Meine Lieben... #g# Ich habe schon vor längerer Zeit eine Geschichte von CORAZON übersetzt, die ich einfach nur genial fand und finde. Allerdings habe ich mich nie getraut Corazon zu bitten, sie veröffentlichen zu dürfen. Jetzt habe ich sie doch mal angesprochen und ihre Reaktion wa nciht nur positiv, sondern geradezu überwältigend enthusiastisch. Da ich sie, genauso wie Rilla, zu meinen Lieblingen im Englischen FF-Bereich zähle, bin ich stolz, euch diese Story präsentieren zu dürfen.

Direkte Reaktionen könnt ihr senden an: die emailadresse hier dank ffnet nicht angezeigt werden sollte, hier nochmal: corazon8393 at yahoo punkt com

Ich wünsche viel Spass!

Before I Die ... I Promise To

Voldemort war tot und die gesamte Zauberergesellschaft feierte, alle, ausser Cornelius Fudge. Denn Fudge, der die gesamte Zeit seinen Kopf in den Sand gesteckt hatte, versuchte nun seine Macht zu demonstrieren und zu festigen, indem er alle Todesser nach Askaban schickte – inklusive unserem geliebten Severus Snape.

Fudge hatte viele Todesser vor das Zauberergamot gebracht und versuchte dort sie für alle möglichen Verbrechen schuldig sprechen zu lassen, wie Verrat, Attentate gegen politische Führungspersonen und

Auflehnung gegen das Gesetz und die Zaubererwelt. Es dauerte nicht lange, bis bestimmte Neuigkeiten über Snapes Verbleiben während des Krieges laut wurden, welche ein Lächeln auf Fudges Gesicht brachten, das die Grinsekatze aus „Alice im Wunderland" vor Neid hätte erblassen lassen. Und um die Spannung der Gefangennahme verschiedener Todesser zu erhöhen, entschied Fudge, die Anhörung von Snape für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

xxx

Mit verschränkten Armen stand Snape vor dem Zauberergamot, im Gesicht seinen üblichen finsteren Ausdruck, welcher, bei der richtigen Gelegenheit, einen Kessel hätte schmelzen können. Die schwarzen Roben, die seinen Körper verhüllten, unterstrichen die gesamte einschüchternde Erscheinung, welche den Raum gefangenhielt.

„Severus Sergio Sheldon Sinclair Socrates Stephen Stuart Solaris Snape," sagte Snape, als die Gerichtsschreiberin nach seinem vollen Namen verlangte. Die Menge schwieg, um den langen Namen zu verdauen. Bones senkte ihre Stimme und fragte:" Hatten Ihre Eltern einen Fetisch mit Namen, die mit „S" beginnen?"

Severus starrte die Frau an, bewegte sich aber keinen Millimeter. Fudge sprang ein, eindeutig zu beglückt über die Anhörung, um die Förmlichkeiten noch weiter in die Länge zu ziehen. „Snape, Sie wurden vor dieses Gericht gerufen, wegen des Vorwurfs des Verrates." Die Menge atmete erschrocken ein. Jetzt, wo der Krieg vorbei war, war es allgemein bekannt, dass Snape ein loyales Mitglied des Orden des Phönix gewesen war, während er als Todesser in den Reihen Voldemorts spionierte. Es wurde als Held angesehen, etwas, dass Fudge nicht wahrhaben wollte. Armer Fudge, das war etwas das er nie sein würde, etwas, wovon er nie fühlen würde wie es wäre es zu sein – ein Held.

„Wie bekennen Sie sich?"

„Wie ich mich bekenne?", knurrte Snape in seiner tiefen, seidigen Stimme, welche drei Hexen in der ersten Reihe der Zuhörer dazu brachte, sich hektisch Luft zuzuwedeln. „Das ist die lächerlichste, absurdeste, unsinnigste Idee mit der Sie jemals dahergekommen sind, Fudge", schnappte er.

Fudges Augen weiteten sich, ungläubig, das jemand es wagte so mit ihm zu sprechen.

„Oh, vergeben Sie mir Fudge, eindeutig ist meine Wortwahl ein wenig über Ihrem intellektuellen Horizont, also will ich es so ausdrücken, dass auch Sie es verstehen: Sie sind, verdammt nochmal, absolut durchgeknallt!"

Die Menge brach in Gelächter aus und begann Snape anzufeuern. Die meisten in der Zauberergesellschaft waren mit Snape bekannt, denn schliesslich hatte er 17 Jahre lang in Hogwarts unterrichtet, so dass er entweder die Anwesenden selbst oder aber ihre Kinder gelehrt hatte. Aber das war nicht der Grund, warum er die Unterstützung der Menge hatte. Oh nein. Sie hassten ihn als Lehrer. Sie hassten ihn als Lehrer ihrer Kinder. Aber jetzt, wo der Krieg vorbei war, benahm sich Snape im Klassenzimmer doch schon mehr wie ein menschliches Wesen. Er zeigte einen Sinn für Humor zusammen mit einer Toleranz gegenüber... tja, gegenüber von fast allem. Die Gesellschaft hatte diesen Wandel bemerkt und aus diesem Grund unterstützte sie ihn.

