So das dritte Kapitel und diesmal aus der Sicht von Sirius. Ich weiß es ist wieder typisch James und Peter außer Acht zu lassen, aber mit ihren Charakteren habe ich mich zu wenig beschäftigt, als das ich sie wirklich einbauen könnte und ich will einfach nicht unüberlegt ihre Eigenarten verunstalten (außerdem mag ich James nicht leiden ).

Und wieder gehört alles JKR und mir gar nichts…

Ich habe noch immer keinen Betaleser und bin kein Freund von Kommas, also bleibt gnädig mit mir.

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Bis ich vor dem Eingang zu unserem Schlafraum stand wusste ich kaum, wo mich meine Schritte überhaupt hingeführt hatten. Das einzige was deutlich in meinen Gedanken zu erkennen war, schien dass ich Moony folgen muss. Es war, wie eine innere Stimme, die mich auf dem Weg führte. Ein Gefühl nur, dass ich eingreifen musste, mit ihm sprechen oder vielleicht sogar von etwas abhalten. Ich kann es nicht einmal in richtige Worte fassen. Schnell verabschiede ich mich von den anderen Beiden, um nach unserem Freund zu schauen. Peter und James sind einfach nicht die richtigen Personen die sich um Moony kümmern können. Sie kennen ihn weniger, als ich ihn, auch wenn sie das vielleicht nicht immer verstehen wollen. Aber vielleicht kennt Moony niemand aus unserer Gruppe wirklich. Schon seit der ersten Klasse scheint es, als träge eine Maske, die nur an seltenen Tagen zu zerbrechen droht.

Ich kann nicht genau beschreiben was ich fühle, doch es scheint das beherrschende Gefühl in meinen Gedanken zu sein. Schon seit wir Freunde geworden waren, da besaßen wir den Instinkt, wenn es einem von uns nicht sonderlich gut zu gehen schien. Natürlich sind wir nicht die Menschen die unbedingt offen darüber sprechen, (wir sind Jungen so etwas wird nicht von uns erwartet), es viel mehr versuchen durch Scherze zu überbrücken und die Person damit aus dem Tief zu ziehen. Bei Moony ist es immer am langwierigsten. Er ist niemand der einfach auf Scherze reagiert, auch wenn er so höflich ist und darüber lacht, nur damit wir uns besser fühlen, aber was er wirklich dabei denkt, bleibt oft ein Geheimnis.

Seit ich ihn kenne stellt er den ruhigen Pol unserer illusteren Ansammlung von jungen Herren da. Niemals wirklich so offen, niemals wirklich so erfreut über unsere Aktionen, welche ihm so manches Mal doch zu zuviel sind, dann vergräbt er sich stets in einem seiner vielen Bücher und ist den Tag über nicht mehr gesehen. Wir wissen genau, dass er es nicht gutheißt wenn Schwächere angegriffen werden, doch auf ihn Acht gaben wir niemals. Niemand von uns hörte auf seine Worte, sondern wir heckten stetig weiter unsere Pläne aus. Vielleicht sollten wir in unserem Alter langsam damit beginnen es zu tun. Schließlich werden auch wir älter… Aber nicht wirklich reifer.

Es ist nicht das er keinen Humor besäße, doch von Natur aus ist er jemand der weniger lacht, als wir es tun. James, Peter und ich sind viel leichter zu belustigen, auch zu beruhigen, doch es benötigt immer einige Anstrengung von unserer Seite bis er in das Gelächter einstimmt. Und wenn sein Lachen dann erklingt, ist es regelrecht seltsam und wirkt kaum so fröhlich, wie das Unsere. Ich glaube Peter schaffte es im ersten Jahr unseren stillen Mitbewohner das erste laute Auflachen zu verschaffen, indem er James Unterwäsche durch den Raum fliegen ließ und diese Kreise unter der Decke des Schlafsaales zog.

