Hallo liebe Leser!

Sicherlich fragt ihr euch jetzt, warum die doofe Kuh ne neue FF beginnt, und nicht erst "Die Herzensbrecherin" zum springenden Punkt bringt? Würde ich mich auch fragen, aber die Sache ist die:

Ich bin heute Nacht mit einer grandiosen Idee im Kopf wach geworden, die unbedingt notiert werden wollte. Davon erzählte ich der lieben Jean ca. 19 h später, die gleich daraufhin meinte: Schreib, du Stück! (naja, sie hats nicht wirklich so gesagt, aber egal!)

Also schrieb ich fix den Prolog zu meiner Idee.

Voilà.

Lesen und Staunen. Eignet sich auch hervorragend als One-Shot, wird aber mit Sicherheit ne Ecke länger.

Und jetzt: LESEN!


Prolog

Um sie herum tobte der Krieg. Herzzerreißende Schreie hallten durch die Nacht und erfüllten die Luft mit Tod. In ihren Ohren klang es wie der Gesang der Sirenen. Ein wenig erschöpft von dem Kampf mit mehreren Todessern lehnte sie sich für ein paar Sekunden an eine wacklige Häuserfront, die prompt hinter ihr zusammen fiel. Ein ersticktes Keuchen sagte ihr, dass sich unter diesen Trümmern ein weiteres Opfer befinden musste. Erschrocken drehte sie sich um und wollte zu Hilfe eilen, als ein schnarrendes Lachen sie innehalten ließ.

„Man dreht dem Feind nicht den Rücken zu, Granger."

Keuchend presste sie sich gegen die Reste der Häuserfront und hob zitternd ihren Zauberstab.

„Malfoy! Lebt das kleine Frettchen etwa noch?" sagte Hermine Granger sarkastisch und wischte sich mit dem Ärmel eine feine Blutspur aus dem Mundwinkel.

„Nenn mich nicht so, du widerliches Schlammblut. Ich hätte dir gerade ruhig einen Unverzeihlichen in den Rücken jagen sollen!"

„Warum hast du's nicht einfach getan, ... Frettchen?"

Mit einem markerschütternden Schrei stürzte sich Draco Malfoy auf Hermine Granger. Diese verzog keine Miene und bewahrte Haltung. Wütend hieb er mit der Faust auf den Stein neben ihr Gesicht, so dass ein Teil der noch stehenden Wand zerfiel.

„Nenn mich nicht so!" schrie er sie an.

„Ich nenne dich wie ich will, du blonde Pest", zischte Hermine Granger gefährlich. „Sag ‚Bye Bye', Malfoy – Impedimenta!"

Mit vor Schreck erstarrtem Gesicht kippte Draco Malfoy hintenüber und landete in den Trümmern des Hauses. Hermine Granger warf einen kurzen prüfenden Blick auf den gelähmten Zauberer und befreite den ahnungslosen Muggel aus seiner misslichen Lage. Das Ministerium würde eine Weile zu tun haben, die Muggelwelt wieder hinzukriegen. Vielleicht wäre ja auch ein guter Job für sie dabei?

„Granger!" ächzte Draco Malfoy und versuchte sich aufzurichten. Mit gezücktem Zauberstab und in absoluter Kampfbereitschaft näherte sich Hermine Granger dem im Dreck liegenden Reinblüter.

„Noch was zu sagen, bevor ich dir die Lichter ausblase?" meinte Hermine Granger herablassend und blickte spöttisch in Draco Malfoys wutverzerrtes Gesicht.

„Hey, Hermine! Sollen wir dir dieses kleine Übel da abnehmen?" riefen Fred und George Weasley, die gemeinsam gegen einen Werwolf kämpften.

„Danke, Jungs, aber passt ihr lieber auf euch selber auf! Es ist doch nur Malfoy...", rief sie zurück, ohne den Blick von Malfoys eisigen grauen Augen abzuwenden.

Das schafft ein Schlammblut schon...", fügte sie leise hinzu und näherte sich Malfoy auf bedrohliche Art und Weise. Durch seine Unachtsamkeit gestraft, versuchte Draco Malfoy sich zu bewegen.

