Ein Flirt mit der Freiheit Anmerkung: Logisch OOC, ist ne Parodie ... ;)Kapitel 01Was ihr Körper will

Siebzehn, 1,68 m groß, langes braunes buschiges Haar, braune Augen und immer mit einem Tasche voller Bücher beladen, das war ich, Hermione Granger. Die Menschen in meiner Umgebung bezeichneten mich gerne als „unnormal", denn es gab niemand in meinem Alter, der sich so wenig für Spaß haben interessierte wie ich. Zumindest glaubten sie das ich keinen Spaß hatte, doch es wäre auch niemanden von ihnen im Traum eingefallen, dass ich, wenn ich in einer Ecke sitze und einen dicken Wälzer verschlinge oder meine Schularbeiten erledigte, Spaß hatte.

Tja, so war ich eben. Einzig und allein meine besten Freunde Harry Potter und Ron Weasley schienen meine Leidenschaft für die Lernerei verstehen zu wollen – jedoch nur wenn es nach ihnen ging. So waren sie auch der naiven Annahme, dass ich Freunde empfand, während ich ihre grausam miserablen Zaubertrank-Aufsätze und viel zu schrägen Verwandlungstheorien durchging. Außen stehende Menschen halten mein Leben gerne für „langweilig". Ich widersprach ihnen nicht, denn sie hatten vollkommen recht – Hermione Jane Granger führte ein langweiliges Leben.

Frustriert legte ich die Aufsätze beiseite. Ich hatte mir die Freiheit genommen mit einem Rotstift Fehler zu markieren, dass nun die ganzen Aufsätze noch einmal geschrieben werden mussten, war definitiv nicht mein Problem. Natürlich half ich den beiden gerne, doch manchmal war es auch für mich zu viel und vor allem dann, wenn sich die beiden einbildeten mich alleine in der Bibliothek sitzen zu lassen, während sie sich einen schönen Abend mit ihren Freundinnen machten.

Ja, die beiden waren vergeben. Das erstaunliche war aber nicht, dass Harry eine Freundin gefunden hatte, denn er sah wirklich gut aus (wenn man mal von der Narbe absah) und Ginnys Herz schlug schon seit der ersten Begegnung der beiden für ihn –

sodass es endlich auch mal an der Zeit war –, sondern auch Ron. Noch immer wollte ich allerdings nicht verstehen, wie Parvati Patil seine Macken mit vollem Munde zu reden oder unheimlich dämliche Sprüche abzulassen so einfach ignorieren konnte.

Wenn man jetzt auf den dummen Gedanken kommen würde, dass ich vielleicht eifersüchtig wäre, dann müsste ich das wohl oder übel bejahen, denn ich war eifersüchtig.

Eifersüchtig darauf, dass ich keinen Freund hatte – geschweige denn, je einen gehabt hatte.

Na ja, so richtig war das auch wieder nicht. Einmal hatte es einen gegeben.

Groß, dunkle Haare, buschige Augenbrauen und der Sucher des bulgarischen Quidditch-Team. Viktor Krum. Eine Art „Beziehung" konnte man es eigentlich nicht nennen, was wir da geführt hatten. Ich hatte sehr wohl gewusst, dass Viktor mehr mich empfunden hatte – für mich wäre es aber nie in Frage gekommen, dass wir etwas miteinander angefangen hätten. Ob ich jetzt allerdings noch der Meinung gewesen wäre wusste ich nicht so recht. Wahrscheinlich eher nicht...

Ja, wenn ich die Chance dazu hätte, dann würde ich meine Unschuld sofort an den Nagel hängen. Sogar Neville Longbottom wäre mir dafür gut genug gewesen. Ich hielt inne. War ich etwa schon so verzweifelt? Ja, inzwischen schon.

Der Gedanke war schnell gekommen, doch noch lange nicht so schnell verfolgen. Diese Möglichkeit war mir bis dahin noch gar nicht in den Sinn gekommen, aber je länger ich darüber grübelte, desto unwahrscheinlicher kam sie mir vor. Es musste etwas geschehen und zwar sofort – dass ich Neville damit auch noch helfen würde war ein netter Nebeneffekt.

Schnell packte ich meine Bücher in die Tasche und stopfte die Aufsätze von Harry und Ron dazu. Es war kurz vor sechs, dass bedeutete, dass es bald Abendessen gab und ich wäre nicht Hermione, wenn ich diese Chance auch nicht nutzen würde...

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Da saß ich also nun. Zwischen Harry und Ron, die sich beide zu Seiten ihrer Freundinnen Ginny und Parvati niedergelassen hatten. Eigentlich wäre ich nicht wirklich so verzweifelt gewesen und hätte mir angetan, wie Parvati Ron das Abendessen in den Mund steckte, so wie eine Mutter ihrem Baby, oder Ginny Harry verliebte Worte ins Ohr säuselte, worauf der nur mit Gekicher zustande brachte, aber mein Opfer Neville Longbottom saß mir mit betrübter Miene gegenüber, während er den beiden Pärchen zusah.

