Beim Letzten diesmal zwei Warnungen! Slash und nicht gebetat (dazu war keine Zeit mehr, ich hoffe es lässt sich trotzdem lesen!)

Das Ende oder doch ein Anfang?

Modriger Geruch und feuchte kalte Luft verstärkten den Eindruck den das alte Gemäuer optischen machte. Nasse, eisige Steinquader an den Wänden, und ein Boden aus schmierigem gestampftem Lehm luden nicht zum Verweilen ein, doch dass hatte er auch nicht vor. Nein, er wollte endlich einen Ausgang finden. Einen Ausgang aus Voldemorts Unterschlupf, es wurde schon langsam dunkel draußen.

Er musste hier raus.

Harry Potter schlich in geduckter Haltung, den Zauberstab im Anschlag, durch dieses endlose Labyrinth an Gängen. In den oberen Stockwerken tummelten sich mittlerweile die Todesser, so war er in die Keller geflüchtet und hatte sich dann auch noch hoffnungslos verlaufen.

Genervt blieb er stehen und schaute sich um. Einer dieser Gänge sah aus wie der andere, es war zum verzweifeln. Sein Blick blieb an einer schweren Eichentür hängen, deren Beschläge massiver waren und die einen besonders großen Riegel besaß. Neugierde stieg in ihm auf, was darin wohl versteckt war? Gegen seine innere Stimme die ihn zu warnen versuchte, öffnete er mit dem Zauberstab das Schloss und schob, das knarrend protestierende Türblatt auf.

Er konnte nichts Interessantes erkennen, das Innere wurde von einigen Fackeln in ein unruhiges Licht getaucht. Die Decke war so hoch, dass das flackernde Licht sie kaum erreichte. Harry trat ein um sich umzuschauen, da schlug die Tür zu und er hörte draußen den Riegel einschnappen. Gehetzt wirbelte er herum und starrte auf die geschlossene Tür an. Seine Zauberstabhand zuckte reflexartig nach oben, doch weder „Alohomara" noch „Bombata" waren ausreichend um diese Tür zu knacken.

„Das kannst du vergessen Potty!"

Diese ihm nur zu gut bekannte Stimme traf ihn völlig unvorbereitet …

Draco Malfoy!

Harry wirbelte herum und sah ihn dort stehen … doch er erschrak augenblicklich, senkte seinen Zauberstab jedoch nicht ein Stückchen. Dort stand nicht der geschniegelt und geleckt aussehende Mitschüler mit seinem überheblichen Grinsen – gut, das Grinsen hatte er immer noch auf seinen Lippen, doch die Kleidung war zerschlissen und an einigen Stellen zeigten sich Risse. Seine Haare hingen ihm unfrisiert und strähnig ins Gesicht.

„Malfoy! Was ist, willst du nicht deinen Zauberstab ziehen, oder brauchst du ihn nicht mehr?", grollte Harry, hoffte jedoch insgeheim, dass es nicht so wäre.

„Ich habe keinen Stab", gab Draco kleinlaut zu. „Ich sitze hier in diesem Gefängnis seit ich versagt habe. Tante Bellatrix hat die Tür eigenhändig verhext … mit solcher Inbrunst, ich glaube noch nicht einmal der dunkle Lord würde sie von hier drinnen öffnen können."

Harry konnte sehen, dass der Blonde seine Hände zu Fäusten ballte. Noch immer war er sich nicht sicher ob er den Worten Glauben schenken sollte, oder ob es sich um eine Finte handelte. Vorsichtig ging er ein Stück auf Draco zu.

„Sieht so aus, als hat es nun auch deine Familie mitbekommen, dass du ein Versager bist", höhnte Harry.

„Du bist ein richtiges Arschloch, Potter!", entgegnete der Slytherin und ging zu einigen Decken hinüber, die auf dem Boden an der Wand lagen.

Draco setzte sich und ließ einen frustrierten Seufzer hören.

„Das sagt der Richtige! – Und du sitzt seit zwei Monaten in diesem Loch?", fragte Harry kritisch.

„Genau! Und ohne die Hilfe meine Mutter wäre ich wahrscheinlich schon verhungert oder verdurstet."

Harry konnte ein verräterisches Glitzern in Dracos Augen sehen, beschloss allerdings nichts Abfälliges zu sagen. Mitgefühl regte sich in ihm, was ihn gleichzeitig aber auch furchtbar ärgerte, wie konnte er nur Mitleid mit Draco Malfoy haben? Wütend ging er zurück zur Tür und ließ seinen Zorn am Zauberbann der darauf lag aus, doch selbst das nützte nichts … die Tür blieb verschlossen. Erbost trat er mit dem Fuß dagegen. Dass dies eine schlechte Idee war, merkte er sogleich als der Schmerz ihn durchzuckte wie ein Blitz.

