Die zweite Geschichte, diesmal mit Warnungen: Threesome und Slashszenen!

Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit

Ruhelos eilte Hermine durch die Gänge des Schlosses.

Der Herbststurm, der um Hogwarts fegte, passte zu ihrer Stimmung.

Ihr ganzes Inneres schienwar in Aufruhr.

So viel war geschehen … Ron war mit Gabrielle Delacour zusammen, der er seit der Hochzeit von Bill und Fleur fast täglich Briefe schrieb ...

Natürlich schrieb er ihr, ohne vorher mit Hermine Schluss gemacht zu haben. Das war ihm erst eingefallen, als Gabrielle in den Ferien zu ihrer Schwester nach England gekommen war …

Der Orden hatte sich nach Hogwarts zurückgezogen, nachdem die Todesser immer mehr Macht bekommen hatten. So lebte sie wieder hier, wo sie vor zwei Jahren ihren Abschluss gemacht hatte, und wo seit fast einem Jahr kein Unterricht mehr abgehalten wurde.

Doch noch zuvor nie hatte sie sich hier so einsam gefühlt; vielleicht ganz am Anfang ihres ersten Jahres, bevor sie mit Ron und Harry befreundet war, doch seither nicht mehr.

Harry war auf der Jagd nach den Horcruxes; diese Suche hatte er nur unterbrochen, als er eine Möglichkeit gefunden hatte, seinen Paten Sirius zurückzuholen.

Es hatte über ein Jahr gedauert, bis Sirius Black wieder ausgesehen hatte wie ein Mensch - und nicht mehr wie ein Gespenst.

Remus Lupin hatte sich kurz nach dem Einzug in Hogwarts mit Tonks verlobt, doch die junge Aurorin trennte sich kurz darauf ohne Angabe von Gründen von ihm und seither ignorierte sie den Werwolf vollkommen.

„Hermine! Hermine? Wo bist du?", hörte sie Ginny rufen.

Hermine mochte Ginny wirklich gerne und sie freute sich, dass Harry und die jüngste Weasley wieder zusammen waren, doch heute würde sie das verliebte Schwärmen ihrer Freundin nicht ertragen. Schnell schlüpfte sie aus dem großen Tor, zog ihren Umhang fester um sich und schritt schnell über das Gelände. Ein kalter, scharfer Wind trieb ihr Tränen in die Augen. Wo konnte sie sich nur verstecken? Sie wünschte sich so sehr einen ruhigen Platz, an dem sie sich ihren Gedanken hingeben konnte.

Hermines Blick blieb an der peitschenden Weide hängen. Das war die Idee: die heulende Hütte! Sie eilte zu dem Baum und suchte nach einem langen Ast, mit dem sie den Knoten am Stamm berühren konnte, um die Äste erstarren zu lassen. Doch sie brauchte nicht lange zu suchen - seltsamerweise lag ein solcher griffbereit direkt neben dem Baum, als habe ihn dort jemand absichtlich platziert. Aber diese Idee war absurd, denn wer sollte in die heulende Hütte wollen? Seit Snape wieder da war und nun offiziell auf der Seite des Ordens stand, verbrachte Remus die Vollmondnächte gemeinsam mit Sirius im Wald oder in seinem Zimmer.

Hermine nahm den Stock und brachte die Äste zum Stillstand. Die junge Hexe huschte in den Eingang am Fuß des Baumes und betrat den schmalen Gang. Schon die Ruhe im Tunnel schien Hermine zu beruhigen. Der Lärm des Sturmes klang hier unten wie ein tiefes, gleichmäßiges Brummen. Der Geruch nach Moos und feuchter Erde hatte eine entspannende Wirkung auf sie, und nur der dumpfe Hall ihrer eigenen Schritte war zu hören. Hermine atmete auf.

Ein leichtes Ansteigen des Bodens zeigte das baldige Ende des Tunnels an. Hermine öffnete ohne zu zögern die Tür und betrat die heulende Hütte. Ihr Weg führte sie direkt nach oben in eines der Schlafzimmer. Dort würde sie sich auf das breite Bett setzen und bei einem Blick auf den verbotenen Wald ihren Gedanken nachhängen können.

Die Tür war nur angelehnt.

War doch jemand hier? Hermine schob sie neugierig auf.

Doch auf das, was sie hier sah, war sie nicht vorbereitet, nicht im Geringsten, nicht einmal annähernd.

Neben dem alten Bett stand ein vollkommen nackter Remus Lupin und sein erigierter Penis befand sich im Mund eines auf allen Vieren auf dem Bett knienden Mannes mit langen schwarzen Haaren …

Bei Merlin, das war Sirius!

