Huhu, ihr Lieben!
Hier ist auch das 9. Kapitel. Ich persönlich finde es etwas langweilig. Aber nun ja. So, da ich bald wieder zur Schule latschen muss und somit auch wieder meine Hobbys anfangen, kann es dann etwas dauern bis neue Kapitel erscheinen. Aber die Story liegt mir sehr am Herzen und ich werd mein bestes geben, um damit vorran zu kommen (ich will unbedingt mein Lieblingskapitel - welches noch geschrieben werden muss -ggg- - endlich on haben!) ;-))

Wie immer danke für jedes Review!


9. Die Hochzeit

Der große Tag war da. Heute würden sie von den Mitgliedern des Phönixordens abgeholt werden und dann zum Fuchsbau gebracht werden, und gegen Mittag würden Bill und Fleur heiraten.

Es klopfte jemand. Nachdem das Passwort genannt wurde, öffnete Narzissa die Tür, herein kamen Mr. Weasley, Lupin, Tonks und Shaklebolt. „Huch, das uns so viele zum Fuchsbau begleiten hätte ich nicht gedacht." Hermine wunderte sich ebenfalls in so einer großen Gruppe, würden sie doch unnötig Aufsehen erregen. „Ja, Kingsley und ich, sind auch mehr...privat hier, praktisch nur als Begleitung für die Begleitung, oder so." versuchte Tonks zuerklären.

„Ihr kriegt eure Anzüge und Kleider im Fuchsbau. Wir müssen uns ein wenig beeilen, sind ein bisschen spät dran." Sagte Mr. Weasley nervös, während er seine Tochter zur Begrüßung umarmte. „Alle bereit? Zauberstab dabei?" Alle nickten. „Gut, dann kann es jetzt ja los gehen, bin schon so gespannt. Eine Muggelhochzeit, ist das nicht toll?" freute sich der Vater von Ron und Ginny. Malfoy schnaubte leise, es war klar was er von einer Hochzeit auf diese Art und Weise hielt.

Sie gingen wieder in das Waldstück in dem sie auch schon apperiert hatten, als sie zum Grimmauldplatz wollten. „okay, Narzissa, Draco... ihr haltet euch dann am besten an einem von uns fest. Gut, dann können wir jetzt." Ohne groß nachzudenken packte die Mrs. Malfoy Kingsley Shaklebolt und Draco hielt sich – wenn auch nur widerwillig – an Remus Lupin fest.

Im Fuchsbau begrüßte Molly Weasley sie. „Da seit ihr ja endlich! Ihr glaubt nicht wie nervös ich bin! Ginny eure Kleider liegen oben bei dir im Zimmer – deins ist das grüne, Hermine ist das rote..." So erklärte sie alle wo ihre Sachen lagen. Zu Malfoys Unmut musste er mit in Rons Zimmer. „Ein äh... sehr schönes Haus habt ihr, Weasley." Sagte der Slytherin spöttisch.

„Wohnt also doch nicht alle in einem Raum, was?" Malfoy der schon Ähnliches erwartet hatte, wich Rons Faust aus. „Aber, aber Weasley, wer wird den gleich schlagen?" Wieder wollte Ron auf ihn losgehen, als Harry die beiden anherrschte. „Mein Gott, benehmt euch doch mal wie zwei normale Menschen. Ron, du musst ja nicht gleich auf ...den da losgehen und du," er wandte sich an den überheblich grinsenden Jungen, „...ja, du sagst am besten gar nichts mehr."

Malfoy sah sich erstaunt im Zimmer des Gryffindors um, er musste zugeben, dass Weasley keinen schlechten Geschmack hatte. Nur die Farbwahl ging ihm gegen den Strich – Orange Wände. Eigentlich fand er das Haus der Weasleys ganz schön, es strahlte so eine Wärme aus. Malfoy Manor war kalt, sogar im Sommer. Natürlich, sein Haus war riesig und sehr vornehm und edel eingerichtet, aber es fehlte die Wärme. Allerdings würde er, Draco Malfoy, niemals zugeben, dass ihm dieses Haus gefällt.

„Malfoy, da drüben liegt glaub ich dein Anzug." Harry deutete auf einen Stuhl, über dessen Lehne etwas hing. Und wieder musste er staunen. Die Weasley hat keinen schlechten Geschmack, musste er sich eingestehen. Sie hatte ihm einen schwarzen Smoking, ein normales weißes Hemd und – er musste grinsen – eine grüne Krawatte ausgesucht. Die Schuhe waren fast die selben, wie alle Jungen in Hogwarts trugen.