Er humpelte zurück zu seinem ehemaligen Klassenkammerad. Missmutig brummte er: „Kann ich mich dazu setzten?"

Draco rutschte ohne ein weiteres Wort zu sagen ein bisschen zur Seite und Harry setzte sich neben ihn auf die Decke.

„So ein Mist", stieß Harry zwischen den Zähnen hervor.

„Wem sagst du das", antwortete Draco klagend.

Harry vergrub sein Geicht in den Händen, warum mussten solche Dinge immer ihm geschehen? In einem Kellerraum eingesperrt darauf zu warten, bis Voldemort ihn fand und tötete … und dann auch noch mit Malfoy! Er musste irgendwie hier herauskommen … er hatte alle Horcruxe bis auf eines gefunden und vernichtet … das Ziel war so nahe … und jetzt steckte er hier fest. Ganz in der Nähe seines Feindes.

Seine Hände fielen kraftlos auf den Boden, fassungslos starrte er die graue, von den gespenstigen Schatten des Feuers erhellte Wand an. Seine Fingernägel begannen über den rauen Stoff der Wolldecke zu fahren, immer wieder. Bis eine andere Hand sich auf seine legte. Irritiert funkelte er Draco an.

„Was soll das?"

„Du machst meine Decke kaputt, ich habe nur die eine, lass' das!"

Harry zog seine Hand unter der des anderen hervor und fauchte: „Fass' mich nie wieder an!"

„Was denn? Habe ich etwa Aussatz?"

„Nein, Dummheit und Arroganz!"

„Na, beim Zweiten kannst du dich ja nicht mehr anstecken, das hast du bereits selbst!"

Wieder saßen die beiden Zauberer schweigend eine ganze Weile nebeneinander. Bis Harry die Stille unterbrach.

„Muss ganz schön hart für dich sein. Erst den Hintern nur auf Seide gebettet bekommen und dann dass hier!"

„Ich wüsste nicht, was dich mein Hintern anginge, Potter!" Harry konnte Dracos Kiefermuskeln unter seiner dünnen hellen Haut arbeiten sehen. Dann fuhr der Blonde fort: „Es ist so furchtbar hier! So einsam. Verdammt noch mal!"

„Lass mich in Ruhe überlegen, mir wird schon was einfallen."

„Oh verzeih' Potter, ich vergaß, du bist ja der Held … glaubst du ich hätte nicht schon alles versucht?"

„Halt die Klappe Malfoy!", knurrte Harry und versuchte einen Ausweg zu finden.

Lange überlegte er angestrengt, doch es wollte und wollte ihm nichts einfallen. Schweigend saßen die beiden Jungen in dem Kellerloch und starrten die Wand an.

„Weißt du wie furchtbar dass ist, wenn man ganz alleine in so einem Loch hausen muss?", fragte Draco nach einer Weile vorwurfsvoll.

„Lass mich überlegen … JA! Ich lebte zehn Jahre lang in einem Schrank unter der Treppe im Haus meines Onkels. Ich bekam nur abgetragene Kleider und wenig Essen. Du musst das erst seit zwei Monaten ertragen! Es war nur nicht ganz so feucht."

Harry war immer lauter geworden und als er geendet hatte starrte Draco ihn verwundert an.

„Aber du bist doch Harry Potter!" Draco sprach den Namen aus, als habe er auf eine faule Frucht gebissen.

„Gerade das war ja auch mein Problem. Für meine verwandten sind Zauberer nämlich so furchtbar und abartig wie für dich Muggel! Nur immer schon draufschlagen auf Dinge die man nicht kennt! Ich habe einen Großteil meines Lebend in einem Loch gehaust und in eben solch einem werde ich jetzt hier auch verrecken! Dabei hätte ich so gerne einmal Sex gehabt, wenigstens einen geblasen bekommen, bevor ich sterbe. Aber nein, nicht für Harry Potter!"

Harry schlug wütend auf den Boden, weshalb hatte er dies soeben seinem Schulfeind verraten? Er versuchte seine Tränen zu bekämpfen, doch es half nichts. Heiß und feucht rannen sie seine Wangen hinab.

Aus seinem eigenen Gefühl der Einsamkeit und des Verlassenseins heraus umarmte Draco den schluchzenden Harry und drückte ihn fest an sich. Kurz versteifte sich Harrys Körper doch dann erwiderte er die Umarmung.

