Disclaimer: Leider gehören alle Charaktere nicht mir sondern J.K. Rowling...Tja, kann man nix machen heul

Pairing: Harry/Draco (später)

1.Kapitel – Alleine mit Vernon

3 Wochen später

Harry war gerade fertig geworden den Tisch zu decken, als Onkel Vernon, ein etwas stabiler gebauter Mann (den man aber auch mit einem Schwein verwechseln könnte), in die Küche kam. Als er Harry erblickte, fing er an dreckig zu grinsen, wurde aber unterbrochen als eine weitere Person (hust hust ... ok Nilpferd) in die Küche kam. Harry, dem das Grinsen natürlich nicht entgangen war, bekam ein sehr ungutes Gefühl und sein Instinkt prophezeite ihm nichts gutes. Dies sollte sich auch nach wenigen Minuten bewahrheiten.

Tante Petunia kam strahlend in die Küche und sagte an Harry gewandt: „Duddyspätzchen und ich fahren heute nachmittag zu Tante Magda und werden erst am letzten Ferientag wieder zurück sein. Du wirst dich gefälligst benehmen und gnade dir Gott, du machst eine deiner abnormalen Dinge hier in UNSEREM Haus. Du kannst froh sein, dass du hierbleiben darfst und wir dich nicht einfach vor die Tür setzen! Und lass deinen Onkel gefälligst in Ruhe und nerv ihn nicht mit deinem Geschreie mitten in der Nacht!"

„Ja, Tante Petunia!" kam die eher geflüsterte Antwort.

jetzt erinnert sie mich auch noch an meine Albträume ... als ob ich nicht schon genug andere Sorgen hätte ... oh Mann ... warum mußtest du mich alleine lassen, Sirius :-(

„Junge ... JUNGE ... hörst du mir überhaupt zu!"

# K N A L L #

Direkt nachdem Harry aus seinen Gedanken schreckte, spürte er auch schon einen pochenden Schmerz auf seiner Wange. Er sah auf und blickte in das wutverzerrte Gesicht von Vernon. Bevor er jedoch etwas sagen konnte, wurde er schon grob am Kragen gepackt, die Treppe hochgezerrt und in sein Zimmer gestoßen. Benommen setzte er sich auf sein Bett und starrte aus dem Fenster in die Ferne. Der schwarzhaarige dachte über sein bisheriges Leben nach und kam zu dem Ergebnis, dass er nun am Tiefpunkt desselbigen angekommen war. Es fing alles mit Cedrics Tod beim Trimagischen Turnier in seinem vierten Schuljahr an. Und am Ende des 5. Schuljahres kam es dann auch noch zum Tod seines Patenonkels Sirius. Er war einer der einzigen, dem er jemals voll und ganz vertrauen konnte. Seit dem Unfall in der Mysteriumsabteilung des Ministeriums, als Sirius durch den Torbogen fiel, ist in Harry eine kleine Welt zusammengebrochen.

Seit die Ferien begonnen hatten und er alle Aufsätze für sein 6. Schuljahr fertig geschrieben hatte, kreisten seine Gedanken immer um die Nacht als Sirius starb. Seine Albträume die ihn seither immer nachts aufsuchten, machten die Sache auch nicht gerade leichter. Eher schlimmer. Denn wenn ihn ein Albtraum plagte, wachte er immer schweißgebadet und schreiend auf. Nur in einer Nacht wachte er nicht wegen Sirius, sondern weil er starke Schmerzen verspürte, auf. Harry erinnerte sich noch genau an diese Nacht:

Plötzlich stand er da, völlig verändert und mit großen schwarzen Flügeln. Jedoch wußte der Grünäugige immer noch nicht, was er war. Dass er kein richtiger Mensch war, war klar, jetzt musste Harry nur noch rausfinden, WAS er war.

Außerdem wurde ihm allmählich bewußt, dass er somit unmöglich ein echter Potter sein konnte. Aber wer waren dann seine Eltern? Wusste Dumbledore Bescheid?

„Dieser senile alte Mann! Was verheimlicht er mir noch alles?"

Als ein Poltern seinen Onkel ankündigte, der die Treppe hochkam (brach sie doch tatsächlich unter ihm zusammen. Mit einem lauten Schrei kam er auf dem Boden auf ... lol ... nee ... Scherz) kehrte Harry langsam in die Wirklichkeit zurück. Kurz darauf wurde auch schon die Tür aufgerissen.