Hermine wollte umdrehen und fluchtartig den Raum und die Hütte verlassen, doch ihr Körper gehorchte ihr nicht. Ganz und gar nicht, denn sie stand da und starrte mit großen Augen und leicht offenem Mund zu den beiden Männern hinüber … die Szene vor ihr ließ ihren Körper auf eine Art und Weise reagieren, die sie nie vermutet hätte, eine Art, die sie beschämte und die ihr das Blut in ihre Wangen schießen ließ.

Remus Lupins schlanker Körper, der feucht glänzte, und das Spiel der Muskeln unter seiner Haut setzten einen ganzen Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch frei ... wie er dort stand, genießerisch die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt ... den Mund etwas geöffnet ... und das leise Stöhnen, das Remus' Kehle entwich, als sein Schaft ganz in Sirius' Mund verschwand, ließen Hermines Körper erbeben.

Sirius.

Sein Anblick verstärkte dieses Kribbeln zu einem angenehmen Ziehen. Er veränderte lasziv seine Pose auf dem Bett, während er genüsslich am Glied des Werwolfes saugte und leckte. Er war etwas kräftiger als Remus und seine Haut war brauner. Immer wieder streckte er seinen knackigen Hintern etwas nach oben, wenn er sich hin und her bewegte, ein Anblick, der Hermine einen leisen Seufzer entlockte. Leider war sie nicht leise genug, denn Remus hob den Kopf, öffnete seine hellbraunen Augen und erstarrte.

Hermines war sich sicher, dass sie ihr bis eben laut pochendes Herz nicht mehr hören konnte. Es schlug nicht mehr … wie gerne würde sie ihren Zauberstab erheben und sich hier herauszaubern, doch ihr Körper gehorchte ihr immer noch nicht, sie war wie gebannt von dem Geschehen.

„H … He … Her …", presste Remus heraus, sein gesamter Körper schien sich zu verkrampfen.

Sirius ließ das steife Glied aus seinem Mund gleiten und sah fragend nach oben.

„Sag' mal, was ist denn mit dir auf einmal los?", fragte er schmunzelnd.

„SIE!", sagte Remus so laut, dass es den Anschein machte, als habe er das Wort durch eine Verengung seiner Kehle gepresst.

Sirius drehte seinen Kopf zur Tür und sein Grinsen wurde noch breiter, er zeigte keine Spur von Scham, wie Hermine und Remus sie empfanden.

„Oh, Hermine, du musst dich leider noch etwas gedulden, um die Hütte für dich zu haben, ich habe viel, sehr viel nachzuholen." Als Hermine nichts erwiderte, sich allerdings auch nicht zum Gehen wand, fuhr er fort: „Oder willst du dich beteiligen?"

Nun hatte Hermine endgültig das Bedürfnis in einem Mauseloch zu verschwinden. Da stand sie in einem Raum und spannte auf zwei nackte Männer, die gerade Sex hatten ...

„Komm her, Hermine", befahl Sirius mit sanfter, tiefer Stimme und zu ihrem Entsetzen setzte sie sich in Bewegung. Dieser unnütze Körper, der sich die ganze Zeit nicht hatte rühren wollen, setzte sich jetzt einfach in Bewegung.

„Sirius, das geht doch nicht! Sie kann doch nicht …", protestierte Remus.

„Hast du das gehört, Hermine? Remus glaubt nicht, dass du das kannst. Möchtest du es ihm nicht beweisen?"

Die Vibrationen von Sirius' Stimme schwangen bis in Hermines Unterleib. Oh doch, sie wollte es Remus beweisen, er sollte ihre Zärtlichkeit genauso genießen wie er es bei Sirius getan hatte. Sirius hingegen zog sie nahe an sich, senkte sanft und doch sehr bestimmend seine Lippen auf ihre. Dieser Kuss, diese Nähe, die Wärme … alles andere rückte in weite Ferne. Keinen Kummer, keine Ängste und kein Sturm … nur noch Verlangen brannte in ihr.

„Zeig' ihm, was du kannst." Sirius Lippen berührten noch einmal Hermines und das folgende Fehlen seiner Wärme, seiner Nähe ließ sie erschaudern.

Wie im Traum kniete sie sich vor den Werwolf, dessen Blick beinahe panisch auf ihr lag. Mit der Zungenspitze fuhr sie über die schimmernde Eichel, den Schaft entlang bis zum Hoden und wieder zurück zur Spitze, die sie dann ganz langsam zwischen ihre Lippen gleiten ließ. Während sie den Penis ein Stück in ihren Mund nahm, spielte ihre Zunge weiter mit der Spitze.