„Glaubst du wirklich, dass wir hier sterben?", fragte Draco leise.

„Zumindest ich ...", antwortete Harry und sah den Slytherin traurig an.

Dracos Augen funkelten kurz und dann schnellte sein Kopf nach vorne und er presste unbeholfen seine Lippen auf Harrys. Dieser versuchte ihn wegzustoßen und keifte sobald seine Lippen wieder frei waren.

„Sag mal spinnst du! Was soll der Blödsinn? Ich bin nicht so einer!"

„Was glaubst du, wer dir sonst einen Blowjob verpasst? Das Hausgespenst? Eine der Ratten die hier rumlaufen? Ich … ich habe auch noch nie … also noch niemand hatte meinen Schwanz … du weißt schon. Wir sind unsere letzte Chance!"

Harry versuchte immer noch verzweifelt sich aus der Umklammerung zu lösen, doch der blonde Junge ließ ihn nicht. Stattdessen begann Draco den Gryffindor auf den Boden zu drücken, sich über ihn zu schieben und knabberte dabei an Harrys Hals. Flinke Hände mit langen blassen Fingern schoben sich unter Harrys Kleidung.

„Ich bin nicht …", begann er zu protestieren doch schon das nächste Wort verschwand in einem tiefen Seufzer, als Dracos Finger seine Brustwarzen erreicht hatten und diese fordernd neckten.

Zu seinem Entsetzen bemerkte Harry, dass diese Berührungen ihn reizten. Er spürte den Stoff seiner Unterhose, die sich über sein sich regendes Glied spannte. Dabei stand er doch gar nicht auf Männer, oder doch? Vom Donner gerührt bemerkte er, dass Draco sich schon bis auf seine Shorts entkleidet hatte. Die helle Haut des Slytherin, seine fast schmächtige Figur, die drahtigen Muskeln die unter der Haut arbeiteten …

Was sprach dagegen? Wenn sie beide hier sterben würden, würde so oder so niemand jemals davon erfahren, was hier in diesem Keller geschehen war. Er streckte die Hand aus und strich über Dracos Schulter, fuhr seinen Hals entlang und hob mit zwei Fingern unter dessen Kinn den Kopf des anderen an. Sanft küsste er dessen gerötete Lippen und merkwürdigerweise war es einfacher als Cho oder Ginny zu küssen. Er machte sich keine Gedanken etwas falsch machen zu können, selbst wenn, wem sollte Draco es noch erzählen können?

Der Blonde löste sich atemlos aus dem Kuss und sah Harry überrascht an.

„Bei Merlin, Potter, wer hätte gedacht, dass du so küssen kannst. Ich denke du bist doch schwul … wenigstens ein bisschen." Ein arrogantes Malfoygrinsen zierte seine Lippen.

Ärger kochte in Harry auf, Ärger über Draco und Ärger über das Reagieren seines Körpers. Er fasste unerwartet schnell nach unten zwischen Dracos Beine und in dessen Short. Zu seiner Beruhigung fand er dessen Penis ebenfalls in erigiertem Zustand vor und zischte dann: „Ach, ich bin schwul, was bist dann du?"

„Wer hat hier wessen Schwanz in der Hand, Potter!", antwortete Draco herausfordernd.

„Ach, dann gefällt es dir wohl nicht", neckte Harry und zog seine Hand zurück.

„He, nicht!", wandte Draco ein und Harry musste grinsen.

Schnell ließ Harry mit dem Zauberstab seine Kleider und auch Dracos Hose verschwinden. Die beiden Jungen lagen nun nackt aufeinander und Draco spürte Harrys Erregung an seinem Bauch.

„So unangenehm scheint es dir auch nicht zu sein, Potter!"

Harry grinste erneut und begann Dracos glatte Brust zu streicheln. Genau so wie er es sich selbst wünschte von Draco gestreichelt zu werden und der Slytherin schien zu verstehen, denn er übertrug die Art von Harrys Liebkosungen auf seine eigenen Handlungen.

Er küsste sich den Hals hinab, am Schlüsselbein entlang bis zu Brust. Abwechselnd leckten und knabberten sie an den Brustwarzen des anderen. Die sensiblen Spitzen streckten sich bald begierig in die Höhe. Während die Hände der beiden Zauberer den Körper des jeweils anderen erforschte.

Schließlich drehte sich Draco so, dass sein Gesicht direkt vor Harrys erregtem Glied war, während er sein eigenes Glied Harry entgegenstreckte. Der Gryffindor schluckte kurz dann küsste er vorsichtig die Spitze und vernahm Dracos gereiztes Grunzen. Mutiger leckte er über die Eichel und den Schaft hinunter bis zu den Hoden, die er sachte in die Hand nahm und vorsichtig zu massieren begann.

