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Chromoxid: der Satz „Verdammt, was ist mit Ihnen los?" ist nur für Dich ;-) – denke, Du weißt, warum!

Und jetzt viel Spaß!

8. Teile eines verlorenen Puzzles

Snape ließ sich von Hermines entsetztem Gesichtsausdruck nur kurz beirren. Zu sehr quälte ihn die Frage nach der Schriftrolle.

Er hielt Hermines Arm fest umklammert, obwohl nicht zu übersehen war, dass sie sich fürchtete. Sie schien sich losreißen zu wollen, war aber zu verwirrt und zu langsam. Er griff nach ihrem anderen Arm und zog sie noch ein Stück dichter zu sich heran. Das Rezept klemmt noch immer zwischen seinen Fingern.

Auf keinen Fall durfte sie ihm jetzt entwischen. Diese Papierrolle, diese Schrift – er wusste, dass es etwas mit ihm und seinem Zustand zu tun hatte. Er würde es herausbekommen - hier und jetzt und sie würde ihm dabei helfen.

„Woher haben Sie dieses Rezept? Wer hat es Ihnen gegeben?" er sah sie eindringlich an. Seine schwarzen Augen durchbohrten sie bedrohlich.

Hermines Atem wurde unruhiger. Sie wich ängstlich seinem Blick aus, verstand nicht, was plötzlich mit ihr geschah.

„Wer?" er schüttelte sie unsanft und zwang sie, ihn anzusehen.

Hermine begann, nach Luft zu ringen. Kein Wort kam über ihre Lippen, so sehr sie es auch versuchte. Der Schmerz, der sich plötzlich von ihrem Kopf in den ganzen Körper ausbreitete, war unerträglich. Fast ohnmächtig sank sie zu Boden.

„Verdammt, was ist mit Ihnen los?"

Snape zog an ihren Armen, hob sie hoch. Ihr Körper war völlig verkrampft als er sie schließlich vorsichtig auf dem Bett ablegte, immer darauf bedacht, sie nicht loszulassen, um nicht den Kontakt zu verlieren.

Er nahm ihren Kopf zwischen seine Hände und versuchte, mit ihr zu sprechen, doch sie war unerreichbar. Sie reagierte weder auf sanftes Zureden noch auf seinen Versuch, sie mit erhobener Stimme auf sich Aufmerksam zu machen. Ihre Augen blieben fest zugekniffen und sie kämpfte noch immer um Luft.

Er versuchte, den Umhang um ihren Hals zu lockern. Es war schwer, den Stoff zur Seite zu ziehen, da sie ängstlich begann, sich mit aller Macht zu wehren. Snape hatte Mühe, immer einen Arm oder eine Hand zu halten und dabei ihren wilden Schlägen zu entgehen. Unglaublich, welche Kräfte sie entwickelte. Schließlich gab er es auf, sie von dem Umhang, in dem sie sich immer weiter verfing zu befreien und die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen, damit sie leichter atmen konnte.

Er durfte sie auf keinen Fall loslassen, so völlig von Sinnen war sie eine Gefahr für sich selbst.

Immerwährend auf sie einredend, drückte er stattdessen ihre Arme links und rechts neben ihren Kopf auf das Kissen und versuchte mit den Beinen, ihr wildes Trampeln und Treten abzuwehren.

Keuchend vor Anstrengung blickter er auf sie herab und suchte nach einer Lösung. Plötzlich kam ihm in den Sinn, was er schon vor Wochen geahnt hatte. Sie stand unter einem magischen Pakt, der ihr verbot, über eine bestimmte Angelegenheit zu sprechen. Natürlich, wie hatte er diesen Verdacht vergessen können. Die Zeichen waren diesmal eindeutiger.

Snape beugte sich tiefer zu Hermine hinunter. „Hören Sie! Vergessen Sie die Frage, die ich gestellt habe!"

Sie hörte ihn nicht. Er versuchte es noch einmal und legte dabei eine Hand auf ihre Stirn. Sie war nass von kaltem Schweiß. „Es interessiert mich nicht! Hören Sie, Hermine? Vergessen Sie die Frage!" es klang beinahe flehend.

