Hallo Leute, falls diese Geschichte noch IRGENDJEMAND liest -.- *shame* Es tut mir echt leid dass es so lange gedauert hat...ich könnte jetzt versuchen mich mit vielen Umstellungen und psychischen Problemen zu rechtfertigen, aber trotzdem ist es nicht fair.

Ich hab noch ein paar Kapitel, die schon seit Jahren (mit der Hand) fertig geschrieben sind. Sie müssten nur mal abgetippt werden...V.V und dann brächte ich vielleicht auch die Motivation auf, die Geschichte richtig weiterzuführen - die ungefähre Storyline hab ich ja (noch immer) im Kopf...

Vielen Dank für eure Reviews, freut mich, dass es euch gefällt. Besonders gefreut hab ich mich über "flüssiger Schreibstil" :) Und nein, Greenleaf hat mit Legolas nix zu tun, nur war mir Redleaf zu Gryffindorisch^^

Viel Spaß!


5. Kapitel

Der erste Jahrgang Teil I

Morgan wurde von einem schrillen Kreischen aus dem Schaf gerissen. Sie fuhr hoch und war sofort hellwach.

Das war wohl von Anaxandra mitgekommen, denn die hatte sich angewöhnt, mit wenig Schlaf auszukommen.

„Guten Morgen", hauchte Sibyll verschlafen.

Morgan atmete erleichtert auf und nickte freundlich zurück.

„Ihr solltet euch beeilen! Es wäre nicht gut schon am ersten Schultag zu spät zu kommen", meinte ein rothaariges Mädchen höflich, bevor sei von ihren Freundinnen weggerissen wurde. Zwei sprachen flüsternd auf sie ein, offenbar um ihr wilde Gerüchte über die zwei zu erzählen.

Schweigens kleidete Morgan sich an und fuhr kurz mit der Bürste durch ihr kurzes glattes Haar. Sie hatte ihre langen Haare abgeschnitten und sich einen Pagenkopf verpassen lassen, was sie praktischer fand.

„Gehen wir?", fragte sie Sibyll, die sich gerade riesige Ohrringe anlegte.

„Okay", erwiderte die fröhlich, packte ihren Arm und wirbelte aus dem Badezimmer in den Gemeinschaftsraum.

In der großen Halle teilte McGonagall die Stundenpläne aus.

„Erstiklässeler bitter herhören!", rief sie als sie fertig war. „Die erste Stunde habt ihr heute bei eurem jeweiligen Hauslehrer. Gryffindors bitte in den Verwandlungsklassenraum."

„Na, dann gehen wir mal, denke ich?", murmelte Sibyll und erhob sich. Morgan folgte ihr rasch.

Auf der Suche nach dem Klassenzimmer schwiegen beide. Sie hatten sich eigentlich nichts zu sagen und hingen nur miteinander rum, weil sie beide Außenseiterinnen waren.

Als die Zwei sich schließlich durchgefragt hatten, saßen nur Remus Lupin und Peter Pettigrew bereits in dem Raum.

„Hi!", rief Sibyll ihnen zu, während Morgan sie mit einem weniger enthusiastischem „Morgen" begrüßte.

Peter hier zu sehen verwirrte sie etwas, was sie sich natürlich nicht anmerken ließ, als sie sich in die Bank neben die beiden setzte. Sie hatte eigentlicher erwartet, ihn in Hufflepuff wieder zu finden, aber auch okay…

Remus unterhielt sich mit Sybill, wie sie mit einem Seitenblick feststellte, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Mit einem mentalen Schulterzucken wandte sie sich Peter zu, der sie freundlich musterte.

„Danke für die Unterstützung gestern", lächelte er.

„Kein Problem. Wie viele Jungen zählt ihr eigentlich?", fragte sie interessiert. Sie hatte gestern nicht mehr gezählt.

„Sech. Wir vier, die du gestern schon kennen gelernt hast, und noch zwei. Weiß auch nicht wie sie heißen. Und Mädchen?"

„Sieben. Wir sind in der Überzahl. Verbündet euch oder geht unter!", sie schenkte ihm ein schwaches Lächeln

„DU hast Muggelfilme gesehen?", fragte er sichtlich geschockt.

„Ja, heimlich mit meiner Schwester. Ich hab den Herrn der Ringe allerdings auch gelesen. Großartiger Film. Kaum zu glauben, wie sie das ohne Magie vollbracht haben..."

„Da stimme ich dir vollständig zu!", ließ er sich von ihrer Begeisterung anstecken.

Die folgenden Zehn Minuten fachsimpelten sie über das Thema, während die Klasse sich langsam füllte.

Ein Räuspern durchbrach das wilde Durcheinandergplappere der Schüler und brachte auch Morgan schnell zum verstummen.

„Guten Morgen Klasse! Diese erste Stunde dient dem gegenseitigem Kennen lernen, bevor der Unterricht beginnt. Ich möchte, dass ihr reihum etwas von euch erzählt.

Ich werde gleich beginnen: Ich heiße Minerva McGonagall und komme aus Schottland. Ich bin 27 Jahre alt und unverheiratet. Mein Unterrichtsfach ist Verwandlung und ich bin Hauslehrerin von Gryffindor.