Harry hatte ebenfalls einen schwarzen Smoking, aber sein Hemd war rot und die Krawatte schwarz. Er wunderte sich. Ein rotes Hemd auf einer Hochzeit? Er lächelte flüchtig. Ja, man merkte dass die Weasleys nicht allzu oft auf „Muggelart" heirateten.

Rons Anzug sah eigentlich nicht schlecht aus, er hatte als einzigen einen Kastanienbraunen Smoking, weißes Hemd und braune Krawatte. Der Gryffindor war glücklich und murmelte leise: „Immerhin nichts mit Rüschen."

Als hätte Malfoy seine Gedanken lesen meinte dieser gehässig: „Besser als der Umhang vom Weihnachtsball, was Weasley?" Wenn Blicke hätten töten können, wäre Malfoy mausetot.

Sie warteten unten in der Küche. „Maaaaan, wieso brauchen Mädchen eigentlich immer so lange?" staunte Ron. Die anderen beiden nickten. „Na wartet erst ab bis ihr sie seht, Molly hat wirklich wunderschöne Kleider ausgesucht." Grinste Mr. Weasley. Malfoy verzog das Gesicht, er war wirklich nicht scharf drauf ausgerechnet die beiden in irgendwelchen Muggelkleidern zu sehen.

Endlich kamen sie alle nacheinander die schmale Treppe runter. Zuerst die etwas fülligere Molly Weasley, die ein ganz einfaches, aber für sie wohl doch recht elegantes Kleid trug, seine Mutter hatte ein sehr schönes hellblaues, knielanges Kleid an, die junge Weasley ein grünes, glänzendes Kleid, das gut mit ihrer roten Haarfarne harmonisierte und dann kam Granger, er hatte ja schon im 4. Schuljahr gesehen, das sie auch mal ganz... hübsch aussehen konnte – zumindest für ein Schlammblut – und auch jetzt sah sie...annehmbar aus. Ein rotes Kleid, das bis zur Hüfte eng geschnitten und dann bis zum Knie breiter fiel. Rot, dachte Malfoy gehässig, natürlich der stolze Löwe zeigt sich genauso wie Potter in rot.

Nachdem die Frauen erst mal Komplimente für ihr Aussehen eingeheimst hatten, machten sie sich auf den Weg zum Portschlüssel. Er lag ganz in der Nähe auf einem kleinen Hügel versteckt, es war ein alter Autoreifen. Da Fred und George schon seit ein paar Tagen in Frankreich waren – sie wollten eine kleine Überraschung vorbereiten – waren sie zu zwölft . Lupin, Shaklebolt, Tonks, Mr. Und Mrs. Weasley, Ron, Ginny, Harry, Hermine und die zwei Malfoys. Da standen sie, Shaklebolt sah auf eine kleine Uhr und zählte... drei...zwei...festhalten!

Augenblicke später standen sie am Rand eines Waldes, von dem man ein schönes Anwesen sehen konnte. „Ach ist das herrlich hier!" stieß Molly aus. Sie machten sich auf den Weg zu den Zelten. Sie wurden von dem zukünftigen Ehepaar und von Fleurs Eltern begrüßt. „Die eirat findet in der kleinen Kapelle am See statt." erklärte die Braut ihnen. Bill nickte. „Ihr solltet schonmal vorgehen wir kommen gleich, es dauert nicht mehr lang." Er versuchte seine Nervosität mit einem Lächeln zu überspielen, noch immer sah man die Spuren des Kampfes mit Fenrir Greyback in seinem Gesicht.

Malfoy lief murrend hinter ihnen her. Er klagte lauthals darüber dass er sich in so einer Gesellschaft blicken lassen muss und was das überhaupt für eine Art ist von Zauberern auf Muggelart zu heiraten. Irgendwann wurde es Hermine zu bunt und sie drehte sich ruckartig um. Malfoy zuckte unwillkürlich zusammen, er befürchtete sie würde ihn wieder ohrfeigen. Aber er hatte Glück, sie begnügte sich damit ihn anzufauchen. „Du hättest doch nicht mitkommen müssen, wenn das hier alles so weit unter deinem Niveau ist!" Er grinste sie gehässig an. „Vorsicht Granger, willst du etwa die selbe Gesichtsfarbe annehmen, die auch dein Kleid hat?" Und ging weiter. Er spürte regelrecht ihre wütenden Blicke in seinem Rücken.

