Kapitel 22

Die drei Erwachsenen traten zusammen aus dem Poolhaus ins Tageslicht eines perfekten, sonnigen Morgen. Für alle fühlte es sich an, als ob die Sonne jetzt noch heller schien als vor ein paar Minuten. Sie gingen schweigend zum Haus hinüber und liessen das kleine Gebäude mit den Erinnerungen an Ryan's Vergangenheit hinter sich, liessen sie aus dem Gedächtnis schwinden mit jedem Schritt den sie Richtung Villa nahmen.

Kirsten's blaue Augen blitzen mit ungeweinten Tränen, während Sandy ungewöhnlich still war und darauf wartete, dass Ryan sprach.

"Es tut mir leid…"

"Was tut dir leid Schatz?" fragte Kirsten erschrocken und hielt ihren Atem an in der Angst, dass Ryan seinen letzten Schritt bedauerte, sie nur seine Eltern genannt hatte um seine Mutter zu verletzen und jetzt fest entschlossen war, es wieder zurückzunehmen.

"Tut mir leid dass es so lange gedauert hat…" murmelte Ryan und kämpfte darum, seine Fassung nicht zu verlieren.

Sandy zog seinen Jungen schweigend in seine Arme, streichelte seinen Rücken, während eine einzelne Träne über seine Wange rollte.

Kirsten wartete ungeduldig neben ihnen, nahm den Anblick von Vater und Sohn mit Gefühlen von Stolz, Glück und Erleichterung in ihrem Herzen auf. Wie viele male hatte sie mit ihrem Ehemann darüber diskutiert, gegrübelt und überlegt, sich gefragt ob Ryan jemals sein Herz völlig öffnen und ihnen zeigen würde, dass er sich als ihr Sohn fühlte.

Traurigkeit überkam sie be idem Gedanken an Bernadette. Sie hatte oft mit ihrer Schwiegertochter über dieses Thema gesprochen, diskutiert wieso es für Ryan so schwer war, sich völlig und mit seinem ganzen Herzen an die Cohen Familie zu binden.

Bernadette hatte keine Familie mehr, als sie Ryan kennen lernte und war deshalb sehr zurückhaltend, wieder jemanden an sich heran zu lassen. Aber Ryan's grüblerischer Charme, sein sanfter Charakter, die Art wie er sich ihrer annahm und nie von ihr erwartete, sich beim ersten Date völlig zu öffnen, brachte Bernadette dazu, sich schnell und heftig in den Architekten zu verlieben.

"Schatz?" wurde Kirsten aus ihren Gedanken gerissen und sie zuckte zusammen, als Sandy ihre Schulter berührte.

"Alles ok?"

"Klar, ich musste… nur gerade an Bernadette denken…" gestand Kirsten und fühlte, wie frische Tränen in ihre Augen stiegen.

Ryan zog sie sanft an sich und umarmte sie, während sich ein Kloss in seinem Hals bildete.

"Es ist ok… Mum…."

Dieses einzelne Wort liess Kirsten nur noch mehr weinen und Ryan warf Sandy einen hilflosen Blick, unsicher wie er auf den plötzlichen Zusammenbruch seiner Adoptivmutter reagieren sollte.

"Grossmutter, geht's dir gut?"

Alle dreien erschraken ab der dünnen Stimme einer ängstlichen Alyssa, da hinter ihnen aufgetaucht war.

"Es geht mir gut, mach dir keine Sorgen Engel"

Kirsten bückte sich, umarmte ihre Enkelin und wischte sich die Tränen weg, die ihr beim Anblick von Alyssa, einem perfekten Ebenbild von Bernadette, erneut über die Wagen liefen.

"Mum, geht's dir gut?"

Seth und Summer traten nun ebenfalls Hand in Hand aus dem Haus, Seth hielt Benjamin zärtlich auf seinem Arm. Cassandra schlenderte ihnen hinter her, dicht gefolgt von Marissa und Colin.

Kirsten stand auf und schlang ihren Arm um Sandy, lehnte sich gegen seine Seite und liess ihn zärtlich ihre Stirn küssen, bevor sie sich zu den neu angekommenen Familienmitgliedern umwandte.

