Disclaimer: Nichts an dieser Geschichte gehört uns, außer dem Plot und den von uns entwickelten Charakteren. Alle originalen Charaktere und Schauplätze die aus dem HP-Universum entnommen sind gehören J.K. Rowling oder Warner Bros. Wir wollen damit kein Geld machen. Diese Geschichte haben wir nur aus lauter Spaß an der Freude geschrieben und sie dient ausschließlich dazu (hoffentlich) zahlreichen Harry Potter-Fans das Warten auf das nächste Buch zu verkürzen. Und nun viel Spaß beim Lesen.

Harry Potter und die Rolle von Remise

Kapitel 1 – Unschuldig in Askaban

Written by Shadow( alias Agranta) und Silver (alias Heiko 2003)

Der Gerichtssaal im Ministerium für Zauberei war voller Zauberer und Hexen. Sie alle waren da, um den Prozess des Jahrhunderts mitzuerleben. Ihre Gesichter spiegelten verschiedene Gefühlslagen wieder. Zum einen war da Neugier, aber auch Hass, Enttäuschung und Abscheu.

In der Mitte des Raumes, stand ein einzelner, hölzerner Stuhl, mit schweren, magischen Eisenketten, der für den Angeklagten bereit stand. Die Eisenketten wurden nur für die gefährlichsten Zauberer heraufbeschworen. Sie wurden dem Angeklagten um Hand- und Fußgelenke gelegt und durch einen uralten Zauber, unterdrückten sie die Magie des Angeklagten, so dass dieser sich nicht befreien konnte, egal wie mächtig dieser war.

Die Anspannung im Gerichtssaal stieg. Der Richtervorstand, Zauberergamot und der Zauberei- Minister Fudge waren schon anwesend, nur der Angeklagte fehlte noch.

Auf einmal durchzog eine eisige Kälte den Raum, als die Tür aufging und zwei Dementoren den Raum betraten. In der Mitte hing eine schlaffe Gestalt, die nur noch durch die Klauen der seelenraubenden Kreaturen gehalten wurde. Die Dementoren schleiften den jungen Mann in die Mitte des Raumes und ließen ihn achtlos auf den Stuhl fallen. Nach dem die Dementoren ihre Last abgeladen hatten, verschwanden sie aus dem Gerichtssaal, die eisige Kälte mit ihnen.

Die verzauberten Ketten legten sich sofort, um die Handgelenke und Fußknöchel, sobald der junge Mann auf dem Stuhl geplumpst war. Die Arme lagen schlaff auf der Armlehne. Der Kopf hing nach vorne über. Die wirren, schwarzen Haare fielen ihm nun ins Gesicht. Seine Kleidung war verschmutzt und zerrissen. Eine Robe besaß er schon lange nicht mehr.

Seine Hände ballten sich zu Fäusten, so stark, dass die Knöchel weiß hervor traten. Langsam hob er seinen Kopf. Die smaragdgrünen Augen, die einst nur so vor Lebensenergie gestrotzt hatten, wirkten nun trüb und leer. Die Wirkung der Dementoren auf den Jugendlichen war noch nicht ganz verflogen und sein Körper zitterte unkontrolliert. Die blitzförmige Narbe, die auf der Stirn des Jungens war, war mit Blut verkrustet.

Langsam wurde er sich seiner Umgebung bewusst. Er vernahm die verächtlichen Blicke der Anwesenden hinter seinem Rücken, doch es störte ihn nicht weiter.

Äußerlich wirkte er ziemlich leer und abwesend, doch im Inneren, tobte ein regelrechter Sturm der Gefühle. Er war verletzt, tief verletzt, dass seine angeblich besten Freunde ihm keinen Glauben schenkten und ihn für schuldig hielten. Auch die Professoren, allen voran Professor Dumbledore, hatten ihn, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, fallen gelassen und ihn für schuldig erklärt. Die Waffe gegen Voldemort war nun verbraucht und verdorben, sie spielte nun keine Rolle mehr. Nur Professor Snape ließ sich nicht blicken. Ein bitteres, verzweifeltes Lächeln zog sich über seine erschöpften Gesichtszüge. Er war also nichts weiter als ein Bauer auf dem Schachfeld, kein Mensch, der Gefühle hatte. ‚Toll, einfach toll!'

Der Richtervorstand stand geschlossen auf. „Mister Harry James Potter, Sie werden des Missbrauchs der dunklen Magie, der Anwendung eines Unverzeihlichen und der Folterung einer Mitschülerin angeklagt. Schuldig oder Unschuldig?"

Harry starrte den Richtervorstand entsetzt an, als dieser die Anklage verlas. Das konnte doch nicht wahr sein? Das musste ein schrecklicher Albtraum sein, aus dem er gleich aufwachen würde. Doch es war kein Albtraum, es war die bittere Realität.