Armer Neville, dachte ich und schenkte diesem ein charmantes Lächeln. Neville erwiderte es etwas unsicher und wandte sich dann wieder seinem Abendessen zu. Der Startschuss war gefallen!

Nun war das, was ich mit meinem Bein machte, eine Sache, die für Hermione Granger eigentlich ganz untypisch war. Langsam streckte ich es aus, streifte sanft das von Neville und ließ es langsam an seinem empor gleiten.

Ein plötzliches Zucken von Neville und ein kleines erschrockenes Geräusch aus seinem Mund gab mir die Bestätigung, dass es sich auch wirklich um Neville handelte, denn ich hier berührte. Er sah verwirrt auf und schockiert in mein Gesicht. Ich lächelte aber nur süß mit einem lasziven Lächeln und zwinkerte ihm zu.

„Neville, alles okay mit dir?", fragte Harry, der Nevilles Geräusch bemerkte hatte und sah wie die Röte in das Gesicht des Jungen schoss.

Neville schaffte es aber nicht mit mehr als einem Nicken zu reagieren und sah dann sofort wieder auf seinen Teller.

Allmählich fing die Sache an mir Spaß zu machen. Daraufhin ließ ich mein Bein noch weiter hinaufwandern, in Richtung seines Knies und saß ihm dabei zu, wie er angespannt versuchte sich nichts Anmerken zu lassen.

Neville war weiß Gott kein Adonis, mit seiner etwas dicklichen Figur und den Sommersprossen um die Nase, könnte man eher meinen, dass es sich bei ihm um ein Grundschuldkind in einem zu groß geratenen Körper handelte, als um einen 17-jährigen.

In meinen Träumen verlor ich meine Unschuld immer an einen großen, gutaussehenden Mann mit starken Armen, breiten Schultern und großen Händen. Wo allerdings bei Neville dieser Mann war, war fraglich.

Okay, ich durfte nicht zu hart mit ihm sein, immerhin war ich auch nicht die Aphrodite in Person, eher genau das Gegenteil. Allerdings war ich fest davon überzeugt, dass ich nicht unbedingt hässlich war und in den letzen Jahren definitiv an Weiblichkeit dazu gewonnen hatte, wie man ja nur unschwer an meinem Busen und dem kleinen süßen Hintern erkennen konnte. Ich bin überheblich? Gewiss nicht, hat und kann man was, dann sollte man auch stolz darauf sein.

So langsam allerdings schien ich zu vergessen warum ich eigentlich hier war, denn für ein paar Minuten war mein Bein zum Stillstand an seinem Knie gekommen, während ich mich eher auf meine Gedanken konzentriert hatte. Auch Neville hatte dies bemerkt, es gewagt seinen Kopf zu heben und mich fragend anzusehen.

Wollte er etwa mehr?, fragte ich mich verwundert und bei diesem Gedanken musste ich lächeln. Das konnte er haben.

Langsam ließ ich meine Zunge sanft über meine roten Lippen wandern und biss vorsichtig auf meine Unterlippe, während mein Fuß seinen Weg fortsetzte. Ein bisschen überrascht war ich schon, als ich ihn auf einmal an seinem Stuhl abstützen konnte. Wie automatisch hatte er seine Beine breit gemacht und für mich war es nun ein deutliches Zeichen, dass er mehr wollte. Vielleicht hatte er aber nun einfach die Kontrolle über seinen Körper verloren. Mir war beides recht.

Ich glitt langsam, fast wie in Zeitlupe mit meinem Knie die Innenseite eines seiner Schenkel entlang. Vor und zurück. Vor und zurück. Während diesem Spielchens betrachte ich sein Gesicht aufmerksam und sah, dass noch immer ein Schimmer Röte in ihm war. Auch sein Atem hat sich etwas beschleunigt. Er ging leise, aber immer noch so laut, dass ich es hören konnte.

Allerdings wurde nicht alleine er dadurch erregt, sondern auch ich. Mein Herz raste, ich spürte ein drängende Gefühl das durch meinen Unterkörper strömte und den sehnlichen Wunsch jetzt ganz alleine mit ihm zu sein.

Meine Erregung war sogar schon zu diesem Punkt angestiegen, bei dem ich es selbst mit Snape gemacht hätte, wenn ich alleine mit ihm in einem Raum gewesen wäre. Mein Körper schien laut zu schreien: Mehr, mehr, mehr!

Es war eine Qual für mich und brachte meine Hormone nur noch mehr in Aufregung, aber trotzdem ließ ich meinen Fuß weitergleiten und als ich seinen, inzwischen hart und etwas größer gewordenen, „Zauberstab" berührte, stockte Nevilles Atem und er verschluckte sich, als er gerade einen Schluck von seinem Kürbissaft nehmen wollte.

