Bible of the Soul:

Book of the Living and Dead

by StarRose

GERMAN TRANSLATION

AN: This is the German translation to my English written story Bible of the Soul, translated by Pfefferminze (www . pfefferminze . livejournal . com). Every chapter has specific notes relating to it, please visit my webpage (link on my profile) to see them.

Disclaimer: All characters portrayed within this fanfiction belong to JK Rowling etc etc anything else I need to say to make it legal blah blah blah.

Summary: In the year 1099, the end of the Dark Ages brought forth another sad ending, for when his lover was murdered, Prince Draco had nothing left to live for and took his own life. Now his spirit walks the castle that was his home, and waits to meet the reincarnation of his true love. 906 years later, the castle is now a boarding school, and when a young man with his lovers' looks and name makes an appearance, a love story begins that proves even death cannot keep apart those destined to be together.

Pairing: Harry/Draco

Genre: Romance and lots of it, with dashes of angst, and a touch of comedy. I can't write without putting some comedy bits in, it's just my style.

Warnings and other notes about the story: This is SLASH between Harry and Draco, so please don't bother flaming if you're against it, because it will be ignored and laughed at that you can't read warnings. It's very possible at some points they may seem OOC, but I hate it when that happens so I'll try not to, but there are going to be quite a few lovey bits in this as Draco is completely head over heals in love with Harry :) Plus it is an AU remember. It is set not in the magical world but in every day to day life, and more importantly the afterlife, so things will be different so please keep that in mind. Oh yeah, and a warning for eventually sap hehe, I love sap.

So, like the idea of Ghosts and Angels and a love that neither Heaven nor Hell can break? Read on!

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"I would rather be a ghost, drifting by your side as a condemned soul, than enter heaven without you." – from the movie Wo Hu Cang Long.

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Prolog

Ein Auszug aus dem Tagebuch des Prinzen Draco Malfoy, 27. Dezember, 1099

Er ist tot.

Und mit ihm meine Seele.

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906 Jahre später…

„Ist es möglich sich in einen Mann im Traum zu verlieben? Es ist jedes Mal der gleiche Traum; er, ich, wir küssen uns, ich fühle mich…ja…wirklich verliebt, dann ist da dieser dunkle Schatten zwischen uns und alles wird schwarz und ich bin richtig deprimiert, wenn ich aufwache, als wenn mir mein ganzes Leben lang etwas gefehlt hat und ich es nie finden konnte. Nie ändert sich etwas. Ich wünschte nur, ich wüsste, was es bedeutet."

Harry Potter, ein 20 Jahre alter Student Hogwarts, einer Schule für Britische Geschichte, saß auf einem großen dunkelroten Lederstuhl und starrte an die cremefarbene Decke über ihm. Es war still im Raum, die einzigen Geräusche waren das schwache Ticken einer Kaminuhr und das gelegentliche Zwitschern der Vögel vor dem geöffneten Fenster.

Hogwarts war eine große alte Burg im Bergland Schottlands, die zu einem Internat gemacht worden war. Es war eine Schule, die auf Studenten konzentriert war, welche ein großes Interesse am Studium der altertümlichen Geschichte Britanniens hatten, entweder aus archäologischen Gründen oder wegen anderen Berufen, die sie ergreifen wollten.

„Seamus denkt, dass ich von einem vergangenen Leben träume, aber es ist klar, dass er das tut, wenn man bedenkt, dass er glaubt, dieser Ort wäre vor ein paar hundert Jahren voll von Hexen und Zauberern und all diesem okkulten Zeug gewesen. Ich meine, ich weiß, dass ich mir erst vor kurzer Zeit selbst eingestanden hab, Männer zu mögen, ", sagte Harry und fuhr sich frustriert mit der Hand durchs Haar, „aber davon zu träumen, im letzten Jahr des finsteren Mittelalters in einer Beziehung mit einem Prinzen zu sein? Was soll das bedeuten? Es wirkt immer so wirklich."