Bei der letzten Frage des Richtervorstands, wollte er ‚Unschuldig', schreien, doch sein Protest wurde von den lauten „Schuldig" Schrei im Keim erstickt. Fassungslos starrte er auf den Richtervorstand. Der Vorstand grinste ihn überheblich an. Er drehte leicht den Kopf zum Zauberei-Minister, dessen Augen vor Vorfreude funkelten. Sein Blick schweifte zum Zauberergamot und blieb bei Professor Dumbledore heften. Was er in dessen Augen sah, versetzte ihm einen harten Schlag in die Magengrube. Die sonst so gütigen Augen, funkelten nun, vor kalter unterdrückter Wut und Verachtung.

Langsam kehrte wieder Ruhe ein und Dumbledore stand auf, um das Urteil zu verkünden.

„Mister Harry James Potter. Das Zauberergamot befindet Sie in allen drei Anklagepunkte für schuldig!"Jubelrufe hallten durch den Gerichtssaal. Ungläubig starrte Harry seinen Schulleiter und Mentor an. Tränen schossen ihm in die Augen. Nein, er wollte sich die Blöße nicht geben. Nicht hier! Und so unterdrückte er die Tränen und schluckte den fetten Kloß im Hals hinunter. Fassungslos wartete er auf das nun Unvermeidliche: Die Vollstreckung des Urteils!

„Mister Potter, da Sie erst sechzehn sind und damit nicht volljährig sind, hat das Zauberergamot entschieden, Ihnen nicht den Kuss der Dementoren verabreichen zu lassen. Obwohl Sie es verdient hätten!" Ein Raunen ging durch den Saal. „Daher verurteilen wir Sie zu lebenslanger Haft im Zaubereigefängnis Askaban, ohne Begnadigung!"

‚Lebenslang… Askaban… Dementoren… keine Begnadigung!' Immer und immer wieder hallten diese Worte in seinem Geiste. ‚Nein, NEIN!', wollte er schreien, doch er bekam kein Wort aus seinem Mund. ‚Bitte nicht! Ich bin UNSCHULDIG!' Flehend und verzweifelt schaute er Dumbledore an, doch dieser ignorierte ihn und packte seelenruhig seine Unterlagen zusammen.

Wieder kehrte die eisige Kälte in den Raum ein, als die Dementoren zusammen mit Auroren, in den Saal traten, um Harry seinem unausweichlichen Schicksal zu übergeben.

Die Ketten fielen von ihm ab. Er wurde aus dem Stuhl gezerrt und aus dem Gerichtssaal geschleift. Er war zu geschockt um sich aufrecht zu halten.

Sie hatten ihn verurteilt… verurteilt zu lebenslanger Haft in Askaban und ohne auch nur seine Version vom Geschehen gehört zu haben.

Das einzige was die geprüft hatten, war der letzte Zauberspruch, der mit seinem Zauberstab durchgeführt wurde. Es war eindeutig der Cruciatus.

Als er heraus geschleift wurde, traf sein Blick auf seine ‚Freunde'. Ihre Gesichter und Gesten waren wie Messerstiche, die tief in sein Herz gerammt wurden.

Hermine hatte Tränen, der Enttäuschung und verzweifelter Wut, in den Augen. Ginny blickte kalt und hasserfüllt zu ihm. Ron war rot im Gesicht vor Wut, aber auch Erleichterung spiegelte sich in seinem Gesicht wieder.

„Ich bin unschuldig!", rief er ihnen verzweifelt zu, in der Hoffnung sie würden ihm doch noch glauben und ihm helfen. Doch sie schüttelten nur mit dem Kopf und wandten sich voller Abscheu von ihm ab.

Er versuchte, die Geschehnisse zu rekapitulieren, die zu dieser ganzen Farce geführt hatten.

Es war am ersten Hogsmeade-Wochenende, in seinem sechsten Schuljahr. Er ging gemeinsam mit Luna, Ron, Ginny und Hermine nach Hogsmeade. Um etwas Zeit alleine zu verbringen, trennten sich Ron und Hermine schnell von den anderen... denn sie waren inzwischen mehr als nur Freunde.

Als Ginny ihren Freund Dean erkannte, verabschiedete sie sich von Harry und Luna und lief zu Dean. Nun war Harry mit Luna allein, nicht das es ihn störte, im Gegenteil. Er genoss ihre Nähe und war gern mit ihr zusammen. Seit dem Fiasko im Ministerium, hatte er gelernt hinter ihre Fassade zu schauen und erkannte, wer sie wirklich war. Entgegen ihrem verträumten Auftreten, war sie eine begabte und äußerst intelligente junge Hexe, die durchaus ihren ‚Mann' stehen konnte.

Inzwischen hatte sich zwischen ihnen ein genauso starkes Band der Freundschaft gebildet, wie mit Ginny… fast so stark, wie mit Ron und Hermine. Doch mehr als nur Freundschaft konnte er sich bei ihr nicht vorstellen.