Erneut dauerte es eine Weile, bis er sich von seinem Hustenanfall erholt hatte und genau damit zog er wieder die Aufmerksamkeit Harrys auf sich.

„Neville, ist mit dir wirklich alles in Ordnung?", fragte er abermals, nur dieses Mal mit mehr Nachdruck.

Am liebsten hätte ich Harry für diese Störung eine geklatscht. Wenn der Junge sagte, dass es ihm gut ging, dann ging es ihm auch gut! Es ist ja nicht so, als wäre eine Verführung von mir eine tödliche Krankheit.

„K-klar", erwiderte Neville mit schwacher Stimme und sah mir kurz für eine Sekunde in die Augen, nur um dann wieder Harry anzusehen.

„Bis du dir sicher?", wollte dann auf einmal Ron wissen und beäugte den Jungen misstrauisch, „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen du hättest einen 1000-Meter-Lauf gemacht, so rot wie du bist."

„Alles in Ordnung", erklärte Neville. „Ich... ich habe mich nur verschluckt, dass ist alles. Außerdem bin ich müde. Ich geh zu Bett."

Viel zu schnell war er aufgesprungen und unter den Blicken von Harry, Ron und mir aus der Großen Halle geeilt. Auch war viel zu wenig passiert, wenn man mich fragen würde das frustrierte mich natürlich nicht nur, sondern ließ meinen Drang auf Befriedigung noch größer werden.

„Glaubt ihr wirklich, dass es ihm gut geht? Er hat sein Essen kaum angerührt", meinte Ron und starrte auf den vollen Teller Salat, den sich Neville aufgeladen hatte.

„Natürlich geht es ihm gut, Ronald", erwiderte ich und gab mir keine Mühe meine Verärgerung groß zu verbergen. „Es frisst eben nicht jeder wie ein Scheunendrescher."

Genauso wie Neville vor ein paar Sekunden, sprang ich nun ebenfalls auf und ging zügig aus der Großen Halle. Wenn ich Glück hatte, würde ich ihn noch abfangen können. Ich wollte Sex und würde ihn auch bekommen!

Eigentlich hätte ich den beiden Unwissenden eher dankbar sein sollen, denn dadurch würde nun mein Verlagen noch schneller gestillt.

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Neville war nicht weit gekommen. Obwohl das Licht der Fackeln inzwischen schwach war, konnte ich deutlich seine Umrisse ein paar Meter vor mir ausmachen. Er schlenderte fast durch den dunklen Gang, der zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum führte, und wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich vermuten, er hatte sich Zeit gelassen.

Plötzlich hielt Neville auch schon inne und wandte sich zu mir um. „Was willst du von mir?", fragt er mit einer aufgeregten fast verzweifelten Stimme. „Willst du dich etwa über mich lustig machen?"

Schnell schüttelte ich den Kopf. So eine Reaktion von Neville war eigentlich absehbar gewesen, trotzdem hatte ich sie nicht erwartet. „Natürlich nicht, du weiß genau das ich nicht der Typ dafür bin."

„Was ist es dann, was du willst?"

Klar, schlicht und einfach meine Antwort. „Sex."

Vollkommene Verblüffung stand dem vergesslichen Gryffindor ins Gesicht geschrieben. Nach ein paar Sekunden schaffte er es seinen Schock etwas zu überwinden. „Wie... was? Mit... mit mir?"

Dabei zeigte er mit dem Zeigefinger auf sein Gesicht. Ich trat einen Schritt auf ihn zu und nahm seine Hand herunter, während ich meinen Körper eng an seinen drängte. „Siehst du hier sonst noch jemanden außer uns beiden?"

Nicht zum ersten Mal an diesem Abend blieb ihm die Luft weg. Neville musste schlucken, schloss für ein paar Sekunden die Augen und öffnete sie dann vorsichtig wieder. Ich vermutete, dass er erwartet hatte, dass ich verschwinden würde, wie ein Traum, doch den Gefallen tat ich ihm nicht. Lebendig, aus Fleisch und Blut stand ich vor ihm und schien das zu wollen, wonach er sich auch schon seit einer Ewigkeit sehnte.

„Wer... wer bist du?", stieß er plötzlich mit zitternder Stimme hervor. „Wo ist Hermione und was hast du mit ihr gemacht?"

Diese Fragen waren so lächerlich, dass ich laut auflachen musste. „Neville, war das etwa ein letzter verzweifelter Versuch dich in Sicherheit zu wiegen? Ich spiel weder Spielchen noch will ich mich über dich lustig machen. Das einzige was ich in diesem Augenblick wirklich will ist Sex und mir ist, wenn ich ganz ehrlich bin, vollkommen egal mit wem."

„Dann... dann willst du es wirklich tun? Mit mir?"

