Titel: Seid ihr Franzosen eigentlich alle schwul!
Teil: 2/2
Autorin: R-chan
E-Mail: R-changmx.de
Rating: PG-14
Warning: SAP!!!
Pairing: Johnny MacGregor x Olivier Bollinger
Summary: Die Majestics machen auf einem Luxusdampfer Urlaub auf dem Meer. Und Johnny's hitziges Temperament bringt das Wasser zum Kochen und das Fass zum Überlaufen ...
Disclaimer: Don't own! Nix Geld!
Was bisher geschah: Johnny macht einen Spaziergang an Deck, als er am Pool überraschend auf Ralf und Olivier trifft. Er beobachtet, wie Olivier seinem Teamcaptain freudestrahlend um den Hals fällt, und tickt kurz aus. In seiner Rage schimpft er den Franzosen eine "Schwuchtel" und einen "Schwanzlutscher"; Ralf unterstellt er, seinen Sinn für Ehre und Anstand verloren zu haben. Nachdem er sich abreagiert und geduscht hat, findet er eine Notiz von Olivier ...
Kommentar: Der zweite Teil meiner ersten längeren Fic . Ich bedanke mich hiermit für alle Reviews! Danke an alle! Oli-Plüshie geht an:
Aragolas (Aragolas: Viel Dank für dein Review! Jaja, die ewige Disskusion um die Namen... seufz So prüde ist Johnnylein ja eigentlich gar nicht, du wirst schon sehen. gemeinnisvoll lächelt Ja? Ist es rübergekommen, dasss er eifersüchtig war? ... Guuut!)

Viel Spaß beim Lesen!

CU R-chan .

Seid ihr Franzosen eigentlich alle schwul?!

Eilig stürmte Johnny zur Tür hinaus, als er auch schon in die nächste Katastrophe reinrannte. Schmerzhaft fielen er und die andere Person zu Boden. "Autsche..." Der Rotschopf sah auf. "Giancarlo?!" "Si?", sagte der Römer und stand, sich das Gesäß reibend, auf. "Mama mia, Johnny! Wase rennst due soe durche die Flure, eh? Weißte due, wie späte ese iste?" Johnny brauchte nicht auf die Uhr zu sehen; er wusste, dass Giancarlo meinte, dass er jetzt nichts mehr außerhalb seiner Suite zu suchen hatte. Er rappelte sich auf und strich hastig seine Kleidung glatt. "Hast du Olivier irgendwo gesehen?", fragte er ungeduldig, als der Casanova ruhig seine Schüsselkarte hervorholte.
"Si. Aber iche darfe dire nichte sagen, wo. Olie iste sehr traurig, wegen dire, weißt due.", antwortete Giancarlo mit gesenktem Blick. Er öffnete die Tür und trat ein. Die Tür hinter sich zuziehend, meinte er noch: " Ich frage miche, wase Olie da ganze vorne machen wille, tse ..." Johnny stand für einige Augenblicke wie eine Salzsäule da, bevor er begriff und wie von der Tarantel gestochen losrannte.