Manchmal glaube ich, dass er zu gut ist für uns, zu freundlich gegenüber der Welt, zu unbescholten und gütig in seinen Ansichten und vielleicht auch viel zu gebildet wir uns. Nein, damit möchte ich nicht behaupten, dass wir dumm sind, aber er hat einfach diese Art an sich, mit der er uns oft so erscheinen lässt. Lange Stunden verbrachte er damit Peter Nachhilfe in allen Kursen zu geben und seit dem glaube ich noch immer dass er in späteren Jahren einmal sicher Professor werden wird. Das Erklären scheint ihm einfach im Blut zu liegen, denn die Noten von Wormtail verbesserten sich drastisch und endlich fand er wieder mehr Zeit mit uns die Freizeit zu verbringen.

Allerdings ist er auch jemand der der dazu neigt viel zu viel nachzudenken und dies über alle möglichen Dinge. Manchmal da blickt er lange Stunden einfach in die Luft bis ihm ein Zusammenhang, ein Fakt in den Geist kommt und er ihn sofort niederschreibt. Dabei sollte man nicht einmal versuchen ihn anzusprechen, da es sowieso nichts bringen würde, außer vielleicht ein leichtes Knurren von seiner Seite aus. Allerdings bringt dies auch Nachteile, da er jedes Wort in eine Wagschale legt und versucht dann die wirkliche Aussage zu ergründen. Das macht ihn nicht zu einem glücklicheren Menschen. Es ist schwer für ihn Vertrauen zu finden… Wie lange es dauerte bis er uns von seinem kleinen, haarigen Problem erzählte. Obwohl wir es schon lange wussten, erwähnte er es uns erst nach über einem Jahr und dies in einer so wehmütigen Stimme, dass wir uns wunderten, was mit diesem Jungen alles geschehen sein musste.

Ich weiß nicht Recht, doch ich an seiner Stelle würde mit diesem Schicksal weit weniger gut umgehen. Die Wut und der Hass auf all die Menschen die mich verachten würden, zerstörte mein Innerstes. Ich wäre verbittert und skrupellos geworden, ein Misanthrop und doch hat er es geschafft noch immer so sanftmütig zu bleiben, wie kein Zweiter den ich kenne, aber daran trägt wohl auch seine Familie großen Anteil. Im Gegensatz zu mir vermochte er immer zu behaupten das seine Eltern ihn liebten seit dem Tage seiner Geburt. Auch James und Peter genießen dieses Privileg und wissen vielleicht gar nicht wie glücklich sie sich schätzen sollten. Ich dagegen… Ein Seufzen kann ich nicht mehr unterdrücken, wenn ich an diese lieblose Familie denke, die Zuhause auf mich wartet. Ich glaube ich halte es keinen Tag länger mehr in ihrer Gesellschaft aus. Wie oft müssen sie mir auch noch sagen, dass ich nicht der Erbe bin, welchen sie sich gewünscht haben. Wie lange soll ich noch in diese enttäuschten Augen blicken? Wir alle tragen wohl unsere buchstäblichen Leichen im Keller, doch an meine will ich nicht weiter denken. Schließlich warten wichtigere Dinge auf mich.

Wir hatten einmal beschlossen ihn seine ruhigen, dunklen Momente haben zu lassen und nicht weiter darauf zu reagieren, doch die letzen Wochen, nein Monate, scheinen wirklich zuviel des Ganzes. Seit Beginn des sechsten Schuljahres benimmt er sich fast wie ein völlig Fremder. Natürlich ist er noch immer Remus, unser freundlicher Gefährte, der nie sonderlich viel lachte, doch selbst solch ein geübter Schauspieler wie er, kann die Veränderungen nicht verbergen.

Wie sollt man es erklären es in Worte fassen?

Da gibt es die augenscheinlichen Dinge. Remus ist hager (er war schon immer dünn, doch nicht so ausgezerrt), was daher rührt das er eigentlich nichts mehr isst. Er begleitet uns nicht mehr zu den Mahlzeiten, wenn er es tut dann sitzt er nur ruhig daneben und schiebt das Mahl auf seinem Teller hin und her. Mir scheint, als hätte nichts mehr für ihn einen Geschmack, sogar seine geliebte Schokolade vernachlässigt er fast vollkommen. Dabei schafft Remus es sonst Unmengen davon zu verschlingen und selbst unsere Vorräte anzufangen. Welches Zeichen könnte deutlicher sein, als eben dies.