Die eigentliche Hochzeitszeremonie ging ohne besondere Vorkommnisse vorüber, abgesehen von dem heftigen Schluchzen Molly Weasleys und Hagrids. Es waren viele bekannte Gesichter dort. Die ganzen Mitglieder des Phönixordens, ein paar von Gringotts die Hermine schon mal gesehen hatte, es waren auch ein paar Lehrer anwesend und natürlich Fleurs Familie, aber davon kannte sie nur Gabrielle, Fleurs kleine Schwester.

Es wurde langsam dunkel, die Feier war seit einigen Stunden voll im Gange. Sogar Tanzmuffel wie Ron konnten sich dazu aufraffen die Tanzfläche unsicher zu machen. Fred und George hüpften eher mit zwei netten Französinnen umher. Harry und Ginny hatte Hermine schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen – ein Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht. Sie hatte die ganze Zeit an einem der Tische gesessen und die Hochzeitsgesellschaft beobachtet. Fleur und Bill tanzten schon seit einigen Stunden ununterbrochen. Sie seufzte.

Wieder wurde ihr Herz schwer. Würde sie diesen Tag auch erleben? Sie beobachtete Ron, der die ganze Zeit mit irgendwelchen Cousinen von Fleur rumshakerte. Und sie? Sie saß allein an einem Tisch. Es ist nicht so, dass sie nicht zwischendurch mal getanzt hätte. Fred und Georga hatten sie einige Zeit auf Trab gehalten und auch einige andere Jungen hatte sie gefragt, aber irgendwie hatte sie keine Lust. Es war komisch. Sie wollte nicht alleine hier sitzen, aber mit den Jungen tanzen wollte sie auch nicht. Also WAS wollte sie denn dann?

Ihr Blick fiel auf den blonden Jungen. Er war umringt von einer Schar Mädchen, er hatte schon die ganze Zeit mit welchen von ihnen getanzt. Hermine schüttelte den Kopf. Typisch Malfoy. Hält sich für unwiderstehlich. Ha, hätten die Mädchen ihn damals als Frettchen gesehen würden sie ihm nicht so nachlaufen! Als Frettchen war er sogar süß! Dachte sie grinsend.

Tonks kam zwischendurch zu ihr. „Hey Hermine. Ich hab das grade mit deinem Kater gehört. Das tut mir echt leid. Du hast sehr an ihm gehangen, nicht wahr?" Sie sah die Gryffindor mitfühlend an, die wieder Tränen in den Augen hatte. „Ja... wer kann zu so was fähig sein?" Sie schnaubte. „Malfoy war ja heilfroh, dass Krummbein tot ist. Weißt du was er gesagt hat?" Die Frau mit dem kurzen pinken Haaren schüttelte den Kopf. „Es musste ja mal irgendwer machen oder so!" Hermines Augen funkelten böse. Die Aurorin seufzte. „Was erwartest du von ihm? Er ist halt Malfoy. Aber mich wundert dass seine Mutter...so... nett ist." Die letzten Worte waren ihr schon fast peinlich.

Hermine nickte. „Ja, sie ist sehr nett. Wie kann sie nur so einen Sohn haben?" stieß sie hervor. „Ich weiß es nicht. Ah, da vorne ist Remus. Ich wollte ihn überreden mit mir zu tanzen, er ist ein richtiger Tanzmuffel, musst du wissen. Aber hey, wenn ich was für dich tun kann, dann sag Bescheid, in Ordnung?" Hermine nickte traurig. „Mach ich. Aber ich befürchte du kannst nichts machen, es sei denn du kannst ihn mir wieder zurückgeben. Mir fehlt es so, dass ich ihn nicht mehr kraulen kann und so..." Tonks drückte ihr noch einmal mitfühlend die Schulter und verschwand in Richtung Lupin. Und siehe da kurze Zeit später hatte sie ihn überredet bekommen. Hermine fragte sich wieso er nicht tanzen wollte – er machte eigentlich eine ganz passable Figur dabei.

