Ja, ja ich weiß, ich war nicht besonders schnell. Sorry, doch nun ist es endlich da, das neue Kapitel. Leider weilt meine Muse momentan öfter bei meiner neuen Story, das freche Ding. Doch auf die müsst ihr noch etwas warten.

21. Gefangen

Nevilles Nackenhaare stellten sich auf - diese schreckliche Stimme kannte er. Ein ganzes Jahr musste er, wie alle anderen Schüler Hogwarts, Dolores Umbridge ertragen. Er blickte ihr kämpferisch in die Augen.

Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen! Ich erwarte eine Erklärung!", protestierte Neville und versuchte sich dem Griff des Aurors zu entwenden.

Das Letzte, dass Neville hörte war ein: „Er will fliehen! Stupor! Stupor!" Dann wurde es dunkel und Neville brach zusammen.

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Neville spürte einen donnernden Schmerz in seinem Kopf. Rhythmisch wiederholte sich diese Schmerzwelle und dröhnte gleichzeitig mit dem Puls, den er in seinen Ohren hörte. Übelkeit hing in seinem Magen wie eine Unheil verheißende Wolke, die einen Sturm ankündigte. Mühevoll versuchte er die Augenlider zu heben, was ihm erst nach einigen Versuchen gelang.

Dämmerlicht umgab ihn. Die wenige Fackeln an den Wänden erhellten den Raum nur unzureichend. Neville entdeckte einige Gestalten, die an der Wand gegenüber auf dem Boden hockten. Er sah an sich hinab und bemerkte, dass er in der Luft schwebte. Seine Arme waren auf dem Rücken gebunden und es war unerträglich heiß. Seine Gamotsrobe klebte an seinem schweißnassen Körper. Doch dann sah er ein Gesicht, dass er mehr hasste als alles andere auf dieser Welt.

Wütend zog er die Augenbrauen zusammen.

Diese käsige Visage umrandet von schwarzen Haaren. Wie das sich spiegelnde Auge eines Raubtiers im nächtlichen Schwarz, kalt und tödlich.

„Ich weiß, wo Snape ist. Wie kommen wir hinein?" Bellatrix Lestranges Augen funkelten irre.

Neville versuchte, seinen vor Durst trockenen Mund zu öffnen und krächzte: „Ich weiß' es nicht!"

Wo bei Merlin war er? Was wollte ausgerechnet diese Person von ihm? Was hatte sie gefragt? Snape? Sie wollte also den Verräter ...

„Noch einmal für Dumme … und wie ich gehört habe, bist du keiner der intelligenten Sorte." Sie lachte hysterisch über ihren eigenen Witz. „Wie kommt man in euer Haus? Wo Snape und seine kleine Schlampe sind?"

Trotzig schüttelte Neville seinen Kopf. Er würde sich seine Freiheit nicht erkaufen. Nicht für diesen Preis.

„Wie du willst!" Sie lächelte falsch und süßlich. „Hast du Durst?"

Misstrauisch sah Neville sie an. Bellatrix Lestrange hielt ihm einen Becher mit Wasser hin und Neville merkte, dass er tatsächlich so großen Durst verspürte, dass er sogar von ihr Wasser annehmen würde. Seine Lippen näherten sich dem Trinkgefäss. Kurz bevor er trinken konnte, kippte Bellatrix den Becher aus und gackerte wieder los.

„Du wirst erst wieder etwas zu trinken bekommen, wenn du mir gesagt hast, was ich wissen will. Soll ich es dir noch etwas wärmer machen? Ich möchte doch nicht dass unsere Gäste frieren."

Deshalb schwitzte er so! Er war mit einem Wärmezauber belegt worden. Wütend funkelte er die schwarzhaarige Hexe an, die ihren Zauberstab schnippte und es wurde Neville noch heißer.

„Draco!", brüllte Bellatrix und eine Gestallt hinkte herbei. Unter der Robenkapuze kamen verstrubbelte blonde Haare zum Vorschein. Eine rote breite Narbe verlief von der Mitte der Stirn, über das Auge, bis zu Dracos Wange. „Du wirst diesem Stück Abschaum nichts zu Trinken geben!" Sie packte den jungen Zauberer am Kragen und zischte: „Enttäusche uns nicht schon wieder, du Versager!" Sie stieß ihn so fest zurück, dass er das Gleichgewicht verlor und auf den Boden prallte.

Lachend ging Bellatrix Lestrange aus dem Raum. Neville sah zu dem am Boden liegenden Draco, als der ehemalige Slytherinschüler aufsah. Neville erschrak. Nichts war mehr vom höhnischen Stolz des blonden Zauberers zu sehen. Stumpfe graue Augen sahen ihn teilnahmslos an.