Sowie er eine Seite losgelassen hatte, schlug sie mit der freien Hand wild auf ihn ein. Er ließ es geschehen und rieb vorsichtig ihre Stirn, da er das Gefühl hatte, dass dort der Ausgangspunkt ihrer Schmerzen war.

Ganz langsam beruhigte sie sich, wurde ihre Atmung ein wenig gleichmäßiger und sie hörte auf, sich gegen seinen Griff zu wehren. Ob es tatsächlich seine Aufforderung gewesen war oder doch nur Zufall, vermochte er nicht genau zu sagen.

„Na bitte, das ist doch schon besser." Erschöpft ließ er die eine Hand los, die er bis eben noch hart auf das Kissen gepresst hatte, die andere Hand blieb auf ihrer Stirn. Erneut versuchte er, sie aus dem vollkommen um sie herum verdrehten Umhang zu befreien. Diesmal gelang es.

Hermine legte beide Hände an ihren Kopf und presste sie an ihre Schläfen. Immer noch vor Schmerzen stöhnend drehte sie sich auf die Seite. Snapes Hand glitt von ihrer Stirn, über ihr Gesicht auf ihren Hals. Er fühlte den noch immer schnellen Puls.

Schließlich setzte er sich hinter sie und lehnte seinen Kopf an den Bettpfosten. Seine rechte Hand ruhte auf ihrer Schulter und hob sich sacht mit jedem ihrer Atemzüge. Ihren Umhang hatte er wie eine Decke über sie beide gelegt. Die linke Hand spielte gedankenversunken mit dem Saum des Umhangs, während er grübelte.

ooo

Snape beugte sich leicht zur Seite, um ihr Gesicht sehen zu können. Es war halb von ihren Händen bedeckt, die Augen waren geschlossen und sie schlief.

Seit Stunden saß er neben ihr, es war inzwischen Sonntagmorgen.

Er hatte es auf bizarre Weise genossen, seit langem wieder eine Nacht in seinem Bett zu verbringen. Auch wenn er noch immer keine Müdigkeit verspürte, fühlte er doch endlich wieder die Matratze unter sich, den kühlen Stoff des Umhangs auf der Haut und vor allem ihren warmen Körper neben sich, der ihm Ruhe gab und ihn zugleich seltsam aufwühlte.

Jetzt, am frühen Morgen, fiel ein gräuliches Licht durch das kleine Fenster. Aus den Augenwinkeln sah Snape die Schriftrolle, die auf dem Kissen zwischen ihnen lag. Er musste sie am Abend zuvor mitgenommen haben, als er Hermine zum Bett getragen hatte.

Er griff danach und drehte sie zwischen seinen Fingern. Er musste sie nicht noch einmal öffnen, um den Namen des Tranks aus den Zutaten herauszulesen. Es war der Trank zur Linderung der Insomnia-Depressio-Tremens. Es brauchte Drachenblut, Einhornhaar, gemahlenen Mehlhornpanzer und eine Reiher anderer schwer zu beschaffender Zutaten, um ihn zu brauen. Alle Zutaten befanden sich in seinem Büro, weil er diesen Trank bereits zubereitet hatte. Für sie.

Ich danke Dir, Severus' der Hauch diesergeflüsterten Worte war ihm die ganze Nacht immer wieder durch den Kopf gegeistert. ‚Du weißt, wie sehr ich den Trank benötige! Du bist wahrlich ein Meister der Zaubertränke. Niemand sonst hätte ihn so perfekt zubereiten können' erklang die schmeichelnde Frauenstimme aus der Erinnerung. Er konnte ihr weder ein Gesicht noch einen Namen geben. Doch nachdem er sich die Ereignisse des letzten Abends Stück für Stück noch einmal vor Augen geführt hatte, war sie plötzlich aus der Dunkelheit aufgetaucht. Die einschmeichelnde Süße der hohen Stimme ließ ihn erschauern.

Ich weiß, dass Du auch das für mich tunkannst! Wenn es jemand kann, dann Du, Severus!' säuselte die Stimme weitere Erinnerungsfetzen in sein Ohr!