Dracos Berührung an Harrys Glied ließen diesen scharf die Luft einziehen. Es war Wahnsinn, viel besser als selbst Hand an sich zu legen. Dann begann der Slytherin sich Harrys Hoden zu widmen und dieser sah beinahe Sternchen.

Enthusiastisch begann Harry wiederum stärker und schneller Dracos Glied in seinen Mund aufzunehmen. Streichelte dabei immer wieder dessen Intimbereich und die Oberschenkel. Dann spürte er Dracos Hand auf seinen Po und ein verrückter Gedanke schoss ihm durch den Kopf …

Er würde gerne Dracos Finger in sich spüren. Doch das konnte er ihm nicht sagen … aber wenn er es …

Zärtlich schob Harry seine Hand zwischen Dracos Beine, spreizte diese ein wenig und strich unverfänglich über die Pobacken des Jungen. Bis er mit den Fingern die Konturen der Ritze nachfuhr und Draco damit einen überraschten Laut entlockte. Immer noch genüsslich an Dracos Glied saugend stellte er das Bein des Slytherins auf und fasste nun mit beiden Händen nach dessen Po. Der Blonde begann seine Hüften zu bewegen und drückte sich abwechselnd Harrys Händen oder seinem Mund entgegen.

Harry befeuchtete einen Finger mit etwas Speichel und hielt mit der anderen Hand die Pobacken auseinander. Langsam berührte er Dracos Eingang der sich daraufhin reflexartig zusammenzog. Doch Harry drückte sanft dagegen und ließ dann flink seine Zunge über die Spitze des Gliedes in seinem Mund kreisen. Draco entspannte sich wieder und Harrys Finger drang problemlos ein.

Der Slytherin stöhnte und tat es Harry dann gleich. Das Gefühl der Bewegung dieses Fingers in sich, ließ nun auch Harry aufstöhnen. Es war so wundervoll … doch nicht genug! Er wollte mehr … tiefer …

So ließ er seinem eigenen Finger einen zweiten und kurz darauf einen dritten folgen. Dracos Bewegungen wurden immer heftiger. Er stieß tief in Harrys Mund und nahm kurz drauf genauso tief dessen Finger in sich auf.

Als Draco endlich seinen dritten Finger tief in Harry stieß, gab es für den Schwarzhaarigen kein Halten mehr. Er bewegte sich noch einige Male ruckartig und ergoss sich dann in Dracos Mund. Was diesen dazu brachte ebenfalls zu kommen..

Eine heiße, salzige Flüssigkeit breitete sich in Harrys Mund aus und vor Schreck schluckte er sie.

Beide Jungen lagen schwer atmend auf dem Rücken und langsam bemerkten sie die kalte feuchte Luft wieder, die in diesem Raum war. Fröstelnd zog Harry schnell wieder seine Robe an.

„Hast du irgendwo genug Wasser zum Waschen?", fragte er mit einem Blick auf den immer noch mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegenden Draco.

„Ja, dort hinten! Immer wenn es regnet läuft Wasser durch das kleine Fenster in der Decke."

Harry starrte Draco ungläubig an. „Durch ein WAS?"

„Ein Fenster in der Decke, doch dort kommt man nicht ran, habe ich schon probiert."

Wütend zischte Harry: „Auch mit einem Zauberstab?"

„Nein, ich habe …" Die Erkenntnis streifte Draco wie eine Kutsche. „Du hast ja aber einen."

„Ich gehe jetzt." Harry drehte sich um und ging auf die beschriebene Stelle zu.

„Harry, nimmst du mich mit?", fragte Draco leise.

„Ja, aber nur wenn du mir zwei Dinge versprichst!"

„Alles, nur nimm mich mit", bettelte Draco

„Gut. Dann versprich mir Draco, dass du niemandem ein Wort darüber erzählst was hier vorgefallen ist. - Ich bin nämlich nicht schwul!"

„Ich schwöre bei meiner magischen Kraft!", antwortete Draco.

„Und schwöre, dass so etwas nie wieder vorkommt!"

„Ich schwöre!"

Harry nickte und Draco raffte eine Kleidung zusammen um ihm zu folgen.

Was Harry nicht wusste, war, dass Draco bei seinem letzten Schwur die Finger hinter seinem Rücken über Kreuz hielt …

Noch wusste er es nicht …

Ende

Und vergesst mir nicht Reviews dazulassen!