Sie kamen irgendwie auf das Thema Sirius zu sprechen. Er erzählte ihr, wie er seinen Paten kennen gelernt hatte. Luna hatte daraufhin Interesse an der Heulenden Hütte gezeigt und ihn gebeten, sie doch dort hin zuführen , wo sie schon mal in Hogsmeade waren.

Ungeahnt, wurden sie von fünf Todessern aufgelauert, die sich nahe der Heulenden Hütte versteckt hielten. Gemeinsam mit Luna, hatte er es geschafft, drei der Todesser auszuschalten, doch wurden sie von den anderen beiden überwältigt.

Niemand war in der Nähe um ihnen zu Hilfe zu kommen, sie waren einfach zu weit abseits des Dorfes gewesen. So schnell würde man sie nicht finden.

Als Harry wieder zu Bewusstsein kam, fand er sich in einem unbekannten Haus, gefesselt vom Petrificus Totalus, wieder. Hilflos musste er mit ansehen, wie Luna stundenlang durch den Cruciatus gequält wurde. Ihre Schreie brannten sich förmlich in sein Gehirn.

Schließlich starrte sie nur noch mit leeren Augen in unendliche Fernen und wimmerte. Daraufhin sagte einer der Todesser: „Los, wir müssen uns beeilen. Wir bekommen gleich unangenehmen Besuch."

Er kante die Stimme, es war Nott.

Lachend und mit einem höhnenden Grinsen wandte sich der Todesser an den immer noch bewegungslosen Harry. Dieser warf ihm einen Zauberstab zu, mit dem Luna die ganze Zeit gefoltert worden war. Seine Augen weiteten sich geschockt, als er erkannte, dass es sein eigener war.

Sie hoben den Fesselzauber von Harry auf und disapperierten. Nur wenige Augenblicke später apparierten Auroren in den Raum und betäubten ihn umgehend, als er sich über Luna beugen wollte.

Brutal wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als er mit einem Portschlüssel an einen Hafen transportiert wurde. Wenige Minuten später saß er gefesselt in einem Boot, rechts und links von ihm hielten wieder Dementoren Wache und die schlimmsten Ereignisse seines Lebens begannen, sich in seinem Geist immer und immer wieder abzuspielen.

Es begann mit dem Todesschrei seiner Mutter, über den Tod Cedrics und Sirius' und endete nach vielen endlos, qualvollen Erinnerungen an die schmerzerfüllten Schreie und den leeren, hoffnungslosen Blick Lunas. Und zusätzlich plagten ihn nun noch die hasserfüllten Blicke seiner einst besten Freunde... das tat ihm nach Luna am meisten weh.


Was spielt sich außerhalb der Story währenddessen ab?

Sehen wir doch mal nach...

Lady Shadow: "Wie können sie ihm das antun?"

Lord Silver: "Einfältige Sterbliche! Pah!"

Harry: "Wollt ihr mich hier verrotten lassen?"

Lady Shadow: rollt mit den Augen "JA"

Lord Silver: "Hilf dir selbst... oh großer Held!" feixt böse

Lady Shadow: nickt zustimmend "Sonst fällt dir doch auch immer was ein!"

Harry: schaut sie mit treuem Hundeblick an und fleht mit weinerlicher Stimme "BITTE, BITTE"

Voldemort: "Muhahaha"

Lord Silver: "Klappe, Snakeface! Dein Auftritt kommt erst später!"

Lady Shadow: verschränkt die Arme vor der Brust und schaut zu Harry "Nope!" dreht sich zu Voldie "Ruhe auf den billigen Plätzen!"

Voldemort: "Och Menno! Bin ja schon ruhig!" zieht eine Schnute dreht sich zu Harry und steckt seine gespaltene Zunge raus, als Shadow und Silver nicht hinschauen

Harry: fängt an zu schlottern und klappert mit den Zähnen

Lord Silver: "Was für ein Weichei!" seufzt

Harry: grinst plötzlich böse "Hey... ihr müsst mich rausholen, sonst ist eure Story zu Ende! HA!"

Shadow und Silver sehen sich an und ihre Augen funkeln tückisch. Sie drehen sich zu Harry und schleudern einen Blitz auf ihn, der schreit laut auf.

"Aua! Das war unangebracht!"

Shi-Ala: "Nun hört endlich auf, auf Harry rumzuhacken!"

Harry: "Huh! Wer bist du denn?"

Lady Shadow: "Silver, ich denke, wir holen ihn da raus." Mitleid hat

Lord Silver: "Ja, ja. Schon gut. Von mir aus." grummelt in seinen Bart

AN: So, das war unser erstes Kap. Wir hoffen, es hat euch gefallen und denkt daran zu reviewen. Schreibt uns auch, ob euch unsere außerstory-Aktivitäten gefallen, oder ob wir es lieber lassen sollen... obwohl, ihr braucht es ja nicht zu lesen ;-)