„Deine Tante und Dudley sind jetzt weg! Wag es dich deine Arbeiten nicht odentlich zu erledigen. Du wirst dann schon merken, was du davon hast. Verstanden, Bursche!"

„In Ordnung, Onkel Vernon."

Plötzlich fand sich Harry mit dem Rücken an der gegenüberliegenden Wand wieder, an die er von seinem Onkel gedrückt wurde. Das Gesicht von Harrys Onkel kam Harrys Ohr immer näher ... bis der Junge den heißen Atem spüren konnte. Eine Welle von Ekel drohte den Griffyndor zu übermannen, dieses Gefühl wurde aber von Panik abgelöst, als Vernon ihm zuwisperte:

„Das heißt JA SIR! Ich möchte nicht von so einer Mißgeburt wie dir ´´Onkel´´ genannt werden."

Als Bekräftigung dieser Aussage leckte der dicke Mann dem ängstlichen Jungen kurz übers Ohr! Darauf folgte jedoch sofort ein heftiger Schlag in die Magengegend und Harry krampfte sich überrascht keuchend zusammen. Was für ihn von Vorteil war, denn schon wenige Sekunden darauf zog Harrys Onkel den Gürtel aus und schlug damit auf Harry ein, der sich inzwischen zu einer Kugel zusammen gerollt hatte, um sich so zumindest etwas zu schützen. Sein Rücken jedoch schmerzte höllisch, da dieser die Schläge abfing.

wann hört er denn endlich auf ... ich kann, nein, ich will nicht mehr. Es tut so weh ... warum immer ich?

„Ich will, dass du schreist, hörst du Bengel! Ich will hören wie du leidest! SCHREI ENDLICH!"

Doch diese Worte ließen Harry kalt, denn er hatte sich gerade in seine Welt zurückgezogen, wie alljährlich bei Prügelattacken seines Onkels.

warum ist es dieses mal nur so schlimm? Warum hört er nicht auf?

Als hätte Vernon des Misshandelten Gedanken gehört, hörte er auf und verließ wortlos das Zimmer. Zurück blieb nur ein zitterndes blutverschmiertes Bündel. Bald fiel Harry in eine wohltuende Ohnmacht.

Als er am nächsten Morgen aufwachte ging er duschen, was sich als sehr schmerzhaft erwies, da das Wasser genau auf seinen Rücken prasselte. Als er fertig war, machte er Frühstück und um seinem Onkel nicht zu begegnen, fing er auch direkt mit der Gartenarbeit an, die ganz oben auf der Liste stand.Jedoch fand das Walross (hust) immer etwas zum Meckern und schlug bei jeder Gelegenheit auf Harry ein. Der Junge Potter(?) wurde über ein paar Tage immer schwächer und konnte so unmöglich die ganze Hausarbeit erledigen. Das wiederum führte zu erneuten Schlägen.

Es ist wie ein Teufelskreis, aus dem ich nicht mehr hinauskomme. dachte sich Harry abends immer, wenn er todmüde im Bett lag, bevor er wieder einschlief um dann von Sirius zu träumen.

Immer wieder warf Vernon Harry merkwürdige, fast schon irre Blicke zu, wenn der Junge arbeitete.

Der Grünäugige fragte sich schon, was das zu bedeuten hatte.

Hätte er die Antwort jedoch schon früher gewusst, dann hätte er es bestimmt nie wissen wollen.

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Es war Anfang der vierten Ferienwoche. Harry war schon seit einer Woche mit Vernon alleine im Ligusterweg, als der Schwarzhaarige, wie schon so oft in in diesen Ferien, schreiend aus einem Traum aufschreckte. Und schon wurde wieder die Tür des kleinsten Zimmers im Hause aufgerissen und Mr.Dursley stand nur mit Unterhose und Unterhemd bekleidet im Türrahmen.

Als Harry dies realisierte stand ihm der Schock und gleichzeitig der Ekel im Gesicht geschrieben.

Der Dickbäuchige ging langsam auf das Bett zu, auf dem der schwächliche Junge nun kerzengerade saß.

