Hallo an alle. Eigentlich hatte ich in meiner letzten Story verkündet das meine nächste Geschichte eine Hermione/Snape, Harry/Draco – Story wird. Nun ja, das ist sie auch, aber es ist nicht die, an der ich eigentlich schreibe. Das hier ist nur fluff, smut und komische Ideen!

Ich unterhielt mich gerade mit ähnlich verrückten Menschen, wie ich einer bin und wir sprachen über ein paar endlos witzige FF's die wir gerade gelesen hatten, als ich aus dem Hinterhalt von einem durchgeknallten Plotbunny aufs Fieseste attackiert wurde. Ich versuchte es abzuwehren, es mit Möhren zu bestechen oder einfach nur umzulegen, aber es zog eine CD einer nicht näher zu benennenden deutschen Girlyband hervor und drohte mir, sie wieder und wieder abzuspielen, sollte ich nicht auf der Stelle mein Telefonat abbrechen und mit dem Schreiben anfangen. Ich hatte keine Wahl, ehrlich. Also macht mich nicht verantwortlich für das Zeug, das jetzt gleich kommt. Das Plotbunny ist schuld.

Dies ist eine leicht abgeänderte Antwort auf eine schon ältere WIKTT-Challenge.

Disclaimer: Don't own, don't sue, dont'ask, don't tell! Ich hab mir die Figuren nur zum Spielen ausgeliehen und wenn ich fertig bin, werden sie frisch gebadet und obliviated zurückgegeben.

Geißel von Hogwarts

Kapitel 1 – Die Herausforderung

Es war kurz nach dem Ende der Winterferien. Alle Schüler waren inzwischen zurückgekehrt und tummelten sich in ihren jeweiligen Gemeinschaftsräumen. Trotz der Entspannung, die sie gehabt hatten und dem Triumph der monatelang über dem Schloss gehangen hatte, nachdem Voldemort von Harry (mit Unterstützung von Ron, Hermione und Snape) endgültig zum Teufel geschickt worden war, lag eine gewisse erwartende Vorfreude über der Schule. Die Lehrer waren misstrauisch, die meisten Schüler ahnungslos und die Siebtklässler verschwiegen. Aber es war nicht eine bedrückte Stille, nein, sie war voll von hämischer und selbstgefälliger, teilweise auch racheerfüllter Spannung.

Kurzum – die Siebtklässler planten einen grossen Abtritt.

Im Gryffindorturm herrschte himmlische Ruhe. Hermione, die sich nach dem Niedergang von Voldemort glücklich in ihre Studien versenkt hatte, obwohl Harry und Ron der Meinung waren, dass sie bereits in der zweiten Klasse die Abschlussprüfungen hätte bestehen können, saß an einem Tisch, über den sie genüsslich ein gutes Dutzend dicker Bücher gestreut hatte und las gleichzeitig in drei Wälzern, während sie nebenbei Notizen in ein Heft schrieb.

Neville, Ginny, Dean und Ron spielten Koboldstein und Harry saß vor dem Kamin und starrte hinein. Er hatte am Abend zuvor verkündet, er würde erstmal genau das tun, was er auch schon die Ferien über gemacht hatte und zwar rein gar nichts. Parvati und Lavender hockten über Witch's Weekly und giggelten und Seamus köchelte etwas in einer Ecke des Raumes, das schwere Alkoholschwaden durch die Luft treiben und ihn breit grinsen liess.

Hermione gähnte ausgiebig und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. Wenn sie nur im Gemeinschaftsraum war, dann machte sie sich nicht die Arbeit ihre Haare mit dem Bändigungszauber zu belegen, den sie vor ein paar Monaten in einem der Bücher in der Bibliothek gefunden hatte, mit einem Aufschrei des Triumphes, der selbst Harry in den Schatten gestellt hätte, wenn denn jemand da gewesen wäre, ihn zu hören. Sie fragte sich gerade, ob sie den Zauber mit einem Trank verbinden könnte, so dass er permanent wirken würde, während sie sich die widerspenstige Masse zu einem Zopf flocht, als ein heftiges Klopfen an einem der Fenster eine Ruhe über den Raum fallen liess, die jedem Aussenstehenden äusserst merkwürdig vorgekommen wäre.

