Vielen Dank für die Reviews!

Sweet-Teeni: Schön, dass dir die Story immer noch gefällt. Jetzt muss ich mich wohl ins Zeug legen mit dem Übersetzen.

Gipsy: Ja, du hast Recht. Die Granger's tun mir auch Leid.

Mealla: Hier geht's ja auch schon weiter.

Sachmet: Schön, dass dir die Story gefällt!

dramine: Und schon wieder ein neues Kapitel!

silver-moonstone: Danke für den Tipp! Ich wusste zwar, dass das die Winkelgasse ist, habe das aber irgendwie übersehen bei dem ganzen Stress. Mein Fehler!

Teufelsweib: Nein, es sind nicht die Malfoys! Aber in diesem Chapter erfährst du wer's ist.

Hier ist Kapitel 3: Meet the parents

Hermine wusste, dass es kein Zurück gab. Wen würde sie wohl sehen, wenn sich die Tür öffnet? Was würden ihre neuen Eltern mögen? Würden sie sie mögen? Oder würden sie vor Enttäuschung zurückschrecken?

Die große Tür öffnete sich und Hermine wendete sich dem Gesicht ihrer Eltern zu. Sie erwartete jemanden mit einer kalten und arroganten Art, aber das waren die letzten Worte mit denen man die Frau in der Tür beschreiben konnte.

Die Frau hatte braune Haare mit blonden Strähnen. Sie hatte ein rundes Gesicht und trug ein kleines bisschen Make-up. Ihre honigbraunen Augen, die wie Hermines waren, strahlten voller Begeisterung.

„Bist du Hermine Granger?", fragte sie.

„Ja", antwortete Hermine vorsichtig. War das ihre Mutter?

Die Frau schrie vor Aufregung und umarmte Hermine kurz. Als sie Hermine wieder losließ, sah Hermine, dass sich die Augen der Frau mit Freudentränen füllten.

„Entschuldigung", sagte die Frau und wusch sich die Tränen weg, „Es ist so wunderbar dich nach all diesen Jahren wieder zu sehen! Ich träume schon so lange von diesem Augenblick und nun ist er da!"

„Oh, du musst dich wundern, wer ich bin", sagte sie, „Ich bin deine Mutter. Mein Name ist Priscilla Zabini. Das heißt also, dass dein Name Hermine Zabini ist."

In diesem Moment stand Hermine nur so da und umklammerte ihren Koffer. Ihre Mutter, Priscilla, war so froh ihre geliebte Tochter wieder zu sehen, dass sie vergaß Hermine herein zu beten.

Aber Hermine hatte ein merkwürdiges Gefühl, als sie den Namen „Zabini" hörte. Der Name klang so familiär, aber Hermine wusste nicht wo sie diesen Namen vorher schon mal gehört hat.

„Oh, wie unhöflich von mir", sagte Priscilla, „komm rein, Hermine, komm rein! Herzlich Willkommen in Zabini Manor. Sei nicht schüchtern, komm rein!"

Hermine ging unwillig in die herrlich glänzende Halle und ihr Atem war gefangen in ihrer Kehle als sie voll Erstaunen in den Raum blickte. Der Flur war geschmückt mit Ebenholz und Elfenbein und die Wände waren elegant weiß mit Portraits von verschiedenen Hexen und Zauberern. Hermine glaubte, dass dies ihre Vorfahren waren.

Am anderen Ende der Halle war eine eiserne Wendeltreppe. Auf den Stufen der Wendeltreppe lag ein teuer aussehender persischer Teppich und Kerzenleuchter an der Wand beleuchteten ihn.

„Du kannst deine Koffer hier lassen, sie werden später nach oben gebracht", sagte Priscilla leichtsinnig, „Komm mit in den Salon, dann lernst du auch deinen Vater und deinen Bruder, Blaise kennen."

Plötzlich fiel Hermine ein, weshalb ihr der Name „Zabini" bekannt vorkam. Erinnerungen von Hogwarts überfluteten sie und sie erinnerte sich an einen Jungen mit schwarzen Haaren, den Begleiter von Draco Malfoy.

Blaise Zabini, ihr Bruder, war der beste Freund von Malfoy! Hermine stand nur da, zu geschockt um sich zu bewegen.

„Du möchtest sie bestimmt sehen, nicht wahr?", fragte Priscilla besorgt, als sie merkte, dass Hermine stehen blieb und geschockt war.

„Oh ja, natürlich möchte ich das", sagte Hermine schnell und folgte Priscilla in einen Raum, der geschmückt war in Gold und Schwarz. Wenn sie eine Zabini war, würde das heißen, dass sie eine Freundin von Malfoy war?

Als sie den Raum betrat, sah Hermine einen Mann auf der Couch sitzen und niemand anderen als Blaise Zabini in einem Sessel. Blaise hatte schwarze Haare und strahlend blaue Augen, die überrascht leuchteten, als er Hermine sah. Er sah Hermine sofort als „Gryffindor Golden Girl" an, deren beste Freunde Harry Potter und Ron Weasley waren.

„Blaise, das ist deine Schwester Hermine. Paulo kommst du mal", kündigte Priscilla an.