Remus keuchte und packte mit der Hand ihr Haar am Hinterkopf.

„Bei Merlin, Hermine!" Hermine konnte das Spiel seiner Bauchmuskeln sehen und das leichte Zittern seiner Oberschenkel.

„Nachdem auch unser Wölfchen an deine Fähigkeiten glaubt, sollten wir zuerst für gleiche Vorraussetzungen sorgen."

Sirius löste Remus' Hand aus ihrem Haar und zog Hermine auf die Füße. Die Hexe

warf dem soeben verlassenen Penis einen unbefriedigten Blick zu.

Allerdings währte die Sehnsucht nicht lange, denn Sirius' findige Finger hatten sie schon ihres Umhanges und der Bluse entledigt. Sie schlüpfte selbst aus ihren Schuhen und zog sich mit den Zehen ihre Socken aus. Währenddessen legte Remus von hinten seine Arme um ihren Körper. Sein Mund fand ihren Hals und er küsste sie, während sie seine heiße Erregung an ihrem nackten Rücken spürte. Sirius kniete sich vor sie und küsste ihren Bauch; ganz langsam näherte er sich dem Bund ihres Rockes. Am liebsten hätte Hermine geschrieen vor Erwartung. Remus Hände wanderten unterdes auf ihren Rücken und öffneten geschickt den Verschluss ihres BHs. Zärtlich wanderten seine Finger hoch zu ihren Schultern, fuhr unter die Träger und zogen das lästige Kleidungsstück nach unten. Dann widmete sich sein Mund wieder ihrem Hals, während seine Hände sich um Hermines Brüste schlossen ... seine Finger reizten ihre Spitzen, sie reizten sie bis zum Unerträglichen.

Sirius hatte die Ösen ihres Rockes geöffnet, das Kleidungsstück ziemlich achtlos in den Raum geworfen und beschäftigte sich nun mit ihrem Höschen, welches zu Hermines Beschämung inzwischen nicht mehr nur feucht, sondern geradezu nass war. Sirius schien dies eher für ein gutes Zeichen zu halten, denn er küsste sich, nachdem Hermine ihr letztes Kleidungsstück eingebüsst hatte, langsam wieder nach oben und hauchte ihr ins Ohr: „Dich hat es wirklich angemacht, uns so zu sehen, nicht wahr?"

Seine Zunge spielte mit ihrem Ohrläppchen.

„Ja, es war … es war … Wahnsinn …"

Remus biss ihr gerade mit einem wölfischen Knurren in die zarte Haut ihrer Schulter. Ihre Hände schnellten hinunter in ihren Schritt, sie fühlte, sie würde es nicht überleben, wenn sich dort nicht dringend etwas tat. Doch Sirius fing ihre Hände ab.

„Na, na! Das ist für dich im Moment Sperrgebiet, du kümmerst dich erst mal um deine abgebrochene Arbeit, sonst wird unser Wölfchen noch ganz frustriert."

Remus setzte sich auf das Bett, den Oberkörper an das Kopfende gelehnt und wartete mit einem begierigen Blick auf Hermine, die sich auch nicht zweimal bitten ließ. Auf allen Vieren schlich sie auf ihn zu wie eine Raubkatze auf der Jagd. Mit jedem Stück, das sie ihm näher kam, wurde seine Atmung härter, bis sie endlich sein Glied in ihren heißen Mund einließ. Remus' Hüften stießen ihr entgegen, als ihre Hand zärtlich seine Hoden massierte.

Hermine spürte Sirius an ihren Oberschenkeln, der sich küssend und knabbernd von ihren Kniekehlen aus nach oben arbeitete, während er sich mit einer Hand selbst berührte. Ihr ganzer Körper überzog sich mit einer Gänsehaut, als sie seinen Atem auf der feuchten Haut zwischen ihren Schenkeln spürte. Gierig drängte sich ihm entgegen und wimmerte leise, als seine Zunge über ihre Klitoris strich. Diese Zunge, die abwechselnd gemächliche lange und dann wieder kurze schnelle Bewegungen ausführte, schien sie in den Wahnsinn treiben zu wollen. Kurz vergaß sie sogar Remus, der daraufhin unzufrieden murrte.

Immer dringlicher schob sie sich Sirius entgegen, bis dieser schließlich von ihr abließ. Missmutig brummte sie.

„Hermine, sieh mich an", raunte er heiser.

