Das ist ein bisschen eine andere Art von Story. Ich hoffe sie gefällt euch trotzdem.

Einige Charaktere haben wir uns selbst ausgedacht, deshalb wundert euch nicht wenn ihr irgendwelche Namen nicht kennt! Und jetzt viel Spaß beim lesen! Hinterlasst ein paar Reviews! 

Erinnerungen

1. Kapitel

Kirsty, Sue und Rebecca saßen gerade schweigend im Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Sie sind drei Freunde die sich auf ihrem 1. Schuljahr in Hogwarts kennen gelernt haben. Seit dieser Zeit sind die drei unzertrennlich. Für die drei ist ihr letztes Schuljahr in Hogwarts fast zu Ende.

Sue Morris, ein Girl mit mittelblonden schulterlangen Harren und grünen Augen, saß gerade auf dem Fenstersims und blickte gedankenverloren über die Ländereien von Hogwarts. Sue dachte gerade über ihre Vergangenheit nach und ließ alle Erinnerungen noch einmal in Erscheinung treten. Die Guten wie die Schlechten.

Ihre beste Freundin Kirsty Derwent, die blonde Haare hatte, saß in einem Sessel nahe dem Kamin. Auch sie blickte gedankenverloren in die Flammen als warte sie auf irgendwas bestimmtes.

Ihre andere Freundin Rebecca Stephenson lag zwischen den beiden auf dem Boden und starrte an die Decke. Rebecca war im Gegensatz zu ihren Freundinnen ehr etwas dick und hatte schwarze Haare und braune Augen.

Sue blickte einen kurzen Moment durch den Raum und stellte fest, dass sie fast alleine im Gemeinschaftsraum waren. Das Mädchen sah zu Rebecca und Kirsty hinüber und wusste plötzlich, dass diese beiden auch in Erinnerungen schwelgten.

Sue lächelte für sich und wandte sich dann wieder ihren Gedanken und den Ländereien draußen zu.

Es war ein schöner Sommertag und die Blätter der Peitschenden Weide hatten eine wunderschöne grüne Farbe. Die Sonne schien und spiegelte sich im See. Vor dem See waren einige Schüler versammelt.

Einige hielten die Füße ins Wasser, andere saßen einfach nur im Gras und ließen es sich gut gehen. Kein Wunder: Die Sommerferien standen bevor und die Abschlussprüfungen hatten Kirsty, Rebecca, Sue und alle anderen 7. Klässner gerade hinter sich gebracht.

Sue wusste genau: Wen die Sommerferien zu Ende sind, fängt das richtige Leben an und die schöne Zeit hier auf Hogwarts ist dann endgültig vorbei.

Dem Mädchen wurde mit einem Mal bewusst, dass sie Rebecca und Kirsty dann nicht mehr so oft sehen würde. Ihr wurde jetzt schon ganz mulmig bei diesem Gedanken. Sue schob den Gedanken, bald Abschied von ihren Freundinnen nehmen zu müssen, bei Seite und dachte all die Jahre zurück.

Plötzlich war sie bei dem Punkt angelangt, wo sie ihren Brief für die Hogwartsschule erhalten hatte. Ihre Eltern hatten ihr den Brief gerade gegeben und Sue öffnete ihn, ohne zu wissen wie sich ihr Leben verändern würde.

Ihre beiden Eltern sind Muggel und sie hat sich für ein ganz normales Mädchen gehalten. Sie las also den Brief und mit jeder Zeile wurde sie erstaunter. Sue musste sich den Brief mehrmals durchlesen, um richtig zu begreifen was darin stand.

Da sie anscheinend sehr verdattert geguckt haben muss haben ihre Eltern gefragt: „Was ist denn los, Sue? Was steht in diesem Brief?" Wortlos überreichte das Mädchen ihren Eltern den Brief und Sues Eltern lasen sich den Brief selber durch. Auch sie konnten nicht glauben was sie da lasen.

Sues Familie hielt das ganze für einen üblen Scherz und ignorierten deshalb den Brief. Doch als einige Tage später erneut diese Briefe kamen, mussten sie es wohl glauben. „Wir haben jetzt eine Hexe in der Familie." Sagte Sues Mutter ungläubig.

Dann plötzlich fiel Sue die Reaktion von Kirstys und Rebeccas Eltern ein. Kirsty wusste von Anfang an das sie eine Hexe ist. Ihre Eltern haben es ihr erzählt, als sie alt genug war dies z verstehen. Kirsty hatte sich über ihren Brief richtig gefreut. Zuerst dachte sie, dass ihre beiden Elternteile zaubern können, aber kurz nachdem sie ihren Brief bekommen hatte, stellte sich heraus das ihr Vater ein Muggel ist. Kirsty fand das damals ziemlich empörend. Das sagte sie mir, nachdem wir Freunde geworden sind.