„Ruhe", brüllte Fudge, während er seine Fäuste auf den Tisch schlug. Die Menge verstummte. „Wie bekennen Sie sich?"

„Nicht schuldig", erwiderte Snape ruhig.

„Nicht schuldig? Sie haben sich beim Endkampf mit Voldemort nicht einmal sehen lassen, Snape! Sie erzählen uns, Sie wären dem Orden gegenüber loyal gewesen, tauchen aber in der entscheidenden Schlacht nicht auf!"

Sehr langsam wiederholte sich Snape: „Nicht – schuldig."

„Dann werde ich Ihre Schuld beweisen. Ich habe eine Schlüsselzeugin, die bezeugen wird, wo Sie in der Zeit während der Schlacht waren", schrie Fudge. „Bringt die erste Zeugin heraus – Hermione Granger!" Die Menge schnappte erschrocken nach Luft.

Die Türen flogen auf und Hermione Granger kam herein. Alle drehten sich um, um sie zu beobachten. Sie alle kannten die hochintelligente Besserwisserin mit den buschigen Haaren, aber heute überraschte sie alle. Sie trug ein langärmliges schwarzes Kleid, das eng anlag und ihre Kurven betonte. Es endete an den Knien und hatte einen kleinen Spalt im Rock, genug, um die Phantasie der Männer anzuregen, die sie anstarrten. Sie trug schwarze Nylons, schwarze hochhackige Schuhe und ihr Haar war locker hochgesteckt mit einigen lockigen Strähnen, die sich um ihr Gesicht und in ihren Nacken ringelten. Ihr Make-up war äusserst geschmackvoll.

Unter den Leuten waren einige Hogwartsschüler, deren Münder nun offenstanden, wie Fische, die nach Luft schnappten. Hermione Granger war immer der Inbegriff für Wissen gewesen, doch nun schien es, als würde sie auch zum Inbegriff für Sex.

Sie schritt verführerisch durch den Raum, bewegte dabei anmutig die Hüften und lächelte, als sie sich eine verirrte Locke langsam aus dem Gesicht strich. Sie stellte Augenkontakt zu verschiedenen Personen her und ihre Augen zeigten nichts als Wärme und Ehrlichkeit, was die Menge sofort dazu brachte sie ins Herz zu schliessen. Sie ging an einem kleinen alten Zauberer vorbei, der sie mit einem breiten Grinsen, in dem einige Zähne fehlten, anstarrte. Hermione liess ihre Finger an seinem Gesicht über seinen Wangenknochen zu seinem Kiefer entlang gleiten, zwinkerte ihm zu und lief weiter. Die alte Zauberer kicherte leise und sein Freund klopfte ihm gratulierend auf den Rücken.

Sie lief bis ganz nach vorne und setzte sich in den leeren Stuhl neben Severus, der noch immer abwehrend dastand. Sie sah ihn nicht an, als sie die Beine übereinanderschlug und noch mehr Haut als ohnehin schon freilegte und genauso wenig warf er ihr einen Blick zu.

Fudge konnte seinen Augen nicht von Hermione nehmen, doch Dolores Umbridge, die neben ihm saß, machte ihr kleines „Chrm, chrm."

Das gesamte Zauberergamot fragte einstimmig: „Hustenbonbon, Dolores?" Sie warf ihnen einen bösen Blick zu, sagte aber nichts mehr.

„Oh, ja", begann Fudge und schüttelte seinen Kopf, um die lüsternen Gedanken zu vertreiben. „Bitte notieren Sie Hermione Grangers Namen."

„Name?", fragte die Schreiberin.

„Hermione Eliz –" „Ja ja", unterbrach der ungeduldige Fudge, „wissen wir. Hermione Elizabeth Ann Granger. Fangen wir an. Ms Granger", Fudge lehnte sich vor. „Wo waren Sie in der Nacht, als Er-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf von Harry Potter getötet wurde?"

Hermione überschlug die Beine in die andere Richtung. „Ich habe ein Bad genommen, Sir." Fudge fiel fast hin als er das hörte. Die Menge keuchte leise auf und die einzige Reaktion von Snape war ein leichtes Kräuseln der Oberlippe.

„Ein Bad?", krächzte Fudge. Er räusperte sich und fand seine Stimme wieder. „Ein Bad, Ms Granger? Sie wollen mir weismachen, dass Sie in der Nacht des entscheidenden Kampfes ein Bad genommen haben?"