"Es geht uns allen gut, macht euch keine Sorgen…. Also, wo sind die Gäste?"

"Ich habe sie alle vertrieben!" erklärte Marissa mit gleichmässiger Stimme, trotzdem konnte sie das Lächeln, das um ihre Mundwinkel spielte, nicht ganz verstecken.

"Gut gemacht, Cosmo Girl!" grinste Seth und stupste spielerische ihre Rippen.

"Halt die Klappe Cohen!" erwiderte Marissa und konnte sich nur schwer davon abhalten, Seth zu kitzeln, trotz dem Baby auf seinem Arm.

"Nun ernsthaft, wo sind die Gäste?" fragte Ryan und ignorierte die zwei. Er konnte seine Trauer noch nicht durch leichtes Wortgeplänkel ersetzen.

"Ernsthaft Kumpel, Marissa hat allen gesagt sie sollen gehen und sie haben gehorcht! Es war stark, Cosmo girl in Fleisch und Blut! Es kann nicht mehr lange dauern bis meine Superkräfte endlich an die Oberfläche treten, ich brauche sie sowieso verzweifelt, ich lebe nämlich mit Little Miss Vixen!"

Seth duckte sich gerade noch rechtzeitig um der Hand einer wütenden Summer zu entgehen, aber offensichtlich hatte er sein Ziel erfüllt und die Kinder waren abgelenkt von den Ausdrücken der Trauer und Depression auf den Gesichtern der Erwachsenen.

"Uhm… Seth? Wirst du jemals über die Kinder von Kid Chino und Cosmo Girl schreiben?"

Alle drehten sich zu Colin um und starrten ihn an. Sein Blick wechselte von Seth zu Marissa und Ryan, nicht sicher ob er die Linie des guten Geschmacks übertreten hatte. Seinen Eltern wurde eine Antwort durch den wütenden Einspruch von Cassandra erspart.

"Hey! Bevor mein Vater über Kid's cosmic Grossmaul schreibt, wird er erst die valley kin girls zeichnen, das hat er uns nämlich schon seit Jahren versprochen!"

Sie starrte Colin wütend an und zog Alyssa zu sich um gleich zu zeigen, wen sie genau damit meinte.

Als Colin's Antwort in einem prustenden Lachen bestand, war es nur eine Frage der Zeit bis die Kinder einen kleinen Streit vom Zaun brachen, wobei sie sich lachend und neckend durch den Garten nachjagten. Die Erwachsenen traten derweil ins Hause auf der Suche nach einem Kaffee und etwas zu essen nach einem weiteren ereignisreichen Morgen. Alyssa und Cassandra folgten ihren Eltern bald, wütend, dass sie den älteren Jungen nicht erwischt hatten.

Deshalb sah nur Colin die blonde Frau, welche am Ende der Einfahrt stand, bereit in das wartende Taxi zu steigen. Sie drehte sich um und der Junge konnte sehen, wie Tränen über ihr versteinertes Gesicht liefen. Sie erhob ihre Hand und winkte ihm kurz zu und obwohl er ganz sicher nicht Dawn's grösster Fan war, stockte es ihm den Atem bei dem verloren und verzweifelten Blick in ihren Augen. Colin hob ebenfalls seine Hand und bedeutete ihr ein leichtes Auf Wiedersehen während er realisierte, dass sie offenbar ging und nie mehr zurückkehren würde.

Der dunkelblonde Junge sah zu, wie das Taxi die Strasse hinunter fuhr und in der Distanz verschwand, bevor er sich umdrehte und Richtung Haus ging, während er darüber nachdachte, was wohl zwischen Ryan und seiner Mutter passiert war, dass sie mit gebrochenem Herzen zurückliess und sie zwang, ohne Abschied zu gehen. Schulterzuckend schüttelte er jedoch dann das Bild von Dawn ab, als er erkannte, dass Ryan es ihm erzählen würde, irgendwann.