Rebecca erging es ähnlich wie ihr selber. Auch Rebeccas Eltern waren beide Muggel, wie ihre eigenen auch.

Als ich dann mit meiner Familie am 1. September zum Bahnhof Kings Cross gefahren bin, wussten wir alle nicht so recht wo wir hinsollten. Ich, Sue, bezweifelte das wir mit einem normalen Zug nach Hogwarts fahren würden. Ich wusste zwar nicht wo sich Hogwarts befand, aber trotzdem glaubte ich nicht daran, dass wir mit einem normalen Zug fahren würden. Also schlenderten meine Familie und ich erst mal etwas über den Bahnhof. Mein Gepäckwagen vor mich herschiebend.

Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass ich meine ganze Zauberausrüstung in der Winkelgasse gekauft habe. In meinem Brief war eine Wegbeschreibung dabei, wie ich dort hinkomme. Als ich die Winkelgasse betrat verschlug es mir die Sprache. Überall Hexen und Zauberer. Ich kaufte mir neben meinen Schulsachen auch noch eine Schleiereule, die ich Eiwa nannte. Wir durften nämlich eine Katze, Kröte oder Eule mitbringen.

Kurz nachdem wir den halben Bahnhof überquert hatten, sah ich eine kleine Gruppe, die auch solche Gepäckwagen wie ich hatten. Außerdem hatten sie auch Eulen oder Katzen in Käfigen. Ich lenkte meinen Gepäckwagen ein wenig in ihre Richtung um zu verstehe, über was diese Gruppe redete. Als einer sagte: „Schon wieder alles voller Muggel dieses Jahr." ,wusste ich, dass ich mich an diese Gruppe halten musste.

Ich verabschiedete mich rasch von meinen Eltern und erklärte ihnen noch schnell: „Ich denke ab hier komme ich alleine klar. Ich weiß nicht wie das hier abläuft, aber ich denke mal hier sind fast nur Zauberer bzw. Hexen, und ich denke ich sollte jetzt alleine weiter. Ich werde euch schreiben. Machts gut und bis bald. Ich hab euch lieb." Dann habe ich meine Eltern noch schnell umarmt und bin der Gruppe hinterher geeilt.

Da die Gruppe gerade vor einer Mauer zwischen Gleis 9 und10 versammelt war, nahm ich meinen Mut zusammen und fragte in die Runde rein: „Entschuldigung! Könnten sie mir vielleicht mal helfen? Das ist mein erstes Jahr auf Hogwarts und ich muss zu Gleis 9 ¾. Könnten sie mir vielleicht helfen?"

Ein Mann mit langen weiß-blonden Haaren und kantigem Gesicht drehte sich zu mir um, musterte mich von oben bis unten und sagte dann skeptisch: „Na das ist doch ganz einfach. Du läufst gegen die Mauer zwischen Gleis 9 und 10. Der Rest erledigt sich von alleine. Mein Sohn Draco Malfoy fährt dieses Jahr zum zweiten Mal." ,und er deutete auf einen Jungen mit kurzen pissblonden Haaren und einem recht hübschen Gesicht. Draco nickte mir als Gruß kurz zu und ich stellte fest, dass er etwas arrogant wirkte.

„Danke! Sagte ich danach schlicht an den Mann gewandt und blickte mir dann die Wand an auf die er gedeutet hatte. Ich zog die Augenbrauen hoch, umfasste den Griff von meinem Gepäckwagen etwas fester und lief los, der Wand entgegen. Kurz vor der wand befürchtete ich schon einen Zusammenprall und schloss deshalb fest die Augen.

Als ich sie wieder öffnete befand ich mich auf einem anderen Bahnsteig und vor mir stand eine scharlachrote Dampflokomotive. Ich sah auf ein Schild und darauf stand: "Hogwarts-Express Gleis 9 ¾" Erstaunt blickte ich mich mit offenem Mund um.

Plötzlich fiel mir ein, dass warscheinlich gleich die Gruppe kam, die ich gefragt hatte. Also setze ich mich in Bewegung und beobachtete alles interessiert. Erst jetzt sah ich, dass auch einige Eltern auf dem Bahnsteig waren und ihre Kinder verabschiedeten. Es waren Kinder allen Alters dabei, junge und ältere. Da meine Eltern nicht mit auf den Bahnsteig gekommen sind, stieg ich in den Zug und suchte mir ein Abteil. Ich hatte mir sagen lassen, das man sich dahin setzten kann wo frei ist. Das habe ich auch getan. Ich war so gespannt auf Hogwarts, und auf das was mich dort erwarten würde.

Tut mir Leid das ich ab und zu mal solche Zeitsprünge gemacht habe, aber das ließ sich leider nicht ändern. Ich hoffe ihr versteht trotzdem worum es in der Story geht. Außerdem hoffe ich das sie euch gefällt!