„Ja, Sir", erwiderte sie und sah ihm in die Augen.

„Ich dachte Sie sind hier um uns über den Aufenthaltsort von Snape in jener Nacht zu informieren?"

„Genauso ist es. Severus badete mit mir."

Die Menge drehte durch und im Gerichtssaal brach die Hölle aus.

„RUHE!", schrie Fudge. „RUHE!" Es wurde still, als Hermione lächelte. Anhand dieses Lächelns wurde klar, dass sie noch mehr zu erzählen hatte.

„Wieso, Ms Granger, nahmen Sie ein Bad mit Severus Snape während der letzten Schlacht? Sicherlich hätten Sie andere Dinge zu tun gehabt. Zum Beispiel: Haben Sie beide nicht an dem Trank gearbeitet den Potter benutzte um den dunklen Lord zu töten?"

„Ja, das haben wir."

„Dann haben Sie doch auch sicherlich die Wichtigkeit dieses Krieges verstanden und trotzdem nahmen Sie ein Bad?", fragte er ungläubig.

„Ja, Sir", antwortete sie, den Kopf nach oben haltend.

„Bitte erklären Sie uns, warum Sie ein Bald nahmen in der Nacht in der Er-dessen-Na-"

"Voldemort", unterbrach Hermione und die Menge keuchte und stöhnte.

„Was?" Fudge zuckte zurück.

„Sein Name war Voldemort. Wenn Sie seinen Namen nicht sagen können, zeigen Sie Angst vor einem toten Mann." Lachen ertönte aus den Zuschauerreihen, als Fudge rot wurde.

„Sagen Sie uns, warum sie gebadet haben", schnappte Fudge.

Hermione saß ein wenig aufrechter im Stuhl und lächelte. „Bevor ich dazu komme das zu erzählen, muss ich etwas weiter ausholen und früher beginnen, sozusagen am Anfang."

„Nun gut", erwiderte Fudge und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Dann tat Hermione etwas, dass alle überraschte. Sie drehte ihren Stuhl herum und blickte zu der Menge, ein Lächeln auf den Lippen.

„Es begann vor sechs Monaten..."

xxx

Professor Snape, ich schaffe es einfach nicht das letzte Element in diesem Trank zu identifizieren", sagte Hermione. Die meiste Zeit ihres siebten Jahres hatte sie damit verbracht, zusammen mit Severus an ihrem Sonderprojekt zu arbeiten.

Severus hatten mit Klauen und Zähnen dagegen gekämpft, dass die kleine Besserwisserin einen Arbeitsvorschlag einreichte, aber Albus hatte ihn gezwungen es zu lesen. Nachdem er es gelesen hatte, war er bereit alles zu tun, damit sie mit ihm zusammenarbeitete. Ihre Idee war brillant und komplett ausgearbeitet, jedes kleinste Detail überdacht - alles um den dunklen Lord zu töten.

Die beiden hatten die üblichen Startschwierigkeiten bis sie schlussendlich zu dem Punkt kamen, an dem sie ihren gegenseitigen Respekt erkannten.

Severus kam herüber und las ihre bisherigen Resultate die den Trank betrafen. „Anhand der Diagnose, die Sie aus den bisherigen Versuchen gezogen haben, muss das undefinierte Element entweder als Katalysator dienen oder es bindet die restlichen Bestanteile. Es könnte Drachenblut sein oder auch Schlangengift. Beides wird eine ziemliche Bandbreite von Resultaten haben."

Was schlagen Sie vor, Professor?"

Testen Sie jedes einzeln, aber sichern Sie vorher den Bereich mit den nötigen Schutzzaubern."

Ja, Sir", antwortete sie. Die nächsten Tage verbrachte sie damit, das Experiment vorzubereiten, während Severus sie dabei beobachtete. Es war ihm klar, dass sie in unbekanntem Territorium arbeitete und ein Paar Extraaugen benötigte.

Als sie die letzte Versuchsreihe durchführte, gab es eine Explosion die stark genug war, die Schutzzauber zu durchbrechen. Als sich der Rauch langsam auflöste, lag sie auf Professor Snape. All ihre Kleidung war verbrannt und das einzige, was ihre Nacktheit bedeckte, war der Körper des jeweils anderen.

xxx

Die Hexen in den ersten Reihen begannen Severus anzustarren und eine befeuchtete verführerisch ihre Lippen, was Severus ziemlich kalt liess, da er mit dem Rücken zu ihr saß. Hermione dagegen bemerkte es und zwinkerte ihr zu.

„Das ist ja alles sehr unterhaltsam, Ms Granger, aber was hat diese Explosion mit ihrem Bad zu tun?"

