Harry wischte sich den Schweiß von der Stirn . Seit einigen Tagen schon hatte er Fieber, was ihm nicht davon abbrachte, das zweite Stockwerk weiterhin aufzusuchen. Sein Trank ging zur Neige, aber er traute sich nicht mehr an Snapes Vorratschrank. Er hatte schon versucht etwas über den Raum der Wünsche zu erreichen, aber das ganze war schwieriger als gedacht. Er konnte nur sehr wenig herausschleusen. Zudem war es zu gefährlich sich als Einzelgänger zu oft an einem Ort aufzuhalten.

Seine Lippen waren leicht bläulich angelaufen, seine Haut kreidig weiß. Madame Pomfreys hatte ihn ins St.-Mungo einweisen wollen. Erstaunlicherweise hatte sie sich nach einem längeren Gespräch mit Professor Dumbldore umentschieden. Dieser war seit Neuestem mehr als nur schlecht auf ihn zu sprechen.

Harry löste den Gürtel an seinem Oberarm. Blaue Flecke zogen sich durch das zerstochene Fleisch. Mit Fingern, die stellenweise leicht violette Flecken an den Gelenken aufwiesen, fuhr er sich langsam über seinen Unterarm. Er spürte nichts mehr.

Er wusste, dass er sich selbst zerstörte, aber er konnte auch keine Hilfe holen, obwohl doch alles in ihm schrie, so dass er Kopfschmerzen davon bekam.

Snape schien sich das Buch nie durchgelesen zu haben. Es war jetzt schon drei Monate her, dass er es von seinem Tränkelehrer zurückbekommen hatte. Nichts war seither geschehen. Er glaubte, dass es sogar besser war.

Sorgfältig, mit übertriebener Vorsicht und augenscheinlich langsamer werdenden Bewegungen, holte er die Tinte und das Buch aus seiner Tasche.

Er rochdas Papier und schloss die Augen. Es begann.

Er setzte die Feder auf das Papier und schrieb.

Lange mache ich das nicht mehr mit, James.

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okay, da is der epilog. auch wenn ich ewig gebrauchtund ihn tausende male überarbeitet habe: ich bin kein stück zufrieden damit, weiß aber ehrlich gesagt nicht, woran das liegt. ich hoffe, wenigsten euch gefällt er (bitte nich den kopf abhacken wegen snape . . . ich hab von anfang an gesagt, dass ihr mich für das ende hassen werdet ,). ich hoffe, ihr werdet euch ein beispiel an Harry nehmen und von nun an mit dem aufnäher KEINE MACHT DEN DROGEN durch die welt tingeln. ich danke für alle fleissigen leser, die durchgehalten haben. ganz besonders SnapesYukuai und Serverin1. ihr beiden habt wirklich fleißig kommentare abgegeben, die mich angespornt haben, vielen dank. und ansonsten: einen schönen tag, bis zur nächsten fanfic.

efeu