„Ja!", rief ich willig aus, erhitzt von den Inneren Qualen meiner Lust und genervt von diesem ewigen Hin und Her.

„Okay", presste er hervor und die Scham in seinem Gesicht schien von Sekunde zu Sekunde zu wachsen.

Eine einfache Antwort die aus Nevilles Mund ziemlich komisch klang, wenn man wüsste, dass er sich gerade auf eine kleines unverbindliches Sexabenteuer eingelassen hatte, dass zugleich sein „Erstes Mal" war. So spontan hätte ich ihn überhaupt nicht eingeschätzt, allerdings war es auch besser so, denn ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt ihn zu knebeln und zu fesseln, falls er „Nein" gesagt hätte.

„Gehe wir in den Schlafsaal?", fragte er zögerlich.

Ich aber schüttelte schnell den Kopf. Zu groß war im Schlafsaal das Risiko erwischt zu werden und zu weit war noch der Weg dorthin. Immerhin wollte ich es jetzt und nicht erst in fünf Minuten!

Schnell griff ich also nach seinem Handgelenk und zog ihn ins nächste Klassenzimmer.

Neville konnte gar nicht anders als mir ohne Gegenwehr zu folgen. Ich vermutete das er etwas unter Schock stand, doch das war mir vollkommen egal.

Im Klassenzimmer setzte ich mich auf einen der Schreibtische. Auch in meinen Träumen trieb ich es immer auf einem Schreibtisch. Wohl mein Hang zur Lernerei oder einfach nur ein versauter Mädchengedanke? Ich musste zugeben, beides gefiel mir irgendwie.

Während ich also auf dem Schreibtisch saß, stand Neville unschlüssig davor. Ich wusste, dass er sich total fehl am Platz fühlte und auch nicht recht wusste, was er machen sollte. Mir war sowieso klar, dass ich das Kommando übernehmen würde.

Langsam streckte ich meine Finger aus und öffnete die Knöpfe seines Hemdes. Dabei schluckte Neville und versuchte mir nicht in die Augen zu sehen.

„Entspann dich...", murmelte ich ihm zu.

Schließlich streifte ich ihm das Hemd vom Oberkörper.

Wahrlich, kein Adonis, meinte eine leise Stimme in meinem Kopf etwas enttäuscht während ich mit meinen Augen seinen Körper musterte. Ich versuchte die Stimme aber so gut wie möglich zu ignorieren. Solang er keinen dicken Waschbärbauch hatte, war es vollkommen in Ordnung.

Für ein paar Sekunden hatte ich ihn einfach nur angesehen, so dass ich auch nicht gemerkt hatte wie sich Neville etwas Selbstbewusstsein geholt hatte. Plötzlich öffnete er den Gürtel seiner Hose, stieg zu mir auf den Tisch und beugte sich über mich. Seine Finger hatten sich auch daran gemacht die Knöpfe meiner Bluse zu öffnen und ich musste ehrlich zugeben, dass ich während dem ganzen ziemlich beeindruckt war.

Auch wenn er sich etwas tollpatschig anstellte und für manche Knöpfe doppelt so lange benötigte, weil seine Hände zitterten, genoss ich die Wärme seiner Finger auf meiner Haut und schloss dabei die Augen. Er war Neville, aber ein unheimlich zärtlicher Neville. So glitten seine Finger langsam zwischen meinen Brüsten hindurch und hinab zu meinem Bauchnabel. In diesem spürte ich plötzlich etwas warmes feuchtes, was sie aber unheimlich gut anfühlte und als ich aufsah konnte ich sehen, wie Nevilles Zunge langsam in meinem Nabel kreiste.

Wieder eine Tat mit der ich nicht gerechnet hatte. Vielleicht würde dieses „Erste Mal" voller Überraschungen stecken. Mir konnte es recht sein. Ich liebte Überraschungen und ganz besonders welche dieser Art.

Vorsichtig richtete ich mich wieder auf, so das wir beide nun auf dem Tisch knieten, und nun machten sich meine Finger an seine Hose. Da er den Gürtel schon geöffnet hatte brauche ich sie nur noch hinabzuziehen und wollte mich auch schon an seine Short machen, als sich Neville plötzlich sträubte.

„Hermione nicht", meinte er bittend und streifte meine Finger von seinem Hosensaum.

Verwundert sah ich ihn an. „Wie nicht?"

„Ich... kann nicht", murmelte er und wenn ich bis jetzt gedacht hatte die Farbe seiner Schamesröte wäre nicht mehr zu übertreffen gewesen, wurde ich nun eines besseren belehrt.

Ein großer Anker setzte sich tief in mir fest und in diesem Augenblick schien mein Körper fast zu explodieren. Nein und nicht bedeutete, kein Sex!

„Aber...?", war das einzige was ich hilflos hervorbrachte.

„Es tut mir Leid, Hermione", erwiderte Neville geknickt. „Ich würde ja gerne, aber... es geht nicht. Ich... ich habe eine Freundin."

