dass du ihn toll findest!"„Quatsch, so wichtig ist mir das nicht, ehrlich! Wenn du ihn haben willst, will ich da gar nicht im Wege stehen!" „Nee, ich will ihn dir ja nicht wegschnappen, nimm ihn einfach!" „Nein, nein, ich will ihn doch eigentlich gar nicht!"„Ich doch auch nicht!!"„Und was machen wir jetzt?"Nakago, der interessiert neben ihnen gestanden hatte, meinte unschuldig: „Wie wär's, wenn ihr ihn einfach nicht mitnehmt?"Fried-chan und Seepferd-chan sahen ihn an. „Hey, Nakago, du bist ja noch intelligenter, als du aussiehst!", bemerkte Fried-chan anerkennend. „Das ist eine prima Idee! So machen wir es!"Nakago strahlte wie ein Primelpott. Er rannte zu den anderen Männern und rief begeistert: „Fried-chan hat gesagt, ich bin klug!! Fried-chan hat gesagt, ich bin klug!!"Sanji trat ihm in den Hintern und drehte sich schmollend weg. „Menno, zu mir hat sie so was noch nie gesagt!"

Nach einem halben Tag erreichten Laures und seine Freunde (!) eine Schlucht. Dort sahen sie ein Häufchen Elend hängen. Es krallte sich verzweifelt am Felsrand fest und war kurz davor, runterzufallen. „Hilda!!", brüllte Laures und rannte hin, um seiner Geliebten zu helfen. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte, fing sie an zu heulen und krallte sich an Laures fest. „Wäähää... ich hatte solche Angst! Ich bin hier so her gegangen und dann hab ich kurz nicht aufgepasst und schon hing ich da! Schon seit mindestens vier Stunden! Wäähäähää!"„Jetzt wein doch nicht, Hilda, ich bin doch da!", murmelte Laures beruhigend. Hilda schien einen Geistesblitz zu haben und stieß ihn von sich weg. „Ich hasse dich doch, Laures! Wie kann ich mich da an dir festkrallen? Sagst du demnächst Bescheid, wenn ich das wieder machen will? Danke!"Seepferd-chan gähnte. Hilda sah sie an. Dann schrie sie Laures wieder an: „Da! Kaum bin ich mal kurz weg, da hast du direkt wieder zwei neue Frauen! Und da!!", sie zeigte auf die Männer der Prinzessinnen. „Sogar neue Männer!! Schämst du sich denn gar nicht??"„WIR SIND NICHT SEINE FRAUEN!!", brüllten Seepferd-chan und Fried-chan entrüstet. „Ach, nicht? Tschuldigung! Hach, Laures, ich liebe dich! Ich weiß doch, dass du mich niemals betrügen würdest, mein Schatz!" Sie warf sich ihm um den Hals. „Meine Güte, was ist das denn für eine grauenhafte Frau??", murrte Fried-chan und wollte gehen. Doch in diesem Augenblick kam im Sturzflug etwas vom Himmel geflogen. „HILDA, ICH WERDE DICH TÖÖÖTEN!!!", brüllte etwas Weißes mit Flügeln und schubste Fried-chan in die Schlucht. „HUAHUAHUA!! Freiheit für meinen Herrn Laures!! Stürze dich zu Tode, Hilda!! Und wenn du dann noch nicht tot bist, werde ich dir den Kopf abschlagen!!"Das Weiße lachte noch einmal irr und flog dann dem brüllenden Fried-chan hinterher. Seepferd-chan rannte an den Rand der Schlucht. „FRIED-CHAN!!! WÄÄÄÄÄH!!!!!!"Piccolo, Trunks und König Vegeta wollten gleichzeitig hinterher hüpfen, prallten zusammen und blieben bewusstlos liegen. „Wie komme ich in die Schlucht runter??", brüllte Seepferd-chan Laures an. „Da musst du ganz außen rum gehen!", sagte Laures. „Ich komme mit, ihr seid schließlich meine Freunde!"„Guts, du trägst Piccolo, Kräutlein, du schleifst König Vegeta und Alexander trägt Trunks. Wir gehen in die Schlucht runter."

„Oh, du bist ja gar nicht Hilda!", sagte das Weiße überrascht, als es neben Fried-chan auf dem Boden der Schlucht landete. „Toll, dass dir das jetzt schon auffällt, du Arsch!", schnauzte Fried-chan gereizt. „Du hast Glück, dass ich einen Fall-Lappen dabei hatte, der meinen Flug gebremst hat! Sonst hättest du was erleben können!! Wer bist du überhaupt?"„Ich bin Titius! Ich wollte eigentlich Hilda umbringen!", sagte der Mann mit dem langen weißen Haar und den Engelsflügeln. „Ja, warum hast du das dann nicht gemacht?"„Tja, ich weiß nicht... Ich scheine falsch gezielt zu haben!"„Ja, toll. Und ich häng jetzt hier unten rum!!"„Tut mir doch leid!"„Super! Davon werd ich auch nicht satt! Ich habe Hunger!! Ich will zu Sanji!"Titius entschuldigte sich noch fünf Mal und sagte dann: „Ich bringe dich einfach wieder hoch, ja?"Er hob sich Fried-chan auf die Arme und flog senkrecht nach oben. Doch als sie am Rand der Schlucht ankamen, war dort niemand mehr. „Ja, toll! Jetzt sind die alle weg!!", motzte Fried-chan. „Und jetzt???"Titius zuckte mit dem Schultern. „Ich weiß nicht!"Fried-chan starrte ihn bitterböse an. „Du weißt es nicht?? Super! Ich habe Hunger! Und siehst du hier irgendwo einen Sanji? Höh? Höh? Genau! NEIN!!!"„Na, schön!! Komm mit, bei mir zuhause kann ich dir auch was kochen!! Aber bitte sei nicht mehr böse!!", flehte Titius und zog sie an der Hand hinter sich her.