Nein! Alles aber das nicht!' hörte er seine eigene aufgebrachte Antwort und vernahm gleich darauf ein hohes Gelächter.

Entscheide Dich, Severus! Die Belohnung wird süß sein! Aber eine Ablehnung wirst Du bitterlich bereuen!

Die losen Bruchstücke dieser Erinnerung ließen seine Nackenhaare sich aufstellen. Snape versuchte, die Stimme in seinem Kopf beiseite zu schieben. Er hatte die ganze Nacht versucht, ihr eine Gestalt zu geben. Er konnte sie nicht länger ertragen.

Stattdessen durchdachte er nun alles noch einmal genau; als Hermine das erste Mal einen ähnlichen Anfall gehabt hatte, hatte er sich kurz zuvor erkundigt, wer nach seinem Verschwinden Hauslehrer von Slytherin geworden war. Kurz vor diesem Anfall hatte er gefragt, von wem das Rezept kam, dessen Anblick ihn so geschockt hatte, dass er beinahe den Verstand verloren hätte.

War Hermine tatsächlich mit jemandem einen Pakt des Schweigens eingegangen, so musste es sich bei dem neuen Hauslehrer von Slytherin und dem Besitzer des Rezepts um ein und dieselbe Person handeln, denn er schien der Partner in diesem Pakt zu sein, oder nicht?

Sie schien die Partnerin zu sein, korrigierte Snape sich in Gedanken, denn er war sicher, dass diese Person die gesichts- und namelose Frau aus seiner Erinnerung war.

Er verstand jedoch noch nicht den Grund und den Inhalt des Paktes. Warum war Hermine mit dieser Frau einen Pakt eingegangen und woraus genau bestand er? Ihre verbotene Antwort auf beide Fragen wäre der Name der Frau gewesen, aber warum sollten Hermine und sie beschließen, sie zum Gegenstand eines solchen Pakts zu machen? Sie arbeitete also an dieser Schule und bemühte sich aus irgendeinem Grund dennoch, ihre Identität zu verschleiern. Mit Hermines Hilfe? Denn um einen Pakt zu schließen, waren doch mindestens zwei Menschen nötig.

Snapes Augen wanderten sehnsüchtig zu dem bis an die Decke gefüllten Bücherregal, das sich an der Wand entlang zog. Seit Monaten hatte er kein Buch mehr anfassen können. Eine Qual für jemanden, der Stunden damit verbrachte, mit dem Zeigefinger über das vergilbte Papier uralter Bücher zu streichen, auf der Suche nach bekannten und unbekannten Buchstabenreihen. Eines seiner Bücher könnte die Erinnerung diesen magischen Pakt betreffend sicher wieder aufleben lassen, denn im Moment fehlten ihm die Details.

Er seufzte und warf einen Blick auf Hermine. Durch sie hatte er nun wieder die Chance, in einem Buch zu blättern. Doch im Moment schlief sie und er wollte nicht riskieren, sie erneut der Gefahr auszusetzen, ihren Pakt zu brechen.

Vielleicht gab es jedoch eine Möglichkeit, herauszufinden, wer diese Frau war. Wenn ihr Name und ihre Identität so wichtig und so gefährlich waren, wie er vermutete, musste er alles versuchen, um diesen Pakt zu lösen.

Snape war inzwischen sicher, dass damit auch sein rätselhafter Zustand aufgeklärt werden würde.

Er hob den Umhang von seinen Beinen, drückte ganz leicht Hermines Arm und ließ ihn dann los. Augenblicklich durchdrangen ihn Kälte und Leere. Jegliches Gefühl für die Materie um ihn herum verschwand. Ein schmerzlicher Verlust.

Er riss sich zusammen und verschwand lautlos aus dem Bett, aus dem Zimmer und in den benachbarten Raum, wo er darauf wartete, dass sie aufwachte. In der Zwischenzeit versank er erneut tief in die Erinnerungsbruchstücke.

ooo

Als Hermine schließlich am Vormittag erwachte, war ihr erster Gedanke „Wo ist er?" verwirrt schob sie ihren Umhang zur Seite und schwang die Beine aus dem Bett.

