Ein Männerproblem

Warnungen Ist irgendwie ziemlich erotisch geworden. grins

Pairing GW/SS

Inhalt Ein großer Tränkemeister kämpft mit einem „kleinen" mensch-, äh männlichenProblem. Kurze Kapitel.

Alles, was euch bekannt vorkommt, gehört J.K Rowling. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.

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Im Badezimmer

Wütend stampfte der Tränkemeister Hogwards, in seiner obligatorischen schwarzen Robe, die große Treppe nach oben. Konnte so was überhaupt möglich sein? Weshalb nur war dieser Winter so verhext kalt? Außer dem Schulsprecherbad waren alle anderen Waschräume zugefroren, inklusive seines eigenen. Dumbledore hatte einen Plan erstellt damit alle Schüler und Lehrer sich waschen konnten. Da er heute beim Brauen sehr geschwitzt hatte, wollte er nicht bis morgen warten. Zumal Draco bestimmt nichts dagegen hatte, wenn er mit ihm das Bad benutzte, schließlich war er sein Patensohn.

Er klopfte kurz an die Badezimmertür und trat dann ein. Dicke Wasserdampfschaden wabberten durch den Raum.

„Draco? Ich bin es Onkel Severus. Hast du was dagegen, wenn ich auch schnell ein Bad nehme?", fragte er in Richtung der Wanne.

Langsam entkleidete er sich bis auf die Unterhose und trat an das Wasser. Mit einer Hand versuchte er seinen anscheinend abgetauchten Patensohn, unter all dem Schaum zu finden. Seit wann Draco allerdings Wildrosenduft in sein Badewasser tat war im rätselhaft. Endlich berührte er eine Schulter. Der Badewannenbenutzer schoss in die Höhe. Professor Snape sprang auf und erstarrte. Vor ihm stand eine bis zu den Oberschenkeln im Wasser stehend und ansonsten völlig nackt Ginny Weasley.

Hart schluckend versuchte er den Blick auf ihrem Gesicht zu lassen. Wasser und Schaumkrönchen liefen ihr vom Kopf, die rote Haarpracht klebte nass an Kopf und Hals. Ihre schönen großen, braunen Augen blickten leicht geweitet und entsetzt zurück. Sein Atem wurde flacher und stockender.

„Du bist nicht Draco.", brachte er schließlich über die Lippen.

/ Klasse Severus, das war der intelligenteste Satz den du hättest sagen konntest. Bin ich am Ende doch mit Longbottem verwandt/

„Das weiß ich selbst.", antwortete Ginny nicht minder gescheit.

/ Was sucht derhier drin? Es ist meine Zeit zum Baden. Und warum hat er nur eine Unterhose an/

Seine Augen glitten an ihrem Hals entlang zu ihren Schultern und dann blieben sie an ihren Brüsten hängen.

/ So was habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie sind so straff, so makellos, so einladend. So … Wow. /

„Ich wollte mit Draco baden.", versuchte er gedankenabwesend zu erklären.

„Sie können in ihrer Freizeit tun, was ihnen gefällt."

/ Snape kommt einem gar nicht schwul vor. Zumal er gerade recht offensichtlich auf meinen Busen stiert. /

/ Jetzt denkt sie betsimmt ich wäre schwul. Glaubt sie ich würde Jungs im Baderaum verführen/

„Was halten sie von mir? Ich wollte nur das Bad benutzen in der Zeit in der mein PATENSOHN hier drin ist. Ich bin NICHT schwul.", ereiferte er sich.

Mittlerweile war sein Blick weiter an ihr herunter geglitten. Über den flachen Bauch, bis zwischen ihre nakten Beine, wo die Haare feucht schimmerten. Das verfehlte seine Wirkung auf ihn nicht. Seine Unterhose beulte sich nun überdeutlich aus.

„Das sehe ich gerade. Zumindest sind sie an weiblichen Reizen ebenfalls interessiert.", stellte sie amüsiert fest.