Das einzige, was Seepferd-chan, Hilda, Laures und die Männer in der Schlucht fanden, war ein Mann mit spitzen Ohren, scharfen Eckzähnen, einer schwarzen Mähne und einem seltsamen Arm. Er suchte dort wohl nach etwas, denn er guckte hinter jeden Stein und murmelte vor sich hin. „Ich war mir ziemlich sicher, dass Titius hier runter geflogen ist... Wo ist er denn jetzt...? Titius!!"Laures erkannte ihn. „Zadei! Was zur Hölle machst du denn hier??"Zadei sah ihn trotzig an. „Ich suche Titius! Irgendwas dagegen einzuwenden, Weibergesicht??" „Wie oft soll ich dir noch sagen, du sollst Titius in Ruhe lassen, du schwule Sau?? Er liebt mich und nicht dich, du Idiot!!", motzte Laures und Zadei baute sich vor ihm auf. „Ist ja gar nicht wahr, du Arsch!! Irgendwann wird Titius MICH lieben, jawohl!! Immerhin liebe ich ihn und du nicht!!"„Na, und??", brüllte Laures. „Titius wird immer nur mich lieben!!"„Gar nicht wahr!" „Wohl!"„Nein!"„Wohl!"„Nein!"„Wohl!"

Seepferd-chan ging dazwischen. „Laures!! Jetzt lass doch mal den armen Zadei hier in Ruhe!!" „Danke!", sagte Zadei, versteckte sich hinter Guts und streckte Laures die Zunge raus. Seepferd-chan griff sich Zadei und schleifte ihn hinter sich her. „Du weißt doch bestimmt, wo Titius wohnt, oder? Da gehen wir nämlich jetzt hin! Und jetzt hör mir genau zu und sprich mir nach: ‚Ich bin nicht schwul und ich finde Seepferd-chan viel, viel toller als Titius!' Los, sag es nach!! "

Derweil schaute Fried-chan Titius beim kochen zu und er musste zum achtundneunzigsten Mal sagen: „Ich bin nicht schwul und ich finde Fried-chan viel, viel toller als Laures!"Fried-chan lobte ihn: „Na, das hört sich ja schon fast überzeugend an! Ist das Essen jetzt fertig?"„Ich bin nicht schwul und ich finde Fried-chan viel, viel toller als Laures! Ja! Das Essen ist fertig!"Er setzte ihr Titius' Spezial-Suppe vor und Fried-chan schaufelte voller Begeisterung einen Löffel nach dem anderen in sich hinein. „Super, Titius, das schmeckt lecker!!!"„Ich bin nicht schwul und ich finde Fried-chan viel, viel toller als Laures! Danke schön, es freut mich, dass es dir schmeckt!"

Als Fried-chan den letzten Tropfen der Suppe verspachtelt hatte, kam der Riesentrupp durch die Türe marschiert. „Ah, hallo, Fried-chan!", rief Seepferd-chan. „Ich bin nicht schwul und finde Seepferd-chan viel, viel toller als Titius! Hallo Titius! Hast du schon gehört? Ich bin nicht schwul und finde Seepferd-chan viel, viel toller als dich!!", begrüßte Zadei Titius begeistert. „Das heißt, du brauchst keine Angst mehr zu haben, dass ich wieder einmal einfach über dich herfallen will oder dich beim Duschen bespanne!"Titius lächelte dankbar und sah dann Laures. „Ich bin nicht schwul und ich finde Fried-chan viel, viel toller als Laures! Herr Laures! Schön, euch zu sehen! Vieles hat sich verändert! Wisst ihr, ich bin nicht schwul und ich finde Fried-chan viel, viel toller als euch, Herr Laures! Ist das nicht toll?"Laures brach auf der Stelle in Tränen aus und heulte: „Keiner hat mich mehr lieb!! Jetzt hat Fried-chan mir meinen größten Verehrer weggeschnappt!! Und das auch noch mit Gehirnwäsche! Buääähuääähuäääh..." Hilda mischte sich ein. „Aber Laures, ich bin doch noch da und ich liebe dich!!"Fried-chan sah sie und ihr Blick verdüsterte sich. „Deinetwegen wäre ich vorhin fast krepiert! Hätte ich meinen Fall-Lappen nicht dabei gehabt, wär ich Pampa gewesen, du dumme Kuh! Und da wagst du es noch, hier in dieses Haus zu kommen und zu nerven??? Graah!"Mit diesen Worten stopfte Fried-chan Hilda in einen Sack, warf den Sack in einen Fluss und leitete den Fluss in den Weltraum raus.

Dann wechselten alle die Dimension. Nur Laures nicht. Der blieb allein. Irgendwann heiratete er dann die Wiedergeburt von Hilda. Diese Wiedergeburt hieß Bluthorst-Günther.

-Fortsetzung folgt-

Was? Rod kam gar nicht vor? Stimmt. Na und??