Vernon packte sich seinen Neffen, drückte ihn in die Kissen und legte sich grob auf ihn. Da Harrys Rücken aber noch immer voller eiternder Striemen war, entfuhr ihm ein leiser Schmerzenslaut.

Doch Vernon schien dies total egal zu sein, denn er packte Harry bei den Handgelenken und kreuzte sie über den Kopf des Potters(?).Der jedoch fing an, sich heftig zu wehren, hatte damit aber keinen Erfolg seinen Onkel von sich runter zu schieben.

Der nämlich festigte seinen Griff um die Handgelenke nur noch mehr.

Als Harrys Onkel auf einmal anfing seinen Mund gewaltsam auf den des Gryffindors zu pressen, stieg die Panik in Harry und drohte ihn vollständig zu verschlingen.

Er strampelte so fest er konnte, wurde dadurch jedoch noch erschöpfter als er eh schon war.

Als Vernon die Hand seines Neffen nahm und damit über sein voll erregiertes Glied fuhr, keuchte Harry voller Ekel auf. Dies nutze der Muggel aus, um seine Zunge in Harrys Mund zu schieben und diesen rücksichtslos zu erforschen.

Als er seine Lippen von Harrys löste, flüsterte er kaum hörbar: „Meine kleine Hure, wie lange habe ich schon darauf gewartet. Du willst es doch auch... Ab heute gehörst du nur MIR und wirst alles tun, was ich will ... Ja... meine persönliche Hure."

Schon began er Harry grob das Shirt auszuziehen und fuhr mit seinen Fingern über dessen nackten Oberkörper.

Währenddessen liefen Harry schon Tränen aus den Augenwinkeln und er musste die ganze Zeit ein Aufschluchzen unterdrücken. Als sein Onkel ihn grob auf den Bauch drehte, schrie Harry schmerzerfüllt auf, was Vernon ein teuflisches Grinsen aufs Gesicht stahl.

Er riss Harry die Boxershorts vom Leibe und keuchte einmal lustvoll auf.

„Ja...Baby..."

Der Gryffindor merkte langsam, dass er nichts an dieser Situation ändern konnte und zog sich wieder in seine Welt zurück. Wie auch schon während der Schläge.

„Ich halts nicht mehr aus!" Mit diesen Worten stieß er kraftvoll in Harry (ein?), nachdem er sich seiner Unterhose entledigt hatte. Der Kleinere schrie aus vollem Halse und dachte sterben zu müssen. Solchen Schmerz hatte er noch nie zuvor gespürt.

Er wurde sogar aus seiner Welt gerissen und als sein Onkel immer wieder und immer härter in Harry (ein?)stieß, zerbrach in Harry wieder ein kleines Stück Hoffnung auf ein schönes Leben.

Mit immer lauter werdendem Gekeuche und Gestöhne ergoss sich Vernon schließlich in Harry und sackte auf dessen Körper zusammen.

Nach wenigen Minuten stand er auf „Das war geil, meine Hure...Ich freu mich schon aufs nächste Mal." und verließ das Zimmer.

Harry blieb noch lange einfach so liegen, versuchte sich zu beruhigen und das Zittern zu unterdrücken.

Tränen flossen ihm unaufhaltsam über das Gesicht und man vernahm mehrmals ein ersticktes Schluchzen.

Warum? ... warum?Womit hab ich das verdient?

Nach gut einer Stunde stand er auf. Ihm war schwindelig, aber er wollte unbedingt einen Brief an Dumbledore schreiben. Er sollte ihn hier rausholen.

Hallo Professor,

Sie müssen mich bitte hier rausholen. Es ist schlimmer als sonst. BITTE ... holen Sie mich hier weg, egal wohin, nur weg.

Harry

Er ließ leise Hedwig aus ihrem Käfig und band ihr das Pergament um. Er sah zu, wie sie in der Mogendämmerung verschwand.

Harry ging schnell duschen und machte Frühstück. Den ganzen Tag versuchte er seinem Onkel aus dem Weg zu gehen, dies fiel ihm aber schwer, da Vernon ihn mehrmals packte und seine Lippen auf die von Harry presste.

Als Harry am Abend total erschöpft und seelisch am Ende sein Zimmer betrat, hoffte er, dass Dumbledore ihm schon geantwortet hatte. Doch so war es nicht.