BUM! Der Anker der sich eben noch befestigt hatte wurde nun mit aller Gewalt vollkommen gefühllos aus meinem Inneren gerissen.

Neville eine Freundin – Hermione alleine, war das einzige was ich denken konnte. Der Anker schien eine Art Leck zu sein, denn Selbstmitleid hatte plötzlich meinen Körper übermannt und ich sah mich schon als alte Jungfer im Kloster enden.

„Wir sind zwar noch nicht richtig zusammen, aber ich glaube das wird bald passieren und deswegen will ich sie nicht betrügen", erklärte Neville weiter.

Nur zu gerne hätte ich ihm in diesem Augenblick ins Gesicht geschrien, dass so etwas dann alles andere als betrügen war, wenn sie noch nicht einmal zusammen wären, doch ich ließ es bleiben. Geredet hatte ich heute Abend schon genug und meinen Sex natürlich immer noch nicht bekommen.

In diesem Augenblick jedoch wurde die Tür geöffnet. Mein Herz zog sich zusammen und ich wirbelte erschrocken herum. Aus Nevilles Mund entkam ein entsetztes „Oh Gott" und ich war der selben Meinung.

Da stand er. Groß, blond, graue Augen und in Slytherin-Uniform. Draco Malfoy.

Ich sah diesen Moment schon wie ein Lauffeuer durch Hogwarts jagen.

Für einen paar Sekunden war er dagestanden und ich hätte alles Gold was ich besaß darauf verwettet, dass er jeden Augenblick einen Lachanfall bekommen würde – dem war aber nicht so. Stattdessen wandte er sich plötzlich wieder um und ging.

Trotzdem war ich alarmiert. So schnell wie ich konnte sprang ich auf, warf mir meine Bluse über und hetzte dem Slytherin hinterher.

Neville rief mir noch etwas nach, was ich in meiner Eile allerdings nicht mehr mitbekam.

Nicht das es mir peinlich gewesen wäre, wenn die ganze Schule davon Wind bekommen würde – okay, es wäre mir doch etwas peinlich – und ich wusste selbst gut, dass es etwas länger dauerte um Gerüchte aus der Welt zu schaffen und selbst dann waren sie noch da. Gerüchte hatten manchmal auch seinen wahren Kern.

Es dauerte nur eine Minute bis ich Malfoy eingeholt hatte. Er war mit eiligen Schritten in Richtung Kerker gegangen, hielt aber inne und wandte sich zu mir um, als ich seinen Namen rief.

„Granger?", fragte er mit erhobener Braune und kühler Miene.

„Das das klar ist, dass bleibt unter uns", erwiderte ich sofort. „Du wirst keiner Menschenseele davon erzählen."

„Das Longbottom und du zusammen seit? Wie könnte ich."

Ein süffisantes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. In solchen Momenten war ich immer hin und her gerissen zwischen dem Wunsch ihm eine schallende Ohrfeige zu verpassen und ihn zu küssen. Da ich das erste eigentlich schon erledigt hatte, wäre das letztere die größere Verlockung.

Draco Malfoy – man mochte es nicht zugeben, aber wahr – war der Inbegriff eines Adonis. Er war klug, sah unheimlich gut aus und alles in allem hatte er etwas wofür ihn alle hassten, aber nicht zugeben wollten, dass sie ihn dafür liebten, etwas gefährliches.

Es brachte eigentlich nur Gefahr mit sich, sich mit Malfoy einzulassen. In jeglicher Hinsicht. Man konnte es schon verbotener als verboten nennen, ein Hogwartsgesetz zwischen den Häusern, dessen Bruch ewige Verspottung und wahrscheinlich ein gebrochenes Herz voraussagte.

„Wir sind nicht zusammen", antwortete ich schlicht.

„Dann seit ihr es eben nicht. Aber was bitte schön hast du dann mit ihm auf dem Schreibtisch im Verwandlungsklassenzimmer gemacht? Habt ihr etwa eine dreckige kleine Affäre?"

Den letzten Satz ignorierte ich geschickt. „Und was bitte schön hattest du im Verwandlungsklassenzimmer überhaupt zu suchen?", konterte ich.

„Eigentlich hatte ich eine kleine Überraschung für McGonagall geplant. Ich konnte ja nicht wissen das ich selbst überrascht werde. Schade nur, dass ich dich nicht in Aktion erlebt habe."

Ich seufzte und versuchte nicht weiter darauf einzugehen. „Noch einmal Malfoy, versprich das du niemandem etwas davon erzählen wirst."

„Ganz bestimmt nicht", entgegnete er fies grinsend. „Wo soll denn dann mein Spaß an der Sache bleiben? Aber sag mal Granger, wie war es eigentlich? Hat unser Longbottom überhaupt einen hoch bekommen, immerhin siehst du nicht gerade aus als hättest du ein wildes Abenteuer hinter dir."