Colin öffnete die Veranda Türe und trat ins Haus, bevor er direkt auf die Küche zulief, woher sein Ohr Lachen und Geplauder vernehmen konnte. Er stoppte an der Türeschwelle und beobachtete schweigend die Szene vor ihm für ein paar Minuten, während er Schmetterlinge im Bauch fühlte, aber sein Kopf war klar und sein Herz voller Glück.

Sandy und Kirsten sprachen mit Cassandra und versuchten sie offenbar davon zu überzeugen, dass es nicht so schlimm war, einen kleinen Bruder zu haben. Summer und Seth waren damit beschäftigt mit Benjamin zu sprechen und spielen, der Wörter gluckste die kein anderes menschliches Wesen auf dieser Erde verstehen konnte. Dazwischen fand Seth die Zeit über seine neuste Comic Idee zu schwafeln, die auf der Story der Kinder der "atomic county" Superhelden basierte. Er war der festen Überzeugung, dass das Leben eine viel bessere Story geschrieben hatte, als er sich je hätte ausdenken können. Colin beobachtete Ryan der mit einem Ohr Seth zuhörte, während seine Augen auf die zwei Frauen am Tisch fixiert waren. Marissa sprach leise mit Alyssa, während sie ihre langen, dunkelblonden Haare zu einem Zopf flocht. Der Junge realisierte, dass Ryan in den zweien die Kombination seiner Vergangenheit, seiner Gegenwart und seiner Zukunft stehen konnte. Als Ryan unbewusst eine grosse Tasse mit Kaffee füllte, auf welcher mit grossen Buchstaben BERNADETTE geschrieben stand, huschte kurz ein trauriges Lächeln über sein Gesicht und er erinnerte sich an die Morgen, an denen er mit seiner Frau Kaffee aus den Handgemachten Tassen getrunken und diskutiert hatte und er realisierte, dass diese Zeiten für immer vorbei waren und niemals zurückkehren würden. Colin sah zu, wie Ryan die Tasse leerte und sie sorgfältig von Hans abwusch, bevor er sie auf dem Fenstersims platzierte, um sie als Erinnerungsstück zu behalten. Die Traurigkeit in den Augen seines Vaters liessen Colin erkennen, dass er noch einen weiten Weg vor sich hatte um die Trauer um seine Frau zu bewältigen, aber dass es eines Tages ok sein würde.

Dankbar, dass er endlich seinen Platz im Leben gefunden hatte, die Menschen mit welchen er aufwachsen wollte, trat er auf seine Familie zu im Wissen, dass nichts mehr zwischen sie kommen konnte.


EPILOGUE

Der Weg nach Hause nach der Arbeit schien jeden Tag länger und länger zu werden, grübelte Ryan, während er in der Innenstadt den Kino Komplex passierte. Wenigstens hatte er sich in der Zwischenzeit an den Anblick seiner Kinder gewöhnt, sie vom riesigen Poster oberhalb des Eingangs auf ihn herabstarrten. Es hatte sie einige Energie und Zeit gekostet, ihn von Seth's verrücktestem Plan zu überzeugen.

Nachdem er das lange versprochene Sequel zu "atomic county" gezeichnete hatte, in welchem ihre Kinder die Superhelden waren, überschlugen sich die Ereignisse.

Kritiker wie Fans hatten begeistert auf die Verbindung von Kid Chino und Cosmo Girl und deren Kinder reagiert, vor allem nach der riesigen Werbetour, auf welcher bekannt gemacht wurde, dass die Geschichte auf einer wahren Story und die Superhelden auf echten Menschen basierte.

Niemand hätte gedacht, dass dieser Comic so viel Aufmerksamkeit bekommen würde und nach gründlichen Nachforschungen durch einige Journalisten war schnell klar, wer diese Kids waren. Ryan war ziemlich glücklich, dass Marissa da war, welche sich besser mit dem ganzen Rummel auskannte. Er war ebenfalls froh, dass er im Hintergrund bleiben konnte und so jeden Schritt und jede Entscheidung überwachte, die gemacht wurde und seine Kinder betraf, aber grösstenteils überliess er alles Seth's fähigen Händen.