„Sev – Professor?" sie ging ins Nebenzimmer und sah sich suchend um.

Er stand mit dem Rücken zu ihr vor einem der winzigen hohen Fenster, durch die nur wenig Licht drang.

„Professor?"

Er drehte sich zu ihr um und musterte sie von oben bis unten. Hermine blickte an sich herab. Ihre Bluse war ebenso zerknittert wie der lange kaminrote Rock. Stirnrunzelnd versuchte sie, die Kleidung mit den Händen zu glätten, was selbstverständlich zwecklos war.

„Wie ich sehe, hatten Sie eine etwas unruhige Nacht!" bemerkte Snape, „Ich hoffe, es geht Ihnen dennoch besser als gestern Abend." fügte er beiläufig hinzu.

Überrascht sah sie auf. Sie erinnerte sich an die Situation vor dem Kamin, der Rest des Abends blieb jedoch im Dunkeln. Schließlich gab sie es auf.

„Was ist denn überhaupt gestern Abend passiert?" fragte sie zögernd.

Er zog die Augenbrauen hoch. „Sie hatte Kopfschmerzen." antwortete er gedehnt. Ihr fragender Blick ließ ihn hinzufügen: „ Ihnen wurde schwindelig und ich habe Sie auf das Bett gelegt."

„Ah!" Hermine zerrte und zupfte erneut an ihrer Kleidung.

„Aber," begann sie von Neuem, „Sie sind weggegangen – ich meine," begann sie den Satz schnell von vorn, „Sie haben mich losgelassen und jetzt sind Sie wieder..." sie fand keine Worte für seinen Zustand.

„Ja," sagte er bloß und wandte sich wieder dem Fenster zu und starrte hinauf, als würde sich hinter dem verschmutzten Glas etwas von unglaublicher Wichtigkeit abspielen. Doch man sah lediglich ein paar im Wind schwankende Baumkronen und einen Fetzten des grauen Himmels.

Er fühlte ihren Blick auf seinem Rücken. „Nun, wir können diesen Zustand jederzeit ändern, dank Ihrer Aktion von gestern, aber ich werde mich doch nicht zu Ihnen ins Bett legen!" murmelte er genervt.

„Genau genommen ist es Ihr Bett," dachte Hermine, sagte dann jedoch: „Warum ist mir schwindelig geworden?"

Als nicht sofort eine Antwort kam, fuhr sie unsicher fort: „Habe ich gestern etwas falsch gemacht?"

„Und was sollte das denn bitte sein?" er blickte sie kurz über seine Schulter hinweg an, um knapp festzustellen: „Wahrscheinlich haben Sie in letzter Zeit einfach zuviel über meine Situation nachgedacht. – Diese langen Abende in der Bibliothek. Sie sollten sich ein wenig mehr um Ihre Position als Professorin für Zaubertränke kümmern."

Hermine fuhr sich ratlos durch die wirren Locken. „Wenn Sie meinen," murmelte sie und warf ihm einen letzten Blick zu, bevor sie ins Badezimmer ging. Er war wieder auf das Fenster konzentriert.

Als sie zurückkam, stand er unverändert da, so abwesend, dass sie nicht wagte, ihn anzusprechen. Nicht zum ersten Mal stellte sie verblüfft fest, wie undurchdringlich und distanziert dieser Mann sein konnte. Gestern noch schien sie ihm so nah gewesen zu sein. Die Nüchternheit und Sachlichkeit, die er ihr heute entgegenbrachte ließ Hermine überlegen, ob sie sich die Wärme zwischen ihnen nur eingebildet hatte.

Sie bemerkte erst, dass sie ihn noch immer schweigend musterte, als er sich ruckartig zu ihr herumdrehte.

„Wollen Sie den Rest dieses Sonntags damit verbringen, mich anzustarren? Haben Sie denn nichts Besseres zu tun?"