Schon von Weitem sah Johnny das samtene, grüne Haar im Mondschein glänzen, während die nächtliche Meeresbriese mit den feinen Strähnen spielte. Eine traurige Flötenmelodie erklang durch das Rauschen der Wellen, die sich eine Hand voll Meter zu Olivier's Füßen am Bug brachen. "Olivier?" Einen spitzen Schrei ausstoßend, sprang der Franzose herum. "Mon Dieu!", stieß er hervor, "Johnny! Wie kannst du mich so erschrecken?!" Des Schotten Züge wurden sanfter. "Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken." "Johnny", sagte Olivier, sich Augen und Wangen wischend, "Du sollest mich doch nicht suchen"
Der Rotschopf verspürte einen Stich durch die Brust. "Olivier, du hattest ernsthaft vor, die ganze Nacht über hier draußen Flöte zu spielen?" Olivier drehte sich von ihm weg. "Und wenn, was macht das schon"
"... Olivier"
"Geh weg, Johnny", verlangte der Jüngere und schniefte. Schweigen traut ein. Bis Johnny es brach: "Hör zu, Olivier, ich will mich bei dir entschuldigen, OK? Es tut mir leid. Ich wollte nicht so ausrasten. Ich wollte dich nicht anbrüllen, oder dich beschimpfen, dich nicht beleidigen. Und ich wollte dich nicht verletzten. Ich war ... Ich war ..." Johnny zögerte. "Was warst du?" "Ich weiß, das klingt jetzt bescheuert." Tief holte er Luft. "Ich war eifersüchtig." Mit tellergroßen Augen drehte sich Olivier wieder zu ihm um. "Wieso das denn?", fragt er ihn verwundert. "Du ... Du hast so glücklich ausgesehen, und selbst durch die Dunkelheit konnte ich dein strahlendes Lächeln sehen. Und ich war neidisch auf Ralf, weil er es war, dem du um den Hals gefallen warst und nicht ich. Ich-" Ein plötzliches Gewicht um seinen Nacken ließ Johnny abbrechen. "Ach, Johnny...", flüsterte der Jüngere ihm zu und begann erneut leise zu schluchzen. Still schlang der Schotte seine Arme um die schmale Taillie seines Freundes. "Es tut mir so schrecklich leid, Olivier. Ich wollte dir nicht weh tun. Bitte, bitte bleib nicht hier draußen, ja? Du wirst sonst noch krank. Und das will ich nicht." Er spürte Olivier nicken. Lange standen sie eng umarmt da, ließen das Mondlicht ihre Laterne sein, und hielten sich fest. Als Olivier losließ, merkte Johnny, wie enttäuscht er war, und anscheinend war das auch in seinem Gesicht zu lesen, denn Olivier meinte: "Guck doch nicht so traurig, hm. Lass uns reingehen, mir ist kalt, ja?" Sanft lächelnd zog der Brite seine Jacke aus und hängte sie um die schmalen Schultern. "Ja, lass uns reingehen..."

Johnny hatte sich grad überlegt, wann und wie er sich morgen bei seinem Teamcaptain entschuldigen sollte, als sich jemand zu ihm auf's Bett setzte. Langsam dreht er sich zu Olivier um, der ihn anlächelte. "Keine Sorge, Ralf wird dir nicht den Kopf abreißen." "Meinst du?" Olivier kicherte. "Würde Giancarlo sonst noch lebendig herumspringen? Denk mal nach, Johnny, bei all den Fauengeschichten, die er hat ..." Er ließ es so im Raum stehen. "Außerdem kennt ihr euch schon eine halbe Ewigkeit. Er kennt dich doch, und weiß, dass du es im Grunde nicht so gemeint hast. Da bin ich mir sicher"
"Hm, ... Hast recht. Olivier?" "Hm?" "Komm her du, Knuddelzeit!" Und bevor Olivier wusste, wie ihm geschah, ließ Johnny seinen Knuddel-Trieb an ihm aus. Lachend knuddelten sie sich gegenseitig, bis sie bemerkten, dass sie völlig mit der Decke und miteinander verhäddert waren. Sweatdroppend entwanden sie sich und schneller als Johnny überhaupt gucken konnte, hatte es sich der Franzose in seinem Bett gemütlich gemacht. "Ist es denn wenigstens bequem?", fragte er grummelig, mehr im Spaß, als in Ernsthaftigkeit. "Was glaubst du denn, warum ich hier liege, hä?", antwortete Oli spitz und grinste. "Weißt du, was Giancarlo zu mir gesagt hat, um mich zu trösten?" Kopfschütteln. "Er meinte, du wärest nur bockig, weil ich besser "Schwanz lutschen" könne, als du." Daraufhin zuckte Johnny's rechte Auge etwas komisch. "Das kriegt er zurück." Damit legte er sich zu Olivier, schlag seinen Arme um ihn und freue sich ganz tief, tief drin, als Olie sich an ihn kuschelte. Eine Weile waren sie noch wach, bevor sie beide friedlich in den Armen des Anderen einschliefen, und süß träumten.

Ende des zweiten Teils

OWARI