„Wieso willst du das wissen, Malfoy? Willst du etwa dein Ego niedermachen, weil du wissen willst ob andere hinbekommen was du selbst nicht schaffst?"

Malfoys Gesichts verfinsterte sich. Er beugte sich langsam zu mir hinunter und murmelte mit gefährlicher Stimme: „Glaubst du etwa ich wäre nicht dazu in der Lage dich hier und jetzt, auf der Stelle mal richtig ran zu nehmen, Granger?"

„Beweis es doch", erwiderte ich trotzige und funkelte ihn mit meinen Augen herausfordernd an.

Im selben Augenblick aber konnte ich nicht glauben was eben aus meinem Munde kam. So langsam aber sicher machte mir mein dringender Wunsch nach Befriedung sogar etwas Angst. Aber ich würde jetzt wirklich jeden nehmen – wie ich ja schon einmal erwähnt hatte.

Ich war allerdings auch felsenfest davon überzeugt, dass er einfach nur seine Klappe weit aufriss und am Ende natürlich nicht wirklich das mit mir anstellte, was ich so ersehnte. Immerhin war ich ein Muggel und vollkommen unrein in seinen Augen.

Diese Überzeugung stellte sich jedoch als fataler Fehler heraus. Auf einmal spürte ich, wie seine Hände urplötzlich meine Taille umschlangen und er mich mit aller Kraft gegen die Wand drückte. Mit blieb keine Sekunde um wirklich geschockt zu sein, denn schon hatten sich Malfoys Lippen über meine her gemacht. Hart und fordernd drang seine Zunge durch die unerforschte Höhle meines Mundes und ich konnte den süßen unheimlich verführerischen Geruch seines After-Shaves ausmachen.

Mrrrh... Miau, meinte eine Stimme in meinem Kopf. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte ich sie in Bezug auf Malfoy für verrückt erklärt, nun aber dankte ich Gott, dass es Malfoy war, der seinen Körper dicht an meinen drängte und somit die Erregung in mir noch mehr zum Wallen brachte. So langsam aber sicher wurde es schmerzhaft und wäre es nicht so erniedrigend gewesen, hätte ich ihn sogar angebettelt, er möge mich davon befreien.

Wäre vor ein paar Minuten meine Unschuld wirklich an Neville flöten gegangen, dann wäre es nun – bei aller Liebe, Neville – die größte Katastrophe meines Lebens gewesen, in anbetracht dessen, was ich hier verpasst hätte. Wieso sich denn mit einem halbstarken Löwen zufrieden geben, wenn man dafür eine geschickte Schlange haben konnte?

Unter der Leidenschaft des Kusses hatte ich nicht mitbekommen, wie Malfoy mich langsam in einen kleinen Raum gezogen hatte. Die Besenkammer, wie sich erst ein paar Sekunden, nachdem wir uns wieder voneinander trennten, herausgestellt hatte.

Zwar ungemütlich, aber ich wusste, das ich gleich im siebten Himmel schweben würde und spätestens dann, als Malfoy mir plötzlich meine Bluse vom Leib gerissen und mit so einer Schnelligkeit mich meines BHs entledigt hatte, dass ich nur staunen konnte.

Seine Lippen bedeckten meinen Oberkörper mit sanften Küssen, während seine Zunge jede Stelle meiner Haut lieb kostete.

Als ich dann auf einmal seine Hand an der Innenseite meiner Schenkel spürte, die er bei dem kleinen Zungenspielchen unter meinen Schulrock gesteckt hatte, konnte ich nicht umhin einen leichten Seufzer zu unterdrücken.

Mein Körper begann zu zittern und ich schickte Stoßgebete zu Gott, ein paar Zentimeter höher, nur ein paar.

Meine Gebete wurden aber nicht erhört. Stattdessen hatte Malfoy seine Hand wieder zurückgezogen und nur Enttäuschung zurückgelassen. Für eine Sekunde dachte ich schon, er würde nicht mehr weitermachen, dann aber hörte ich, durch die Dunkelheit, das Klacken seines Gürtels und sogleich auch spürte ich seine Hände an meinem Rock.

Er glitt über meinen Hintern hinab und blieb achtlos liegen, wie mein Slip, denn er mir auch entledigte.

Genauso wie bei Neville führte ich ebenfalls nicht das Kommando, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich es bei Draco noch nie gehabt hatte. Mir war das aber auch recht so, denn nun war ich gespannt auf jede Überraschung, die er für mich bereit halten würde.

Die Überraschung folgte dann auch schon auf dem Fuße. Urplötzlich hatten seine Hände meinen nackten Hintern umgriffen und seine Lippen über eine meiner Brustwarzen hergemacht, an der er genüsslich knabberte und saugte.