Hermines Vater, Paulo, stand sofort auf und umarmte Hermine. Sein schwarzes Haar hatte graue Strähnen und er lächelte sie mit einer Zigarre im Mund an. Blaise stand nun auch auf, weil er einen bösen Blick von seiner Mutter kassierte. Er schien geschockt zu sein, dass Hermine Granger, das Schlammblut, nun seine lang vermisste Schwester war.

„Hermine … schön dich zu sehen", sagte er.

„Freut mich auch", erwiderte Hermine flott, „obwohl ich zugeben muss, dass ich überrascht war, als ich hörte, dass du mein Bruder bist."

„Oh, ihr zwei kennt euch bereits?", fragte Paulo. Seine blauen Augen schimmerten vor Vergnügen.

„Mehr als das", murmelte Blaise, „Hermine, möchtest du, dass ich dich durchs Haus führe? Oder durch die Gärten?"

„Ich würde sehr gerne die Gärten sehen", antwortete Hermine. Sie wollte nicht wissen wie viele Fontänen und Pflanzen die Zabinis haben, sie ahnte, dass Blaise mit ihr reden wollte.

„Ich freue mich, dass ihr zwei euch so gut versteht!", sagte Priscilla liebevoll.

„Ja, gut. Warum gehen wir nicht ein bisschen raus?", fragte Hermine während Blaise leise kicherte, „Wir sind dann mal kurz weg."

Als die zwei Geschwister raus und einen Weg hinuntergingen, der geschmückt war mit unzähligen Blumen, Steinen und Hecken, staunte Hermine nicht schlecht. Dort waren alle Arten von Blumen. Rosen, Narzissen, Gänseblümchen und Blumen, dessen Namen Hermine nicht einmal kannte.

„Schlammblut, Granger, wie kannst du meine Schwester sein?", rief Blaise, als sie weit genug vom Haus entfernt waren.

„Entschuldige, dass ich nichts dagegen tun kann", sagte Hermine theatralisch, „Wenn du nicht damit einverstanden bist, dass ich deine Schwester bin, denk einfach nicht darüber nach. Denkst du mich freut es deine Schwester zu sein?"

„Was?", fragte Blaise und war überrascht, dass Hermine so etwas sagte, „So war das nicht gemeint. Es ist so, dass ich mein ganzes Leben wusste, dass ich da draußen eine Schwester habe, aber ich wusste nicht, wer sie war. Und dann fand ich eben heraus, dass du das bist und dann bekam ich Schuldgefühle für das, was ich dir angetan habe.

Hermine wurde rot, als sie das hörte. Es verblüffte sie mehr als sie dachte. Für kurze Zeit vergaß sie, dass er ein Slytherin war und sah ihn als einen Bruder.

„Hör zu! Ich hoffe, dass wir das Ganze vergessen und neu anfangen können. Es wird sicher nicht so sein, dass wir uns auf einmal gut verstehen, wie es Geschwister tun, aber wir können ja trotzdem versuchen bei null anzufangen!", sagte Blaise hoffnungsvoll.

„Ja, ich denke du hast Recht. Es ist zwar so, dass du in Slytherin bist und ich in Gryffindor, aber ich denke, das ist jetzt kein Problem mehr", stimmte Hermine zu.

„OK. Dann vergessen wir das einfach. So, wie gefällt dir unser Haus?", fragte Blaise.

„Gut. Es ist sicher groß genug", grübelte Hermine, „Aber wirklich. Es ist phantastisch! Es ist wie ein Märchenschloss."

„Wenn du denkst, das ist groß, dann musst du erst mal Malfoy Manor sehen!", informierte Blaise.

„Uh, Malfoy", hörte man von Hermine. Sie fühlte sich nicht gut, als sie an den blonden Jungen dachte, der ihr Leben zur Hölle machte." „Ich nehme an, dass ich ihn nun öfter sehen werde, da er ja dein bester Freund ist, oder?"

„Oh, er ist nicht so schlimm wie du denkst, Hermine. Er war neidisch wegen deinen Noten und mochte es nicht, dass ein Schlammblut bessere Noten hatte als er. Aber es wird niemand mehr etwas Schlechtes über meine kleine Schwester sagen, weil ich dir helfen werde."

„Hey!", schrie Hermine plötzlich auf, „Malfoy wird bestimmt total überrascht sein, wenn er erfährt, dass ich ein „Reinblut" bin!"

„Ja, das glaube ich auch", kicherte Blaise, „Heute Abend ist die Zeit in der du dich als Hermine Zabini, die reinblütige Hexe, vorstellst."

„Warum? Was ist heute Abend?", fragte Hermine nervös.

„Heute Abend ist der königliche Maskenball", antwortete Blaise.

„Ein Maskenball!", Hermines Augen strahlten vor Freude. Sie würde tatsächlich zu einem Maskenball gehen! Ihr neues Leben scheint echt ein Märchen zu sein und alles, was noch fehlte, war ein Ritter in einer echten Rüstung.

So, das war's auch schon wieder!

Das Reviewen nicht vergessen!