Die Gryffindor beobachtete wieder Ron. Hatte sie vielleicht einen Fehler gemacht? Aber sie war sich eigentlich sicher, ihn nur als Freund zu lieben. Sie seufzte. „Nana, Granger, bist wohl eifersüchtig auf die netten Französinnen um deinen Weasley, was?" Sie rollte mit den Augen, DEN konnte sie jetzt echt nicht gebrauchen. „Was willst du Malfoy? Geh wieder mit den Französinnen spielen!" keifte Hermine gereizt. „Schlammblut, du bist doch nicht im Ernst auf die Mädchen hier eifersüchtig?" sagte der Slytherin höhnisch grinsend.

Sie warf ihm einen tödlichen Blick zu. „Nein." Er murmelte etwas, das Hermine nicht verstand. „Was hast du gesagt, Malfoy?" Der blonde Junge überlegte kurz. „Hey, Granger sieh das jetzt nicht falsch. Aber gegen die," er deutete auf eine kichernde Menge Mädchen die zu ihnen hinüber sah, „bist du mir echt total sympathisch... und – es fällt mir wirklich schwer ausgerechnet dir das zu sagen. Aber du kommst doch ein wenig klüger vor." Er sah zu ihnen rüber und rümpfte die Nase.

Hermine sah ihn geschockt an. Hatte er grade was... nettes zu IHR gesagt! „Sag mal, bist du krank, oder so?" Sie sah ihn mit großen Augen an. „Granger, ich sagte bild dir darauf nichts ein! Es war ... nur ehrlich. Oder würdest du sagen, du bist genauso wie die?" blaffte er. „N..nein." Die Gryffindor war ein wenig geschockt, sie hatte bisher nur selten gesehen, wenn Malfoy die Fassung verlor und etwas lauter und ungehalten wurde.

„Aber warum gibst du dich denn mit denen ab, wenn du sie nicht mal leiden kannst?" Malfoy grinste schief. „Gegenfrage: Wieso geb ich mit Pansy ab obwohl ich sie nicht leiden kann?" Jetzt verstand sie. „Du magst es so umschwärmt zu werden?" Er nickte. „Ich kann es mir im Gegensatz zu dir leisten." Sie funkelte ihn böse an und stürzte über die Tanzfläche weg – weg aus seiner Sicht.

Ron sah ihr verdutzt hinterher und dann in die Richtung aus der sie gekommen war. Das war ja klar! Konnte dieses miese kleine Frettchen nicht mal an so einem Tag Ruhe geben! Er wollte grade wütend auf den Slytherin zustürzen, als die Französin mit der er grade getanzt hatte, ihn von der Tanzfläche zog.

Malfoy war der Blick keines Falls entgangen und sah sehr belustigt drein, als Weasley von dem Mädchen ins Gebüsch gezerrt wurde. Diese Franzosen nehmen ja echt jeden Dreck, stellte er fest. Der Blonde dachte nach, so wie ich Granger kenne kommt sie in ein paar Minuten wieder – sie will mir den Spaß einfach nicht gönnen. Und in der Tat kurz darauf erschien sie, aber in Begleitung eines Franzosen. Malfoy musste zugeben dass er wohl – was er an den Blicken der anderen Mädchen feststellte – gut aussah und als sich dann noch herausstellte das er ein guter Tänzer war, wurde er wütend. Wie kann sich so einer auf ein Schlammblut einlassen? Vor allem auf so eins wie Granger! Diese Franzosen nehmen ja echt alles! Erst Weasley und jetzt Granger...

Da fielen ihm wieder die Worte Dumbledores ein, kurz vor seinem Tod. Es war ihm auch noch da wichtig gewesen, dass er das Wort nicht in seiner Gegenwart verwendete. Draco dachte sehr lange über den ehemaligen Schulleiter nach. Eigentlich hatte er viel für ihn getan, er hatte fest an seine guten Eigenschaften geglaubt, genauso wie an Snapes, welcher ihn allerdings kurze Zeit später tötete.

Die Sonne war schon lange Zeit untergegangen, es war Malfoy schon den ganzen Abend auf die Nerven gegangen, dass er nirgenswo seine Ruhe haben konnte, doch dann fiel ihm der See wieder ein. Er musste bloß ein kurzes Stück gehen, aber dort würde ihn niemand stören.

Als er ankam wollte er direkt wieder umdrehen, am See saß Granger. Aber wenn er wieder zurück gehen würde, kämen ganz sicher wieder die Mädchen angelaufen, also machte er sich widerstrebend auf den Weg zu dem Mädchen am See.