Ich stöhnte als würde es keinen Morgen mehr geben. Die Kontrolle über meinen Körper schien ich schon vollkommen verloren zu haben, obwohl er eigentlich mit mir noch nicht einmal zum Hauptteil übergegangen war. Mit jeder Sekunde stieg die Erwartung. Wie würde es sich wohl anfühlen? Okay, so einigermaßen wusste ich darüber bescheid, immerhin war ich ja auch nicht das einzige Mädchen das selbst Hand an sich legte, trotzdem würde es eine vollkommen neue Erfahrung werden. Aber wie fühlte es sich eigentlich an, es mit ihm zu tun? Einem Slytherin? Draco Malfoy?

All diese Gedanken schossen mir durch den Kopf, als seine Lippen langsam hinab wanderten. Über meinen Bauch, am Nabel entlang und schließlich an einem Ort angekommen, an den ich bis jetzt noch niemanden hineingelassen hatte. Was aber seine Zunge an diesem Ort vollbrachte, war unglaublich und ich war fest entschlossen, dass dies ein so großes Wunder war, dass nicht einmal der Finger es vollbringen konnte.

Sanft tauchte er mit der Spitze seiner Zunge tief in mich ein. Erst langsam, dann immer schnell und schneller. Ich spürte seinen Atem, roch einen süßen Duft in der Luft und noch viel mehr konnte ich fühlen wie sich eine innere Explosion in meinem Körper anstaute.

Bevor diese allerdings ihre ganze Kraft freisetzen konnte, entfernte Malfoy plötzlich seine Zunge aus mir und hob seinen Kopf um mir in die Augen zu sehen.

Für diese Tat und diesen Blick hätte ich ihn am liebsten eine schallende Ohrfeige verpasst. Süffisanter denn je blitzen seine Augen auf.

„Na Granger, gefällt dir das, war ich da mache?", fragte er mit zynischer Stimme und betrachte mich aufmerksam.

Mein Gryffindor-Stolz wollte mich dazu bringen zu widersprechen, dass Mädchen mit dem dringenden Wunsch nach Befriedigung allerdings gewann. „Ja", erwiderte ich und zu allem Überfluss stöhnte ich dieses Wort auch noch regelrecht erregt aus.

Das Grinsen auf seinem Gesicht wurde breiter. „Dann hätte ich dir ja bewiesen, dass ich es dir jeder Zeit besorgen könnte", meinte er schlicht und richtete sich auf.

Ich hörte seine Gürtel klirren und konnte nicht glauben, was er in Begriff war zu tun. Er zog sich an! Jetzt! In diesem Augenblick indem ich nichts sehnlicher wollte, als ihn in mir spüren!

Ich machte keinen Hehl daraus mein Entsetzen zu verbergen. Verdammter Stolz hin oder her. „Nein! Das kannst du nicht tun!", rief ich fast panisch.

Das Klappern seines Gürtels verstummte und ich spürte wie sein Körper sich wieder zu mir hinabbeugte. Wieder sah ich durch die Dunkelheit sein Grinsen. Egal wie finster es wohl sein mochte, er schaffte es immer, dass die Leute die Überlegenheit in seinem Gesicht erkennen zu lassen.

„Was kann ich nicht machen?", wollte er mit gespielt unschuldiger Stimme wissen.

„Mich hier so sitzen lassen!", erwiderte ich empört. „Mach's mir, immerhin hast du auch schon damit angefangen, also kannst du es auch zu Ende bringen."

Wie primitiv, war mein einziger Gedanke nach dieser abscheulichen Wortwahl. Nicht nur das es vollkommen ordinär klang, sondern auch schon einer Bettelei gleichkam.

„Wieso sollte ich?", fragte er aber nur.

„Weil ich es will!"

„Wenn willst du?"

Was er hören wollte war offensichtlich und noch offensichtlicher war, wie er diese Situation genoss. Ich aber presste durch zusammengebissenen Zähnen „Dich!" heraus. Morgen würde diese Sache wieder ganz anders aussehen. Morgen gab es keine Besenkammer mehr und erst recht keine gemütlichen Stunden zu zweit in denen ich ihn um Sex anbettelte. Morgen gab es einfach nur noch Slytherin und Gryffindor, Malfoy und Granger, Reinblut und Schlammblut.

Morgen war allerdings nicht heute und schon gleich gar nicht dieser Augenblick. Haus, Nachname und Abstammung hin oder her. Selbst wenn ich die Wahl haben würde, würde ich mir nur Draco Malfoy als kleinen Spielgefährten wünschen.

„Braves Kätzchen...", murmelte er plötzlich und presste seine Lippen wieder auf meine um sie zu einem leidenschaftlichen Kuss zu vereinen.

In diesem Moment kam mir, dass Malfoy eigentlich die ganze Zeit darauf ausgewesen war, dass ich mich vor ihm erniedrigte. Malfoy und eine Chance verpassen, niemals! Es war mir jetzt allerdings auch vollkommen egal, nun gab es wichtigeres.