Draco rappelte sich wieder auf und stapfte stumpf zur Tür. Er kam mit einem Kessel, mehreren Schalen, Löffeln und Brot wieder herein. Mit einem Zauber ließ er die Fackeln heller brennen. Neville erkannte jetzt Einzelheiten der Gefangenen, die auf dem Boden hockten. Lethargisch füllt Draco eine grünliche Essenspampe in die Holzschüsseln und steckte den Löffel hinein. Er reichte jeder der am Boden hockenden Gestalten eine Schüssel und ein Stück Brot dazu. Den leeren Kessel wieder hinausschleppend, warf er Neville einen kurzen Blick zu. Dann kam er mit einem großen Krug zurück. Die Gefangenen tranken gierig. Nur ein großer schlanker Mann reichte das Gefäß zuerst einem Kind, das sich an ihn gekauert hatte.

Neville erkannte Arthur Wealsey.

Der rothaarige Zauberer trank nur einen kurzen Schluck. Dann gab er den Krug an die Hexe neben ihm.

Die Hitze setzte Neville immer mehr zu. Sein Mund war so trocken, dass seine Mundschleimhaut an den Zähnen klebte. Schweiß lief immer noch über sein Gesicht. Dicke Tropfen sammelten sich an seiner Nasenspitze, um dann schließlich auf den Boden zu klatschen. Schlucken konnte er kaum noch, da sich nicht mehr viel Speichel in seinem Mund sammelte.

Seine Augen brannten durch den Mangel an Tränenflüssigkeit und den Schweiß, der immer wieder eintrat.

Als der letzte Gefangene getrunken hatte, nahm Draco den Behälter wieder an sich. Das Mädchen in Arthur Weasleys Arm begann zu quengeln. Mr Weasley strich ihr sanft über den Kopf. Den Kopf hebend sprach er Draco an.

„Bitte! Noch ein wenig … für die Kleine." Die Stimme des Zauberers klang rau und kraftlos.

„Nur einen Krug für die Gefangenen dreimal am Tag", antwortete Draco mechanisch.

„Mr Malfoy, bitte!"

Neville konnte sehen, dass der ehemalige Slytherin zitterte. Dann sah Draco sich hektisch um. „Aquamenti", sprach er und reichte den Krug an das Kind. „Für den kleinen Muggel."

„Danke", hauchte Mr Weasley. Ohne Antwort verschwand Draco Malfoy kurz darauf mit dem Krug. Sogleich wurde dass Licht wieder dämmrig, so dass Neville nur schwer etwas sehen konnte.

Den Versuch sich zu räuspern, brach Neville stöhnend ab. Sein Hals brannte mittlerweile wie Feuer. Alleine der Versuch, den Schluckreflex zu unterdrücken, verursachte unerträgliche stechende Schmerzen.

„Neville, wie geht es ihnen? Neville hören Sie mich", rief Mr Wealsey.

„Durst", hauchte Neville heißer.

„Es tut mir sehr leid, Neville, doch ich kann ihnen nicht helfen. Doch sagen Sie, wie geht es meiner Familie? Was ist geschehen?"

So gerne hätte Neville ihm geantwortet, doch sein Versuch endete in einem kehligen Krächzen.

„Ruhen Sie sich erst etwas aus, ich überlege mir, wie ich ihnen Wasser bringen kann." Das Mädchen zupfte an seinem Arm. „Oh, darf ich vorstellen, dies ist Mia."

Neville lächelte das kleine Mädchen so freundlich an, wie es seine Situation zuließ.

„Mummy und Daddy sind auch hier, sie machen Heia!", sagte die Kleine und kuschelte sich näher an Mr Weasley.

Neville sah fragend zu dem rothaarigen Zauberer, er konnte ihn recht gut sehen, da er ihm am nächsten saß. Doch der schüttelte den Kopf. Man hatte die Eltern des kleinen Mädchens also getötet. Wut und Bitterkeit kamen in ihm auf. Wie er Voldemort und seine menschlichen Monster hasste!

Er beobachtete die kleine Mia, die mit Arthur Weasley kleine Spiele spielte. Der Vater von sieben Kindern hatte ein schier unerschöpfliches Repertoire an Unterhaltung für die Kleine. Als Neville seine Augenlieder schließen wollte, rieben die Lider schmerzhaft über seine Augäpfel. Die Dehydration hatte seine Tränenflüssigkeit beinahe zum Versiegen gebracht. Das Schlucken schmerzte, als wäre seine Kehle mit Reißnägeln gespickt. Ein schmerzvolles Stöhnen entschlüpfte seinen Lippen. Arthur Weasley sah zu ihm herüber und sein Blick war mitfühlend.

Die Tür schwang auf und Bellatrix kam herein. Sie baute sich mit einem hämischen Grinsen im Gesicht vor Neville auf.