„Malfoy, ist dir eigentlich klar, dass du gerade vor einem Schlammblut im Dreck kriechst?" sagte Hermine ruhig und schob den Zauberstab des jungen Todessers mit der Schuhspitze von ihm weg. „Ja, ja. Wärst du mal aufmerksamer im Unterricht gewesen, dann wäre ein Accio Zauberstab in Gedanken jetzt kein Problem."

„Was willst du Granger? Entweder bringst du mich jetzt um, und ersparst mir die Schande, oder – "

„Er ist tot!" hallten freudige Rufe über das Schlachtfeld. „Er hat es geschafft, Potter hat ihn erledigt!"

Hermine Grangers Ohren klingelten und ihre ungeteilte Aufmerksamkeit richtete sich auf die frohe Nachricht. Harry hatte es geschafft. Voldemort war tot. Der Krieg war aus. War das die Wirklichkeit? Die Jubelschreie der Auroren dröhnten über das Schlachtfeld.

„Granger!"

Hermine erschrak aus ihren Gedanken und bestürzt musste sie feststellen, dass Draco Malfoy sich mittlerweile aufrichten konnte. Mit gezücktem Zauberstab hielt er sie in Schach. Diese Unaufmerksamkeit konnte Hermine Granger sich nie verzeihen.

„Schön. Es ist also vorbei", schnappte Malfoy und starrte Hermine Granger verächtlich an.

„Es scheint so. Du hast verloren, Malfoy. Lass dich festnehmen...", sagte Hermine gelangweilt, doch Draco Malfoy schüttelte diabolisch grinsend den Kopf.

„Oh, nein. Das werde ich nicht."

„Meinst du etwa, dass du so davon kommst?" höhnte Hermine und strich sich eine Strähne blutiges Haar aus der Stirn.

„Natürlich nicht, Granger."

Malfoy lächelte sie überlegen an und Hermine überkamen Zweifel, ob sie noch Herrin der Lage war. Was wurde das denn jetzt?

Du wirst mich da rausholen."

„Ich?" quietschte Hermine Granger vor Entsetzen und richtete wütend ihren Zauberstab auf Malfoy. Dieser lachte jedoch nur und steckte seinen weg. Er kam ein paar Schritte auf sie zu.

„Siehst du, du traust dich ja noch nicht mal, mich anzugreifen, wenn ich unbewaffnet auf dich zulaufe!" belustigte er sich und stellte sich mit verschränkten Armen vor ihr auf.

„Klappe, Malfoy. Warum sollte gerade ich dir jetzt noch helfen?"

„Weil ich all das habe, was du brauchst..." flüsterte Draco Malfoy mit hinterlistigem Grinsen.

„Inwiefern?" flüsterte Hermine Granger unsicher.

„Ich habe Beziehungen bis nach ganz oben. Du nicht. Ich habe das Geld und das Ansehen. Du nicht. Wenn das hier alles vorbei ist, wird man dich ehren? Vielleicht, aber deine Taten werden schnell vergessen sein, wenn man bedenkt, dass Potter ihn umgebracht hat."

Hermine Granger starrte Draco Malfoy hasserfüllt an. Sie hasste ihn. Aber er hatte Recht. Würde sich jemals einer an ihre Taten hier erinnern? Sie würde in Harrys Rum gänzlich untergehen. Doch zählte nicht einfach nur die Tatsache, dass sie und ihre Freunde noch lebten?

„Wenn sie dich gleich gefangen nehmen, nützen dir deine Beziehungen und dein Geld auch nichts mehr!" spie sie ihm entgegen und Draco lachte leise.

„Und da kommt unser Deal ins Spiel."

„Unser Deal?" keuchte Hermine und schaute sich Hilfe suchend um. Warum konnte sie ihm einfach nicht jetzt das Handwerk legen? Wieso ließ sie sich jetzt so beeinflussen?

„Genau, unser Deal. Du wirst für mich aussagen, Granger. Ich habe seit Jahren unter dem Imperius meines Vaters gestanden."

„Bitte?" Entsetzen zeichnete Hermines Gesicht.