Im Kontrast zum alten Raum mit den gold getünchten Wänden, enthielt der Raum große metallene Bücherregale, voll gestopft mit kompliziert aussehenden wissenschaftlichen und Fachbüchern. Ein ebenso moderner und unpassend anmutender Metalltisch befand unter einem der Fenster, Stifte und Lineale lagen verstreut um einen geschlossenen Laptop und auf der einen Seite raschelte ein Papierstapel sanft im Wind. Ein alter kupferner Briefbeschwerer in Form einer Melone (1) war das einzige, was das Papier fest hielt und ein befleckter weißer Laborkittel hing an einem Kleiderständer daneben.

„Ich meine, ich hab diesen Traum immer hin und wieder einmal gehabt, mein ganzes Leben lang, aber ich hab ihn jede Nacht geträumt seit ich hier her gekommen bin. Ich weiß nicht, vielleicht werd ich einfach allgemein verrückt." Harry seufzte und warf einen Blick zu seiner Rechten, um seinen Ratgeber anzusehen, „Was denkst du Hedwig?"

Die schneeweiße Eule, die auf der Lehne des grauen Drehstuhls hinter dem Tisch saß, beobachtete Harry neugierig mit ihren großen runden Augen. Wie sonst saß sie nur da, plusterte ihre Federn auf und schuhute ihm sachte zu.

Harry lächelte sie liebevoll an. „Ja, ich dachte mir schon, dass du das sagen würdest."

Plötzlich waren laute Schritte zu hören, die zur geschlossenen Tür kamen und Hedwig schoss hoch in die Luft und flog, mit einem verärgerten Schrei, zum Fenster heraus, als die Tür aufsprang und Professor Snape hineinstürmte.

Professor Snape leitete ein kleines Team von Wissenschaftlern die Artefakte putzten und wiederherstellten, die von Ausgrabungen mitgebracht wurden. Der Mann hatte absolut kein Interesse an Geschichte, was wahrscheinlich erklärte, dass er immer so schlecht gelaunt war, aber wenn es um die Chemie der Restauration ohne Beschädigung der Artefakte ging, war der Mann ein Genie.

Jedenfalls hatte ihm das der Schulleiter an dem Tag erzählt, als er hier eingetroffen war.

Glücklicherweise sahen ihn nicht viele Schüler, aber er war leider Harrys Tutor. „Potter, Füße runter!", blaffte er Harry an, dessen Füße auf einem seiner Knöchel auf dem Tisch lagen. „Und wenn ich diese Eule noch einmal in dieser Schule sehe, dann werde ich entweder sie oder dich kastrieren!", bellte er ihn an als er die Eule, ein paar Federn auf der Fensterbank zurücklassend, wegfliegen sah.

„Verzeihung, Sir.", sagte Harry ruhig, schwang seine Beine herum und setzte sich aufrecht hin. „Ich vermute sie mag mich."

„Dann sollte jemand den Vogel von seinem Elend erlösen."

Harry hatte Hedwig gefunden als sie ein Küken gewesen war und sich verletzt hatte als sie versucht hatte aus dem Nest zu fliegen. Harry hatte sie entdeckt und gepflegt bis ihre Verletzung geheilt war und obwohl er sie wieder freigelassen hatte, schien sie immer wieder zurück zu kommen und ihn zu besuchen.

Harry ignorierte das übliche Temperament seines Klassenlehrers und griff nach seiner Brille, die er auf den Tisch gelegt hatte, als Snape plötzlich die Bücher die er getragen hatte auf den Tisch fallen und Harry zusammenzucken ließ, wobei seine Brille auf den Boden fiel.

„Wieder Nachsitzen, sie müssen es wirklich genießen gedemütigt zu werden. Mal sehen, wie viele Male waren es in den zwei Wochen, seit sie hierher gekommen sind? Sechs? Sie wissen, wie man einen ersten Eindruck hinterlässt; haben sie vor in nächster Zeit einen Tag vom Nachsitzen frei zu nehmen?", knurrte Snape.