Blicke wurden ausgetauscht, Köpfe zustimmend gesenkt und schliesslich stand Harry auf und öffnete das Fenster, durch welches ein äusserst arrogant wirkender Falke geschwebt kam, sich auf dem Tisch vor Hermione niederliess und herablassend sein Bein ausstreckte. Harry nahm die Botschaft von seiner Kralle und das edle Tier flog ohne einen weiteren Blick davon.

Der-Junge-der-lebte überflog die Zeilen und sah dann grimmig auf.

„Liebe Gryffindors und Gryffindorinnen", verkündete er mit wichtigtuerischer Miene und brachte damit den Grossteil der Anwesenden zum Grinsen. „Der Augenblick auf den wir mit Freude und leichten Panikattacken gewartet haben, ist endlich da. Die Slytherins haben, wie wir ja erwartet haben, die Chance ergriffen und das edle Haus Godric Gryffindors zum Streiche-Wettkampf herausgefordert. Als Captains der betreffenden Quidditchteams, sind es Draco Malfoy und meine Wenigkeit, die über die jeweiligen Challenges beraten werden, was im Klartext soviel heisst wie: Was immer die Slytherins aushecken, werde ich über ihn erfahren. Ebenso werden unsere Herausforderungen an die Slytherin über mich an diese gehen. Ebenso bedeutete es natürlich auch noch etwas anderes. Nämlich das sämtliche Verantwortung für die, zweifelsohne erniedrigenden, Herausforderungen von mir für

Gryffindor und von Malfoy für Slytherin übernommen werden."

Draco Malfoy hatte sich ein paar Monate vor dem letzten Kampf gegen seinen Vater und gegen Voldemort gewandt und auf der Seite von Dumbledore und Harry gekämpft. Ihrem Prinz ergeben, hatten sich alle anderen Slytherins ihm angeschlossen. Crabbe und Goyle, loyal wie sie Draco gegenüber waren, kämpften gegen ihre eigenen Familien, während andere Todesser sich geweigert hatten ihre Kinder zu töten und sich von Voldemort angewandt hatten, so zum Beispiel die Zabinis, die Parkinsons und die Bulstrodes. Voldemort, plötzlich vieler Anhänger beraubt und erheblich geschwächt, hatte nicht annähernd die Kraft gehabt, wie es vom Orden des Phönix erwartet worden war und sie hatten einen schockierend einfachen Sieg und wenig Verluste gehabt.

Vieles davon, war Draco zu verdanken. Was aber nicht bedeutete, dass er Harry jetzt leiden könnte (oder andersherum) oder weniger ätzend zu den Gryffindors war. Lediglich Dinge wie Beleidigungen gegen Muggelgeborene waren verschwunden. Doch bevor Hermione sich darüber freuen konnte, hatte Draco schon interveniert und jederzeit eine Menge anderer Beleidigungen über ihr Äusseres, ihre Art zu reden, ihre Versessenheit zu lernen und anderes parat. Nachdem ihm und seiner Mutter jetzt das komplette Malfoy-Vermögen gehörte, war seine verzogenes-Gör-Attitüde nur noch schlimmer geworden.

„Noch Fragen?"

„Harry, das ist wohl die dämlichste Idee, die du je hattest!"

Harry drehte sich zu einer wutschnaubenden Hermione um und liess ein Lächeln aufstrahlen, das jeden im Umkreis von hundert Metern erblinden liess. Hermione interessierte das nicht. Wenn überhaupt, dann erzürnte sie das schmelzende Seufzen von Parvati und Lavender nur noch mehr.

„Also erstmal, Mione, ist das gar nicht meine Idee. Und zweitens ist sie nicht dämlich. Es ist Tradition."Er versuchte sich an einem ernsten Blick. „Du willst doch nicht etwa eine althergebrachte, ehrwürdige Tradition brechen?"

Ein Zischen war der Anfang ihrer Antwort und an dem Verengen ihrer Augen erkannte Harry, dass er in Schwierigkeiten war. Sie packte ihn am Ärmel und zerrte ihn ein paar Meter zur Seite.

„Harry!", fauchte sie leise und er konnte sich regelrecht vorstellen, wie sich ihre Nackenhaare sträubten. „Das ist verrückt, nein, mehr als das, es ist gefährlich und verantwortungslos und..."

„... wohl der grösste Spass, den Hogwarts seit Jahren gesehen hat. Komm schon, lass einmal die Regeln beiseite und amüsier dich."