Selbst sein Gesicht wirkt eingefallen, mit ständig müden Ausdruck und Ringen unter den Augen welche von jenen vielen Nächten stammen die er nicht schläft, sondern wach daniederliegt und ich das Rascheln der Decken höre. Vielleicht glaubt er, dass niemand von uns es bemerkt, doch zumindest ich erkenne, wie er sich benimmt und beobachte ihn in manch stiller Minute. Noch niemals war er wirklich offenherzig, doch er spricht kaum noch ein Wort und ich weiß das seine Noten so schlecht geworden sind, das er das Jahr nicht bestehen wird, wenn er sich nicht darum kümmert. Ich hörte Gespräche der Professoren, die davon handelten und empfand es seltsam, dass wie es nicht sofort bemerkt hatten.

Und das bei Remus… Dem Klügsten von uns, dem Lehrsamen, dem der so viele Bücher liest, wie kein anderer. Doch auch dies hat nachgelassen und auch wenn er lange Stunden in der Bibliothek sitzt, so sieht man ihn selten mit einem Buch in den Händen. Er lacht weniger, eigentlich gar nicht mehr und erfindet Gründe, um uns aus dem Weg zu gehen. Manchmal verschwindet er einfach spurlos und keiner weiß dann, wo wir ihn finden könnten. Später dann erscheint er mit den seltsames Ausreden und Vorwänden. Und ich kann sehen, dass etwas geschehen sein muss, es förmlich riechen. Remus redet auch nicht einmal mehr mit uns, sondern starrt Löcher in die Luft. Und wir fanden bis jetzt, finden keine Möglichkeit das zu ändern.

Und das, was mir die größte Angst bereitet sind seine Augen. Einst waren sie von einem hellen braun, dass in der Sonne gar einen goldenen Schimmer annahm und die in jeder glücklichen Minute aufflackerten. Nun sind sie sonderbar stumpf und glanzlos, als gehören sie einem Menschen der sich mit dem Nichts zufrieden gibt und keine Kraft mehr findet ihm zu entkommen. Sie wirken leblos und ich würde vieles geben, damit ich dies nie wieder in den Augen meines Freundes erblicken müsste. Niemanden von uns ist es schwer gefallen zu erraten das Remus mitten in einer melancholischen Phase steckt, für die wir den Grund nicht kennen, nicht einmal ahnen können.

Und das werde ich nicht akzeptieren. Keiner meiner Freunde soll jemals augenscheinlich aufgeben und seine Zukunft einfach fortwerfen. Wenn ich nur daran denke, dass Remus sich selbst zu Grunde richtet, breitet sich die Wut in meinem Blut aus. Ich kann ihn einfach nicht verstehen, will es vielleicht auch gar nicht. Als ich schließlich vor der Tür stehe, zögere ich jedoch noch einen Moment. Was ist, wenn ich durch meine Tat verschrecke, wenn ich ihn endgültig verliere? Schnell dränge ich meine Zweifel beiseite, es geht hier um Remus und ich werde ihn zu Rede stellen, egal ob dieser es will oder nicht, aber so vermag es einfach nicht weiter zu gehen.

Energisch öffne ich die Tür, sodass sich das alte Holz mit einem ächzenden Knarren öffnet. Schon das sollte von meiner Ankunft zeugen und ihn eigentlich vorwarnen. Ich trete ein und lausche einen Moment, bis ich das unterdrückte Schluchzen höre das von dem Bett von Moony stammt. Ein Schluchzen? Ein Schauder läuft meinen Rücken hinab und mir wird kalt, während das Blut aus meinen Gliedern zu weichen scheint. Weinte Remus?

Noch nie hat einer von uns weinen müssen, oder ich habe jedenfalls noch nie einen von uns weinen sehen. Wir sind junge Männer und brechen nicht in Tränen aus wie Mädchen. Vielleicht hat jeder von uns es auch nur gut vor den Anderen verbergen können. Ich verharre in der Bewegung weil ich zu schockiert bin, als das ich mich bewegen könnte und dann balle ich die Finger zusammen, um meinen Mut zu sammeln, der mich gerade verlassen hat. Ich bin Sirius Black, ein sturer Mistkerl und werde sicherlich nicht vor einem weinenden Moony zurück weichen. Nein. Da habe ich schon weitaus schlimmeres gesehen und erlebt. Doch wüsste ich bei einem weinenden Mädchen sicherlich mehr Rat, als in diesem Augenblick, doch einmal im Leben muss ich meinen Familiennamen alle Ehre machen.