Harry schaute ihn ausdruckslos an. Es war ja nicht so, als wenn er absichtlich in Schwierigkeiten geriet, Schwierigkeiten schienen ihm zu folgen. Außerdem nervte es ihn, dass einen die Lehrer in dieser Schule immer noch nachsitzen lassen konnten, er war 20 zum Teufel noch mal, man könnte annehmen, dass ihnen auffallen würde, dass die Schüler etwas, das sie bis jetzt nicht gelernt hatten, nie lernen würden. Jedenfalls war kein Nachsitzen bis jetzt sein Fehler gewesen, die Dinge waren scheinbar einfach so passiert. Er hatte Professor Flitwick nicht das Buch an den Rücken geworfen und dass seine Bücher jedes Mal verschwanden, wenn er zu einer von Professor Sprouts Stunden erschien war einfach seltsam.

Harry langte nach unten um seine Brille vom Boden aufzuheben, hielt jedoch inne und zuckte wegen Snapes brüllender Stimme zusammen, als dieser seinen Stuhl zurück zog um zu entdecken, dass Hedwig eine kleine Überraschung darauf für ihn hinterlassen hatte. Er verfluchte Harrys freundliche kleine Eule, gefolgt vom Verfluchen Harrys, gefolgt von einer weiteren Androhung einer Kastration, während er ein Taschentuch aus seiner Tasche nahm und Hedwigs ‚Geschenk' von seinem Stuhl wischte.

Da Harry ihn eher amüsiert beobachtete, obwohl er sich dazu zwang nicht zu lächeln für den Fall, dass Snape die Drohung wahr machen wollte, bemerkte er nicht wie seine Brille langsam vom Boden abhob, sich ordentlich zusammenfaltete und hoch schwebte, bis sie wieder auf dem Tisch lag.

Harry unterließ es mit den Augen zu rollen, als sein Lehrer das Fenster zuschlug, aus Angst vor weit schlimmeren Dingen, die passieren konnten, wenn er dabei erwischt würde und griff wiederum nach unten, um seine Brille aufzuheben, nur um zu entdecken, dass sie nicht dort war. Er blinzelte den freien Raum an, wo er sie herunter fallen gesehen hatte und schaute um seine Füße herum, sollte er sie versehentlich weggetreten haben. Er sah mit gerunzelter Stirn auf und sah mit einem Mal, dass sie wieder auf dem Tisch, genau vor ihm, lag.

Harry starrte sie an, hörte nicht dem zu, was Snape gerade brüllte und hob sie langsam hoch. Er sah vom Boden zur Brille und runzelte nochmals die Stirn. Vielleicht hatte er sie gar nicht fallen gelassen? Nun, er konnte es nicht getan haben. Aber…er hatte es getan, oder?

Er zuckte mit den Schultern, naja.

Er setzte die Brille wieder auf seine Nase und wandte sich der Predigt zu, die Snape ihm hielt, darüber, was er heute während des Nachsitzens tun sollte; Harry fragte sich woher der Windhauch gekommen war, der gerade eben seine Haare durchfahren hatte, wenn man bedachte, dass Snape vorhin das Fenster geschlossen hatte und er rieb sich geistesabwesend und behutsam den Nacken und fuhr fort seinen wütenden Lehrer zu betrachten.

Aus irgendeinem Grund fühlte er sich plötzlich warm und wohlig, die Art von Gefühl, die man bekam, wenn eine Person, die man mehr als alles andere auf der Welt liebte, den Raum betrat. Nicht, dass Harry wusste, wie sich das anfühlte, Seamus zog ihn immer damit auf, dass er noch nie einen Partner gehabt hatte mit seinen 20 Jahren. Die sanfte Brise kitzelte Harrys Nacken noch einmal und aus einem ihm unbekannten Grund, lächelte er.

„Was soll so lustig sein, Potter?" Snape warf ihm einen wütenden Blick zu, als er sah, dass der Schüler, den er eigentlich zurechtweisen sollte, ihn dusslig anlächelte.

„Nichts, Sir.", antwortete Harry, doch das Lächeln blieb auf seinem Gesicht.

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Ein Auszug aus dem Tagebuch des Prinzen Draco Malfoy, 27. Dezember, 2005

Er lebt.

Und mit ihm meine Seele.

(1) gemeint ist die Hutform