Als sich nach einigen Monaten die Lage wieder etwas beruhigt hatte, überraschten ihn die Kinder mit Seth's neuestem Plan. Trotz der Abneigung seines Bruders gegen Comics aus denen grosse Blockbuster Filme gemacht wurden, war es ihm offenbar unmöglich das Angebot abzulehnen, seinen neusten Comic auf die Leinwand zu bringen, vor allem da die Option beinhaltet war, dass er das Script selbst schreiben konnte.

Und natürlich würde er nicht Seth sein, wenn er sich nicht die Zeit genommen hätte, einen Plan zu entwickeln, dessen Ausführung während Wochen geplant und arrangiert wurde bevor es den involvierten Personen endlich erlaubt wurde, mit der so genannten "Überredung von Kid Chino" zu beginnen. Ryan hatte nicht den kleinsten Zweifel, dass ein mindestens 20 Seiten langes Script existierte, in welchem alle nötigen Schritte und Dinge aufgelistet waren, die erledigt werden mussten, um ihn zu überzeugen, dieser Verfilmung zuzustimmen.

Natürlich hatte Ryan am Schluss nicht Nein sagen können und hatte sogleich vorgeschlagen, einen neuen Kino Komplex in Newport zu bauen, wo man die Weltpremiere abhalten konnte, sozusagen eine Kombination aus den Ideen der Kinder und von Seth, eine sehr spezielle Mischung wie sich herausstellte.

Das war vor ein paar Monaten gewesen, in der Zwischenzeit hatte die Schule wieder begonnen und obwohl Marissa und Ryan nicht glücklich gewesen waren über die Beharrlichkeit ihrer Kinder, weiterhin in die Harbour zu gehen, hatten sie sich schliesslich von dem Argument überzeugen lassen, dass die Kinder sich nicht trennen und auch ihre Freunde nicht verlieren wollten.

Ryan warf einen Blick auf den Beifahrersitz, auf welchem seine Aktentasche lag, was ihn daran erinnerte, dass er ja heute die Papiere erhalten hatte. Marissa würde überglücklich sein, genauso Alyssa, welche die Idee unterstützt hatte, seit dem Tag, als das Model das erste Mal davon gesprochen hatte.

Er lenkte seinen Wagen links und fuhr die letzen paar Meter die Einfahrt hoch, bevor er das Auto vor der Garage stoppte, den Motor abschaltete und ausstieg.

Ryan bemerkte, dass die Blumen neben dem Eingang geändert hatten und er bewunderte für einige Augenblicke die frischen Rosen. Bei dem Gedanken an die Frau, welche drinnen auf ihn wartete, huschte ein Lächeln über sein Gesicht, er öffnete die Türe und trat ein. Wie jeden Tag wenn er nach Hause kam, warf er zuerst einen Blick auf das Bild im schwarzen Rahmen an der Wand, von welchem ihn Alyssa und Bernadette anlächelten.

Er legte seine Schlüssel auf der Kommode nieder, zog seinen Mantel aus und hängte ihn dann in den Schrank, bevor er seine Aktentasche nahm und ins Wohnzimmer schlenderte. Jeden Tag erstaunte es ihn von Neuem, wie real das Bild, das er für 15 Jahre in seinem Kopf gehabt hatte, nun war.

Seine tief blauen Augen blitzten beim Anblick von Marissa, die an der Bar stand, eine Hand im Rücken, die andere auf ihrem Bauch, Schweiss auf ihrer Stirn. Sogar oder vielleicht genau aufgrund ihres aufgeblähten Bauches glaubte er, dass sie noch hübscher aussah als wenn sie nicht schwanger war. Ryan bemerkte Colin und Marissa, die am Tisch sassen und offenbar ihre Hausaufgaben erledigten, während Carla in der Küche das Abendessen zubereitete.

"Dad, du bist zu Hause!" rief Alyssa als sie Ryan bemerkte, wie er in der Türe stand und die übliche Abendroutine seiner Familie beobachtete.