„Na, Granger, so ganz allein hier?" Er versuchte soviel Spott und Hohn wie möglich in seine Stimme zu legen, damit sie möglichst bald verschwand. Sie drehte sich um – sie hatte geweint. Nur weswegen! „Was willst du , Malfoy?" Sie klang nicht aggressiv oder was er sonst von ihr gewöhnt war. Der Junge zuckte die Schultern und dann setzte er sich neben sie ins Gras.

Sie sprachen nicht. Jeder hing den eigenen Gedanken nach. Malfoy empfand diese Stille als angenehm. Er schielte sie an. Hermine hatte aufgehört zu weinen, sie wollte sich nicht vor Malfoy die Blöße geben. Sie war traurig, natürlich, es war das selbe wie schon im letzten Schuljahr, Harry hatte Ginny, Ron hatte sich irgendwann mit einer netten Französin verzogen – und sie? Sie saß hier in der netten Gesellschaft von Malfoy und musste die Tränen zurück halten. Sie kam sich wieder so allein und hilflos vor.

Von den Zelten hörte man jetzt Freds – oder war Georges? - Stimme: „Sehr geehrte Damen und Herren. Wir, das heißt mein Bruder und ich, haben für das frische Ehepaar eine kleine Überraschung vorbereitet. Wir hoffen sie gefällt euch." Und dann...

Über ihren Köpfen spielte sich ein wahres Wunder ab. Ein wunderschönes Feuerwerk – vermutlich aus Fred und Georges Zauberscherzartikelladen - in allen Farben und erdenklichen Formen. Es war einfach nur herrlich, nur Hermine wurde bewusst, dass sie hier am See saß, allein mit Malfoy und da liefen ihr auch schon wieder Tränen über die Wange.

Klasse, hier sitz ich nun. Allein ... naja mit Malfoy, aber viel besser ist DAS ja wohl auch nicht. Harry und Ron haben jemand gefunden... und ich? Sie wollte wirklich nicht eifersüchtig auf die zwei sein, aber sie schaffte es nicht. Kurz nachdem das Feuerwerk vorbei war, stand Hermine auf und ging ins Anwesen – sie wollte nur noch schlafen.

Am folgenden Tag kehrten sie wieder zurück in den Grimmauldplatz um die restlichen Tage, bis zum Beginn des Schuljahres, dort zu verbringen. Jeden Abend saßen sie beisammen und grübelten über die Horkruxe nach.

Es war der letzte Abend vor Ende der Ferien. Harry schilderte zum Hundertsten mal wie der falsche Horkrux aussah, und wie der richtige aussehen musste... und dann...

„Ich weiß wo er ist!" brüllte er und schlug sich die Hand vor dem Kopf. Er hastete aus der Küche und rannte den Flur entlang in den Salon, die anderen folgten ihm so schnell es ging. „Harry, wie du weißt wo er ist?" fragte Ginny ihren Freund verwundert. „Ich bin so...dumm.." murmelte er vor sich hin. „Das ist für mich nichts Neues, Potter." Doch Malfoy verstummte als er sich die wütenden Blicke der anderen einfing.

Er Harry rannte von einer Ecke in die andere und wühlte in den Ruhen und Schränken. Bis er schließlich bei einer Glasvitrine angekommen war. „Hier, Hier ist das Medaillon" Die vier anderen starrten ihn verwundert an. „Als wir hier damlas saubergemacht haben, hat einer von uns doch das Medaillon gefunden... und es ist der Horkrux... aber er ist schon zerstört." Sie sahen ihn noch immer schweigend an.

Bis Malfoy sagte: „Weißt du Potter, manchmal denk ich wirklich du hättest ein wenig Grips. Aber DAS widerlegt ja wohl alles." Harry sah ihn fragend an, und Ron meinte dann lahm: „Hätte dir das nicht was früher einfallen können? Dann hätten wir nicht hier im Staub rumwühlen müssen." Jetzt wurde er wütend. „Was! Glaubt ihr im Ernst..." aber als er die grinsenden Gesichter sah, verstummte er. „Oh..."


Danke, danke fürs Lesen. Und wenn es euch gefallen hat - natürlich auch wenn nicht -ggg- - hinterlasst mit doch ein Review ))

Liebe Grüße, das VampirHerz ;-)