Ich atme noch einmal tief ein und lege dann die wenigen Schritte zurück, auch wenn sie mir viel länger erscheinen, als jemals zuvor. Fast bin ich der Meinung, dass ich noch niemals so nervös gewesen bin in meinem Leben, als nun. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich noch niemals so aufgeregt und sprachlos gewesen war, wie jetzt.

Die Vorhänge sind zugezogen und langsam strecke ich meinen Arm aus, greife mit den Fingern in den roten Stoff, atme tief ein und mit einem Ruck sind sie offen. Dann setzen meine Gedanken für einen Moment aus, da ich nicht wahrhaben will, was sich dort vor meinen Augen abspielt. All dies kann doch nur ein schlechter Traum sein, einer der düsteren und unmöglichen Sorte. Es gibt Mechanismen im Gehirn die dafür sorgen, dass man in einer Schocksituation entweder gar nichts begreift, oder das man alles stechend klar vor sich sieht. Ich glaube, bei mir ist es eine Mischung aus Allen. Weit sind meine Augen aufgerissen und auch mein Mund steht fragend offen, während meine Hand zu zittern beginnt.

Da ist Blut. Überall. Jetzt bemerke ich auch den schweren Geruch, der hier in der Luft liegt. Warum ist mir das früher nie aufgefallen? Dieses Blut… Oh Gott. Soviel und es bedeckt seine Haut, seine Roben… Selbst auf dem Bett finde ich es wieder. Ich will mich übergeben, oder schreien, doch ich kann nur weiter ungläubig betrachten, was ich sehe. Mein erster Reflex war es gewesen, nach dem Angreifer Ausschau zu halten, der meinem Remus das angetan hat und erst jetzt erkennt mein Geist, dass es so jemanden nicht gibt. Da ist kein Angreifer… Und trotzdem… All diese Wunde… Da ist Fleisch, manchmal sogar ein Knochen zu erkennen und ich sehe die alten Narben… Und ich mochte etwas tun, das all das ungeschehen macht. Oh Remus, was hast du getan. Moony…

Langsam erwache ich aus der Erstarrung, jedenfalls ein wenig und schaffe es sogar seinen Namen auszusprechen, dass einzige, was momentan wirklich deutlich in meinen Gedanken ist. Sein Name… Nicht einmal Gesicht und das Blut.

„Remus!", ich weiß nicht ob ich entsetzt, ängstlich oder nur enttäuscht klinge, doch das nächste woran ich mich erinnere ist diese unbändige Wut. Oh ich möchte ihm wehtun und bestrafen für das, was er sich antut und angetan hat. Wieso macht er so etwas… Was haben wir falsch gemacht, waren wir keine guten Freunde, hätte er nicht zu uns kommen können? Oh Remus, ich hasse dich dafür, mehr als du dir vorstellen kannst. Ich schlage ihn, nicht mit voller Wucht, aber so stark das er es gemerkt haben muss. Es fühlt sich gleich danach besser an… Wie kann er uns so etwas auch antun. Dieser egoistische Bastard… Wie kann er es wagen.

Er reagiert einfach nicht. Was soll ich tun, wenn er weiterhin so apathisch vor mir verweilt, wenn er mich aus den ängstlichen und unendlich traurigen Augen anschaut. Seine Stimme klingt hohl und ich höre, wie sie vor Emotionen bebt. Noch nie in meinem gesamten Leben habe ich mich so hilflos und verlassen gefühlt. Es gibt keinen lockeren Spruch, keinen Scherz, der es schaffen würde, dass hier zu beenden. Und erst langsam begreife ich, dass das kein schlechter Traum ist, sondern die Realität. Die dunklen Strähnen, welche mir in das Gesicht fallen, streiche ich mit einer unwirschen Geste aus meinem Gesicht.