„Nun,Mr Longbottom, hat der Herr Oberversager mir etwas mitzuteilen?"

Neville wollte ihr an den Kopf werfen, dass sie eine Plage für die Menschheit war und dass er sich lieber die Zunge abbeißen würde, als ihr etwas zu sagen. Doch das Einzige was seine Lippen verließ war ein raues Krächzen.

„Durst, Mr Longbottom?", höhnte sie weiter. „Ich will nur wissen, wie ich zu dem Verräter und seinem Flittchen komme. Werden Sie es mir sagen?"

Wütend zog Neville eine Abscheu ausdrückende Grimasse. Bestimmt schüttelte er den Kopf. Die schwarzhaarige Hexe zuckte mit den Schultern, erhöhte die Temperatur um Neville und ging wieder.

Resigniert hing Neville in der unsäglichen Hitze des Wärmezaubers. Eine beiläufige Berührung ließ ihn hellwach werden. Die Hitze nahm etwas ab. Neville drehte den Kopf, da das Bewegen der Augen schmerzte, doch er konnte nichts erkennen. Niemand war zu sehen … halluzinierte er?

„Ich bin es. Halten Sie still", zischte es an seinem Ohr.

Snape? Was machte der hier, wie kam er herein und vor allem weshalb?

Die Hitze verschwand ganz und sein Mund füllte sich mit Wasser. Gierig schluckte er und musste just husten.

„Geht es noch auffälliger? Sollten wir Handzettel verteilen, dass ich Sie hier heraushole?"

Seine Hände kamen frei und er berührte mit den Füßen den Boden. Doch seine Beine konnten seinen Körper nicht tragen. Er kippte einfach nach vorne. Der unsichtbare Snape stütze Neville und half ihm zu stehen. Ein warmes Gefühl der Verbundenheit durchflutete Neville, er konnte es kaum glauben, doch er mochte Snape irgendwie. Auch wenn er ihn manchmal unmöglich fand.

Mit einem Quietschen öffnete sich erneut die Tür und Draco Malfoy trat wieder ein. Den Wasserkrug unter seinem Umhang hervorziehend sah er auf. Wie angewurzelt blieb er stehen und starrte Neville an, der sich scheinbar selbst befreit hatte und nun auf die Luft gestützt dastand. Nach dem ersten Schreck zog Draco seinen Zauberstab und zielte auf seinen ehemaligen Mitschüler.

„Draco, lass den Unsinn!", bellte Snape und der junge Slytherin erschrak so heftig, dass er den Zauberstab fallen ließ.

Snape seufzte und nahm den Unsichtbarkeitszauber von sich. „Was ist denn mit Ihnen geschehen, Draco?", fragte Snape sichtlich erschrocken.

Draco senkte unsicher den Blick und begann hektisch seine Finger ineinander zu reiben. Seine Atmung wurde heftiger und er schluckte hart. Dann begannen seine Schultern zu beben.

„Draco", sagte Snape leise und so sanft, wie Neville seine Stimme noch nie gehört hatte.

Draco antwortete nicht, doch er ballte seine Hände zu Fäusten und begann auf Snape einzuschlagen. Der Tränkemeister wehrte die halbherzigen Angriffe ab und packten dann den Jungen bei den Schulter. Dracos Gesicht war tränennass und er versuchte dem Griff zu entkommen.

„Was ist denn los? Beruhige dich!", sagte Snape nachdrucksvoller.

„Sie ist tot! Als Sie geflohen sind, Sir, haben sie Mum verhört. Man hat vermutet, dass meine Mutter Informationen über ihren Aufenthalt haben könnte, dass sie zu ihnen gegangen ist, um Sie zu bitten mich zu schützen …" Draco brach ab und sah Snape mit großen Augen an. „Sie ist tot!", stieß er dann hervor.

„Aber … aber Narzissa wusste doch nichts. Sie wusste nicht von Doro und auch nicht wohin wir geflohen waren. Warum hat man sie getötet?"

„Fragen Sie doch meine Tante." Wie ruhig Draco diese Worte hervor brachte ließ Neville eine Gänsehaut über den Rücken wandern. „Bella hat ihr nicht geglaubt … hat ihre eigene Schwester umgebracht!

Und nun werden sie auch mich töten", fügte er leise hinzu.

„Was?" Snape schien noch immer zu verarbeiten, was Draco gerade gesagt hatte.

„Wenn sie feststellt, dass Neville weg ist, wird sie mir die Schuld geben und mich töten. Hätte ich ihm doch nur kein Wasser bringen wollen."

„Du wolltest …", begann Neville doch Snape unterbrach ihn.

„Was ist mit Lucius? Wo ist dein Vater?"

„Er hat versucht, erst sie zu retten und dann mich. Wenn er nicht geflohen wäre …" Draco stockte.