Hermine schüttelte verdutzt den Kopf. Sie verstand nicht, womit die diese missbilligenden Worte verdient hatte. Bevor sie antworten konnte, bemerkte er beiläufig:

„Gestern Abend, vor Ihrem kleinen Zusammenbruch sagten Sie, Sie müssten noch einen Trank zubereiten. Sie haben ein Rezept in Ihre Umhangtasche gesteckt. Vielleicht ist das eine Möglichkeit, Sie davon abzuhalten, dort den ganzen Tag zu stehen."

Er beobachtete, wie ihre Gesichtszüge sich gekränkt verzogen, als sie in ihre Tasche griff. Er hatte das Rezept dort platziert, bevor er sie am frühen Morgen verlassen hatte. Nun zog sie es heraus und er versuchte, ihre Reaktion auf die Papierrolle auszumachen.

Hermine ließ die Rolle schnell wieder in den Umhang gleiten und warf Snape einen kurzen Blick zu. Er schien völlig unbeteiligt.

Sie hatte Faunias Rezept beinahe vergessen. Ein letzter Blick auf Snape versicherte ihr, dass er sich nicht weiter für die Papierrolle interessierte. Sie konnte sich das seltsame Gefühl, dass er nicht wissen durfte, für wen sie diesen Trank zubereiten würde, nicht erklären.

„Ich sehe Sie dann später." Hermine fühlte mit einer Hand nach dem Papier in ihrer Tasche und verließ das Zimmer, ohne auf seine Antwort zu warten.

ooo

Genau wie Faunia ihr erklärt hatte, befanden sich alle nötigen Zutaten im Kerker. Es war ein komplizierter Trank, der ihre gesamte Konzentration erforderte. Schon lange hatte sie sich nicht mehr so ohne jede Ablenkung einer Arbeit gewidmet. Fast genoss sie es.

Lautlos stand Snape hinter ihr im Türrahmen und beobachtete jede ihrer Bewegungen. Wie schon zu ihrer Schulzeit arbeitete sie mit einer Präzision, die er selten bei anderen erlebt hatte. Fast genoss er es, ihr zuzusehen.

Als der Trank nach mehreren Stunden fertig gestellt war, füllte Hermine die hellgrüne Flüssigkeit vorsichtig in eine langhalsige Flasche.

Das war der Moment, auf den er gewartet hatte, bei all den Veränderungen, die es in seinem Zustand in letzter Zeit bereits gegeben hatte, gab es vielleicht eine Chance.

Als sie zur Tür ging, folgte er ihr, ohne ein Geräusch zu machen. Er musste jedoch nicht befürchten, dass sie ihn bemerken würde, sie war noch immer so sehr in Gedanken versunken, dass sie die Welt um sich herum nicht wahrzunehmen schien.

Bevor sich die Kerkertür hinter ihr schloss, versuchte Snape, sich mit durch den Spalt zu schieben, um ihr zu folgen. Wenn er erst einmal herausgefunden hätte, wer den Trank erhalten sollte, würde ihm alles andere sicher auch einfallen und er würde eine Lösung finden.

Doch wie schon in den Monaten zuvor, hinderte ihn eine unsichtbare Mauer daran, die Kerkerräume zu verlassen.

Die schwere Holztür fiel vor ihm ins Schloss.

„Verdammt!" wütend trat er nach der Tür, ohne einen Widerstand zu spüren und dennoch konnte er nicht hindurchgehen.

Er kehrte zurück ins Wohn- und Schlafzimmer. Seine Augen wanderten über das leere Bett. Er hoffte, dass er sie mit der Aufforderung, den Trank zu brauen nicht in Gefahr gebracht hatte. Wer auch immer diese Frau war, die ihr den Auftrag gegeben hatte, den Trank zuzubereiten, sie war verantwortlich für seinen Zustand. Was, wenn auch Hermine auf irgendeine Weise den Zorn dieser Frau auf sich zog?

ooo

Zögernd klopfte Hermine an Faunias Tür.

TBC

So und jetzt hoffe ich inständig, dass Eure Reviews einen Weg durch die Internetportale zu meinem Reviewkasten finden! Es ist doch immer wieder faszinierend, wie sehr mich Eure wunderbaren Reviews zu neuen Taten anstiften! ;-)