„Sirius. Es tut mir Leid.", das letzte Wort geht in einem weiteren Schluchzer unter und nun richtet er seinen Blick wieder auf die Wunden auf seinen Armen. Sein ganzer dürrer Körper bebt vor Erschütterungen, fast als versuche er, den Weinkrampf noch immer zu verbergen, ihn zu unterdrücken. Sonst bewegt sich Remus nicht. Ich bin in diesen Moment, die Person, die einen klaren Kopf bewahren muss, dass erkenne ich nun. Aber wie soll ich das bewerkstelligen. Verdammt noch mal ich bin 16 Jahre alt und die schlimmste Verletzung, die ich bis heute gesehen habe, war James gebrochenes Bein nach einem Quidditch Spiel…

Auch ich zittere am ganzen Körper und in meinem Geist tauchen die seltsamsten Fragen auf… Warum tut er sich das an? Wie lange schon schändet er seinen Körper auf diese Weise und warum waren wir zu blind um zu erkennen, was mit ihm nicht in Ordnung ist. Haben wir versagt? Schenkt er uns nicht genug Vertrauen, als das er zu uns kommen könnte? Was…

Ich muss mich setzen, sonst versagen mir die Beine. Schließlich krame ich aus meiner Schuluniform ein Taschentuch hervor und versuche damit einige der Blutungen zu stillen… Es gelingt mir nicht, doch scheinen manche von ihnen von alleine zu versiegen. Sollte ich ihn zum Krankenflügel bringen? Nein,.. das würde er niemals zu lassen und sich mit aller Kraft dagegen wehren. Ich sehe, die Tränen, welche an den bleichen Wangen von Remus hinab laufen… und ich wünsche mir nichts weiter auf der Welt als sie stoppen zu können.

„Warum?", frage ich dann leise und betrachte die eigenen Hände, da ich nicht weiter fähig bin auf diese Wunden zu schauen. Der Anblick wird sich auf ewig in mein Gedächtnis eingebrannt haben, doch fühle ich, wie der erste Adrenalinstoß nachlässt und nur ein bitterer Nachgeschmack und eine endlose Leere zurückbleibt. Merklich werde ich ruhigen, doch kaum klarer in meinem Kopf. Wie kann sich jemand freiwillig so etwas antun? Wie kann er sich Wunden zufügen, die so tief in das eigene Fleisch schneiden? Es muss unendlich wehtun und doch ist es wohl gerade das, nach dem es Remus verlangt.

„Ich…", beginnt er, doch kommt er nicht weit und verfällt sofort wieder in ein seltsames Glucksen.

„Ich… Kann nicht…", auch ein weiteres Mal versagt seine Stimme und sein Körper zuckt, wie von Krämpfen geschüttelt zusammen. Ich merke, wie er schließlich versuchte seine Arme zu verbergen und die Ärmel hinab krempelt und ich kann mir vorstellen, wie der Stoff in den frischen Wunden brennen muss.

„Es…tut mir Leid, Sirius.", murmelte er nochmals und hebt dabei doch nicht für einen Moment den Kopf, sondern starrt weiter stur auf das Bett. Ich rücke ein wenig näher, so dass der Geruch von Blut und Tränen, die Übelkeit in meinem Bauch erneut entfacht und das ich die Wärme fühle, die von seinem Körper ausgeht. Ich bin noch immer hilflos, so unendlich verloren… Kam ich doch mit den besten Absichten, scheine ich nun zu versagen. Das einzige was mir noch einfällt ist meinen Arm, um seine dünnen Schultern zu legen. Eine Geste, die beweißen soll, dass er nicht alleine ist. Nicht mehr jedenfalls.

„Warum.", frage ich ein zweites Mal und hoffe eine Antwort zu bekommen.

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tbc

Sara-Kim: Ich bin völlig hin und weg von deiner Review Es ehrt mich sehr, wenn ich daran denke, dass ich es geschafft habe jemanden noch eine andere Sichtweise zu geben auf den Charakter von Remus. Einfach nur ein großes Dankeschön…

Momentan weiß ich nicht, wie ich weitermachen soll, wenn ihr Vorschläge habt, dann schickt sie mir doch an pevensiearcor.de