Seine Hände glitten wieder zu meinem Hintern und packten ihn, während er sich auf mein Unterbecken setzte und meine Schenkel auseinander drückte. Nur zu gerne öffnete ich mich für ihn. Mein kleines Abenteuer hatte bereits begonnen und würde jetzt seinen Höhepunkt erreicht.

Sanft, viel sanfter als ich es von einem Malfoy erwartet hatte, tauchte er in mich ein. Ich zuckte etwas zusammen und spürte einen leichten Schmerz der aber sogleich wieder verschwand, zurück blieb einfach nur die Erwartung in meinem Inneren.

Schon begann er sich auch in mir zu bewegen. Zuerst langsamer, dann immer schnell und fester. Ich griff mit meinen Händen zur Seite und packte nach den erst besten Gegenständen die ich erreichen konnte, die Macht die sein Glied über mich haben zu schien, überwältigte mich fast. Mein Körper zuckte und ich stieß mein Becken gegen seines, nur um noch mehr von ihm in mir aufzunehmen.

„Schneller! Fester!", stöhnte ich laut. „Los!"

Malfoy gehorchte. Er bewegte sich mit aller Kraft die er aufbringen konnte in mir und für mich schien es wie die Erfüllung zu sein. Ich stöhnte wie eine wild gewordene Katze. Rief Dinge, die ich noch nie in den Mund genommen hatte, schrie seinen Namen förmlich und gab seinem Glied das mich so verwöhnte, allerlei Spitznamen die ich in meinem Rausch der Leidenschaft hervorbringen konnte.

Dann plötzlich spürte ich wie ein Gefühl mich zu überschwemmen drohte. Langsam kroch es durch meinen Körper, kam immer schnell und schnell und schließlich schoss es durch mich hin durch wie eine Rakete der Lust. Ich vernahm nicht nur meinen Schrei, sondern auch den Malfoys und spürte wie er mit seinen Händen den Griff um meinen Hintern befestigte und mich noch näher an sich drückte.

Es war ein kurzes Gefühl des vollkommenen Glücks und doch unheimlich schön und intensiv. Malfoys Körper sackte über mir zusammen und auch ich merkte die Erschöpfung in mir.

Vorbei, meinte die kleine Gefährtin in meinem Kopf, du bist keine Jungfrau mehr.

Ich hätte gedacht nach meinem „Ersten Mal" würde ich erleichtert sein, dass es nun endlich geschehen war, stattdessen aber spürte ich etwas ganz anderes in mir. Nichts.

Ich hatte auch nicht mehr die Kraft um irgendetwas zu denken, geschweige denn, um irgendwelche Gefühle zu identifizieren. Tatsächlich war ich so erschöpft, dass ich überhaupt nicht mehr mitbekam, wie mir die Augen zufielen und ich in den seligen Schlaf einer Entjungferten glitt.

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Gähnend saß ich am Frühstückstisch und starrte in mein Müsli. Ich war müde, aber doch unheimlich glücklich. Die letzte Nacht hatte sich ziemlich in die Länge gezogen. Es war wirklich erstaunlich, wie lange man dafür zu brauchen schien, bis man das bekam was man wollte. Noch erstaunlicher war allerdings, dass es überhaupt geklappt hatte und letzten Endes auch noch mit wem.

Als ich heute Morgen in der Besenkammer erwachte, war keine Spur mehr von dem Slytherin zu sehen. Der einzige Beweis das ich nicht geträumt hatte, war eine kleiner, ziemlich mitgenommener Fetzen Pergament den ich zwischen meinen Klamotten gefunden hatte.

Zu niemandem ein Wort!

PS: Den kannst irgendwann wieder haben...

Bis bald

Ich hatte nicht lange gebraucht um zu merken, was er mit den meinte, denn von meinem BH fehlte jede Spur. Erst hatte ich ihn für ziemlich pervers eingestuft, dann allerdings ist mir der Gedanke gekommen, dass er unser Treffen wiederholen wollte. Es verwunderte mich und mir konnte es auch recht sein, ob ich allerdings kommen würde wäre eine andere Frage.

Langsam hob ich meinen Kopf und warf einen Blick in die Slytherin-Reihe. Sofort traf sich mein Augenpaar mit dem Malfoys. Wie ein ganz normaler Feind der mich hasste, starrten die graue Tiefe mir entgegen. Es gab aber etwas, was an den gestrigen Abend erinnerte. Dieses süffisante Lächeln lag immer noch auf seinen Lippen. Würde ich mich jetzt für die Ohrfeige oder den Kuss entscheiden?

Ich blickte hinab auf den Zettel und biss vorsichtig hilflos auf meine Unterlippe. Schlangen waren intrigant und ist die Maus einmal in ihre Falle getappt, entkam sie ihr nie mehr...

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to be continued