„Dazu komme ich noch", sagte sie mit süsser Stimme.

xxx

Severus starrte in Hermiones Augen und sie starrte zurück. Ein seltsames Gefühl von Begehren machte sich in beiden breit, ein Begehren, welches tief in ihnen brannte und fast ausser Kontrolle geriet, aber bevor sie physisch reagieren konnten verzog sich der Rauch endgültig und die klare Luft brachte sie wieder zu Sinnen.

Ms Granger, würden Sie bitte von mir heruntergehen?", knurrte Severus. Als sie versuchte aufzustehen, nahm er sich die Freiheit und stiess sie von sich, so dass sie fast gegen die Wand knallte.

Professor Snape", rief sie, als sie zu Boden sackte, „es tut mir leid!"

Wenn Sie doch nur nicht so eine... eine...", er brachte den Satz nicht zu Ende. Statt dessen stand er auf und drehte ihr den Rücken zu.

Professor", wisperte sie, „sind Sie in Ordnung?"

Seine Stimme brach. „Verschwinden Sie!" Hermione wusste, dass etwas falsch lief. Niemals zuvor hatte er weggesehen, wenn er sie anschrie. Sie ging zu ihm hinüber und berührte seinen Arm.

Professor", sagte sie erneut. Ihre Stimme war sanft und zärtlich, als ihre Hand um seinen Arm glitt und ihn zu sich umdrehte.

Als sie in seine Augen sah, sah sie Tränen.

xxx

„Sie wollen uns glauben machen, dass Severus Snape geweint hat?", rief Fudge.

„Ja", antwortete Hermione ruhig. „Dieser arme Mann", sie zeigte auf Severus, als sie aufstand, „hat mehr getan, als nur in einem Krieg zu kämpfen. Er hat sich selbst Freundschaft versagt, hat sich isoliert, war absolut einsam." Sie schritt zu ihm herüber. „Während die Gesellschaft ihn verfluchte, kämpfte er gegen Voldemort. Er spionierte, riskierte Folter und Tod, erstattete dem Orden Bericht, hat eure Kinder unterrichtet und niemals etwas im Gegenzug erbeten!"

Sie schnappte sich Snapes Kopf und drückte ihn an ihren Körper, bettete sein Gesicht zwischen ihre Brüste.

„Was zur Hölle machst du da, Hermione? Du weißt genau, ich habe nicht geweint!", grummelte Severus leise in ihren Busen.

„Halt die Klappe und mach einfach mit", murmelte sie.

„Warum hat Snape geweint, Ms Granger", fragte Fudge ungeduldig. Snape weiter festhaltend antwortete sie. „Er war fest davon überzeugt, dass er in diesem Krieg sterben würde und es war sein letzter Wunsch, seine letzten Stunden in den Armen einer willigen Frau zu verbringen."

Eine Hexe in der ersten Reihe kreischte auf und wurde ohnmächtig. Zwei Männer rannten ihr zu Hilfe, während die Zuschauer in eifriges Geschnatter ausbrachen.

„RUHE", brüllte Fudge wieder einmal, „RUHE!" Nachdem es wieder still war, wandte er sich an Hermione. „Sie meinen Snape hat den Krieg übersprungen, weil er SEX wollte?"

„Tja", erwiderte Hermione, Severus noch immer festhaltend, während ihre Finger durch das schwarze Haar glitten, „da war noch mehr, als nur das."

„Und was, Ms Granger?"

„Ich sagte ihm, dass ich nicht als Jungfrau sterben wollte. Wir versprachen uns, dass wir uns vor unserem Tod unsere letzten Wünsche gegenseitig erfüllen würden."

Und wieder rastete die Menge aus. Die Hexe die gerade ohnmächtig geworden war sprang auf und schrie: „Severus Snape, bitte nimm auch meine Jungfräulichkeit!"

Hermione grinste, als sie ihre Wange an Severus' Kopf rieb. „Ms Granger, würden Sie sich bitte wieder setzen!"

Sie setzte sich, während Severus begann seine Roben und sein Haar zu ordnen.

„Snape", schnappte Fudge, „haben Sie Ms Grangers letzten Wunsch erfüllt?"

Severus hob eine Augenbraue. „Ja, Sir."

Zwei weitere Hexen wurden ohnmächtig.

„Snape, wie konnten Sie das mit einer Schülerin machen?", fragte Fudge.

„Sie hat mich angelogen!"

„Inwiefern?"

„In der Nacht der letzten Schlacht..." begann Severus.

xxx

xxx

So, was ist in der Nacht des letzten Kampfes wohl passiert? Über reviews freuen Corazon und ichuns sehr. Haltet euch bitte nicht zurück! #fg#Der zweite Teil folgt in Kürze!

Alles Liebe

Eure viv