In den nächsten dreieinhalb Wochen wurde Harry täglich mit dem Gürtel geschlagen, obwohl er nichts falsch gemacht hatte, aber sein Onkel war anderer Meinung. Der Gryffindor hatte tiefe Augenringe und war noch blasser als sonst schon. Dies kam daher, weil er Nachts Angst hatte zu schlafen. Immerhin könnte sein Onkel jeden Moment in sein Zimmer kommen. Als ´´Schutz

schlief er jetzt auch immer in all seinen Anziehsachen. Die Angst, dass sein Onkel ihn wieder vergewaltigte war einfach zu groß. Mittlerweile kam Vernon mindestens vier Mal pro Woche zu Harry und der Gryffindor war wie immer wehrlos. Er musste all die Demütigungen über sich ergehen lassen und der Glaube an Dumbledores Antwort war erloschen. Harry war mittlerweile davon überzeugt davon, dass Dumbledore wusste, wie es ihm ging und wurde immer wütender auf den alten Mann.

Er hatte auch schon mehrmals versucht an Ron oder Hermine zu schreiben, doch Hedwig kam immer wieder mit den ungeöffneten Briefen zurück.

Doch dann, drei Tage bevor die Schule wieder losging, kam Hedwig kurz vor Sonnenaufgang angeflogen.

Vernon war gerade mit seinen Aktivitäten in Harry fertig und zur Türe raus.

Als Der Schwarzhaarige seine Eule und treue Freundin musterte, fiel ihm auf, dass sie sehr erschöpft aussah und ihr Gefieder total zerzaust war. Aber auch sonst schien es, als hätte Hedwig gerade gekämpft.

Und da sie einen Brief umgebunden hatte, musste sie auch gewonnen haben.Harry streichelte Hedwig erst einmal, um sie etwas zu beruhigen. Danach nahm er ihr den Brief ab und erkannte sofort Hermines Handschrift.

Doch sie schien nicht so fein säuberlich wie sonst zu sein, eher als ob sie ganz schnell hätte schreiben müssen, was wohl auch der Fall war.

Lieber Harry

Oh Gott...ich hoffe, es geht dir gut. Ich habe schon oft versucht, dir zu schreiben, doch ich denke Dumbledore fängt die Briefe ab. So ein mieser, verdammter...ähmm...entschuldige.

Na ja, ich bin im Fuchsbau, was ich zur Zeit nicht gerade so toll finde. Ron hat sich total verändert.Es scheint, als ziehe er mich mit seinen Blicken aus und das ist mir dann doch mehr als unangenehm.

Außerdem zieht er die ganze Zeit über dich her und verbreitet Lügen. Mrs.Weasley musste ihn schon öfters mit einem Silencio belegen, da niemand sein Gerede hören will.

Hattet ihr Streit oder so? Wenn nicht und ich rausfinden sollte, dass er uns eure Freundschaft all die Jahre nur vorgespielt hat, dann gnade ihm Gott...

Ich muss schluss machen, da kommt wer...

Schöne Grüße von Fred, George, Neville und Ginny. Sie haben auch versucht dir zu schreiben und machen sich schreckliche Sorgen...

In Liebe,

Hermine

P.s.Hoffentlich kommt der Brief an und es geht dir auch wirklich gut.

Harry konnte es immer noch nicht fassen! Er hatte einen Brief von Hermine bekommen. Ein kurzes Glitzern erfüllte seine sonst so stumpfen Augen. Aber es verschwand so schnell, wie es gekommen war. Einerseits freute er sich sehr, einen Brief bekommen zu haben, doch andererseits war er mehr als nur erschüttert, über das, was Hermine über Ron geschrieben hatte.

Es gab also doch noch Leute, die sich um ihn sorgten.

Der Schwarzhaarige wüsste im Moment nicht, was er tun sollte, wenn er nicht solche Freunde wie Ginny, die Zwillinge, Hermine und Nevillle hätte.

„Was sie wohl sagen würden, wenn sie rausfänden, wie dreckig und beschmutzt ich doch bin?...Nein, ich werde es ihnen bestimmt nicht erzählen, niemandem!"

Mit diesen Worten stand er auf, ging duschen und machte seine Aufgaben.