„Ganz einfach. Ich habe dich nie gehasst, und wollte auch nie in diese, sagen wir, missliche Lage geraten. Alles der Imperius meines Vaters Schuld. Im Grunde genommen bin ich ein handzahmer Kerl, der auch gegen Potter nichts gehabt hätte, wenn – "

„ – da nicht der Imperius deines Vaters gewesen wäre", sagte Hermine monoton.

„Richtig! Du hast es erfasst! Glaub aber jetzt nicht, dass ich dich nicht mehr hasse!"

„Sag mir, warum ich dir diesen abscheulichen Gefallen tun sollte, Malfoy?" sagte Hermine wütend. Malfoy blickte sich um und kam einen weiteren Schritt auf sie zu.

„Ganz einfach. Weil du es nicht verkraften kannst, wenn deine Karriereleiter einen Knick nach unten macht anstatt in ungeahnte Höhen nach oben zu schießen. Du bist eine gottverdammte Perfektionistin. Und dieses ersehnte, perfekte Leben kann ich dir im Gegenzug zu einer kleinen Aussage bieten."

Hermine schwieg und starrte ihm fassungslos in die Augen.

„Du weißt genauso gut wie ich, dass dein Leben schon morgen wieder 08/15 mäßig weitergeht. Potter steht im Mittelpunkt. Und du?"

„Ja... er hat es verdient...", japste Hermine, sichtlich verwirrt.

„Und du, frage ich dich?" sagte Draco Malfoy eindringlich und packte sie bei den Schultern. Hermine zuckte unter dieser Berührung zusammen.

„Was erwartest du von mir? Wie stellst du dir das vor? Wieso sollte gerade ich dich decken?" wimmerte Hermine unter seinem festen Griff.

„Weil sie dir glauben. Weil du ein Herz hast. Weil nur du das kannst!"

„Woher willst du das wissen?"

Tränen rannen ihr nun über das Gesicht. Was für eine Situation. Hermine wusste, dass Malfoy absolut Recht hatte. Sie wollte Ruhm und Ehre, doch viel würde sie nicht bekommen.

Und dann geschah etwas, was sie sich nie zuvor gedacht hatte. Etwas, auf das sie im Leben nicht vorbereitet gewesen wäre. Etwas, gegen das sie keinen Zauberspruch hatte. Draco Malfoy beugte sich vor und presste ihr einen Kuss auf die kaputten Lippen. Zunächst mit so einer Heftigkeit, dass Hermine ein ersticktes Keuchen von sich gab. Doch dann auf einmal so weich und sanft, dass Hermines kaputte Lippen sich von allen Wunden geheilt fühlten. Hermine atmete erschreckt ein und stieß ihn widerwillig von sich weg. Ängstlich biss sie sich auf die feuchten Lippen und schaute in Malfoys entschlossenes Gesicht.

„Also? Was meinst du? Ich gebe dir alles was du willst, und du gibst mir nichts weiter, als mein Leben?"

Er hielt ihr die offene Hand hin, zum Einschlagen bereit. Mit nervösen Blicken suchte Hermine die Gegend ab. Die Jubelgesänge nahmen kein Ende. Unsicher schaute sie Malfoy an. Sie tat einen tiefen Atemzug und schritt auf ihn zu.

„Ich kann schlecht lügen." sagte sie und gab ihm verlegen die Hand.


Sodele.

Wie es weitergeht verrate ich nicht, nur, dass es in ziemlich unregelmäßigen Abständen weitergeht.

Hinterlasst mir ein Review und schreibt mir eure Meinung.

Weiß- und Schwarzleser.

Vielleicht möchte ja auch jemand schon Spekulationen anstellen, was ich so vorhabe?

Keine Furcht, zögert nicht, eure Meinung kund zu tun!

Die Mel wird es euch danken!


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Lest meine FF "Die Herzensbrecherin" !

Lest Jean nin asar ahi smabell 's "Die tiefere Bedeutung von Mistelzweigen" und weitere heitere Werke!

Lest von IndigoNightOwl die Übersetzung von "Their Room" und weitere gelungene Übersetzungen!

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