„Mich amüsieren? Amüsieren?"

Harry nickte und tätschelte ihr die Schulter. „Ja Mione, amüsieren. Ich weiss es ist ungewohnt für dich, aber mit etwas Übung und Mühe bin ich mir sicher, das es funktionieren wird und du vielleicht sogar Spass daran findest."

Lavender piepte auf. „Wie sind denn die genauen Regeln, Harry?"

Er warf ihr ein Lächeln zu, dass sie bis unter die Haarwurzeln erröten liess.

„Danke für die Frage, darauf wollte ich gerade kommen. Es ist relativ simpel. Slytherin und Gryffindor stellen sich gegenseitig abwechselnd Herausforderungen. Das Haus mit dem höchsten Punktestand beginnt. Das wäre im Augenblick...", er seufzte und dachte an die letzte Zaubertrankstunde, „... Slytherin."

Alle stöhnten.

„Jede Herausforderung muss exakt ausgeführt werden, dafür sorgt ein magischer Kontrakt, auf dem die Aufgabe aufgeschrieben wird. Wurde sie eingelöst, färbt sich die Schrift von schwarz zu silber. Betrug, egal in welcher Form, wird damit unmöglich gemacht. Die letzte reguläre Aufgabe ist zwei Tage vor der Abschlussfeier zu erledigen. Danach stellt das Haus mit der höchsten Punktzahl die Abschlussaufgabe, die allerdings von beiden Häusern ausgeführt werden muss. Das gewinnende Haus erhält den Titel „Geißel von Hogwarts" und das Verliererhaus muß beim Abschiedsfest die Farben der Gewinner tragen..."

Sämtliche anwesenden Gryffindors gaben sich kurz der wundervollen Vorstellung hin, die Slytherins in Rot und Gold zu sehen.

„Sollte es allerdings zu einem Gleichstand kommen, tja, dann weiss ich auch nicht. Das würden wir klären, wenn es soweit ist. Noch was: Uns sollte klar sein, dass diese Wette zu einem massiven Punkteverlust führen kann. Nein, nicht kann - wird!"Harry stieg auf einen Stuhl und breitete theatralisch die Arme aus. „Aber wenn das der Preis ist den es kostet Slytherin in die Schranken zu weisen, dann werden wir ihn zahlen, nicht wahr, Gryffindors?"

Zustimmendes Gebrüll erscholl.

„Wir werden Slytherin in den Arsch treten!"

Erneutes Gebrüll.

„Gryffindor, Gryffindor, GRYFFINDOOOOORRRR!"

Hermione stand da und schüttelte den Kopf.

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„Und wir werden dafür sorgen, das diese Wette zu einem massiven Punkteverlust bei den Gryffindor führt! Das ist der Preis den sie zahlen werden, wenn sie sich mit uns anlegen, nicht wahr, Slytherins?"

Zustimmendes Gebrüll erscholl.

„Wir werden Gryffindor in den Arsch treten!"

Erneutes Gebrüll.

„Slytherin, Slytherin, SLYTHERIIIIIIN!"

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Harry wollte nicht mehr Kapitän der Quidditchmannschaft sein. Er wollte eigentlich nicht mal mehr Schüler auf Hogwarts sein. Nicht, wenn das seine Aufgabe war. Niedergedrückt gab er die Nachricht an diesem Abend an seine Hausgenossen weiter.

Entsetztes Keuchen war die erste Antwort.

Neville wirkte, als ob er ohnmächtig werden wolle.

Die anderen sahen nicht viel besser aus.

Das Blatt mit der Slytherinschlange sank raschelnd zu Boden.

Challenge 1:

Unterbrechen des Zaubertranksunterrichtes, bis entweder die Stunde zuende ist oder Snape sämtliche Punkte der Gryffindors abgezogen hat.

Ron sprach aus, was alle dachten.

„Wir sind so tot."

Eine Weile starrten sich alle einfach nur in atemlosen Schrecken an.

Dann:

„Ich glaube, ich habe eine Idee", verkündete Seamus zögernd.

Berühmte letzte Worte...

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Die Chaps werden immer so um diese Länge sein und ich hoffe, jede Woche ein neues Chap präsentieren zu können. Die Story wird nicht soooo lang (denke ich), ich rechne momentan mit 10 Kapiteln.

Ich hoffe ich hattet (und habt) Spass.

Alles Liebe

Viv