Ryan lächelte nur und wanderte zu ihnen hinüber, begrüsste seine Frau mit einem leidenschaftlichen Kuss, bevor er zärtlich ihren Bauch mit ihrem ungeborenen Kind streichelte.

Er legte die Aktentasche auf der Bar nieder und ging hinüber zum Tisch, wo er Colin mit einem Klapps auf die Schulter begrüsste, während er versuchte herauszufinden, was sein Junge am lernen war. Danach küsste er Alyssa's Wange, bevor er ihr sanft in die andere Wange kniff und ihr ein glückliches Lächeln schenkte.

"Rate mal?" sagte er dann zu seiner Tochter, während er sich neben sie hinsetzte.

"Dad! Du weisst, dass ich nicht gerne rate!" erwiderte Alyssa verärgert.

"Ok ok" grinste Ryan und hob seine Hände.

"Ich habe die Papiere" bemerkte er dann und warf Marissa einen Blick zu.

"Wenn ihr zwei euch also sicher seid, kann Marissa sie unterzeichnen und es wird offiziell sein" erklärte er während er aufstand, nach seiner Aktentasche griff und die Dokumente herauszog. Dann kehrte er zum Tisch zurück und setzte sich wieder hin, legte dem Mädchen die Papiere vor und schaute sie fragend an und wartete auf ihre Reaktion.

Alyssa nahm die Papiere langsam an sich und schaute sie genau durch, bevor sie vom Stuhl aufstand und zum Model hinüber ging, wo sie sich neben Marissa an die Bar anlehnte.

"Bist du sicher, dass du meine Mum sein willst?" fragte Alyssa sanft und lächelte schüchtern.

"Bist du sicher, dass du meine Tochter sein willst?" erwiderte Marissa schmunzelnd, zärtlich die Wange des Mädchens streichelnd.

Alyssa schluckte leicht und versuchte so sicher zu tönen, wie sie sich in ihrem Herzen fühlte, als sie antwortete:

"Ja… Mum…"

Marissa nahm dankbar den Kugelschreiber, den Ryan ihr hinhielt, griff nach den Papieren und unterzeichnete alle ohne zu Zögern. Als sie fertig war streckte sie ihre Arme aus und zog ihre Tochter an sich, ihren Rücken streichelnd. Sie brauchten keine Wörter um auszudrücken, dass sie sich akzeptiert hatten und sich liebten und dass die Unterzeichnung der Papiere nur das legalisierte, was sie schon lange fühlten.

"Mmmhppp… es wird dunstig hier" piepste Colin von seinem Stuhl und liess den typischen Teenager Jungen heraushängen.

"Ok ihr zwei, geht jetzt hoch und verräumt eure Hausaufgaben, das Abendessen wird in wenigen Minuten fertig sein" sagte Ryan den zweien, während er aufstand und seine Hände zusammenschlug.

Als die zwei lachend und schnatternd nach oben verschwunden waren, ging er zu seiner Frau hinüber und zog sie nahe an seinen Körper heran.

"Hättest du dir je träumen lassen, dass du mit 35 bereits Mutter von drei Kindern bist?"

"Habe ich… als ich ins College ging dachte ich, dass wir mindestens 5 Kinder haben werden, bevor ich 30 werde" grinste sie frech ihren Ehemann an.

"Du bist unglaublich, weisst du das?"

"Ich hatte so eine Ahnung" scherzte sie, bevor sie ernst wurde und sagte:

"Weisst du, dass das hier genau das ist, wovon ich immer geträumt habe? Warum hat es nur so verdammt lange gedauert bis hierher, wo wir doch von Anfang an wussten, dass wir zusammen gehören?"

"Es gibt diese Redensart: Was lange währt wird endlich gut… und es hat verdammt lange gedauert, aber jetzt sind wir glücklich, nicht? Ich liebe dich" antwortete her, seine Stimme heiser mit Emotionen.

"Danke…. – ich liebe dich auch" erklärte sie augenzwinkernd, bevor sie ihre Liebe mit einem leidenschaftlichen Kuss besiegelten.

THE END