Unwillig ließ sie von Remus ab und drehte sich zu Sirius um, doch dieser hatte schon das Bett verlassen. Sirius stand auf dem Fußboden und lehnte sich zu ihr hinüber, er fasste Hermine um die Hüfte und drehte sie auf den Rücken, zog sie dann zu sich, so dass sie am Rande der Matratze lag. Sanft drückte er ihre Schenkel auseinander, eine Aufforderung, der Hermine nur allzu gerne nachkam. Sie spürte die Spitze seiner Erektion an ihrer Öffnung und sah ihm in die Augen. In dem Grau konnte sie einen ähnlichen Sturm sehen wie den, der draußen immer noch tobte.

Sein Glied füllte ihre Enge langsam aber unaufhaltsam aus. So tief, so gut …

Seine anfänglich vorsichtigen Bewegungen wurden immer schneller und härter.

„Oh Merlin, Hermine, das ist so gut … ich … ich, oh Mann ..."

Hermine stutzte, kurz als sie sah, dass Remus sich hinter Sirius gestellt hatte. Er hatte doch nicht etwa vor … nein ... unmöglich ... doch ... genau dies hatte er vor ...

Remus verteilte etwas Gleitcreme auf seinen Händen und seinem Penis, dann liebkoste er Sirius' Eingang und drang mit einem Finger in ihn ein. Der Schwarzhaarige hielt einen Moment inne und sah Hermine an, als wolle er sicher sein, dass dies alles real war und er nicht jeden Moment aus einem Traum erwachte. Als er jedoch den Glanz der Vorfreude in ihren Augen erkannte, stieß er wieder in sie, wilder als zuvor und Hermine bäumte sich ihm entgegen.

Remus konnte und wollte nicht mehr länger warten, ohne weitere Vorbereitung ersetzte er seinen Finger durch sein Glied und drang in seinen Freund ein. Sirius hielt in der Bewegung inne.

„Bei Merlin, Moony, seit wann bist du so ungeduldig", stieß Sirius zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.

„Wie lange sollte ich euch denn noch zusehen ohne etwas zu tun? Ich bin auch nur ein Mann und bald ist Vollmond!", knurrte Remus, doch er bewegte sich noch nicht; erst als sich Sirius wieder ganz entspannt hatte, begann er in ihn zu stoßen, so wie dieser in Hermine stieß. Es war, als würden sich Remus' Bewegungen durch Sirius auf sie übertragen. Sie spürte, wie sich ihr Orgasmus ankündigte, diese Situation war so … so … es würde nicht mehr lange dauern …

„Bei Merlin, ich … ich … komme … ich kann … nicht mehr", stöhnte Sirius kehlig, seine Bewegungen wurden unrhythmischer, unkontrollierter ... und schneller.

Remus sah Hermine in die Augen und sie erkannte, dass er auch so weit war; sie würden alle zusammen … das war zuviel, und wie eine Flutwelle überströmte sie ihr eigener Sinnesrausch. Hilflos zuckte sie und zog sich um Sirius zusammen. Dieser Druck brachte auch ihn zum Höhepunkt. Heiß er goss er sich ihn Hermine. Remus folgte den Beiden Sekunden später.

Erschöpft lagen sie schwer atmend nebeneinander auf dem Bett. Sirius sprach einen kurzen Reinigungszauber und Hermine fühlte sich entspannt und sicher zwischen den beiden Zauberern. Sie blickte nach draußen; es hatte angefangen zu regnen, die Tropfen prasselten gegen die Scheiben, Hermine drückte sich enger zwischen die beiden Männer, die sie fest in ihrer Mitte hielten. Remus zog eine Decke über die kleine Gruppe.

Einige Stunden später erwachte Hermine in genau dieser Position. Langsam realisierte sie, was geschehen war. Sie hatte mit beiden Männer Sex gehabt und die beiden auch miteinander und … sie fand es gut.

Bei Merlin! Es waren Remus und Sirius, Harrys Pate und ihr ehemaliger Professor!

Remus brummte im Schlaf und kuschelte sein Gesicht tiefer in Hermines Haar. Er war so süß in seiner vernünftigen, zuvorkommenden Art. Sie streichelte ihm aus einem Impuls heraus über die Wange und küsste ihn ganz sachte auf den Mund.

Sirius hingegen schien das Erlebte in einem Traum zu wiederholen, und er war unruhig und murmelte immer wieder vor sich hin. Hermine lachte in sich hinein; wie unterschiedlich die Beiden doch waren! Sirius der freche Draufgänger und Remus der introvertierte Sensible. Sie wollte nie wieder ohne sie sein ...

Jawohl, sie wollte wieder mit ihnen zusammen sein … mit beiden!

Dieser Gedanke erschreckte sie. War sie nicht ganz normal? Zwei Männer? Die beide ihr Vater sein könnten?

Sie musste hier weg, schnell!

- tbc ? -