It's gonna be better tomorrow

It doesn't matter, you know

Prolog:

Er hielt die klare Flüssigkeit mit zittriger Hand über die Flammen und wartete ein wenig. Danach zog er sie mit der Spritze auf. Nicht, dass es nicht auch so wirken würde, aber es dauerte bei weitem nicht so lange, wenn es direkt in die Blutbahn gelangte.

‚Gleich . . . oh bitte, lass es wieder so gut sein', flehte sein Verstand, während er sich mit einem Gürtel den Oberarm abband. Er zerrte die Schlinge enger, indem er das Ende des Gürtels mit seinen Zähnen festhielt und den Kopf ein wenig zur Seite drehte. Sachte, fast zärtlich, nahm er die Spritze wieder zur hand, stach in seine Vene und ließ die Flüssigkeit hineinlaufen.

Er wusste, dass er jetzt noch etwa fünf Minuten zeit hatte, deswegen begann er schon einmal mit dem Aufräumen. Als alles wieder hinter der losen Kachel der hintersten Kabine des Mädchenklos des zweiten Stockwerkes verstaut war, nahm er ein Buch aus seiner Schultasche, sowie Tinte und seine Lieblingsfeder. Kaum, dass er sie auf den Klodeckel gelegt hatte, spürte er es.

Langsam kroch eine wohlige Wärme seine Schenkel hinauf, breitete sich in seinem Bauch aus und ließ sein Herz schneller schlagen. Sein Atem wurde langsamer und erst als sich eine angenehme Leere in seinem Kopf ausbreitete, nahm er wie im Traum die Feder zur Hand, ließ sie in die Tinte gleiten und begann zu schreiben.

Die maulende Myrte saß hoch oben auf dem Fensterbalken und seufzte:

„Harry, Harry . . . So kann das doch nicht weitergehen."

Dann verschwand sie im Abflussrohr.

Harry Potter jedoch nahm nichts mehr wahr und ließ die Wörter aus sich heraus auf das Paper fließen.

Er dankte Gott für diesen Trip.

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okay, das is meine allererste wirkliche fanfic, hoffe die kommt nicht all zu schlecht an. ich weiß, das thema gibt's bestimmt schon zig mal, aber würd mich über reviews wirklich freuen, thx. efeu