Ich bin loyal zu meinem Haus, nichtsdestotrotz gebe ich mir Mühe, gerecht zu sein. Was ich nicht ausstehen kann sind Angeber, die keine Ahnung haben, wovon sie sprechen. Streiche finde ich durchaus lustig, wenn sie originell sind und niemand zu schaden kommt.

So, jetzt sind Sie an der Reihe. Potter beginnen Sie bitte?"

Potter war offenbar etwas verwirrt, rettete sich aber schnell mit einem gewinnenden Lächeln. Das Wort Bürste schien ihm tatsächlich fremd zu sein. „Ich heiße James Potter und bin elf." Allgemeines Gelächter.

„Ich habe keine Geschwister. Meine Eltern sind erfolgreiche Auroren und besitzen ein kleines Schloss, das sie geerbt haben, auf dem Hausberg einer kleinen Stadt. Ich möchte ebenfalls einmal Auror werden, da dies bei uns schon Tradition ist und ich nichts so verabscheue, wie dunkle Magie. Danke", er verneigte sich und erntete wieder Glächter und Geklatschte.

„Dutchis", rief McGonagall die Nächste auf.

Ein Mädchen mit etwas dunklerem Teint und braunen Locken, die vorderen Strähnen aus dem Gesicht gefasst, erhob sich elegant.

„Guten Tag, ich bin Mabel Dutchis. Ich trage den Namen meines Vaters. Meine Mutter heißt Lysette Moire und kommt aus Frankreich." Sie rollte das „r" ein wenig.

„Ich habe eine große Schwester die Claudine heißt und eine Squib ist. Wir leben in Sansville, einer Ortschaft in Wales. Ich hasse Eitelkeit" Gelächter „Klatsch und Todesser. Ich gehe gerne spazieren und möchte einmal etwas mit Pflanzen arbeiten." Sie setzte sich.

„Kirby"

Ein Mädchen mit blonden Strähnchen in ihrem hellbraunem Haar und spitzem Gesicht erhob sich mit geziertem Lächeln.

„Ich bin Lara Marlen Kirby und meine große Leidenschaft ist das Modeln. Ich kann Schlampigkeit und Streber nicht ausstehen. Ich will mal einen reichen Mann heiraten, das reicht. Meine Eltern führen ein Hotel. Mein kleiner Bruder Ginger Lionell ist extrem nervig. Ich bin sicher, viele Freundinnen zu bekommen."

Sie lächelte noch einmal und setzte sich unter den bewundernden Blicken der Mädchen.

Morgan schnaubte. Dieses Mädchen wollte Freundinnen ‚bekommen'. Als wären sie Besitz.

„Trelawny, bitte."

Sibyll erhob sich mit ätherischen Bewegungen.

„Mich nennt man Sibyll Trelawny", hauchte sie. Die Mädchen kicherten, die Jungen verdrehten die Augen.

„Meine Mutter ist die letzte Erbin der großen Seherin Kassandra Wablatschki. Ich liebe unerklärliche Dinge und verabscheue es, wenn Menschen alles nur logisch erklären wollen. Geschwister habe ich keine. Wenn sich mir das innere Auge öffnet werde ich den Weg meiner Vorfahrinnen betreten und Seherin werden."

Mit einem verschwommenen Lächeln ließ sie sich wieder auf ihren Stuhl sinken.

McGonagall seufzte, gab aber keinen Kommentar ab.

„Pettigrew", war der Nächste.

Er fuhr hoch, wie von der Tarantel gestochen. Seine Stimme war nur ein nervöses Quieken als er zu erzählen begann: „Ich bin Peter Pettigrew und mein Dad ist ein Muggel. Meine Mum auch, aber sie hat einen Job, bei dem sie nie daheim ist und ich weiß fast nichts von ihr. Ich habe eine Schwester, die noch ein Baby ist und auch von meinem Dad versorgt wird. Ich liebe Fantasybücher und -filme. Zu meinen Hobbys gehört Zeichnen, was ich auch später einmal gerne tun würde. Ich hasse Mobbing, weil ich das selber früher erlebt habe. Ich komme aus York."

Er ließ sich erleichtert auf seinen Stuhl fallen.

Morgan lächelte ihm aufmunternd zu. Er grinste zurück.

Da wurde auch schon „Lupin!" aufgerufen.

Ruhig erhob sich der Blonde und erzählte mit sanfter, sympathischer Stimme: „Mein Name ist Remus John Lupin. Meine Familie ist seit einigen Generationen reinblütig, also nicht von Bedeutung. Meine Mutter ist Runenforscherin und hat eine gefährliche Krankheit, die in unregelmäßigen Abständen zum Ausbruch kommt. Deshalb werde ich sie manchmal besuchen.

Mein Vater erforscht magische Tierwesen und ist oft unterwegs. Ich habe eine Zwillingsschwester namens Regina. Sie wurde vor ein paar Jahren so schlimm von einem Werwolf angefallen, dass man sie in ein künstliches Koma versetzte, aus dem sie nicht mehr erwacht ist. Sie liegt im St. Mungos.

Ich interessiere mich sehr für Halbwesen und hasse Rassismus. Ich möchte einmal magischer Tierpfleger werden. Meine Familie lebt sehr abgeschieden im Gebiet von Glasgow".