Aus irgendeinem Grund fand sie es, noch nicht einmal schlimm, dass sie nackt vor ihrem Tränkemeister stand. Vielleicht auch, da seine Beule nun eher einem Zelt glich und er ziemlich rot wurde. Ginny war sich sicher, dass das nichts mit den Dampfschwaden zu tun hatte. Diese plötzliche Schwäche seinerseits erregte sie.

„Wo schauen sie mir denn hin?", empörte er sich.

/ Darf das wahr sein? Kaum sehe ich einen nackten Frauenkörper, schonreagiert mein Leib wie der eines pubertierenden Teenagers. Ich werde ihr nie wieder in die Augen sehen können ohne rot zu werden. Sie wird es ihren Freundinnen erzählen und alle werden über mich lachen. Mich den perversen alten Griesgram der eine Latte bekommt, wenn er junge Mädchen sieht. /

„Wie bitte? SIE stieren mir doch auf die Brüste und in den Schritt. Außerdem könnte man ihre Erregung nur Übersehen, wenn man die Augen schließen würde.", konterte sie.

/ So hätte ich ihn mir gar nicht vorgestellt. Seine Haut ist so blass, dass sie fast weiß aussieht. Dunklere Narben ziehen sich wie ein Muster über seinen Körper. Er ist sehr schlank eher etwas dürr und er hat einen kleinen Bauchansatz. Nicht wirklich dick oder gar eklig aber doch sichtbar. So unbekleidet und sichtlich erregt, ist er alles andere als bedrohlich oder auch Angst einflössend. Eher anziehend … Ginny pfui/

Sie schüttelte den Kopf um die Gedanken zu vertreiben. Wie hypnotisiert stieg Snape zu ihr in die Wanne.

„Ist es so schlimm, was sie sehen?", keuchte er, „Mir gefällt nämlich außerordentlich gut, was ich sehe."

Vorsichtig näherte er sich ihr, Ginnys Herzschlag wurde schneller. Ob seine Nähe oder das Verlassen des warmen Wassers dafür verantwortlich war, wusste sie nicht, auf jeden Fall reagierten ihre Brustwarzen. Zärtlich berührte Snape ihre Wange, beide keuchten jetzt.

„Oh Ginny", seufzte er als er ihren Hals küsste.

Die junge Hexe musste sich an seinen Schultern festhalten, da ihre Knie die Konsistenz von Wackelpudding annahmen. Er schlang, halt gebend, seine Arme um sie.

„Ginny Weasley, beeilen sie sich bitte. In zehn Minuten komme ich wieder und will dann mein Bad nehmen.", drang Professor McGonagalls fröhliche Stimme durch die Tür.

Snape riss die Augen auf, als ob er aus einer Trance erwacht wäre.

„Tut mir leid … entschuldigen … sie … bitte Miss Weasley.", stammelte er und hastete aus der Wanne.

So schnell hatte Ginny noch nie jemanden eine Zaubererrobe anziehen sehen. Sorgsam vermied der Tränkemeister, einen weiteren Blick auf die junge, rothaarige Hexe zu werfen. Fluchtartig verlies er den Raum und lies eine völlig verwirrte und etwas frustrierte Ginny zurück. Diese versank noch einmal komplett ihm Wasser und stieg dann ihrerseits aus der Wanne, trocknete sich ab und zog sich an. Gerade als sie geendet hatte, klopfte es an der Tür.

/ Ob er …/

„Miss Weasley, kann ich hereinkommen?", erklang McGonagalls Stimme.

„Kommen sie Professor.", antwortete Ginny etwas enttäuscht.

Schnell trocknete sie noch ihre Haare während die ältere Hexe ihre Badeutensilien ablegte.

„Oh Wildrosenduft, den mag ich auch am liebsten.", schwatzte die Professorin.

„Ja, der ist weder zu herb noch zu süß. Viel Spaß in der Wanne Professor.", wünschte Ginny ihr und verlies den Raum.