„Dann kommst du eben mit", seufzte Snape und drehte sich zu Neville.

„Wenn wir Draco mitnehmen, dann können wir doch auch zumindest Mr Weasley und die Kleine mitnehmen", warf Neville ein.

Snape schnaubte: „Was glauben Sie, was das hier wird? Der Treck nach Westen? Haben Sie auch noch werdende Mütter und Säuglinge in Petto?"

„Wir werden sie nicht hier lassen und damit basta!", bestimmte Neville und funkelte den Tränkelehrer an.

„Dann eben so!", sagte Snape und als nächstes sah Neville den Fluchblitz eines Perfitikus Totalis auf sich zurasen.

Snape hatte ihn tatsächlich erstarren lassen. Er sah wie ein Gast im eigenen Körper dass er neben den beiden Slytherins herschwebte, wie sie durch ein hohes Kellerfenster, welches Draco lautlos zerspringen ließ, nachdem Snape den Sicherheitszauber davon genommen hatte, nach draußen kamen. Dann richtete Snape erneut den Zauberstab auf ihn.

„Ich werde nicht ohne Arthur und Mia gehen!", schrie Neville, sobald er aus der Starre erwacht war und die Situation überschaute. Er wusste, dass seine Stimme ein schrilles Kreischen war.

„Ruhig, verdammt nocheins! Ich hätte sie in der Starre lassen sollen, verdammter Gryffindor! Wir können ihnen nicht helfen! Wir bringen uns selbst in Gefahr!"

„Das ist mir egal! Dann werde ich mit den Beiden sterben."

Snape schluckte und seufzte dann. Vorsichtig schlichen die drei Zauberer wieder zurück zu dem kleinen Kellerfenster, aus dem sie gekrochen waren. Neville kniete sich und streckte seinen Oberkörper durch die Öffnung.

„Arthur? Arthur!", zischte er und versuchte im Dämmerlicht die Gestalt Wealseys auszumachen. Schmutzige rote Haare und ein verschwitztes, doch glückliches Gesicht erschienen im Lichtschein des Mondes.

„Wieso seid ihr noch hier? Egal, hier, nehmt zuerst die Kleine."

Arthur stemmte das Kleinkind nach oben und Neville fasste beherzt zu. Vorsichtig zog er das Mädchen durch das zerbrochene Glas und kontrollierte, sobald sie neben ihm stand, ob sie sich nicht geschnitten hatte. Er drückte Severus Mia in die Arme, der das kleine Mädchen sofort an Draco weiterreichte. Neville beugte sich erneut in den Kellerraum. Die anderen Gefangenen sah er nur Schemenhaft am Boden kauern. Anscheinend hatten sie sich soweit aufgegeben, dass sie nicht einmal fliehen wollten. Neville fand die Vorstellung erschreckend, einfach sie alle hier lassen zu müssen. Seine Hand umfasste Arthurs Handgelenk und Neville zog so fest er konnte. Doch das Gewicht des hochgewachsenen Mannes erwies sich trotz dessen Abmagerung als noch beträchtlich. Gerade als die Hände des Rothaarigen das Fensterbrett erreichten und er sich festkrallte, flammten die Fackeln auf und verkündeten so nahenden Besuch.

Es erschienen Wurmschwanz und Rodolphos Lestrange um nach den Gefangenen zu ‚sehen'. Die beiden Todesser brauchten nicht lange, um die Lage zu überblicken.

„Verdammt, die wollen fliehen! Los, Pettigrew, raus mit dir und schnapp dir das Pack!", brüllte Rodolphos Lestrange und zielte auf Mr Weasley.

Ein gemeines und breites Grinsen zeigte sich auf den Zügen des Todessers. Dann rief er: „Avada kedavra!"

Neville sah wie in Zeitlupe den grünen Fluchblitz auf den Mann unter ihm zukommen. Er rief: „Nein, nein, nein, …", doch das Licht stoppte nicht und traf Mr Weasley in den Rücken. Neville klammerte sich an die Hand des Zauberers, doch er spürte, wie die Kraft aus der Hand in seiner wich, er sah wie die sanften blauen Augen traurig wurden und dann leblos durch ihn hindurch blickten. Tränen liefen aus seinen Augen, er weinte und versuchte den Leichnam hochzuziehen, er würde ihn nicht hier lassen, nicht bei diesen Monstern. Doch Snape packte ihn am Arm und zerrte ihn weg.

„Lassen sie ihn, Longbottom, er ist tot!"

„Nein, ich kann ihn nicht hier lassen, nicht bei denen!"

Doch der Zaubertränkemeister riss den jungen Zauberer mit sich und achtete nicht auf dessen Protest. Draco folgte und trug das kleine Muggelmädchen mit sich.

tbc